Speichermangel treibt Gerüchte über teurere PS5- und PS5-Pro-Modelle an

Anfang 2026 erklärte Lin Tao, Finanzvorstand von Sony, dass sich der Hersteller auf mögliche Speicherengpässe vorbereitet habe. Dennoch könnten PlayStation 5-Konsolen in mindestens einer Region bald deutlich teurer werden. Ein französischer Content-Ersteller hat nun angeblich neue, spürbar höhere Preise für die PS5 und die PS5 Pro genannt.
Wie seriös ist Gyo?
Käufer sollten auf Bestätigungen aus weiteren Quellen warten, bevor sie in Panik geraten. Dennoch hat der Leaker Gyo in der Vergangenheit bereits einige zutreffende Vorhersagen zum Gaming-Einzelhandel gemacht. In sozialen Medien haben sich zudem Händler zu Wort gemeldet, die offenbar ähnliche Informationen erhalten haben.
Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, könnten die Preiserhöhungen der PlayStation 5 europaweit umgesetzt werden, wobei eine offizielle Ankündigung zeitnah erfolgen könnte. Ob auch die USA oder andere Regionen betroffen sind, ist derzeit unklar.

Gyo gab bekannt, dass die UVP der PS5 Slim Disc Edition von 549,99 Euro auf 649,99 Euro steigen soll. Die PS5 Pro könnte demnach 899,99 Euro statt 799,99 Euro kosten. Auch das PS Portal soll von 219,99 Euro auf 249,99 Euro teurer werden.
Da die PS5 Slim Digital Edition nicht erwähnt wird, ist es möglich, dass ihr Preis unverändert bleibt. EU-Käufer hatten zuletzt im April 2025 eine Preisanpassung der PlayStation-Konsolen durch Sony erlebt: Damals stieg der Preis der Digital Edition von 449,99 Euro auf 499,99 Euro, während die Disc-Version bei 549,99 Euro blieb. In den USA gab es im August 2025 ebenfalls Preiserhöhungen für die PS5.
Eine PS5 zum Pro-Preis
Trotz Komponentenknappheit und Zöllen blieb der Preis der PS5 Pro in der EU bislang stabil. Gamer, die auf das verbesserte PSSR-Upscaling gehofft hatten, könnten nun einen Preisschock erleben. Die Preise in der EU enthalten in der Regel die Mehrwertsteuer; 899,99 Euro entsprechen umgerechnet rund 1.038 US-Dollar.
Der Bericht wird mit Skepsis betrachtet, da er scheinbar Sonys bisherige Preisstrategie widerspricht. Der Speichermangel bedroht den Konsolenmarkt und hat bereits den Veröffentlichungstermin der Steam Machine verzögert. Lin Taos jüngste Aussagen deuten jedoch darauf hin, dass das Unternehmen mögliche Gewinneinbußen durch Spiele und Abonnements ausgleichen will.
Gerüchte besagen zudem, dass Sony vor der Verschärfung der Krise DRAM gehortet habe. Angesichts der weiterhin starken PS5-Verkäufe werden die Vorräte jedoch irgendwann zur Neige gehen. Trotz aller Bemühungen könnte der Hersteller die zusätzlichen Kosten letztlich an die Verbraucher weitergeben.













