Das Sony Xperia 10 VI ist im Juni 2024 mit Android 14 auf den Markt gekommen, und sollte eigentlich drei große Android-Updates erhalten. Nur zwei Jahre später bricht Sony dieses Versprechen, und schreibt auf einer Support-Webseite, dass das eigentlich geplante Update auf Android 17 nun doch nicht veröffentlicht wird.
Grund dafür ist angeblich der zu knapp bemessene Speicher des Xperia 10 VI, der kein adäquates Benutzererlebnis mit Android 17 ermöglichen würde. Das Smartphone wurde ausschließlich mit 8 GB Arbeitsspeicher und 128 GB Flash-Speicher verkauft. Dass dieses Argument bestenfalls fadenscheinig ist, zeigt nicht zuletzt die Tatsache, dass das aktuelle Xperia 10 VIII (ca. 599 Euro auf Amazon) mit exakt derselben Speicher-Ausstattung verkauft wird, aber sogar noch Updates bis Android 20 erhalten soll.
Es ist zwar denkbar, dass sich Sony auf die Geschwindigkeit des Speichers bezieht, diese sollte aber keinen maßgeblichen Einfluss auf das Benutzererlebnis von Android 17 haben. Laut Sony wäre dieses Problem spezifisch wegen der technischen Daten des Xperia 10 VI entstanden, und hätte keinen Einfluss auf den Update-Support anderer Xperia-Smartphones.
Sony entschuldigt sich auf der Support-Seite für den verkürzten Update-Support, stellt aber keine Entschädigung in Aussicht, wie etwa ein günstigeres Upgrade auf ein neueres Xperia-Modell, das noch länger mit Software-Updates versorgt wird. Immerhin sollen die ursprünglich versprochenen vier Jahre Sicherheits-Patches beibehalten werden, sodass Sicherheitslücken noch bis Mitte 2028 geschlossen werden.










