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Patentstreit: iPhone X darf in Deutschland nicht mehr verkauft werden

Nach einer Entscheidung des Landgericht Münchens dürfen iPhone X, 8 und 7 künftig nicht mehr in Deutschland verkauft werden. Grund dafür sind Patentverletzungen des Konzerns mit dem Apfel-Logo.

Nachdem Qualcomm erst kürzlich einen Verkaufstop diverser älterer iPhone-Modelle in China vor Gericht erwirken konnte, scheint das selbe nun auch in Deutschland zu passieren. So hat das Landgericht München entschieden, dass die Modelle iPhone 7, 8 und das iPhone X in Deutschland nicht mehr von Apple verkauft werden dürfen. Begründet wird dies mit verschiedenen Patentverletzungen, die Apple begangen haben soll und wegen denen Qualcomm den amerikanischen Konzern in diversen Ländern vor Gericht zieht. Allerdings muss Qualcomm eine Sicherheitsleistung von zwei mal 668,4 Millionen Euro vorlegen, damit das Urteil vollstreckt wird.

Verklagt hat Qualcomm Apple wegen einem Patent, welches den Stromverbrauch von Smartphones reguliert und dabei hilft, die Akkulaufzeit zu verlängern. Der Hersteller dieses Chips für die iPhones betont zwar, dass der Chip keine Patente von Qualcomm verletzt, konnte dies jedoch nicht belegen, da die Baupläne des Chips Betriebsgeheimnisse sind.

Zuletzt hat Qualcomm bekannt gegeben, dass der Hersteller den Verkaufstop schnell durchsetzen lassen will. Es bleibt jedoch ab zu warten, welchen Einfluss die hohen Sicherheitsleistungen auf das Vorgehen des Herstellers haben werden. Zuvor hat Apple noch durchblicken lassen, dass der Konzern sich auf einen Vergleich einlassen würden.

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Autor: Cornelius Wolff, 21.12.2018 (Update: 21.12.2018)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.