Notebookcheck

Test LG X power2 Smartphone

Großer Akku, nix dahinter? Lange Laufzeiten verspricht das LG X power2 mit seiner kapazitätsstarken Batterie. Aber es gibt neben der Laufzeit auch noch viele andere Aspekte, die ein gutes Smartphone ausmachen. Ob LGs Mittelklasse-Gerät hier liefern kann, das klären wir im Test.

LG X power2

LGs Smartphones der X-Serie werden ja wie Superhelden vermarktet: Jedes hat etwas, das es besonders gut kann, eben seine "Superkraft". Beim LG X Power war das der extrastarke Akku, der wirklich sehr lange durchhielt. Das LG X power2 besitzt natürlich dieselbe Superkraft, der Akku ist sogar in Sachen Kapazität noch etwas größer geworden, ebenso wie das Smartphone an sich, das nun mit einem 5,5-Zoll-Bildschirm über die Ladentheke geht. Das X power2 ist auch deutlich teurer als sein Vorgänger, mit 299 Euro Herstellerpreis dringt es tief in die Mittelklasse vor, wo bereits viele andere Geräte darauf warten, es mit ihm aufzunehmen: Das Lenovo P2 beispielsweise, das einen noch kapazitätsstärkeren Akku besitzt. Oder das Moto Z Play, das man dank Moto Mods ebenfalls zu einem Akku-Monster aufrüsten kann. Das Samsung Galaxy J7 kommt ebenfalls auf sehr gute Laufzeiten und das HTC Desire 10 Lifestyle ist ebenfalls in dieser Preisklasse angesiedelt, es tritt mit dem kapazitätsschwächsten Akku an.

Gut (80%) LG X power2 Mediatek MT6750ARM Mali-T860 MP2 Smartphone - 01/08/2017 - v6
Testgerät zur Verfügung gestellt von LG Deutschland
(download rating image as PNG or SVG)
LG X power2 (X Series Serie)
Hauptspeicher
2048 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel 267 PPI, kapazitiver Touchscreen, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 9.15 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3.5mm Audiokombiport, Card Reader: microSD bis zu 256 GB, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Kompass, DLNA, Miracast, USB-OTG
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n), Bluetooth 4.2, GSM (850/​900/​1800/​1900), UMTS (850/​900/​1900/​2100), LTE (B1/​B3/​B7/​B8/​B20), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.4 x 154.7 x 78.1
Akku
17.1 Wh, 4500 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Android 7.0 Nougat
Kamera
Primary Camera: 13 MPix f/2,2, 1/3" Sensor, 1.12 µm Pixelgröße, Kontrast-AF, LED-Blitz, Videos @1080p/​30fps
Secondary Camera: 5 MPix LED-Blitz
Sonstiges
Lautsprecher: Mono-Lautsprecher an der Rückseite, Tastatur: virtuelles Keyboard, Schnellladegerät, USB-Kabel, Headset, LG SmartWorld, LG Backup, QuickMemo+, 24 Monate Garantie, Bandbreite (Download/​Upload): 300Mbps/​50Mbps (LTE); SAR-Wert: 0,519 W/kg (Kopf), 1,360 W/kg (Körper), Lüfterlos
Gewicht
164 g, Netzteil: 73 g
Preis
299 Euro

 

Gehäuse

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Das LG X power2 ist in Schwarz/Blau oder in Grau erhältlich. Die Front ist bei beiden Geräten komplett schwarz, am Rand läuft ein grauer oder schwarzer Streifen um das Gerät. Die Rückseite ist dann entsprechend der Benennung ebenfalls grau oder eben blau. Unser Testgerät war die Variante mit der blauen Rückseite, die zudem mit einem leichten Nadelstreifenmuster versehen ist und ganz leicht spiegelt. Das Gehäusedesign ist eher organisch-rund als eckig und dadurch liegt das Smartphone gut in der Hand. Das LG X power2 ist vielleicht kein wahnsinnig aufregend designtes Gerät, aber es ist ergonomisch und solide: Das Gehäuse lässt sich kaum verwinden und wirkt sehr kompakt verbaut. Druck auf die Rückseite macht dem Gerät überhaupt nichts aus, bei starkem Druck auf den Touchscreen werden aber Wellen im Flüssigkristall sichtbar.

Der Akku des Geräts ist nicht austauschbar, das ist in dieser Klasse aber auch nicht unbedingt üblich.

LG X power2
LG X power2
LG X power2
LG X power2
LG X power2
LG X power2

Größenvergleich

Ausstattung

Mit nur 16 GB Massenspeicher liegt das X power2 auf dem Niveau des Vorgängers. Der war aber 100 Euro günstiger, sodass in der Klasse des X power 2 die meisten Geräte mit 32 GB Speicher ausgeliefert werden. Auch die 2 GB Arbeitsspeicher sind eigentlich für ein Gerät dieser Preisklasse nicht zeitgemäß, 3 GB sind das Minimum. Auch gibt es keinen modernen USB-C-Anschluss, sondern nur einen klassischen Micro-USB-Port. NFC, DLNA, Miracast und USB-OTG sind allerdings an Bord. Das LG X power 2 unterstützt in unserer Konfiguration nur eine SIM-Karte, eine Dual-SIM-Variante gibt es aktuell auf dem mitteleuropäischen Markt nicht.

microSD-Karten lassen sich zur Speichererweiterung einsetzen. Bis zu 256 GB dürfen sie groß sein, Karten mit mehr Speicher gibt es aktuell ohnehin nicht auf dem Markt. Speicherkarten lassen sich als nur als externer Speicher formatieren, Apps lassen sich aber auch auf der externen Speicherkarte ablegen.

oben: Mikrofon
oben: Mikrofon
unten: 3,5-mm-Audiokombiport, Mikrofon, USB-Port
unten: 3,5-mm-Audiokombiport, Mikrofon, USB-Port
rechts: Standby-Taster
rechts: Standby-Taster
links: Lautstärkewippe, SIM-Schublade
links: Lautstärkewippe, SIM-Schublade

Software

Android 7.0 ist das Betriebssystem des Smartphones, das ist eine nicht mehr ganz aktuelle Version. Zudem sind die Sicherheitspatches mit Datum 1. April 2017 zum Testzeitpunkt schon recht alt. Ein Update war nicht verfügbar. LG setzt auf seinen eigenen Launcher, der verschiedene Designs erlaubt, die Einstellungen wahlweise in Kategorien einordnet, ansonsten aber in Sachen Handhabung weitgehend dem Original-Android entspricht, sodass sich zurechtfinden dürfte, wer schon mal ein Android-Smartphone besaß.

