Notebookcheck

Test Fujitsu Lifebook T937 (i7, 512GB) Convertible

Den Kopf verdreht. Ein Business-Notebook mit einem Rundum-sorglos-Paket - bereits beim Öffnen der Box. Das reichhaltige Zubehör kann aber nicht über Schwächen hinwegtäuschen.

Das Fujitsu LifeBook T937 wurde für die gehobene Business-Klasse entwickelt. Dafür steht nicht nur die sehr gute Ausstattung im Hinblick auf die Hardware mit Intel Core i7-7600U Prozessor, sowie 16 GB RAM und einer 512-GB-SSD, sondern auch das reichhaltige Zubehör, wie Dockingstation und Eingabestift. Aber auch die Sicherheitsfeatures, zu denen Fingerabdruck-Scanner, TPM und SmartCard-Reader gehören, sollten den üppigen Preis rechtfertigen. Allerdings gibt es auch an einigen Stellen Probleme.

Wie sich das Gerät gegenüber vergleichbar ausgestatteten Konkurrenten, wie dem Dell Latitude 12 5285 2-in-1 Convertible, dem Asus Transformer 3 Pro, dem HP EliteBook 820 G4 und dem Lenovo ThinkPad X1 Yoga schlägt, zeigt unser Test.

Fujitsu Lifebook T937 (LifeBook Serie)
Hauptspeicher
16384 MB 
, Samsung M471A2K43BB1-CPB
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 166 PPI, Multi-Touch, Native Unterstützung für die Stifteingabe, Sharp SHP141B , IPS, drehbar, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U Premium PCH
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Kaby Lake-U/Y - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Headset, Card Reader: SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, Sensoren: Palm Vein Sensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, 4G, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.8 x 318 x 224
Akku
50 Wh, 3490 mAh Lithium-Ion, wechselbar, CP734928-01, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 11 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 2 MPix Frontkamera
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Englisch, Standardlayout, Tastatur-Beleuchtung: ja, Docking Station, Pen, additional Power Supply, Manual, 24 Monate Garantie, 2 Jahre Bring-In Service, 9x5, gilt weltweit entsprechend der Global Limited Warranty
Gewicht
1.387 kg, Netzteil: 360 g
Preis
2499 Euro

 

Gehäuse

Einfach und elegant kommt das Gehäuse des Lifebook T937 daher. Die Unterschale und der Deckel bestehen aus Magnesium. Das vermittelt Stabilität und Wertigkeit. Der Bildschirm ist oberhalb der Tastatur in der Mitte verankert. Er kann 180° um diese Verankerung gedreht und anschließend um 90° umgeklappt werden, sodass der Computer als Tablet benutzt werden kann. Diese Form der Bildschirmrotation wird von Fujitsu schon seit langem verwendet, ist aber bei anderen Herstellern etwas aus der Mode gekommen. An der relativ schmalen Verankerung des Bildschirms dürfte auch die Schwachstelle liegen. 

Am Gehäuserand sind Noppen angebracht, in welche der Bildschirm beim Zuklappen passgenau eingelegt werden muss. Das klappt nicht immer und es muss nachjustiert werden. Das ist notwendig, da der Bildschirm sonst auch im zugeklappten Zustand verdreht werden kann.

Ein Blick auf die Unterseite offenbart viele Schrauben und Klappen sowie einen heutzutage recht selten anzutreffenden austauschbaren Akku. Trotz der bereits hier erkennbaren guten Wartbarkeit, ist das Gerät schmal und elegant.

Was Größe und Gewicht angeht, setzt das Lifebook keine neuen Bestmarken. Im Vergleich zum etwas größeren Lenovo ist es deutlich dicker, bei gleichem Gewicht. Dennoch ist alles im Rahmen.

Größenvergleich

Ausstattung

Anschlüsse rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, USB Typ-C (mit Ladefunktion), HDMI, RJ45 (ausklappbar) VGA
Anschlüsse rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, USB Typ-C (mit Ladefunktion), HDMI, RJ45 (ausklappbar) VGA

Bei der Ausstattung kann insgesamt von einem sehr guten Paket gesprochen werden. Das ergibt sich vor allem aus dem zahlreichen Zubehör, bestehend aus Eingabestift, Docking-Station mit vielen Anschlüssen sowie Netzteilen und Stromkabeln in mehrfacher Ausführung für Gerät und Docking-Station. Am Gerät selbst gibt es 3 USB-3.0-Anschlüsse, wobei einer als USB-Typ-C ausgeführt ist. Die obligatorischen SD-Kartenleser und Headset-Anschlüsse finden ebenso ihren Platz. Nicht mehr ganz üblich sind RJ45- oder VGA-Anschlüsse, die neben dem SmartCard-Reader an den Seiten zu finden sind. Die Peripherie ist mit ausreichendem Abstand angeordnet, sodass es keine Probleme geben sollte, wenn alle Dosen mit Steckern besetzt sind. 

