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Pi-Ener-lite: Kompakte USV-Lösung für den Raspberry Pi mit 18650-Akku

Pi-Ener-lite: USV für den Raspberry Pi Zero
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Pi-Ener-lite: USV für den Raspberry Pi Zero
Kompakt, relativ günstig und zu standardisierten Akkus kompatibel: Mit einer kompakten Erweiterungsplatine wird der Raspberry Pi Zero zumindest zeitweilig unabhängig von einer externen Stromversorgung. Der Pi-Ener-lite dürfte sich damit auch für tendenziell eher kritische Anwendungen gut eignen.

Einplatinenrechner insgesamt und auch die Raspberry Pi-Modelle sind vielseitig einsetzbare Systeme, die sich - je nach konkreter Version - etwas als Mediencenter oder auch zur Aufzeichnung von Umweltdaten und davon abhängigen Steuerung von Aktoren eignen. In bestimmten Anwendungsfällen kann es dabei sehr vorteilhaft bis nötig sein, dass die Platine dann auch unabhängig von einer (stabilen) Stromversorgung zuverlässig funktioniert und zumindest Stromausfälle abfedern kann. Mit dem Pi-Ener-lite gibt es über Tindie für einen Preis von aktuell 35 Dollar (rund 30 Euro) eine kompakte USV-Lösung zu kaufen. Zum Preis kommen noch Versandkosten hinzu - der Versand erfolgt aus China. Dabei ist diese zu Raspberry Pi Zero-Versionen kompatibel.

Durchaus vorteilhaft: Der Pi-Ener-lite nutzt einen einzelnen 18650-Akku. Dabei handelt es sich im Vergleich etwa zu AA-Akkus schon um eher spezialisierte Akkus, allerdings sind solche von verschiedenen Herstellern verfügbar. Der 18650-Akku ist nicht im Lieferumfang enthalten, selbiges gilt für die CR1220-Knopfzelle. Die Knopfzelle versorgt dabei den DS1307-Chip. Dabei handelt es sich um eine Echtzeit-Batterie, welche den Raspberry Pi Zero (Raspberry Pi Zero 2 im Preisvergleich) dann auch nach einem Stromausfall mit einem Zeitsignal versorgt. Das kann beispielsweise bei der Aufzeichnung von Messwerten elementar wichtig sein. Erwartbar sind je nach Workload, konkreter Speicherzelle und auch Wandlerwirkungsgrad für die Umwandlung von 3,7 auf 5 Volt keine tagelange Laufzeit mit einem 18650-Akku. Grob könnte man mit um die 11 Stunden bei einer Leistungsaufnahme von rund einem Watt und einer Akkukapazität von knapp 12 Wh (3.200 mAh bei 3,7 Volt) rechnen.

Unterstützt werden die gleichzeitige Aufladung und Entladung. Die Verbindung zum Raspberry Pi Zero findet über federgelagerte Kontakte (Pogo-Pins) statt. Dabei wird nicht nur die elektrische Energie übertragen, sondern auch Daten. Der Ladestand der Akkuzelle lässt sich über LEDs ebenso ablesen wie der aktuelle Betriebsstatus.

Der Anschluss an den Netzteil erfolgt über USB Typ C
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Der Anschluss an den Netzteil erfolgt über USB Typ C

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Autor: Silvio Werner, 18.08.2026 (Update: 18.08.2026)