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IFA 2018 | Polaroid Notebooks: Ein neuer Tiefpunkt?

So sehen die Laptops unter der "Polaroid"-Marke aus. (Bild: The Verge)
So sehen die Laptops unter der "Polaroid"-Marke aus. (Bild: The Verge)
Die in der Fotografie-Branche durch ihre Sofortbild-Kameras so tief verankerte Marke Polaroid wird weiter verwässert. Neben Sonnenbrillen und Alexa-Lautsprechern gehören nun auch Notebooks zum Produktportfolio der Marke. Leider handelt es sich dabei nicht um die gute Art von Notebooks.

Dieser Schritt geht wohl mehr auf die Investment-Gruppe zurück, welche die Markenrechte derzeit besitzt, und nicht auf das ursprüngliche Polaroid-Team. Dabei wirkt es so, als hätte man nicht einmal versucht, ein gutes Produkt zu konstruieren.

Unter dem einfachen Plastikgehäuse mit seinem blassen Display verbirgt sich ein wohl etwas angestaubter Intel Atom, 32 GB Flash-Speicher und 2 GB RAM. Ob der einst so bedeutende Markenname ausreicht, um Kunden für dieses Gerät zu finden, ist fragwürdig.

Zumindest hält der Hersteller es nichtmal für nötig, das Gerät auf seiner eigenen Webseite zu erwähnen, sodass dieser Stand auf der IFA wohl derzeit der einzige Ort ist, an dem man sich das Notebook ansehen kann.

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Autor: Hannes Brecher,  4.09.2018 (Update:  3.09.2018)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.