Die Docking-Station bietet demgegenüber noch weitere Anschlüsse. Neben 4 zusätzlichen USB-Buchsen können hier nach Herzenslust Monitore mit VGA, DVI oder Displayport betrieben werden. Ein HDMI-Anschluss ist jedoch nur am Gerät selbst zu finden. Auch das LAN-Kabel kann in der Docking-Station verbleiben. Die im Gerät integrierte LAN-Buchse wird daher wohl eher selten zum Einsatz kommen.

Wird der Akku entfernt, kann an der Unterseite noch eine SIM-Karte eingeführt werden.

Im Großen und Ganzen ein überzeugendes Paket.

SIM-Karten-Einschub unter dem Akku
SIM-Karten-Einschub unter dem Akku
Einschub für den Stift
Einschub für den Stift

SDCardreader

Der integrierte SD-Karteleser gibt sich im Test mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II keine Blöße und hängt die Konkurrenz mühelos ab. Es lohnt sich also, teure Speicherkarten zu kaufen, die dann sogar als Datengrab die magnetischen Festplatten geschwindigkeitsmäßig übertrumpfen sollten.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Fujitsu Lifebook T937
121 MB/s ∼100%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
77.8 MB/s ∼64% -36%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
64 MB/s ∼53% -47%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Fujitsu Lifebook T937
178.4 MB/s ∼100%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
86.9 MB/s ∼49% -51%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
86.6 MB/s ∼49% -51%

Kommunikation

Auch was die Kommunikation angeht, geizt das T937: Neben dem obligatorischen WLAN 802.11ac und Bluetooth 4.1 gibt es auch ein LTE-Modul. Der SIM-Karten-Slot ist nur bei entferntem Akku zugänglich. WLAN und Bluetooth funktionierten im Test reibungslos und waren auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Bei der Sendegeschwindigkeit fiel es leicht hinter das Asus Transformer 3 Pro zurück.

Hier ist der SIM-Karten-Slot versteckt
Hier ist der SIM-Karten-Slot versteckt
Verbindungslämpchen für die zahlreichen Funker
Verbindungslämpchen für die zahlreichen Funker
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Fujitsu Lifebook T937
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
665 MBit/s ∼100%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
Intel Wireless-AC 7265
560 MBit/s ∼84% -16%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
506 MBit/s ∼76% -24%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
312 MBit/s ∼47% -53%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
Intel Wireless-AC 7265
685 MBit/s ∼100% +32%
Fujitsu Lifebook T937
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
518 MBit/s ∼76%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
474 MBit/s ∼69% -8%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
446 MBit/s ∼65% -14%

Sicherheit

Der Fingerabdrucksensor
Der Fingerabdrucksensor

Als Business-Notebook kommt das Fujitsu Lifebook T937 mit einer reichhaltigen Ausstattung an Sicherheits-Features. Angefangen mit Kensington-Lock, über OPAL Selbstverschlüsselung der SSD bis hin zu SmartCard-Reader, Trusted Platform Module, Palm Vein Sensor und Fingerabdruckssensor, der über Windows Hello nutzbar ist, bleiben kaum Wünsche offen. Der Fingerabdruckssensor ist allerdings links unten am Bildschirm positioniert, was bei der Nutzung des Rechners im Tablet-Modus auf jeden Fall Sinn ergibt, sich im Notebook-Gebrauch allerdings als eher umständlich erwies. Außerdem reagierte er oft erst nach mehrmaligen Versuchen.

Zubehör

Auch was das Zubehör angeht, kann das Lifebook auftrumpfen. Im Paket enthalten ist bereits ein aktiver Stift zur Verwendung im Tablet-Modus, der im Gehäuse seinen Platz findet. Es handelt sich hier offenbar um eines der Sparsets von Fujitsu (für 100€ Aufpreis). Dazu gesellt sich eine Docking-Station (kostet separat 219€ laut Fujitsu) mit 4 USB 3.0-Buchsen (davon eine als Typ-C), RJ45 sowie VGA, DVI und DisplayPort-Anschlüssen. Zusätzlich gibt es ein zweites Netzteil (das für den Laptop selbst ist noch dazu extra schmal!) und einen zusätzlichen Ein/Aus-Schalter. Hier muss eigentlich kein Zubehör mehr gekauft werden, da schon alles dabei ist.