Der Hersteller installiert einige Apps vor, aber wesentlich weniger Werbe-Apps als noch beim LG X Power. Außer Evernote ist auch keine Drittanbieter-Software installiert, die sonstigen Apps stammen von Google oder LG. Außerdem sind einige direkte Links zu Einstellungen auf dem Startbildschirm oder in Ordnern vorhanden.

Software LG X power2
Software LG X power2
Software LG X power2

Kommunikation und GPS

Mit 300 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload ist das LG X power2 maximal im LTE-Netz so flott wie die meisten Vergleichsgeräte. Der Vorgänger kann da nicht mehr mithalten. Es werden fünf LTE-Bänder und jeweils vier UMTS- und GSM-Bänder unterstützt, hier steht das LG X power2 gleichteuren Konkurrenten deutlich nach. Alle Vergleichsgeräte unterstützen mehr LTE-Bänder, das Lenovo P2 sogar zehn Stück. Der Empfang im innerstädtischen Bereich ist im ordentlich ausgebauten deutschen Vodafone-Netz auch in Innenräumen ordentlich, wir haben zumindest meist halbe Signalstärke bei LTE.

Das WLAN-Modul sendet nach den Standards 802.11 b/g/n, hier können einige Vergleichsgeräte mittlerweile sogar mit Unterstützung für den flotten 802.11ac-Standard punkten, fast alle unterstützen zumindest das 5-GHz-WLAN-Netzwerk. Das LG X power2 kann keine schnellen Datenraten für sich beanspruchen, es sendet in unserem standardisierten Test sogar noch etwas langsamer als das LG X Power. Im Praxistest ist der Empfang nahe des Routers sehr gut, der Seitenaufbau geht nach kurzer Verzögerung auch einigermaßen flott vonstatten. In zehn Metern Entfernung und durch drei Wände ist der Empfang immer noch gut, es kommen 3/4 der Signalstärke an, der Seitenaufbau geht ebenso schnell wie nahe am Router vonstatten.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J7 2017
Mali-T830 MP1, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
251 MBit/s ∼100% +449%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
121 MBit/s ∼48% +165%
HTC Desire 10 Lifestyle
Adreno 305, 400 MSM8928, 32 GB eMMC Flash
101 MBit/s ∼40% +121%
Lenovo P2
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
88.8 MBit/s ∼35% +94%
LG X Power K220
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
47.1 MBit/s ∼19% +3%
LG X power2
Mali-T860 MP2, MT6750, 16 GB eMMC Flash
45.7 MBit/s ∼18%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Samsung Galaxy J7 2017
Mali-T830 MP1, 7870 Octa, 16 GB eMMC Flash
280 MBit/s ∼100% +447%
Lenovo P2
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
216 MBit/s ∼77% +322%
Lenovo Moto Z Play
Adreno 506, 625, 32 GB eMMC Flash
112 MBit/s ∼40% +119%
HTC Desire 10 Lifestyle
Adreno 305, 400 MSM8928, 32 GB eMMC Flash
104 MBit/s ∼37% +103%
LG X Power K220
Mali-T720 MP2, MT6735, 16 GB eMMC Flash
53.5 MBit/s ∼19% +4%
LG X power2
Mali-T860 MP2, MT6750, 16 GB eMMC Flash
51.2 MBit/s ∼18%
GPS Test Innenraum
GPS Test Innenraum
GPS Test im Freien
GPS Test im Freien

In Innenräumen kann uns das GPS-Modul nicht orten, im Freien ist aber sehr schnell eine gute Ortung möglich, die mit bis zu drei Metern Genauigkeit auch recht exakt ist.

Aber wie sieht es in der Praxis aus? Das wollen wir bei einer Mountainbike-Tour überprüfen, zu der wir das LG X power2 ebenso mitnehmen wie das Profi-Navi Garmin Edge 500, das uns dank seiner recht exakten Ortung als Referenz dient. Das LG X power2 misst eine fast exakt gleichlange Strecke auf zwölf Kilometer Fahrtweg, das ist schon mal sehr gut. Abgesehen von kleineren Aussetzern in Kurven muss man dem LG X power2 in Sachen Genauigkeit des GPS-Moduls auch wirklich Tribut zollen: Das Garmin Edge 500 mag an einigen Stellen noch etwas exakter messen, aber die Unterschiede sind wirklich sehr gering.

GPS Garmin Edge 500 - Überblick
GPS Garmin Edge 500 - Überblick
GPS Garmin Edge 500 - Kreuzung
GPS Garmin Edge 500 - Kreuzung
GPS Garmin Edge 500 - Brücke
GPS Garmin Edge 500 - Brücke
GPS LG X power2 - Überblick
GPS LG X power2 - Überblick
GPS LG X power2 - Kreuzung
GPS LG X power2 - Kreuzung
GPS LG X power2 - Brücke
GPS LG X power2 - Brücke

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefon-App passt LG ein wenig an, sie ist im durchgängigen, hellen Design der Nutzeroberfläche gehalten und kann etwas umfangreicher angepasst werden als Googles Standard-App. So kann man beispielsweise festlegen, welcher Bildschirm beim Starten der App erscheinen soll. Ansonsten sind aber dieselben Reiter wie Anrufliste und Kontakte vorhanden, zusätzlich kann man Gruppen erstellen.

