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Ohne Touch: Apple plant neuartige Hover-Screens für iPhones

Hover-Screens, die ohne Bewegungssensor die Distanz zum Finger messen, werden für Apples iPhones getestet.
Hover-Screens, die ohne Bewegungssensor die Distanz zum Finger messen, werden für Apples iPhones getestet.
In 2 bis 3 Jahren könnten wir unsere Hände über das iPhone legen und damit Gesten ausführen, eine Art Hoverscreen fürs iPhone sozusagen. Bloomberg berichtet über mögliche Trends aus den Apple-Labors. Auch gekrümmte Displays werden getestet, allerdings nicht seitlich gebogen wie bei Samsung sondern vertikal von oben nach unten.

In Hollywoods Science-Fiction-Filmen sieht man die touchlose Gestensteuerung aus der Ferne ja immer wieder mal - Apple arbeitet offenbar daran, eine ähnliche Hover-Technologie auch in künftigen iPhones zu implementieren, berichten Quellen, die mit den Plänen des Konzerns vertraut sind an Bloombergs Redakteure. Ohne direkte Berührung sollen iPhones der Zukunft gesteuert werden, laut Bloomberg ist das allerdings noch 2 bis 3 Jahre entfernt, dürfte also frühestens im nächsten Jahrzehnt aufs uns zukommen. 

Gänzlich unrealistisch ist das nicht - Apple besitzt bereits seit 2015 ein Patent zur berührungslosen Gestensteuerung eines Computers aus der Ferne. Laut Bloomberg-Quellen kann das neuartige Hover-Display die Entfernung des Fingers zum OLED-Panel messen um entsprechende Aktionen auszuführen und basiert nicht, wie beispielsweise die "Air Gestures" von Samsung auf zusätzlichen Bewegungssensoren. Das Display selbst könnte künftig übrigens auch gebogen sein.

So arbeitet Apple in seinen Labors bereits an gekrümmten Panels, allerdings nicht wie bei Samsung-Phones mit seitlicher Biegung sondern vertikal von oben nach unten gekrümmt. Auch das aktuelle OLED-Panel im iPhone X ist an der Unterseite ja bereits gebogen, allerdings nicht an einer für Nutzer sichtbaren Stelle. Auf die möglicherweise "krummen" iPhones der Zukunft muss man ebenfalls noch 2 bis 3 Jahre warten, schreibt Bloomberg. Noch weiter in der Ferne liegen die kürzlich bekannt gewordenen MicroLED-Displays, hier sollte man erst in 3 bis 5 Jahren mit entsprechenden Produkten von Apple rechnen.

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Autor: Alexander Fagot,  5.04.2018 (Update:  5.04.2018)
Alexander Fagot
Alexander Fagot - Editor
Als Tech- und Gadget-begeisterter Allrounder mit Desktop-Selbstbau- und Overclocking-Vergangenheit, arbeitete ich als Filmvorführer noch mit dem guten alten 35 mm Film, bin dann zusehends auch professionell in die Computerwelt geschlittert und schuftete einige Jahre als Windows-Admin und Projektmanager. Nach längeren Reisen schreibe ich nun von allen Ecken dieser Welt aus als News-Redakteur für Notebookcheck und konzentriere mich im Moment tendenziell auf den Bereich Mobile.