Die Docking-Station
Die Docking-Station
Über mangelnde Anschlüsse braucht sich auf dem Schreibtisch dank Docking-Station niemand zu beklagen. Nur bei HDMI muss umgesteckt werden.
Über mangelnde Anschlüsse braucht sich auf dem Schreibtisch dank Docking-Station niemand zu beklagen. Nur bei HDMI muss umgesteckt werden.
Reichhaltiges Zubehör
Reichhaltiges Zubehör
Hier wird das Lifebook angedockt
Hier wird das Lifebook angedockt
Der Stift direkt neben seinem Versteck
Der Stift direkt neben seinem Versteck

Wartung

Neben dem hervorragenden Zubehör punktet das T937 auch mit guter Wartbarkeit. Der Akku kann ohne Schraubenzieher und Heißluftpistole gewechselt werden. Für RAM und Festplatte gibt es Klappen, die für einem normalen Kreuzschlitzschraubenzieher ihr Innerstes preisgeben. Freie Speicherbänke oder einen Festplatten-Slot gibt es allerdings nicht. Auch der Rest der Base kann nach Entfernen der zahlreichen Schrauben eingesehen werden. Alles in allem: sehr vorbildlich!

Die SSD ist wechselbar
Die SSD ist wechselbar
Der Akku lässt sich einfach entfernen
Der Akku lässt sich einfach entfernen
Unser Testgerät hat bereits 16 GB RAM. Sollte dieser mal kaputt sein, kann er leicht gewechselt werden.
Unser Testgerät hat bereits 16 GB RAM.

Garantie

Fujitsu bietet für das Gerät 2 Jahre Bring-In Service, 9x5, gilt weltweit entsprechend der Global Limited Warranty. Für rund 130 Euro kann auf 3 Jahre Bring-In (weltweit) erweitert werden. Auch 5 Jahre vor-Ort-Service wird als Option im Datenblatt angeboten.

Eingabegeräte

Tastatur

Unser Testgerät wurde mit einer englischen Tastatur geliefert. Ob ein deutsches Tasten-Layout verfügbar ist, war auf der Hersteller-Website nicht ersichtlich. Aber auch der Leihgerätsteller Notebooksbilliger macht keine Angaben über das Tastatur-Layout auf seiner Webseite. Aufgrund der flachen Bauweise haben die Tasten den erwartbar geringen Tastenhub. Im Gegensatz zum stabilen Gehäuse lässt sich die Tastatur aber bei moderatem Druck biegen. Die Geräuschkulisse ist recht angenehm. Eine zweistufige Tastaturbeleuchtung ist ebenfalls vorhanden.

Touchpad

Wer gerne genau wissen möchte, wo die Tasten für Rechts- und Links-Klick zu finden sind, sollte an dem Touchpad seine Freude haben. Separate Tasten sind heutzutage schon eher kurios. Das Touchpad fühlt sich angenehm an und scheint auch stabil und ordentlich verarbeitet zu sein.

Touchscreen und Stift funktionierten im Test ebenfalls reibungslos. Auch das Auflegen der Handballen auf dem Bildschirm während der Stiftbenutzung rief keine unbeabsichtigten Touch-Steuerungen hervor.

Das T937 mit Touchscreen im Tablet-Modus
Das T937 mit Touchscreen im Tablet-Modus
Das Touchpad mit separaten Tasten
Das Touchpad mit separaten Tasten
Die Tastatur mit aktiver Beleuchtung
Die Tastatur mit aktiver Beleuchtung

Display

Subpixel Sharp Full-HD
Subpixel Sharp Full-HD

Das T937 kommt mit einem Panel von Sharp in einer Full-HD-Auflösung. Das Display verarbeitet sowohl Touch als auch Stifteingabe und kann auf die Tastatur gedreht werden, wodurch problemlos auf dem Bildschirm geschrieben werden kann. Die Vorgängerversionen hatten noch ein höher auflösendes Display zu bieten, was jetzt nicht mehr zur Auswahl steht. Möglicherweise hat Fujitsu dieses zugunsten der Akkulaufzeit fallen gelassen. Die Anzeige ist leicht spiegelnd, aber es fällt nicht zu sehr auf. Screen-Bleeding ist nicht zu erkennen.