Die Sprachqualität ist ganz passabel, der Ohrhörer kann recht laut werden, dröhnt dann aber doch recht deutlich. Das Gegenüber kommt etwas dumpf, aber noch gut verständlich bei uns an. Das Mikrofon kann auch leise gesprochene Sprache noch übertragen, auch hier ist die Übertragung aber etwas dumpf. Hintergrundgeräusche sind deutlich hörbar. Per Freisprecheinrichtung telefoniert man über den ebenfalls recht lauten und ebenfalls dröhnenden Lautsprecher, der ebenfalls leicht dumpf die Stimme des Gegenübers wiedergibt. Beim Freisprechen kann das Mikrofon leise Sprache nicht mehr übertragen.

Kameras

Aufnahme Frontkamera
Aufnahme Frontkamera

Mit 13 Megapixel an der Rückseite und 5 Megapixel an der Front liegt das LG X power2 im normalen Bereich aktueller Mittelklasse-Smartphones, was die Kameraauflösung angeht. Dass auch noch mehr Megapixel fürs gleiche Geld möglich sind, das zeigen das Lenovo Moto Z Play und das Samsung Galaxy J7. Aber die Megapixel-Zahl ist für die Bildqualität erstmal ohnehin nicht so entscheidend. Wichtiger sind da schon Bildschärfe und Farbdarstellung. Hier zeigt die rückwärtige Kamera recht kalte Farben, die Schärfe wirkt ganz ordentlich, solange man nicht in die Bilder hineinzoomt: Dann sind matschige Flächen und eine generell eher mäßige Schärfe deutlich erkennbar. Auch die Dynamik in dunklen und hellen Bereichen könnte besser sein. Bei den Details liegen hochwertigere Smartphones deutlich vorne. Auch das Lenovo P2 gefällt hier beispielsweise durch deutlich detailreichere und schärfere Darstellung. In Schwachlicht-Situationen kann das LG X power2 auch nicht punkten, auch hier bietet beispielsweise das Lenovo P2 eine deutlich bessere Performance.

Videos lassen sich in Full-HD-Qualität mit 30 fps aufnehmen. Die Qualität ist ganz gut, in etwas dunkleren Situationen wird aber schnell ein deutliches Rauschen sichtbar. Die Schärfe und Farbdarstellung sind ähnlich wie bei den Bildern oberflächlich OK, im Detail aber doch etwas matschig.

Die 5-Megapixel-Frontkamera hat Probleme, richtig scharfe Bilder zu machen, außerdem ist hier die Dynamik mangelhaft.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Photo von dem Testgerät.

Szene 1Szene 2Szene 3
Zum Laden anklicken

Im nächsten Schritt geht es für die Hauptkamera des LG X power2 zurück ins Testlabor, wo wir unter festgelegten Lichtbedingungen die Darstellung der Farben noch einmal untersuchen. Hier ist die Bildschärfe in Teilen des Bildes recht ordentlich, auch die Darstellung von Text vor farbigem Hintergrund liefert ein ordentliches Ergebnis. Besonders im linken Bildbereich nimmt die Schärfe aber sichtbar ab und Kanten wirken über das gesamte Bild gesehen ausgefranst. Die Farbdarstellung weicht bei einigen Farbtönen stärker vom Referenzwert ab, bei anderen ist sie relativ genau. Insgesamt ein durchschnittliches Ergebnis bei der Farbdarstellung.

Wie soll man die Performance der Kamera nun einschätzen? Wer Bilder hauptsächlich auf seinem Smartphone behält und nur selten bei schwachem Licht fotografiert, für den wird die Kamera ausreichen. Es gibt aber in dieser Preisklasse wesentlich bessere Kameramodule. Die Frontkamera macht eher mäßige Bilder, selbst wenn die Ansprüche gering sind.

Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte abfotografiert
Referenzkarte Detail
Referenzkarte Detail
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.
Abfotografierte ColorChecker-Farben: In der unteren Hälfte jedes Patches haben wir die Originalfarben abgebildet.

Zubehör und Garantie

In der Packung des LG X power2 ist neben dem Ladegerät und dem USB-Kabel noch ein Headset enthalten. Spezielles Zubehör ist für das LG X power2 laut Herstellerwebsite nicht erhältlich.

LG gewährt 24 Monate Garantie auf das Smartphone.

Eingabegeräte & Bedienung

LG hat eine eigene Tastatur-App entwickelt, die der Hersteller bei seinen Smartphones einsetzt. Andere Tastatur-Apps sind auf dem LG X power2 nicht vorinstalliert, ließen sich aber aus dem Google Play Store herunterladen. Die LG-Tastatur besitzt eine eigene Reihe mit Tasten für die Ziffern sowie eigene Tasten für die Umlaute. Außerdem gibt es umfassende Möglichkeiten, die Tastatur zu konfigurieren: So kann man die Tastatur mittels Geste teilen oder an den Rand bewegen, um sie mit einer Hand bedienen zu können. Vibration und Töne, Pop-Ups, Wortvorschläge: Insgesamt sind die Optionen mannigfaltig.

Die Bedienung über den Touchscreen klappt sehr gut und flott, die Oberfläche ist angenehm und der Bildschirm auch in den Ecken sehr empfindlich. Gestensteuerung ist in geringem Maße integriert: So kann man doppelt auf den Bildschirm tippen, um den Bildschirm auszuschalten oder zu aktivieren, das klappt aber nur im Startbildschirm.

Rechts ist der Standby-Taster angebracht und links findet sich die Lautstärkewippe. Alle Buttons sind von vorne nicht deutlich erkennbar, aber gut ertastbar. Der Druckpunkt des Stand-by-Buttons fühlt sich etwas schwammig an. Die Lautstärkewippe kann als zweite Funktion die Kamera oder einen Notizblock aus dem Stand-by aktivieren. Die Leiser-Taste lässt sich als Auslöser verwenden.

