Samsung Galaxy S27 soll auf diese OLED-Displays setzen

Angesichts der anhaltenden Speicherkrise und steigender Komponentenpreise suchen Smartphone-Hersteller nach Möglichkeiten, in der Produktion Kosten zu sparen. Samsung gehört ebenfalls dazu und muss bei seiner Galaxy-S-Flaggschiff-Serie einige Anpassungen vornehmen. Zumindest beim Galaxy S27 scheint das der Fall zu sein, wie aktuelle Informationen aus Samsungs Heimatmarkt nahelegen.
Dem Bericht von ZDNet Korea zufolge arbeitet Samsung ernsthaft daran, OLED-Panels für das Galaxy S27 vom chinesischen Zulieferer BOE zu beziehen. Berichte darüber, dass Samsung über das Outsourcing seiner OLED-Panels nachdenkt, sind bereits Anfang dieses Monats aufgetaucht, inzwischen scheint das Unternehmen diese Entscheidung aber voranzutreiben. Laut dem Bericht kann BOE OLED-Panels für rund 4 Euro weniger pro Panel liefern als Samsungs eigene Sparte Samsung Display. Bisher hat Samsung für seine Galaxy-S-Flaggschiff-Serie eigene OLED-Panels verwendet, während bei Mittelklasse-Smartphones auch andere Zulieferer wie CSOT und BOE zum Einsatz gekommen sind.
Unter Berufung auf mehrere Brancheninsider heißt es in dem Bericht, dass Samsung nicht nur eine Request for Information (RFI) an BOE geschickt hat, sondern dessen Panels seit einem Monat evaluiert. Diese Panels haben demnach eine "nicht schlechte" Bewertung erhalten, was Samsung offenbar für eine weitere Prüfung als ausreichend einstuft. Auf eine RFI folgt üblicherweise eine Request for Quotation (RFQ).
Führt Kostensenkung zu schlechteren Displays?
Die Ersparnis von 4 Euro pro Panel würde angesichts der von Samsung ausgelieferten Stückzahlen letztlich einen erheblichen Betrag ausmachen. Der Smartphone-Hersteller dürfte dabei auf BOEs B16-IT-OLED-Linie der 8. Generation setzen.
Bedeutet das, dass die Galaxy-S27-Modelle schlechtere Displays als die anderen Modelle der Reihe oder sogar das Galaxy S26 erhalten werden? Im Bericht heißt es, dass sich die Spezifikationen der Standard-OLED-Panels für Galaxy-S-Smartphones in den vergangenen Jahren nicht geändert haben, weshalb BOE keine technischen Probleme haben dürfte, Samsungs Anforderungen zu erfüllen. Für Aussagen zu möglichen Einschränkungen in der Praxis ist es allerdings noch zu früh.