224
cd/m²
219
cd/m²
208
cd/m²
230
cd/m²
236
cd/m²
207
cd/m²
228
cd/m²
205
cd/m²
211
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 236 cd/m² Durchschnitt: 218.7 cd/m² Minimum: 5.5 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 236 cd/m²
Kontrast: 1311:1 (Schwarzwert: 0.18 cd/m²)
ΔE Color 4.25 | - Ø
ΔE Greyscale 2.5 | - Ø
62% sRGB (Argyll) 39% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.48
Fujitsu Lifebook T937
Sharp SHP141B , , 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
BOE06DC, , 1920x1280, 12.3
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
BOE BOE06AC (NV126A1M-N51), , 2880x1920, 12.6
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
VVX14T058J10, , 2560x1440, 14
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Chi Mei, , 1920x1080, 12.5
Response Times
4%
13%
8%
22%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46 (22, 24)
42.4 (20.4, 22)
8%
30 (14, 16)
35%
38 (15.2, 22.8)
17%
35 (16, 19)
24%
Response Time Black / White *
32 (18, 14)
30.8 (18, 12.8)
4%
29 (8, 21)
9%
30.4 (6, 24.4)
5%
26 (7, 19)
19%
PWM Frequency
212 (30)
210.1
-1%
200 (90)
-6%
219 (99)
3%
Bildschirm
1%
0%
-27%
-29%
Brightness
219
522
138%
307
40%
272
24%
304
39%
Brightness Distribution
87
88
1%
91
5%
89
2%
81
-7%
Schwarzwert *
0.18
0.42
-133%
0.29
-61%
0.383
-113%
0.29
-61%
Kontrast
1311
1246
-5%
1090
-17%
743
-43%
1124
-14%
DeltaE Colorchecker *
4.25
4
6%
3.91
8%
5.24
-23%
6.49
-53%
DeltaE Graustufen *
2.5
5.5
-120%
5.37
-115%
7.32
-193%
6.16
-146%
Gamma
2.48 97%
2.16 111%
2.36 102%
2.22 108%
2.32 103%
CCT
7082 92%
7546 86%
7812 83%
6277 104%
7575 86%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39
64.86
66%
72
85%
70.17
80%
42
8%
Color Space (Percent of sRGB)
62
93.97
52%
98
58%
94.68
53%
65
5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
3% / 1%
7% / 4%
-10% / -17%
-4% / -19%

* ... kleinere Werte sind besser

Während im Test keinerlei Lichthöfe zu sehen waren, hinterlässt das Display einen eher gemischten Eindruck. Die Helligkeit ist nicht besonders hoch und fällt recht stark hinter die Konkurrenten zurück. Das Dell Latitude ist fast zweieinhalb mal so hell wie das Lifebook. 

Farbdarstellung vor der Kalibrierung
Farbdarstellung vor der Kalibrierung
Farbdarstellung nach der Kalibrierung
Farbdarstellung nach der Kalibrierung
Grauwerte vor der Kalibrierung
Grauwerte vor der Kalibrierung
Grauwerte nach der Kalibrierung
Grauwerte nach der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Nur besonders kontrastreiche Bilder sind im Sonnenlicht noch halbwegs erkennbar
Nur besonders kontrastreiche Bilder sind im Sonnenlicht noch halbwegs erkennbar

Dieses Gerät ist nur bei bewölktem Himmel im Außeneinsatz zu gebrauchen. Bei minimaler Helligkeit ist der Bildschirm nur noch in stark abgedunkelten Räumen ablesbar. Im direkten Sonnenlicht ist das Gerät unbrauchbar. Die Helligkeit erreicht nur knapp über 200 cd/m², auch spiegelt das Display leicht. Bei geringer Helligkeit ist ein Flackern des Bildschirms feststellbar. Keine überzeugende Performance für ein Gerät dieser Preisklasse.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 80 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22 ms steigend
↘ 24 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 70 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 212 Hz30 % Helligkeit

Das Display flackert mit 212 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 30 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 212 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6262 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bei der Blickwinkelstabilität liefert das Display ebenfalls kein überzeugendes Bild. Zwar werden Farben kaum verfälscht, jedoch lässt die Helligkeit deutlich nach.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Uns lag in diesem Test das Spitzengerät der Reihe vor. Es gibt noch Versionen mit i5 Prozessoren, aber auch mit PCIe-SSDs statt SATA.

Auf dem Papier ist das Gerät hervorragend ausgestattet: Mit dem aktuell schnellsten mobilen i7-Prozessor von Intel, ausreichend RAM und einer (wenn auch nur SATA III) SSD. Leider bleiben die gemessenen Leistungen hinter den Erwartungen zurück. Das wird auch durch die gefühlte Geschwindigkeit bestätigt. Programme brauchen zum Laden eine halbe Ewigkeit. Der Prozessor taktete in unseren Benchmarktests scheinbar willkürlich hoch und runter. Das einzige Angenehme dabei war, dass der Lüfter in den meisten Fällen ruhig blieb. Trotz höchster Einstellungen in den Energiesparoptionen von Windows. Ob dies so gewollt ist, um die Lautstärke geringzuhalten oder hier ein Einstellungs- oder Softwareproblem vorliegt, konnten wir leider nicht feststellen.