Tastatur quer
Tastatur hochkant

Display

Subpixel-Aufnahme
Subpixel-Aufnahme

Mit 1.280 x 720 Pixel ist der 5,5-Zoll-Bildschirm mit für die Klasse üblich vielen Bildpunkten ausgestattet. Das Lenovo P2, das Galaxy J7 und das Moto Z Play zeigen aber, dass auch um die 300 Euro mittlerweile ein Full-HD-Bildschirm kein Luxus mehr ist. Zudem ist die Helligkeit des Screens im LG X power2 mit durchschnittlich 237 cd/m² wesentlich geringer als bei allen Vergleichsgeräten. Selbst der Vorgänger bot deutlich mehr. Immerhin ist die Ausleuchtung mit 92 % so gleichmäßig, dass auch große Farbflächen auf dem Screen einheitlich wirken.

232
cd/m²
236
cd/m²
225
cd/m²
239
cd/m²
237
cd/m²
238
cd/m²
244
cd/m²
245
cd/m²
240
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 245 cd/m² Durchschnitt: 237.3 cd/m² Minimum: 1.92 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 237 cd/m²
Kontrast: 1823:1 (Schwarzwert: 0.13 cd/m²)
ΔE Color 5.5 | 0.8-23.34 Ø6.4
ΔE Greyscale 6.1 | 0.64-98 Ø6.7
Gamma: 2.07
LG X power2
IPS, 1280x720, 5.5
LG X Power K220
IPS, 1280x720, 5.3
Lenovo P2
AMOLED, 1920x1080, 5.5
HTC Desire 10 Lifestyle
IPS, 1280x720, 5.5
Samsung Galaxy J7 2017
Super AMOLED, 1920x1080, 5.5
Lenovo Moto Z Play
AMOLED, 1920x1080, 5.5
Bildschirm
-0%
62%
-6%
63%
72%
Helligkeit Bildmitte
237
381
61%
479
102%
380
60%
454
92%
509
115%
Brightness
237
352
49%
477
101%
369
56%
463
95%
511
116%
Brightness Distribution
92
85
-8%
91
-1%
92
0%
86
-7%
93
1%
Schwarzwert *
0.13
0.2
-54%
0.26
-100%
Kontrast
1823
1905
4%
1462
-20%
DeltaE Colorchecker *
5.5
7.3
-33%
2.4
56%
6.6
-20%
2
64%
2.2
60%
DeltaE Graustufen *
6.1
7.4
-21%
2.8
54%
7.4
-21%
1.7
72%
2
67%
Gamma
2.07 116%
2.26 106%
2.28 105%
2.29 105%
2.1 114%
2.25 107%
CCT
7943 82%
8417 77%
6702 97%
8665 75%
6394 102%
6768 96%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9024 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Mit 0,13 cd/m2 Schwarzwert ist das LG X power2 vorbildlich für ein IPS-Display. Das Problem dabei: Viele Konkurrenzgeräte setzten mittlerweile auf AMOLED-Displays, die absolutes Schwarz darstellen können. Auch das Kontrastverhältnis ist aufgrund der relativ geringen Helligkeit schlechter als beim LG X Power. Pulsweitenmodulation nutzt das LG X power2 offensichtlich nicht zur Helligkeitsreduktion bei niedrigen Einstellungen, zumindest stellen wir kein Flackern fest.

Mit der Software CalMAN und dem Spektralfotometer überprüfen wir den Bildschirm noch eingehender. Dabei entdecken wir einen leichten Blaustich, den man allerdings durch den Komfortmodus genannten Blaulichtfilter des LG X power2 etwas abmildern kann. Die Abdeckung des sRGB-Farbraums ist eher mäßig, die Farbabweichungen höher als bei manchen Vergleichsgeräten.

CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbgenauigkeit
CalMAN Farbraum
CalMAN Farbraum
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24.4 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 96 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
55.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26.4 ms steigend
↘ 28.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 90 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.3 ms).

Für den Außengebrauch ist das Display eigentlich zu dunkel. Auf maximaler Helligkeit erkennt man noch ein wenig vom Inhalt, wenn die Umgebung nicht allzu hell ist. Neigt man das Smartphone zu den Seiten, so dunkelt der Bildschirm noch weiter ab. Das fällt aber fairerweise der Kamera stärker auf als dem Auge.

Außeneinsatz - Helligkeitssensor
Außeneinsatz - Helligkeitssensor
Außeneinsatz - maximale Helligkeit
Außeneinsatz - maximale Helligkeit
Außeneinsatz - mittlere Helligkeit
Außeneinsatz - mittlere Helligkeit
Außeneinsatz - minimale Helligkeit
Außeneinsatz - minimale Helligkeit
Blickwinkel
Blickwinkel

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Leistung

Das Mediatek MT6750 ist als SoC im LG X power2 verbaut. Es besitzt vier Kerne und taktet mit maximal 1,5 GHz. Die Leistung ist spürbar höher als beim Vorgänger, kann aber mit dem Lenovo P2 oder dem Moto Z Play nicht mithalten. Das LG X power2 platziert sich unter den Vergleichsgeräten insgesamt im Mittelfeld, was die Leistung angeht. Im Alltag kann man sehr flüssig durch Menüs surfen und auch alle von uns getesteten Apps liefen ohne Probleme.

Die Grafikeinheit heißt ARM Mali-T860 MP2, besitzt zwei Kerne und taktet mit bis zu 700 MHz. Auch sie verschafft dem LG X power2 einen deutlichen Vorsprung vor dem Vorgänger, kann aber dem Lenovo P2 oder dem Moto Z Play nicht gefährlich werden.

