Oppo Find X10 Ultra: Hasselblad-Kamera-Upgrade wird wohl so teuer wie ein Foldable

Was zu Jahresbeginn noch als teuer empfunden wurde, beispielsweise das Xiaomi 17 Ultra um etwa 1.500 Euro (aktuell bei Amazon um 1.200 Euro), ist zur Jahresmitte fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen. Spätestens seit dem Vivo X300 Ultra Launch in Europa wissen wir, dass Hersteller keine Scheu haben, 2.000 Euro für ein Smartphone zu verlangen, wenngleich da fairerweise 1 TB des aktuell sehr teuren Speichers mit an Bord sind. Sofern die Chip- und Speicherpreise nicht spürbar an Aufwind verlieren, wovon aktuell nicht auszugehen ist, dürften 2.000 Euro für ein hochwertiges Kamera-Flaggschiff 2027 eher die Norm als die Ausnahme werden, selbst für weniger teure Konfigurationen.
Darauf deutet aktuell auch wieder ein Leaker, der den Preis des Oppo Find X10 Ultra in China bei 10.000 Yuan (umgerechnet 1.285 Euro) sieht. Ob sich das bewahrheitet steht natürlich auf einem anderen Blatt, der Launch des Oppo Find X9 Ultra Nachfolgers wird erst in etwa 9 Monaten erwartet. Wir können fast nicht glauben, dass Oppo in China tatsächlich einen um 33 Prozent höheren Einstiegspreis für die nächste Hasselblad-Ultra-Kamera verlangen will, zum Launch kostete das Oppo Find X9 Ultra in China mit 12/256 GB gerade mal 7.500 Yuan.
10.000 Yuan entspricht eher dem Foldable-Preisniveau, etwa jenem des Oppo Find N6 mit 12 GB RAM und 256 GB Speicher. Immerhin wird erneut bekräftigt, dass für 2027 mehrere Kamera-Upgrades geplant sind. Laut Leaker etwa eine 200 Megapixel LOFIC-Hauptkamera sowie ein 200 Megapixel Telefoto mit verbesserter Stabilisierung. In früheren Leaks war auch von einem größeren Sensor für das 10x Telefoto die Rede. Während bei Oppo und wohl auch Vivo Preissteigerungen erwartet werden, scheint Xiaomi das Xiaomi 18 Ultra Projekt begraben zu haben, hier dürfte das auch global erwartete Xiaomi 18 Pro Max vorerst das neue Top-Niveau markieren.
Quelle(n)
Bild: Weibo












