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Schenker: Stellungnahme zum Intel Sandy Bridge Chipsatzfehler

Als einer der ersten Hersteller reagiert Schenker Notebooks auf die Bekanntmachung von Fehlern in Intels Sandy Bridge-Chipsätzen.

Gestern am frühen Abend hat Intel im Zuge einer Telefonkonferenz einen Fehler in Sandy Bridge-Chipsätzen eingestanden (wir berichteten). Schenker Notebooks setzt nun erste Maßnahmen, wenn auch nur geringe Stückzahlen betroffen sein sollen. Aus dem aktuellen Portfolio von Schenker Notebooks handelt es sich um die erst kürzlich vorgestellten Modelle mySN XMG A501, XMG P501 und XMG P701 mit den aktuellen Intel Sandy Bridge Prozessoren. Das Modell mySN XMG A701 ist nicht direkt betroffen, da dieses bisher nicht ausgeliefert wurde. Der Verkauf des Notebooks wird vorerst aufgeschoben.

Die offizielle Pressemitteilung des deutschen Unternehmens aus Leipzig beantwortet die wichtigsten Fragen rund um den Designfehler der Intel-Chipsätze, das so wohl auch für Notebooks anderer Marken auf Sandy-Bridge Basis gelten dürfte:

  • Was genau ist fehlerhaft?

Es handelt sich hierbei  um einen Fehler, der sich auf die Funktionalität der S-ATA II Schnittstellen der Geräte auswirkt, worüber im XMG A501 nur das optische Laufwerk und im XMG P501/P701 zusätzlich die e-SATA Schnittstelle angesteuert werden. Die Festplatten und SSDs in allen Modellen sowie der e-SATA-Port im XMG A501 werden hingegen über die S-ATA III Ports angeschlossen und sind somit nicht betroffen.

  • Wie äußert sich der Fehler?

Es kann bei einigen Geräten innerhalb von 36 Monaten zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Leistung bei der Übertragung von Daten vom optischen Laufwerk sowie der e-SATA Schnittstelle kommen. Im Extremfall wird das Laufwerk oder ein über den e-SATA Port angeschlossenes Gerät nicht mehr erkannt.

  • Wie verfährt Schenker Notebooks mit bereits ausgelieferten Systemen?

Voraussichtlich im April 2011 werden die nachgebesserten Hauptplatinen zur Verfügung stehen; wir vergeben ab sofort Reklamationsnummern zur kostenfreien Abholung/Einsendung  und zum Tausch der entsprechenden Mainboards. Dieser Austausch wird in der Reihenfolge der eingehenden Reklamationen abgearbeitet, um eine kurze Durchlaufzeit zu ermöglichen. Wir sind bestrebt das Ganze im Rahmen der Sofortreparatur (max. 48h Bearbeitungszeit im Haus) abzuwickeln.

  • Wie wird mit bereits bestellten Notebooks verfahren, welche vor der Auslieferung stehen?

Die Kunden werden VOR der weiteren Bearbeitung kontaktiert und die weitere Vorgehensweise abgestimmt. Hierbei  besteht die Wahl, die Auslieferung zu stoppen und auf die neue Ware im April zu warten bzw. den Auftrag zu stornieren oder das Notebook zu liefern mit der klaren Zusage, im April auch hier die Mainboards zu tauschen.

  • Wann sind die Notebooks wieder verfügbar?

Wir rechnen momentan mit einer Verfügbarkeit im April und planen unsere Kapazitäten zu erweitern, um den bis dahin aufgelaufenen Auftrags-Stau schnell abarbeiten zu können und eine schnelle Auslieferung zu ermöglichen. Die Bestellungen werden in der Reihenfolge des Bestelleinganges (außer NN-Express) ausgeliefert. Bei Vorkasse-Aufträgen empfehlen wir, die Zahlung noch nicht auszuführen, bis wir einen genaueren Liefertermin nennen können.

Quelle(n)

Schenker Notebooks: http://www.mysn.de/

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Autor: Felix Sold,  1.02.2011 (Update:  9.07.2012)