AnTuTu v6 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
38547 Points ∼17%
LG X Power K220
30432 Points ∼13% -21%
Lenovo P2
63522 Points ∼28% +65%
HTC Desire 10 Lifestyle
24799 Points ∼11% -36%
Samsung Galaxy J7 2017
47339 Points ∼21% +23%
Lenovo Moto Z Play
61345 Points ∼27% +59%
PCMark for Android
Work 2.0 performance score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
3191 Points ∼31%
Lenovo P2
4810 Points ∼47% +51%
Samsung Galaxy J7 2017
3722 Points ∼36% +17%
Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
4157 Points ∼49%
LG X Power K220
3759 Points ∼44% -10%
Lenovo P2
4810 Points ∼56% +16%
HTC Desire 10 Lifestyle
2383 Points ∼28% -43%
Samsung Galaxy J7 2017
4920 Points ∼58% +18%
Lenovo Moto Z Play
6767 Points ∼79% +63%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
601 Points ∼35%
LG X Power K220
10 Points ∼1% -98%
Lenovo P2
783 Points ∼46% +30%
HTC Desire 10 Lifestyle
573 Points ∼34% -5%
Samsung Galaxy J7 2017
10 Points ∼1% -98%
Lenovo Moto Z Play
649 Points ∼38% +8%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
489 Points ∼5%
LG X Power K220
290 Points ∼3% -41%
Lenovo P2
1016 Points ∼11% +108%
HTC Desire 10 Lifestyle
346 Points ∼4% -29%
Samsung Galaxy J7 2017
533 Points ∼6% +9%
Lenovo Moto Z Play
1013 Points ∼11% +107%
Memory (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
693 Points ∼16%
LG X Power K220
521 Points ∼12% -25%
Lenovo P2
1451 Points ∼33% +109%
HTC Desire 10 Lifestyle
421 Points ∼10% -39%
Samsung Galaxy J7 2017
1265 Points ∼29% +83%
Lenovo Moto Z Play
795 Points ∼18% +15%
System (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
1758 Points ∼17%
LG X Power K220
1092 Points ∼11% -38%
Lenovo P2
1960 Points ∼19% +11%
HTC Desire 10 Lifestyle
858 Points ∼8% -51%
Samsung Galaxy J7 2017
2368 Points ∼23% +35%
Lenovo Moto Z Play
2069 Points ∼20% +18%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
773 Points ∼20%
LG X Power K220
200 Points ∼5% -74%
Lenovo P2
1226 Points ∼32% +59%
HTC Desire 10 Lifestyle
517 Points ∼14% -33%
Samsung Galaxy J7 2017
353 Points ∼9% -54%
Lenovo Moto Z Play
1019 Points ∼27% +32%
Geekbench 4.1/4.2
Compute RenderScript Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
1448 Points ∼16%
Samsung Galaxy J7 2017
2371 Points ∼26% +64%
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
2297 Points ∼9%
Samsung Galaxy J7 2017
3777 Points ∼15% +64%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
593 Points ∼10%
Samsung Galaxy J7 2017
736 Points ∼12% +24%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
1074 Points ∼35%
LG X Power K220
854 Points ∼28% -20%
Lenovo P2
1673 Points ∼54% +56%
Samsung Galaxy J7 2017
1522 Points ∼49% +42%
Lenovo Moto Z Play
1636 Points ∼53% +52%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
254 Points ∼5%
LG X Power K220
102 Points ∼2% -60%
Lenovo P2
380 Points ∼7% +50%
Samsung Galaxy J7 2017
199 Points ∼4% -22%
Lenovo Moto Z Play
382 Points ∼7% +50%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
306 Points ∼8%
LG X Power K220
127 Points ∼3% -58%
Lenovo P2
459 Points ∼12% +50%
Samsung Galaxy J7 2017
247 Points ∼6% -19%
Lenovo Moto Z Play
461 Points ∼12% +51%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
1053 Points ∼34%
LG X Power K220
860 Points ∼28% -18%
Lenovo P2
1682 Points ∼55% +60%
HTC Desire 10 Lifestyle
813 Points ∼26% -23%
Samsung Galaxy J7 2017
1535 Points ∼50% +46%
Lenovo Moto Z Play
1631 Points ∼53% +55%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 Graphics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
379 Points ∼5%
LG X Power K220
165 Points ∼2% -56%
Lenovo P2
726 Points ∼9% +92%
HTC Desire 10 Lifestyle
46 Points ∼1% -88%
Samsung Galaxy J7 2017
278 Points ∼4% -27%
Lenovo Moto Z Play
725 Points ∼9% +91%
2560x1440 Sling Shot OpenGL ES 3.0 (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
442 Points ∼9%
LG X Power K220
201 Points ∼4% -55%
Lenovo P2
831 Points ∼17% +88%
HTC Desire 10 Lifestyle
58 Points ∼1% -87%
Samsung Galaxy J7 2017
340 Points ∼7% -23%
Lenovo Moto Z Play
827 Points ∼17% +87%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
8213 Points ∼11%
LG X Power K220
10103 Points ∼14% +23%
Lenovo P2
15462 Points ∼21% +88%
Samsung Galaxy J7 2017
12955 Points ∼18% +58%
Lenovo Moto Z Play
15923 Points ∼22% +94%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
8140 Points ∼2%
LG X Power K220
4330 Points ∼1% -47%
Lenovo P2
13398 Points ∼3% +65%
Samsung Galaxy J7 2017
7456 Points ∼2% -8%
Lenovo Moto Z Play
13437 Points ∼3% +65%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
8156 Points ∼4%
LG X Power K220
4960 Points ∼2% -39%
Lenovo P2
13808 Points ∼7% +69%
HTC Desire 10 Lifestyle
4675 Points ∼2% -43%
Samsung Galaxy J7 2017
8318 Points ∼4% +2%
Lenovo Moto Z Play
13920 Points ∼7% +71%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
13 fps ∼1%
LG X Power K220
8.4 fps ∼1% -35%
Lenovo P2
23 fps ∼2% +77%
HTC Desire 10 Lifestyle
5.7 fps ∼0% -56%
Samsung Galaxy J7 2017
12 fps ∼1% -8%
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼2% +77%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
22 fps ∼5%
LG X Power K220
15 fps ∼3% -32%
Lenovo P2
23 fps ∼5% +5%
HTC Desire 10 Lifestyle
10 fps ∼2% -55%
Samsung Galaxy J7 2017
12 fps ∼3% -45%
Lenovo Moto Z Play
23 fps ∼5% +5%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
5.3 fps ∼1%
LG X Power K220
3.1 fps ∼1% -42%
Lenovo P2
10 fps ∼2% +89%
HTC Desire 10 Lifestyle
2 fps ∼0% -62%
Samsung Galaxy J7 2017
5.1 fps ∼1% -4%
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼2% +89%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
11 fps ∼3%
LG X Power K220
6.6 fps ∼2% -40%
Lenovo P2
10 fps ∼3% -9%
HTC Desire 10 Lifestyle
4.2 fps ∼1% -62%
Samsung Galaxy J7 2017
5.1 fps ∼1% -54%
Lenovo Moto Z Play
10 fps ∼3% -9%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
3.5 fps ∼1%
LG X Power K220
2 fps ∼0% -43%
Lenovo P2
6.2 fps ∼1% +77%
Samsung Galaxy J7 2017
3.3 fps ∼1% -6%
Lenovo Moto Z Play
6.2 fps ∼1% +77%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
8.6 fps ∼5%
LG X Power K220
4.1 fps ∼2% -52%
Lenovo P2
6.7 fps ∼4% -22%
Samsung Galaxy J7 2017
3.2 fps ∼2% -63%
Lenovo Moto Z Play
6.7 fps ∼4% -22%
GFXBench 4.0
off screen Car Chase Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
1.9 fps ∼1%
Lenovo P2
3.4 fps ∼1% +79%
Samsung Galaxy J7 2017
1.9 fps ∼1% 0%
Lenovo Moto Z Play
3.4 fps ∼1% +79%
on screen Car Chase Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
LG X power2
4.3 fps ∼0%
Lenovo P2
3.7 fps ∼0% -14%
Samsung Galaxy J7 2017
1.9 fps ∼0% -56%
Lenovo Moto Z Play
3.7 fps ∼0% -14%