Prozessor

Beim Cinebench Test blieb der CPU-Takt permanent auf dem Standardwert von 2,9 GHz. Demzufolge erreichte das Notebook auch nur magere Werte. Dafür ging der Lüfter nicht an. Kurioserweise taktete der Prozessor nach dem Ende des Tests auf 3,8 GHz hoch. Für ein Gerät mit dieser Ausstattung sind die gemessenen Werte von 190 Punkten im Chinebench zu niedrig. Das Dell Latitude kommt mit dem gleichen Prozessor auf den deutlich höheren Wert von 329 Punkten. Das Lifebook erreichte im Cinebench Loop teilweise bis zu 250 Punkte, aber auch das ist zu niedrig. Dies entspricht etwa dem Wert anderer Notebooks im Energiesparmodus. Dieser war aber beim Test nicht eingeschaltet. Dennoch war bei Hardware-Monitor oder CPU-Z ein Sprung auf den vollen Takt von Zeit zu Zeit zu erkennen. Demgegenüber konnte ein Unterschreiten des Basistakts nicht festgestellt werden. Auch im Akkubetrieb war die Leistung identisch.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
152 Points ∼78% +36%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel Core i7-7500U
139 Points ∼71% +24%
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
Intel Core i7-6500U
128 Points ∼66% +14%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
Intel Core i7-6500U
117 Points ∼60% +4%
Fujitsu Lifebook T937
Intel Core i7-7600U
112 Points ∼57%
CPU Multi 64Bit
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel Core i7-7500U
329 Points ∼15% +73%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Intel Core i7-7600U
329 Points ∼15% +73%
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
Intel Core i7-6500U
307 Points ∼14% +62%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
Intel Core i7-6500U
221 Points ∼10% +16%
Fujitsu Lifebook T937
Intel Core i7-7600U
190 (min: 180) Points ∼9%

System Performance

Auch im PC Mark bestätigt sich dieses Bild. Hier bleibt das Lifebook ebenfalls teilweise hinter der Konkurrenz zurück und fährt nur magere Werte ein. Auch die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit lässt zu wünschen übrig. Beim Work Score können die meisten Vergleichgeräte überflügelt werden. Hier wird sogar das vergleichbar ausgestattete Dell Latitude abgehängt.

PC Mark Work
PC Mark Work
PC Mark Creative
PC Mark Creative
PC Mark Home
PC Mark Home
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
4824 Points ∼74% +13%
Fujitsu Lifebook T937
HD Graphics 620, 7600U
4286 Points ∼66%
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
3986 Points ∼61% -7%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
3830 Points ∼59% -11%
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3510 Points ∼54% -18%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4741 Points ∼79% +56%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
3660 Points ∼61% +20%
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
3137 Points ∼53% +3%
Fujitsu Lifebook T937
HD Graphics 620, 7600U
3048 Points ∼51%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
2985 Points ∼50% -2%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3048 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4029 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4286 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Unser Testgerät hatte zwar ansonsten die höchste Ausstattung, kurioserweise war aber nur eine SATA III SSD verbaut. Eine Konfiguration, die so gar nicht bei Fujitsu oder Notebooksbilliger zu finden ist. Für SATA-Verhältnisse bringt die SSD eine gute Leistung und kann die Platten im Thinkpad X1 und im Asus Transformer 3 Pro übertrumpfen. Gegen die Samsung SSDs im EliteBook und im Latitude, die über NVME kommunizieren, hat sie aber erwartungsgemäß keine Chance.

Fujitsu Lifebook T937
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Samsung PM951 NVMe MZVLV512
CrystalDiskMark 3.0
53%
-21%
-7%
74%
Write 4k QD32
255.8
434.5
70%
253.8
-1%
189.2
-26%
491.7
92%
Read 4k QD32
279.3
493.3
77%
245.8
-12%
327.4
17%
567.8
103%
Write 4k
89.58
72.22
-19%
57.65
-36%
81.89
-9%
151.6
69%
Read 4k
34.71
31.75
-9%
26.11
-25%
33.99
-2%
42.87
24%
Write 512
589.3
320.3
377.8
594.4
Read 512
406
303.1
363.1
660.9
Write Seq
526
865.2
64%
402
-24%
443.8
-16%
594.2
13%
Read Seq
548.6
1294
136%
398.9
-27%
512.3
-7%
1315
140%
Sequential Read: 548.6 MB/s
Sequential Write: 526 MB/s
4K Read: 34.71 MB/s
4K Write: 89.58 MB/s
4K QD32 Read: 279.3 MB/s
4K QD32 Write: 255.8 MB/s

Grafikkarte

Ähnlich wie die Prozessorleistung bleibt auch die Grafikeinheit hinter ihren Möglichkeiten. Immerhin taktet sie auf die maximale Geschwindigkeit von 1,15 GHz hoch. Dennoch bleiben die Werte weit hinter der Konkurrenz zurück. Immerhin ist der Rückstand hier nicht ganz so hoch und auch der Lüfter meldet sich bei Grafikbelastung sofort. Da es als Business-Notebook sicher nicht zum Spielen vorgesehen ist, fällt das hier eher nicht ins Gewicht. Fraglich ist aber dennoch, wieso es hier zu diesen Leistungseinbrüchen kommt.

