Navimow H5 Pro: Flaggschiff-Mähroboter verspricht lückenloses Kantenmähen dank EdgeMaestro-Arm

Für die sich dem Ende zuneigende Gartensaison 2026 hatten sich bereits einige Hersteller für ein randloseres Kantenmähen gewappnet, als es viele Jahre der Fall war. Beispielsweise bietet Roborock ein optionales Kantenschnittmodul für seine Modelle wie den RockMow Z1 LiDAR oder den RockNeo Q1 an, während Ecovacs und Mammotion dieses gleich ab Werk verbauen. Mova und Dreame verschieben hingegen das gesamte Mähwerk.
Bei Navimow hatte man den Trend in diesem Jahr noch verschlafen, seine Neuheiten wie die i2 Serie und den H2 mit entsprechenden Lösungen für das Mähen der Rasenränder zu bestücken. 2027 soll das nun nachgeholt werden - mindestens im neu angekündigten Flaggschiff. Der Hersteller nutzt die IFA 2026 für die Präsentation des Navimow H5 Pro.
Das Aushängeschild des neuen XXL-Mähroboters ist der omnidirektionale, schwimmend gelagerte EdgeMaestro-Arm. Dieser ermöglicht laut Herstellerversprechen ein nahtloses Kantenmähen ohne stehenbleibende Streifen. Der Arm kann um 7,7 cm ausfahren, sodass das Mähwerk ohne Abstand direkt an jede Kante heranreichen soll. Hierbei wird die Bewegung in Echtzeit von der EdgeSense-Software koordiniert. So soll sowohl an harten Übergängen wie Zäunen und Mauern als auch an weichen Begrenzungen wie Blumenbeeten, Tischbeinen und Co kein Gras mehr stehen bleiben.
Zu den weiteren Eigenschaften des Navimow H5 Pro zählt unter anderem der Xero-Turn Allradantrieb, der laut Hersteller Steigungen bis 80 Prozent (38,6 Grad) bewältigen und Unebenheiten bis 6 cm überwinden soll. Dank Dual-Modus-Lenkung sollen zudem Zero-Turn-Drehungen auf der Stelle möglich sein. Navigiert wird mit dem EFLS Tri-Fusion-System, das LiDAR, Vision und NRTK kombiniert. Das VisionFence 360°-System kombiniert dreifache KI-Kameras und LiDAR mit thermischer Infrarotsensorik, um Hindernisse wie Kleintiere und Co selbst bei schlechten Lichtverhältnissen zu erkennen.
Wann der Navimow H5 Pro verfügbar sein soll und was er dann kosten wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
Quelle(n)
Navimow