Legende

 
LG X power2 Mediatek MT6750, ARM Mali-T860 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
LG X Power K220 Mediatek MT6735, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Lenovo P2 Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash
 
HTC Desire 10 Lifestyle Qualcomm Snapdragon 400 MSM8928, Qualcomm Adreno 305, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy J7 2017 Samsung Exynos 7870 Octa, ARM Mali-T830 MP1, 16 GB eMMC Flash
 
Lenovo Moto Z Play Qualcomm Snapdragon 625, Qualcomm Adreno 506, 32 GB eMMC Flash

Bei der Browserperformance kommt das LG X power2 leider nur auf einen der hinteren Plätze und ist teilweise noch etwas langsamer als der Vorgänger. Das anspruchsvolle Browsergame letsplay.ouigo.com kann aber immerhin mit nur wenigen Rucklern dargestellt werden, die Flipper reagieren relativ flott auf unsere Eingaben.

JetStream 1.1 - 1.1 Total Score
Lenovo Moto Z Play
31.8 Points ∼100% +90%
Lenovo P2
28.883 Points ∼91% +73%
Samsung Galaxy J7 2017
25.972 Points ∼82% +55%
HTC Desire 10 Lifestyle
18.22 Points ∼57% +9%
LG X Power K220
18.133 Points ∼57% +8%
LG X power2
16.743 Points ∼53%
Octane V2 - Total Score
Lenovo Moto Z Play
4979 Points ∼100% +84%
Samsung Galaxy J7 2017
4560 Points ∼92% +68%
Lenovo P2
4435 Points ∼89% +64%
LG X power2
2712 Points ∼54%
LG X Power K220
2657 Points ∼53% -2%
HTC Desire 10 Lifestyle
2141 Points ∼43% -21%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
LG X power2
13762.8 ms * ∼100%
LG X Power K220
13196 ms * ∼96% +4%
HTC Desire 10 Lifestyle
12145 ms * ∼88% +12%
Lenovo P2
8463 ms * ∼61% +39%
Lenovo Moto Z Play
8168.9 ms * ∼59% +41%
Samsung Galaxy J7 2017
6820.9 ms * ∼50% +50%
WebXPRT 2015 - Overall Score
Lenovo P2
84 Points ∼100% +53%
Lenovo Moto Z Play
83 Points ∼99% +51%
Samsung Galaxy J7 2017
75 Points ∼89% +36%
LG X power2
55 Points ∼65%
HTC Desire 10 Lifestyle
51 Points ∼61% -7%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei den Zugriffen auf unsere Referenz-microSD-Karte Toshiba Exceria Pro M401 zeigt sich das LG X power2 wieder von seiner guten Seite: Hier erreicht es deutlich höhere Werte als das LG X Power und kann sogar mit den flottesten Vergleichsgeräten mithalten. Auf dieses Hoch folgt aber leider gleich das nächste Tief: Die Zugriffe auf den internen Speicher sind sehr langsam, nur beim sequenziellen Lesen kann das LG X power2 noch ein bisschen Boden gut machen.

LG X power2LG X Power K220Lenovo P2HTC Desire 10 LifestyleSamsung Galaxy J7 2017Lenovo Moto Z Play
AndroBench 3-5
-33%
78%
-24%
3%
74%
Sequential Write 256KB SDCard
58.09
18.17
-69%
59.41
2%
29.2
-50%
63.86
10%
50.57
-13%
Sequential Read 256KB SDCard
76.59
32.08
-58%
79.25
3%
47.7
-38%
76.12
-1%
74.58
-3%
Random Write 4KB
10.7
7.32
-32%
44.4
315%
7.94
-26%
10.54
-1%
45.58
326%
Random Read 4KB
25.3
18.78
-26%
38.2
51%
17.03
-33%
25.86
2%
38.78
53%
Sequential Write 256KB
41.7
43.74
5%
76.74
84%
60.62
45%
52.98
27%
73.14
75%
Sequential Read 256KB
243.8
196.81
-19%
270.14
11%
149.4
-39%
198.47
-19%
254.78
5%

Spiele

Das anspruchsvolle Rennspiel Asphalt 8: Airborne ist nur mit reduzierten Details wirklich flüssig spielbar. Dead Trigger 2 erreicht hingegen flüssige 47 fps. Weniger anspruchsvolle Games wie Angry Birds sind ebenfalls problemlos spielbar.

Die Steuerung per Lagesensor und Touchscreen ist flüssig und geht gut von der Hand.

