DIY und Raspberry Pi statt Apple Watch: Diese 3D-gedruckte „Smartwatch“ lässt sich nachbauen

Smartwatches sind inzwischen auch mit starken Funktionen zu günstigen Preisen erhältlich, ein Selbstbau daher im Prinzip definitiv nicht notwendig - kann aber mindestens einmal ein sehr interessantes Projekt darstellen. Bei der ChronoWatch X2040 handelt es sich um ein solches Projekt, wenn auch nicht um eine echte Smartwatch. Die ChronoWatch X2040 kann dabei von interessierten Nutzern auch selbst nachgebaut werden. So hat Vishal Soni eine umfangreiche Bauanleitung geteilt und auch die notwendigen Vorlagen für den 3D-Druck und die entsprechende Software bereitgestellt. Zumindest der Anleitung nach handelt es sich um kein extrem anspruchsvolles Projekt, es muss allerdings gelötet werden.
Als Rechenchip kommt der RP2040 und damit ein in der Leistung absolut gesehen natürlich extrem beschränkter Rechenchip zum Einsatz. Dabei muss dieser nicht extra mit dem Bildschirm verbunden werden. Stattdessen ist dieser im verwendeten, runden Touchscreen von Waveshare bereits integriert. Der Touchscreen bietet dabei eine Auflösung von 240 x 240 Pixeln, es handelt sich um einen klassischen LCD-Bildschirm. Zur Energieversorgung kommt ein 10 x 25 x 35 Millimeter großer Akku zum Einsatz, welcher eine Kapazität von 950 mAh bietet.
Das Gehäuse stammt aus dem 3D-Drucker. Genutzt wurde eine 0,1-Millimeter- und damit nicht unbedingt eine Standard-Druckdüse. Als Filament kommt ABS zum Einsatz. Dabei handelt es sich um ein tendenziell belastbareres, aber auch nicht ganz so einfach zu druckendes Filament. Mit der zur Verfügung gestellten Firmware bietet die Uhr nur Basis-Funktionen, so natürlich die Anzeige der Uhrzeit und des Datums. Zudem lässt sich eine Stoppuhr nutzen. Zu einer echten Smartwatch mit Benachrichtigungen kann die ChronoWatch X2040 mit dem verwendeten RP2040 aber nicht werden, da dieser keine Bluetooth-Anbindung bietet. Ein Schrittzähler etwa ließe sich hingegen noch integrieren.









