Strava dürfte Sportlern durchaus bekannt sein und ist letztlich eine Plattform zur Aufzeichnung von sportlichen Aktivitäten. Dabei bietet das System nun eine neue Funktion namens Instant Workouts. Diese neue Funktion befindet sich dabei hinter der Paywall und steht damit nur zahlenden Kunden zur Verfügung, immerhin gibt es einen kostenfreien Testzeitraum. Monatlich werden bei jährlicher Zahlweise für eine Person im Monat 6,25 Euro fällig, extrem günstig ist das Abo damit nicht.
Mit Instant Workouts sollen Sportler im besten Fall nahezu vollständig von der Trainingsplanung entlastet werden. Konkret können Nutzer zwischen vier verschiedenen Trainings-Modi wählen, konkret nämlich Build, Maintain, Explore und Recover. Build dürfte dabei eher härtere Trainingseinheiten zur Steigerung etwa der Ausdauerleistung umfassen, Maintain dient dem Leistungserhalt und Recover ist eine Option für Nutzer, die sportlich schon stark belastet oder ermüdet sind, aber trotzdem eine (regenerative) Trainingseinheit durchziehen wollen. Explore ist dabei für die Entdeckung neuer Sportarten oder Routen vorgesehen - eben, um aus der möglicherweise festgefahrenen Trainingsroutine auszubrechen.
Nach der Auswahl des Modus werden fünf Trainingsvorschläge präsentiert. Für den gewählten Trainingsvorschlag lässt sich dann auch automatisiert eine Route erstellen. Die Trainingsvorschläge sind dabei Strava zufolge eben auf die Trainingshistorie und damit letztlich den Leistungsstand angepasst. Im besten Fall dürften sich damit etwa Überlastungen vermeiden lassen ohne dass durch eine zu geringe Trainingsintensität Potenzial zur Leistungsentwicklung liegen gelassen wird. Ganz neu ist eine solche, adaptive Trainingsplanung natürlich nicht, so bietet Garmin etwa tägliche Trainingsvorschläge, Nutzer von Amazfit-Wearables können ebenfalls auf adaptive Trainingspläne zugreifen. Strava arbeitet sowohl mit Garmin Connect als auch mit der Zepp-App für Amazfit-Wearables zusammen.
Quelle(n)
Strava, Foto von Venti Views auf Unsplash



