Asphalt 8: Airborne
Asphalt 8: Airborne
Dead Trigger 2
Dead Trigger 2
Asphalt 8: Airborne
 EinstellungenWert
 high28 fps
 very low30 fps
Dead Trigger 2
 EinstellungenWert
 high47 fps

Emissionen

Temperatur

GFXBench Akkutest
GFXBench Akkutest

Die absolut höchste Gehäusetemperatur, die wir im Test erreichen, sind 40,6 °C an der Rückseite des Gehäuses. Diese Erwärmung ist stark begrenzt und zwar spürbar, aber keineswegs kritisch. An der Front erwärmt sich das Gerät unter voller Last ebenfalls, aber mit maximal 37,4 °C weniger stark. Im Idle-Betrieb hingegen ist eine Erwärmung kaum spürbar: 31,2 °C messen wir hier als Maximum.

Mithilfe des Akku-Benchmarks Manhattan 3.1 im GFXBench können wir nachvollziehen, ob das Gerät auch unter längerer Last seine Leistungsfähigkeit erhalten kann. Das können wir absolut bestätigen: Auch nach der dreißigsten Wiederholung derselben Benchmarksequenz sind die Frameraten beinahe identisch.

Max. Last
 33.4 °C33.7 °C35.7 °C 
 35.2 °C36.6 °C36 °C 
 35.7 °C37.4 °C36 °C 
Maximal: 37.4 °C
Durchschnitt: 35.5 °C
34.4 °C34.4 °C34.3 °C
34.7 °C34.7 °C34.4 °C
33.6 °C40.6 °C40.1 °C
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 35.7 °C
Netzteil (max.)  28.5 °C | Raumtemperatur 21.4 °C | Voltcraft IR-260
Heatmap Front
Heatmap Front
Heatmap Rückseite
Heatmap Rückseite

Lautsprecher

Lautsprechertest Pink Noise
Lautsprechertest Pink Noise

Den Lautsprecher platzieren viele Smartphone-Hersteller mittlerweile nicht mehr an der Rückseite, weil er dort leicht von der Hand verdeckt werden kann oder gedämpft wird, wenn das Smartphone auf dem Tisch liegt. LG entscheidet sich bei unserem Testgerät dennoch für einen Lautsprecher an der Rückseite und entsprechend muss man mit dumpferem Klang leben, wenn das Gerät vor einem auf dem Schreibtisch liegt. Hebt man es hoch, so wird der Sound deutlich klarer und es fällt auf, dass der Speaker ziemlich laut werden kann: Bis zu 89,4 dB(A) messen wir im Testlabor. Erfreulich auch, dass der Lautsprecher selbst bei hohen Lautstärken nicht verzerrt. Bässe sind noch weniger vorhanden als bei vielen Vergleichsgeräten, ebenso gibt es fast keine tiefen Mitten. Entsprechend schlecht fällt der Labortest aus, allerdings ist der subjektive Eindruck des Lautsprechers gar nicht so schlecht: Klar, der Klang von hochwertigen Smartphones ist wesentlich voller und wärmer, aber da der Klang klar und unverzerrt wiedergegeben wird, kann man in Musik schon mal reinhören und Videoton kommt recht deutlich aus dem Lautsprecher.

Die Wiedergabe über die 3,5-mm-Buchse und das mitgelieferte Headset ist klar und deutlich möglich. Auch per Bluetooth wird das Audiosignal an Boxen klar und sauber übertragen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.636.52525.4333125.333.44032.932.25033.634.36331.631.18028.426.21002728.512520.829.41602229.420021.33025020.831.531521.231.740019.437.650019.544.963017.754.980017.964.2100017.873125017.377.9160017.477.1200016.778.1250017.276.5315018.273.9400017.977.3500017.676.6630017.779.9800017.884.41000017.980.91250018.172.21600018.262.3SPL3089.4N1.372.3median 17.9LG X power2median 72.2Delta1.317.931.630.825.430.525.331.232.930.733.631.731.628.828.422.6272620.836.82240.221.349.220.853.721.257.119.462.619.567.417.767.817.969.517.870.717.372.117.474.616.775.217.275.518.277.917.981.417.67917.775.617.875.417.971.318.162.618.255.83087.11.370.5median 17.9Samsung Galaxy J7 2017median 69.51.310.6hearing rangehide median Pink Noise
LG X power2 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (89.4 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 42.1% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (1.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 13.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (11% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (32.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 86% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 92% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 5% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Samsung Galaxy J7 2017 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 25.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 14%, durchschnittlich ist 26%, das schlechteste Gerät hat 44%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Leistungstechnisch hat sich das LG X power2 ja eher im Mittelfeld unter den Vergleichsgeräten eingereiht. Beim Energieverbrauch ist es allerdings an der Spitze, was in diesem Fall leider keine guten Nachrichten sind. Immerhin verbraucht es im ausgeschalteten Zustand tatsächlich gar keine Energie und auch der Verbrauch im Stand-by-Modus ist in Ordnung. Sobald man das Gerät aber aktiviert, braucht es in allen Szenarien mehr Energie als alle Vergleichsgeräte. Auch der Vorgänger war deutlich sparsamer. Unter maximaler Last braucht es mit 7,85 Watt sogar mehr als doppelt so viel als das Samsung Galaxy J7.

Es gibt einen Energiesparmodus, der automatisch bei 15 % Akkustand aktiviert wird. Dieses Feature kann man natürlich auch ausschalten, wenn man immer die volle Power haben will.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.23 Watt
Idledarkmidlight 0.63 / 1.42 / 1.47 Watt
Last midlight 5.89 / 7.85 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
LG X power2
4500 mAh
LG X Power K220
4100 mAh
Lenovo P2
5100 mAh
Samsung Galaxy J7 2017
3600 mAh
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Stromverbrauch
16%
38%
44%
43%
Idle min *
0.63
0.64
-2%
0.54
14%
0.39
38%
0.51
19%
Idle avg *
1.42
1.3
8%
1.01
29%
1.06
25%
0.87
39%
Idle max *
1.47
1.34
9%
1.03
30%
1.08
27%
0.9
39%
Last avg *
5.89
4.18
29%
1.78
70%
1.82
69%
1.69
71%
Last max *
7.85
4.87
38%
3.98
49%
3.21
59%
4
49%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der 4.500 mAh starke Akku sichert dem LG X power2 trotz hoher Verbräuche gute Laufzeiten. Allerdings haben sich diese im Vergleich zum Vorgänger mit etwas schwächerem Akku nicht verbessert. Auch das Samsung Galaxy J7 mit seinem wesentlich kleineren Akku kann unser Testgerät nur um insgesamt 3 % schlagen.

