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Verbotene Wörter im Apple-Store: Diese Ausdrücke werden Sie nie hören

In einem Apple-Store darf nicht alles gesagt werden
In einem Apple-Store darf nicht alles gesagt werden
Gewisse Ausdrücke und Wörter werden Sie in einem Apple-Store nie hören, einfach deshalb, weil sie verboten sind. Hier finden Sie einige Beispiele, was in einem Apple-Store nicht über die Lippen eines Verkäufers kommen darf.

Apple kümmert sich nicht nur sehr um seine Kunden, sondern legt auch großen Wert auf die Schulung der Mitarbeiter. Doch hier zählt nicht allein die Fachkompetenz, auch der Umgang mit den Kunden und welche Wörter und Ausdrücke für verschiedene Situationen angewendet werden sollen, sind bis ins Detail geregelt. Laut einem Bericht der Guardian darf ein Apple-Store-Mitarbeiter beispielsweise niemals die Wörter "Absturz", "Bug" oder "Problem" in den Mund nehmen. Stattdessen sollen Synonyme wie "Situation" oder Umschreibungen wie "es reagiert nicht mehr" verwendet werden. Auch ist das Wort "inkompatibel" Tabu, hier hört der Kunde in diesem Fall "es funktioniert nicht mit...". 

Dies führt sogar laut Apple-Mitarbeitern zu absurden Gesprächen, die oft auch im Kreis verlaufen. Denn ebenfalls darf nicht zugegeben werden, dass Apple hier nicht weiterhelfen kann. Somit bekommt der Kunde zwar jede Menge Mitleidsbekundungen, aber nicht, ob das Problem - oder dem Apple-Jargon nach "die besondere Situation" - gelöst werden könne oder nicht.

Das alles steht in einem Leitfaden für den Apple-Verkäufer, wie auch die Regel der "Drei Fs": "Feel, Felt, Found" - also fühlen, gefühlt und gefunden. Wenn beispielsweise der Mac einem Kunden zu teuer erscheint und er darüber nicht glücklich ist, dann solle der Apple-Store-Mitarbeiter am Besten auf diese Art und Weise antworten:"Ich kann gut nachfühlen, warum Du das so siehst. Auch ich habe gefühlt, dass der Preis ein wenig zu hoch ist, aber dann habe ich den wahren Wert des Produkts aufgrund all der bereits installierten Software und seinen Möglichkeiten gefunden."

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Autor: Daniel Puschina, 16.12.2018 (Update: 17.12.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.