Red Hat Enterprise Linux 10.2 und 9.8 erscheinen mit verbesserter Systemverwaltung

Laut dem offiziellen Blogbeitrag zur Veröffentlichung (siehe Link zur Quelle unter dem letzten Absatz) erweitern die gestern erschienenen Versionen Red Hat Enterprise Linux 10.2 und Red Hat Enterprise Linux 9.8 die Kernkompetenzen von RHEL und helfen IT-Verantwortlichen, Entwicklern und Administratoren dabei, die Markteinführungszeit zu verkürzen, das Management hybrider Cloud-Umgebungen zu vereinfachen und sich proaktiv gegen fortgeschrittene Bedrohungen – einschließlich Risiken durch Quantencomputing – zu schützen. Beide Versionen kombinieren KI-Unterstützung mit bewährten Werkzeugen.
Ein Schwerpunkt im KI-Bereich liegt auf der Integration in die Kommandozeile. Neben einer verbesserten Farbdarstellung bietet die RHEL-Shell nun „gooes“, einen KI-Assistenten, der schnellen Zugriff auf Informationen und Befehle ermöglicht und so die Notwendigkeit reduziert, Dokumentationen oder Online-Ressourcen manuell zu durchsuchen.
Für Entwickler stehen aktualisierte Toolchains bereit, darunter LLVM Toolset 21 (mit ThinLTO-Backend), Go Toolset 1.26 (mit dem neuen Green-Tea-Garbage-Collector und HPKE-Unterstützung), Rust Toolset 1.92, Python 3.14, Ruby 4.0 (mit ZJIT-Compiler), PHP 8.4, OpenJDK 25, PostgreSQL 18 sowie MariaDB 11.8 mit dem neuen Datentyp VECTOR.
Auch die Bereitstellung und Verwaltung wurden weiter vereinfacht. Der bootfähige Container-Image-Modus erleichtert das Deployment, während ein verbesserter Image-Builder-Befehl und aktualisierte Systemrollen den manuellen Aufwand reduzieren und Automatisierungsprozesse optimieren. Ergänzend dazu bietet das System durchgängigen kryptografischen Integritätsschutz und wird zusammen mit dem Red Hat Certificate System 11.0 ausgeliefert, das die neuen NIST-Standards (FIPS 204) für quantenresistente Algorithmen erfüllt. Aufgrund verkürzter Zertifikatslaufzeiten integriert Red Hat zudem Zero-Touch-Provisioning zur automatisierten Ausstellung von Zertifikaten mittels sicherem Einmalpasswortverfahren.
Zudem spielt KI auch bei Migrationen und Upgrades eine wichtige Rolle: Während Leapp weiterhin einen Ein-Befehl-Ansatz für Konvertierung und Versionsupgrade bietet, erfolgt die Zuordnung der einzelnen Upgrade-Schritte zu den zuständigen Teams nun mithilfe KI-gestützter Funktionen der Ansible Automation Platform.