Im WLAN-Test erreicht das X power2 eine Laufzeit von 16:22 Stunden. Das ist ein sehr guter Wert, damit hält das Gerät selbst bei dauerhaftem Surfen zwei Arbeitstage durch. In der Praxis bei gemischtem Betrieb kommt man etwa so lange hin wie beim LG X Power, also drei bis vier Tage, bis das Gerät wieder an den Strom muss. Dort muss es dank Schnellladetechnologie meist nicht lange bleiben: Nach circa 1:15 Stunden ist der Akku schon wieder voll.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
45h 20min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
16h 22min
Big Buck Bunny H.264 1080p
20h 26min
Last (volle Helligkeit)
6h 24min
LG X power2
4500 mAh
LG X Power K220
4100 mAh
Lenovo P2
5100 mAh
HTC Desire 10 Lifestyle
2700 mAh
Samsung Galaxy J7 2017
3600 mAh
Lenovo Moto Z Play
3510 mAh
Akkulaufzeit
-2%
10%
-44%
-3%
11%
Idle
2720
2841
4%
1485
-45%
1950
-28%
2540
-7%
H.264
1226
1199
-2%
622
-49%
1096
-11%
1190
-3%
WLAN
982
987
1%
978
0%
574
-42%
904
-8%
824
-16%
Last
384
365
-5%
528
38%
234
-39%
525
37%
652
70%

Pro

+ Gut verarbeitetes, stabiles Gehäuse
+ NFC, USB-OTG, App2SD
+ Sehr genaues GPS-Modul
+ Gute Bedienbarkeit
+ Geringer Schwarzwert des Displays
+ Flotte Zugriffe auf microSD-Karte
+ Kaum Erwärmung
+ Passabler Lautsprecher
+ Tolle Akkulaufzeiten

Contra

- Schlechtes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Hoher Energieverbrauch
- Dunkler Bildschirm
- Kamerabilder oft unscharf
- Veraltete Sicherheitspatches zum Testzeitpunkt
- Langsame interne Speicherzugriffe

Fazit

Im Test: LG X power2. Testgerät zur Verfügung gestellt von LG Deutschland.
Im Test: LG X power2. Testgerät zur Verfügung gestellt von LG Deutschland.

Smartphone mit X – das war diesmal eher nix. Dabei ist das LG X power2 gar kein schlechtes Gerät, es gibt nur viele gleichpreisige Geräte, die besser sind. Das X power2 um 100 Euro im Vergleich zum LG X Power zu verteuern ist aus unserer Sicht nur schwer zu rechtfertigen: Es gibt ein wenig mehr Leistung, einen etwas größeren Bildschirm und ein bisschen mehr Akkukapazität. Ansonsten sind die Messwerte für das LG X power2 teils sogar schlechter als beim Vorgänger, beispielsweise beim Energieverbrauch oder bei der Bildschirmhelligkeit.

Es gibt durchaus positive Punkte am LG X power2: Das Gehäuse gefällt und ist recht stabil, die Leistung ist für die Klasse ganz gut, der Lautsprecher ist recht laut und verzerrt nicht, das Gerät bleibt kühl und drosselt nicht unter Last. Und selbstverständlich sind auch die Akkulaufzeiten beachtlich, das können aber mittlerweile auch andere Geräte in dieser Klasse, wie das Samsung Galaxy J7 oder das Lenovo P2. Außerdem ist LGs Smartphone in der zweiten Generation durch die 100 Euro Aufpreis in eine völlig neue Konkurrenzsituation geraten, ohne entsprechend angepasst worden zu sein: So löst der Bildschirm niedriger auf als bei vielen Vergleichsgeräten, die Kamera macht weniger gute Bilder und auch die Speicherausstattung ist am unteren Rand der Vergleichsgeräte. Dass das GPS-Modul recht exakt arbeitet, erfreut und überrascht uns, allerdings sind dafür die WLAN-Übertragungsraten niedrig und es werden weniger LTE-Bänder unterstützt als bei den Vergleichsgeräten.

Das LG X power2 ist schlicht und einfach zu teuer für die angebotenen Features: Niedrig auflösender Bildschirm, schwache Kamera, nur mittelmäßige Leistungswerte. Da sieht die Konkurrenz recht übermächtig aus. Die langen Akkulaufzeiten sind ein gutes Verkaufsargument, auch diese gibt es aber mittlerweile bei anderen Geräten der Preisklasse.

Wer einfach ein Smartphone mit langen Laufzeiten sucht und bereit ist, das Geld auszugeben, der bekommt mit dem LG X power2 ein passabel ausgestattes Smartphone. Konkurrenten wie das Lenovo P2 oder das Samsung Galaxy J7 bieten aber deutlich mehr für's Geld. Ein Tipp: Der Vorgänger LG X Power kostet mittlerweile nur noch um die 150 Euro im Internet und bietet ähnlich lange Laufzeiten.

LG X power2 - 01.08.2017 v6
Florian Wimmer

Gehäuse
78%
Tastatur
67 / 75 → 89%
Pointing Device
86%
Konnektivität
37 / 60 → 61%
Gewicht
91%
Akkulaufzeit
100%
Display
81%
Leistung Spiele
16 / 63 → 25%
Leistung Anwendungen
36 / 70 → 51%
Temperatur
90%
Lautstärke
100%
Audio
53 / 91 → 58%
Kamera
61%
Durchschnitt
69%
80%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Wimmer,  2.08.2017 (Update:  2.08.2017)
Florian Wimmer
Florian Wimmer - Editor
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.