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Virtual Reality: Headset mit 70 Megapixel geplant

Vergleich: Varjo oben, Oculus unten
Vergleich: Varjo oben, Oculus unten
Die aktuellen Headsets von Oculus und HTC lösen mit 1,2 MP pro Auge auf. Das finnische Start-Up Varjo möchte ein VR-Headset mit ca. der 70-fachen Auflösung produzieren.
Christian Hintze,
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Die Auflösung aktueller Virtual Reality-Headsets bildet meist einen Kompromiss aus Darstellungsqualität und verfügbarer Rechenleistung. Nur die wenigsten Grafikkarten von heute schaffen in allen Spielen beispielsweise eine flüssige Wiedergabe bei 4K oder gar höher.

Das finnische Start-Up-Unternehmen Varjo möchte aber trotzdem ein VR-Headset herstellen, dass eine Auflösung von unglaublichen 70 MP bietet. Diese Auflösung entspricht in etwa dem, was das menschliche Auge wahrnehmen kann.

Damit die gigantische Auflösung auch von der heutigen, begrenzten Rechen- und Grafikleistung zu bewältigen ist, setzt der Konzern auf eine patentierte Technik, die ebenfalls der Funktion des menschlichen Auges nachempfunden ist: Das Headset soll die Augenbewegungen des Nutzers kontinuierlich erfassen. Im aktuellen Fokusbereich wird alles in vollen Details und der maximalen Auflösung angezeigt, an den Rändern drumherum wird die Auflösung und Detailfülle hingegen stark reduziert.

Trotzdem soll sich das Headset nur an professionelle Anwender richten. Bei Varjo arbeiten Experten, die zuvor schon bei großen Herstellern wie Microsoft, Nokia, Intel, Nvidia und Rovio angestellt waren. Insofern besteht eine Chance, dass Varjo das große Versprechen vielleicht auch einlösen kann. Ein angepeilter Veröffentlichungstermin steht noch aus.

Quelle(n)

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Christian Hintze
Christian Hintze - Managing Editor - 1617 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Ein C64 markierte meinen Einstieg in die Welt der PCs. Mein Schülerpraktikum verbrachte ich in der Reparaturabteilung eines Computerladens, zum Abschluss durfte ich mir aus “Werkstattresten” einen 486er PC selbst zusammenbauen. Folglich begann ich später ein Informatikstudium an der Humboldt-Uni in Berlin, Psychologie kam hinzu. Nach meiner ersten Arbeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni ging ich für ein Jahr nach London und arbeitete für Sega an der Qualitätssicherung von Computerspielübersetzungen, u.a. an Spielen wie Sonic & All-Stars Racing Transformed oder Company of Heroes. Seit 2017 schreibe ich für Notebookcheck.
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Autor: Christian Hintze, 20.06.2017 (Update: 20.06.2017)