3D Mark Cloud Gate
3D Mark Cloud Gate
3D Mark Sky Diver
3D Mark Sky Diver
3DMark Cloud Gate Standard Score
3369 Punkte
Hilfe

Von der Nutzung für Gaming können wir hier nur dringend abraten. Natürlich lässt sich der ein oder andere ältere Titel problemlos spielen. Sollte das Gerät allerdings sowohl für Spiele als auch für ernsthafte Arbeit genutzt werden, sollte man sich lieber bei der Konkurrenz umsehen.

BioShock Infinite - 1280x720 Very Low Preset
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
56.5 fps ∼100% +68%
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
50.5 fps ∼89% +50%
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
HD Graphics 520, 6500U, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
45.2 (min: 13.5) fps ∼80% +34%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
41.9 fps ∼74% +24%
Fujitsu Lifebook T937
HD Graphics 620, 7600U
33.72 fps ∼60%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 33.7210.989.527fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärkediagramm
Lautstärkediagramm

Der Lüfter verhält sich passend zu den seltsamen Benchmarkwerten: Die meiste Zeit ist er ruhig und unauffällig, wenn auch scheinbar niemals ganz deaktiviert. Dann heult er plötzlich auf, obwohl die Lastspitze eigentlich gerade vorbei ist. Nerviges Pipsen oder Kratzen konnten wir nicht feststellen. Im Großen und Ganzen ist die Lautstärke recht angenehm.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 30 dB(A)
Last
37.4 / 37.6 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.834.334.436.231.82532.33132.832.232.33130.730.730.331.730.7403029.829.529305030.729.828.328.830.76331.530.431.530.831.5802728.927.228.32710026.426.427.828.926.412526.324.324.224.526.316024.524.124.42424.520024.42424.124.624.425022.422.32222.122.431522.422.3222222.440021.221.120.320.821.250020.220.220.120.320.263019.919.919.119.319.98002221.318.118.622100020.52118.317.920.5125018.518.717.617.718.5160017.817.717.41717.8200017.517.617.217.117.5250017.117.216.816.917.13150171716.81717400016.81717.216.916.850001717.217.116.917630017.217.317.31717.2800017.217.217.317.217.21000017.217.317.417.117.21250017.317.517.417.217.31600017.517.917.617.417.5SPL30.730.730.13030.7N1.51.51.41.41.5median 18.5Fujitsu Lifebook T937median 18.7median 17.6median 17.7median 18.5Delta2.72.51.822.73838.438.839.33836.238.740.636.736.232.433.431.234.132.432.532.532.831.632.531.332.933.332.831.334.632.932.233.834.630.130.230.930.230.129.129.729.129.329.12727.827.425.92726.327.426.826.426.326.326.625.926.526.324.625.224.724.324.624.825.125.323.724.822.92525.322.422.922.225.625.222.322.221.627.827.521.521.620.525.825.520.920.520.124.724.819.620.119.625.525.619.519.619.227.627.71919.21926.226.118.61918.726.927.318.418.718.725.325.318.418.718.723.223.318.318.718.521.821.618.518.518.62020.218.518.618.619.519.718.518.618.318.918.918.418.318.118.318.518.118.118.218.318.318.118.231.937.137.131.831.91.72.72.71.71.7median 19.6Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050Tmedian 25.3median 25.3median 19.5median 19.62.42.62.42.62.436.936.633.235.836.934.236.833.633.334.232.832.131.932.632.830.931.331.531.330.929.230.930.329.929.229.130.830.931.129.128.828.428.228.228.827.227.72828.327.225.826.326.725.325.826.125.925.825.626.12425.125.424.92423.624.523.523.523.623.123.922.922.923.121.52321.821.821.520.9222220.920.920.221.321.119.920.219.622.722.119.319.619.224.52318.919.218.321.920.718.218.31823.321.818.21817.724.522.917.817.717.827.724.217.617.817.72421.717.617.717.521.520.117.617.517.721.720.717.617.717.720.218.817.817.717.919.118.317.817.917.918.317.917.717.917.718.617.817.517.717.918.717.917.717.930.835.433.730.830.81.52.221.51.5median 18.3HP EliteBook 820 G4 Z2V72ETmedian 23median 21.8median 18.2median 18.32.31.51.52.32.3hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Bei den Temperaturentwicklungen sehen wir ein zu den Benchmarkwerten passendes Verhalten: Die Wärmeentwicklung ist erfreulich niedrig und macht zu keiner Zeit Probleme. Selbst unter Maximallast liegt die Höchsttemperatur noch unter der menschlichen Körpertemperatur - auch ohne Fieber. Im Idle-Betrieb messen wir völlig unproblematische Werte um die 22 °C. Das ist erfreulich, geht aber möglicherweise zu Lasten der Performance, wie zuvor festgestellt. Ob hier nicht noch etwas mehr rauszuholen gewesen wäre, ist fraglich. Auch subjektiv fühlte sich das Gerät immer angenehm an. 

