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Samsung: Mixed-Reality-Headset für Windows vorgestellt

Neben Acer, hat auch Samsung heute seine neue Mixed-Reality-Brille namens "Odyssey" für Windows vorgestellt. Diese setzt sich vor allem durch das verbaute AMOLED-Display von der Konkurrenz ab.
Cornelius Wolff,

Neben der neue Mixed-Reality-Brille von Acer, wurde auf dem Microsoft-Event auch ein weiteres Modell von Samsung angekündigt. Dieses trägt den Namen "Odyssey" und bringt einige nennenswerte Unterschiede zur Konkurrenz mit.

So setzt Samsung bei seiner Brille im Gegensatz zu Acer, die ein LCD-Display verbauen, auf ein AMOLED-Display. Hierbei hat Samsung auch gleich noch ein wenig an der Auflösung geschraubt. So kommt die Samsung Odyssey auf eine Auflösung von 1440x1600 Pixel pro Auge. Im Vergleich dazu verbaut Acer ein Display mit einer Auflösung 1440x1440 Pixeln. Die Displays kommen mit einer Bildwiederholungsrate von angenehmen 90hz.

Zusätzlich verbaut Samsung auch noch spezielle Linsen in seine Brille. Diese sorgen dafür, dass das Sichtfeld auf 110 Grad anwächst. Zum Vergleich: Selbst aktuelle Top-VR-Brillen, wie die HTC Vive oder die Oculus Rift, liefern dagegen nur 95 Grad. Hinzu kommt noch eine weitere Besonderheit: So lässt sich der Abstand zwischen Pupille und Auge zwischen 60 und 72mm verstellen. Zusätzlich bietet das Headset auch noch integrierte Kopfhörer. Mitgeliefert werden wie bei der Konkurrenz standardmäßig die Motion-Controller, mit welcher sich Bewegungen in die Virtuelle Welt übertragen lassen.

Allerdings schlägt sich diese Technik natürlich auch auf den Preis nieder. Mit 499 US-Dollar ist die Brille immerhin 50 Dollar teurer, als das Modell von Acer. Welche Variante sich am Ende durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

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Autor: Cornelius Wolff,  4.10.2017 (Update:  5.10.2017)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.