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Origin: EA will auf weitere Spieleplattformen expandieren

Das Logo des Spiele-Publishers EA
Das Logo des Spiele-Publishers EA
Mit Spielen wie Star Wars Jedi: Fallen Order, FIFA 20 und Battlefield 5 wird der Publisher EA in nächster Zeit erstmals wieder Spiele auf der Plattform Steam veröffentlicht. In einem Interview bestätigte jetzt der Vizepräsident von EA, dass man auch an Kooperationen mit anderen Anbietern interessiert sei.

Als EA im Jahr 2011 ankündigte, dass Kunden künftig die eigene Plattform Origin nutzen müssen, um die Spiele des Publishers zu spielen, war der Aufschrei in der Gamingszene groß. Bis dahin gab es mit Steam nur eine Plattform auf der die meisten Spiele veröffentlicht wurden. 8 Jahre später würden sich vermutlich die meisten Spieler die Zeit zurückwünschen, als es mit Steam und Origin nur zwei Spiele-Plattformen auf den Markt gab, da es mittlerweile mit Uplay, dem Epic Games Store usw. noch eine ganze Reihe weiterer Anbieter gibt, die sich Kunden herunterladen müssen, wenn sie gewisse Spiele kaufen wollen.

Spiele wie Star Wars Jedi: Fallen Order erscheinen auch auf Steam (Bild: EA)
Spiele wie Star Wars Jedi: Fallen Order erscheinen auch auf Steam (Bild: EA)

Vor kurzem hat dann der Publisher EA eine Ankündigung gemacht, die viele Spieler positiv überrascht haben dürfte. So soll es künftig wieder EA-Spiele auf anderen Plattformen geben. Den Anfang machen aktuell Battlefield 5, FIFA 20, Die Sims 4 und Star Wars Jedi: Fallen Order, die es auch auf Steam geben wird.

Jetzt hat sich der Vizepräsident von EA namens Mike Blank in einem Interview zu dem Thema geäußert und hierbei bekannt gegeben, dass man auch an der Expansion auf andere Plattformen wie dem Epic Games Store interessiert sei, auch wenn es hier noch nichts konkretes gebe.

Es könnte also sein, dass sich der Trend zu einer Aufsplitterung des Gaming-Marktes auf die verschiedenen Anbieter jetzt langsam umkehrt. So hat auch Microsoft kürzlich bekannt gegeben, dass es die eigenen Spiele in Zukunft wieder auf Steam werden gibt. Der größte Profiteur dieser Trendumkehr dürfte die Gaming-Community allgemein sein.

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Autor: Cornelius Wolff,  4.11.2019 (Update:  4.11.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.