Realität vs. Phantasie: Wir haben beim letzten Galaxy S26 Leak vor einigen Tagen bereits gewarnt, dass die überaus optimistischen Angaben des Leakers vielen glaubwürdigeren Leaks der letzten Monate widersprechen und das scheint sich nun zu bestätigen und zwar durch die Hinweise des vietnamesischen Leakers @chunvn8888, der einige Angaben aus sogenannten Debug-Tests lieferte, also frühen Tests des nun schon recht finalen Galaxy S26 Ultra Modells, das kurz vor der Massenproduktion steht.
Es sind somit zwar noch keine massenproduzierten Testgeräte und Änderungen in letzter Minute wären prinzipiell noch möglich, zumal der Galaxy Unpacked Launch ja nun erst für Ende Februar 2026 angesetzt wurde, dennoch erachten wir die Angaben dieses Leakers als deutlich realistischer als jene vor einigen Tagen. Demnach ändert sich an der rückseitigen Kamera nur der Sensor hinter dem 3x Telefoto, der von einem 12 Megapixel Sony IMX754 auf einen ebenfalls 12 Megapixel ISOCELL S5K3LD Sensor wechseln dürfte, wohl erneut mit 10 MP Crop.
Zu diesem fehlen aktuell leider noch konkrete Daten, laut früherer Angaben von Ice Universe handelt es sich allerdings um einen 1/3.94 Zoll Sensor und somit eher ein Downgrade verglichen mit dem 1/3.52 Zoll Sensor im Galaxy S25 Ultra (hier bei Amazon erhältlich). Ebenfalls neu scheint der 12 Megapixel IMX874 hinter der Frontkamera zu sein, der Rest ist allerdings identisch mit der Sensor-Liste des aktuellen Samsung-Flaggschiffs, inklusive 2026 bereits vier Jahre altem 200 Megapixel ISOCELL HP2, der seit dem Galaxy S23 Ultra unverändert als Hauptkamera mitgeschleppt wird.
Neuer APV-Codec wird unterstützt
Wie Leaker ebenfalls bereits früher angedeutet hatten, unterstützt Samsung im Galaxy S26 Ultra den als Apple ProRes-Alternative positionierten APV-Codec für Videoaufnahmen, der in der HQ-Variante laut der Debug-Tests 1,5 GB Speicher pro Minute frisst, in der LQ-Variante sind es 750 MB pro Minute.
(Fast) 60 Watt Schnell-Laden
Auch zum mehrfach gemunkelten 60 Watt Fast-Charging hat sich der Leaker auf Basis der Testergebnisse geäußert. Demnach unterstützt Samsung nun ein 55 Watt PPS-Protokoll, das in den ersten 15 Prozent der Ladekurve tatsächlich 55 Watt Ladeleistung liefert, danach immerhin noch 70 Prozent, also 45 Watt. Das klingt zwar nicht sonderlich spektakulär wenn man mit chinesischen Smartphones vergleicht, wäre aber deutlich besser als bei Samsungs bisher maximal möglichen 45 Watt Fast-Charging, das ja in der Realität kaum tatsächlich 45 Watt Ladeleistung erreichen konnte. Ob Samsung offiziell mit 60 Watt werben wird oder doch mit den realistischeren 55 Watt, bleibt abzuwarten, ein aktueller X-Post von Ice Universe deutet allerdings erneut auf "60 Watt".
Update 11:00 Neue Software-Features wie 24 MP Modus
In einem Update hat sich der Leaker nun auch noch zu weiteren Features geäußert, etwa einem 24 MP Modus für den Standard und Porträt-Modus, bei dem also 24 Megapixel Photos statt 12 Megapixel Photos erstellt werden. Das kopiert Samsung offenbar von Apple, die das schon länger zum neuen Standard erkoren haben, bis dato war das bei Samsung nur im Pro-Modus beziehungsweise der Expert RAW App möglich. Zudem kann man offenbar statt HDR10+ künftig auch nur reguläres HDR nutzen, die Fokus-Geschwindigkeit regulieren und stärkeres Rauschen durch die Kombination mehrerer niedrig auflösender Fotos zu einem mit höherer Auflösung vermeiden.
Quelle(n)
@chunvn8888 (1, 2, 3), Ice Universe
Bild: TT Technology, Youtube
























