Wie zu erwarten war, hat The Pokémon Company die jüngsten Leaks bemerkt, die Pläne für kommende Spiele enthielten. Nach der Veröffentlichung weiterer Daten aus dem umfangreichen „2024 Teraleak“ ist Centro Leaks zum Hauptziel geworden. Der Social-Media-Account bestätigte, dass COO Takato Utsunomiya die Entfernung des urheberrechtlich geschützten Materials verlangt hat.
Utsunomiya schickte Centro Leaks eine lange Liste mit Beiträgen, die Screenshots und Informationen zu neuen Pokémon-Spielen enthalten. Er scheint besonders besorgt über die Logos für die angebliche Veröffentlichung der 10. Generation mit dem Titel Pokémon Wind and Wave zu sein. Sollten sich die Leaks als legitim erweisen, sind Spieler nun auch über andere bis 2030 geplante Projekte informiert.
Die Fans erfuhren auch ein paar Geheimnisse über das neue Spiel Pokémon Legends: Z-A. Game Freak hat beschlossen, einige Funktionen, darunter ein Mounting-System, einzustellen. Bei einem separaten Data-Mining entdeckten Spieler neue Pokémon und Mega-Entwicklungen, die in zukünftigen DLCs auftauchen könnten.
Marketingstrategie der Pokémon Company könnte im Chaos versinken
Vor den jüngsten Ereignissen hatte Centro Leaks eine nicht ganz fehlerfreie Erfolgsbilanz in puncto Genauigkeit. Doch Centro Leaks ist nicht die ursprüngliche Quelle; die Materialien stammen angeblich aus dem Teraleak. Bei dieser Sicherheitslücke wurden 1 TB Daten des Pokémon-Spieleentwicklers Game Freak erbeutet. Kurz darauf tauchten die Dateien auf einem Discord-Server auf, woraufhin Nintendo den Schuldigen suchte.
Viele Spieler sehen die Reaktion von The Pokémon Company als Beweis dafür, dass die Leaks echt sind. Obwohl sich Zeitpläne ändern können, fällt es nun schwerer, Vorfreude auf die Enthüllungen der Spiele zu wecken. Andere Dokumente beleuchten außerdem Bedenken hinsichtlich der Führung von Game Freak. Das Unternehmen hätte es wahrscheinlich lieber gesehen, wenn diese internen Probleme nicht an die Öffentlichkeit gelangt wären.
Nintendo geht historisch gesehen mit aggressiven rechtlichen Schritten gegen Urheberrechtsansprüche vor. Trotzdem zeigt sich der Betreiber von Centro Leaks über mögliche Klagen unbesorgt. Der Leaker erinnerte die Leser an einen Beitrag aus dem Jahr 2024, in dem er darauf hinwies, dass Klagen in seinem Heimatland Peru nur schwer durchzusetzen wären.


















