Samsung im Krisen-Modus: Smartphone-Sparte soll Kosten drastisch senken, erstmals wird Verlust befürchtet

Die DRAM-Krise macht 2026 zu einem herausfordernden Jahr für Smartphone- und PC-Hersteller, und da macht auch Samsung keine Ausnahme. Obwohl das Samsung Galaxy S26 Ultra (ca. 1.460 Euro auf Amazon) zum Launch neue Verkaufsrekorde aufgestellt haben soll, rechnet Samsung für das laufende Geschäftsjahr mit drastischen Einbrüchen der Profitabilität.
Wie FN News berichtet, geht Samsung intern sogar davon aus, dass die für Smartphones zuständige MX-Sparte sogar erstmals in der Geschichte des Unternehmens einen Verlust erwirtschaften könnte, wobei die offiziellen Prognosen noch von einem Gewinn von 1 bis 2 Prozent ausgehen. Schon im ersten Quartal 2026 soll die operative Gewinnmarge von 11 Prozent im Vorjahr auf nur 3 Prozent gefallen sein. Grund dafür sind wenig überraschend die schnell steigenden Preise für Komponenten, vor allem für DRAM und NAND, aber auch für ARM-Chips und Batterien sowie für ausgewählte Rohstoffe.
Aus diesem Grund soll Samsung die MX-Abteilung in einen Krisen-Modus versetzt haben. Das bedeutet, dass die Sparte die Kosten um 30 Prozent reduzieren muss. Das dürfte zwangsläufig zu weniger Investitionen und Umstrukturierungen sowie Entlassungen führen, wobei Samsung auch kleinere Sparmaßnahmen ergriffen hat. Beispielsweise müssen Mitarbeiter und Manager nun Economy Class statt Business Class fliegen, zumindest dann, wenn ein Flug weniger als 10 Stunden lang ist. Wie gravierend diese Einschnitte tatsächlich ausfallen werden, soll vor allem davon abhängen, wie sich die Umsätze im Laufe des Jahres entwickeln.