Temperaturentwicklung im Idle Modus
Temperaturentwicklung im Idle Modus
Temperaturentwicklung im Idle Modus Unterseite
Temperaturentwicklung im Idle Modus Unterseite
Temperaturentwicklung unter Last
Temperaturentwicklung unter Last
Temperaturentwicklung unter Last Unterseite
Temperaturentwicklung unter Last Unterseite
Max. Last
 35.2 °C34.1 °C24 °C 
 29.2 °C27.6 °C22.6 °C 
 23.8 °C23.1 °C22.6 °C 
Maximal: 35.2 °C
Durchschnitt: 26.9 °C
24.1 °C31.5 °C33.9 °C
22.6 °C29.8 °C23.9 °C
21.3 °C21.7 °C23.1 °C
Maximal: 33.9 °C
Durchschnitt: 25.8 °C
Netzteil (max.)  34.9 °C | Raumtemperatur 20 °C | FIRT 550-Pocket

Lautsprecher

Der rechtsseitige Lautsprecher
Der rechtsseitige Lautsprecher

Die Lautsprecher weisen eine gute Lautstärke auf. Von der Ausgabequalität sollte man aber nicht allzu viel erwarten. Bässe sind praktisch nicht vorhanden. Ebenso fehlt es erfreulicherweise an Rauschen oder sonstigen unangenehmen Geräuschen. Ein angeschlossenes Headset zauberte dann aber doch den Bass hervor. Auch hier war bei voller Lautstärke keine Verzerrung oder Rauschen zu hören.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.636.235.6253332.2333130.931.730.94032.12932.15034.128.834.16336.430.836.48034.228.334.210034.928.934.91253624.53616035.82435.820037.224.637.225039.622.139.631542224240043.120.843.150044.620.344.663049.319.349.380058.518.658.5100063.817.963.8125061.317.761.3160063.21763.2200063.317.163.3250065.416.965.4315063.31763.3400062.216.962.2500063.116.963.1630065.21765.2800058.517.258.51000061.517.161.51250052.717.252.71600047.517.447.5SPL74.43074.4N31.91.431.9median 58.5Fujitsu Lifebook T937median 17.7median 58.5Delta10.2210.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Fujitsu Lifebook T937 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (65 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.9% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (3.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 30% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 23%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 63% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 29% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Was die Energieaufnahme angeht, kann das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz wieder mit guten Werten glänzen. Im Idle-Betrieb liegt der Verbrauch weit unter dem Thinkpad und dem Transformer 3 Pro von Asus. Im Last-Betrieb seltsamerweise leicht darüber, obwohl die korrespondierende Leistung nicht stimmig ist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.15 / 0.48 Watt
Idledarkmidlight 3 / 6.8 / 7.7 Watt
Last midlight 30 / 30.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Fujitsu Lifebook T937
7600U, HD Graphics 620, , IPS, 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1280, 12.3
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
6500U, HD Graphics 520, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND), IPS, 2880x1920, 12.6
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
6500U, HD Graphics 520, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH, IPS, 2560x1440, 14
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV512, IPS, 1920x1080, 12.5
Stromverbrauch
-3%
-46%
-57%
12%
Idle min *
3
2.85
5%
6.7
-123%
6.82
-127%
2.7
10%
Idle avg *
6.8
6.76
1%
10.3
-51%
8.21
-21%
4.8
29%
Idle max *
7.7
6.91
10%
13.5
-75%
17.55
-128%
6.6
14%
Last avg *
30
32.88
-10%
26
13%
28.81
4%
28.5
5%
Last max *
30.3
37.41
-23%
28.8
5%
34.07
-12%
29
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Erfreulich: Der Akku ist wechselbar!
Erfreulich: Der Akku ist wechselbar!

Bei der Akkuleistung zeigt das Gerät erneut, wofür es konzipiert wurde: für lange Laufzeiten und für den Business-Einsatz. Während der Laptop unter Volllast rund 3 Stunden durchhält, kommt er bei minimalen Einstellungen auf ganze 17 Stunden. Allerdings sollte der Arbeitsplatz dann schon im dunklen Keller liegen oder zumindest gut verdunkelnde Rollläden haben. Sonst ist auf dem Bildschirm nichts zu erkennen. Aber auch im praxisnahen WLAN Test übersteht man mit dem Gerät einen Arbeitstag ohne Überstunden. Bei Überstunden gibt es eine Problemlösung: Der Akku ist wechselbar und nicht schwerer als das Netzteil.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 02min
Surfen über WLAN v1.3
8h 43min
Last (volle Helligkeit)
3h 04min
Fujitsu Lifebook T937
7600U, HD Graphics 620, 50 Wh
Dell Latitude 12 5285 2-in-1
7600U, HD Graphics 620, 42 Wh
Asus Transformer 3 Pro T303UA-GN050T
6500U, HD Graphics 520, 39 Wh
Lenovo Thinkpad X1 Yoga 20FQ-000QUS
6500U, HD Graphics 520, 52 Wh
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
7500U, HD Graphics 620, 49 Wh
Akkulaufzeit
-15%
-53%
-26%
17%
Idle
1022
1075
5%
426
-58%
922
-10%
1346
32%
WLAN
523
486
-7%
223
-57%
356
-32%
566
8%
Last
184
105
-43%
102
-45%
120
-35%
205
11%
H.264
206
532

Fazit

Pro

+ Sehr gute Verarbeitungsqualität
+ Hervorragende Ausstattung
+ Stabiles Gehäuse
+ Gute Wartbarkeit
+ Viel Zubehör
+ Gute Akkulaufzeit und wechselbarer Akku
+ Touchscreen und Stift funktionieren reibungslos
+ Kaum Lüftergeräusche
+ Geringe Temperaturentwicklung

Contra

- Bildschirm zu dunkel
- Performance bleibt hinter den Erwartungen zurück
Fujitsu Lifebook T937 bereitgestellt von Fujitsu Deutschland
Fujitsu Lifebook T937 bereitgestellt von Fujitsu Deutschland

Das Fujitsu Lifebook T937 hinterlässt im Test einen gemischten Eindruck. Während viele Eigenschaften auf ein solides und bodenständiges Notebook ohne Experimente hindeuten, so gibt es doch einige Schwächen, die für den recht hohen Preis nicht passieren dürften. So schneidet das Gerät nicht nur bei den Benchmarks eher dürftig ab, sondern legt auch gefühlt immer mal ein paar unerklärliche Pausen ein. In Kombination mit dem antik anmutenden Touchpad und dem in die Jahre gekommenen Display-Drehmechnismus könnte man es als ideales Altherrengerät abstempeln. Also für eine Zielgruppe, die vielleicht auch der hohe Preis nicht abschreckt. Ob das altersschwache Augenlicht aber die geringe Bildschirmhelligkeit kompensieren kann, bleibt dabei fraglich.

Solides, unaufgeregtes Notebook mit unerfreulichen Schwächen

Abgesehen vom zu dunklen Bildschirm und schwachen Benchmarks ist aber nur Positives zu berichten: solide Verarbeitung, gute Akkulaufzeiten, viele Anschlüsse und Eingabegeräte und nicht zuletzt die hervorragende Ausstattung mit Zubehör. Für die Zielgruppe könnte es aber dennoch das ideale Gerät sein, wenn man den geforderten Preis als gerechtfertigt ansieht.

Fujitsu Lifebook T937 - 17.05.2017 v6
Florian Schaar

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
83%
Pointing Device
88%
Konnektivität
68 / 80 → 85%
Gewicht
70 / 78 → 82%
Akkulaufzeit
91%
Display
84%
Leistung Spiele
49 / 68 → 71%
Leistung Anwendungen
79 / 87 → 91%
Temperatur
96%
Lautstärke
92%
Audio
64 / 91 → 70%
Kamera
41 / 85 → 49%
Durchschnitt
76%
85%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Fujitsu Lifebook T937 (i7, 512GB) Convertible
Autor: Florian Schaar, 18.05.2017 (Update: 24.05.2017)
Florian Schaar
Florian Schaar - Editor
Mein erster Computer war ein Commodore 80386 (IBM kompatibel!). Schon auf diesem fing ich an zu programmieren, mit 3D-Modellen Raumschiffe zu bauen und Videos zu schneiden. Seit dem haben mich die Computer nicht mehr losgelassen und ich habe schließlich das Hobby zum Beruf gemacht. Heute entwickle ich Lernspiele für Kinder auf Android und iOS. Bei Notebookcheck schreibe ich Tests für Notebooks und Handys. So kann ich die neusten Geräte ausprobieren, ohne sie kaufen zu müssen.