Notebookcheck

Test Samsung Galaxy A3 (2016) Smartphone

Andreas Kilian, Tanja Hinum, 01.03.2016

Handschmeichler. War das besondere Merkmal des Vorgängermodells noch das Unibody-Aluminium-Gehäuse, setzt Samsung bei der Neuerscheinung vermehrt auf den Werkstoff Glas. Auch beim Display des Mittelklasse-Smartphones wurde Hand angelegt: Es löst nun höher auf und bietet zugleich etwas mehr Platz. Ein rundum gelungenes Konzept?

Samsung Galaxy A3 teaser image

Wie schon bei den vorangegangenen Smartphones der Galaxy-A-Reihe möchte sich auch das neue Galaxy A3 mit einem besonderen Design und hochwertiger Verarbeitung von seinen Mitbewerbern in der Mittelklasse absetzen. Es ist hierzulande in den Farben Schwarz, Weiß, Gold sowie in „Rosegold“ verfügbar. Immer mit an Bord sind 16 GB Speicherplatz, 1,5 GB RAM sowie die Möglichkeit einer Speichererweiterung via microSD-Karte. Während das deutsche Testgerät lediglich eine Nano-SIM-Karte aufnehmen kann, ist auf anderen Märkten auch eine Dual-SIM-Variante des Galaxy A3 verfügbar.

Mit einem Listenpreis von 329 Euro ist das Smartphone etwas teuer als viele andere Mittelklasse-Modelle, allerdings ist es zum Zeitpunkt des Tests bereits für rund 280 Euro zu bekommen. In dieser Preisklasse sind Konkurrenten mit einem ähnlich großen Display rar gesät. Neben dem direkten Vorgänger kann dazu beispielsweise das Wiko Highway Pure gezählt werden. Aber auch Geräte mit 5-Zoll-Display wie Huaweis P8 lite, das Motorola Moto G oder das Oneplus X spielen in der gleichen Liga. Außerdem bekommt das Galaxy A3 zusätzlichen Gegenwind aus den eigenen Reihen in Form des mittlerweile deutlich im Preis gesunkenen Samsung Galaxy S5 Neo. Wie es sich in diesem Umfeld behaupten kann, zeigt unser ausführlicher Test.

Samsung Galaxy A3 2016 (Galaxy Serie)
Hauptspeicher
1536 MB 
Bildschirm
4.7 Zoll 16:9, 1280 x 720 Pixel, kapazitiver Touchscreen, Super AMOLED, spiegelnd: ja
Massenspeicher
16 GB eMMC Flash, 16 GB 
, 10.7 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Card Reader: microSD bis 128 GB, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Beschleunigungs-, Annäherungs-, Schritt-, Neigungssensor, Kompass, Wi-Fi Direct, DLNA, MirrorLink, USB-OTG, Nano-SIM
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.1, GSM-Quadband (850/900/1800/1900 MHz), 3G-Quadband (850/900/1900/2100), LTE (B1/B3/B5/B7/B8/B20/B40) Cat.4 (max. 150 Mbit/s Download & 50 Mbit/s Upload), SAR Körper: 0,492 W/kg, SAR Kopf: 0,621 W/kg, LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.4 x 134.5 x 65.2
Akku
9 Wh, 2300 mAh
Betriebssystem
Android 5.1 Lollipop
Kamera
Primary Camera: 13 MPix (Autofokus f/1.9, 1080p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 5 MPix (Fixfokus f/1.9, 1080p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: Mono-Lautsprecher unten, Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, In Ear Headset, Slot-Tool, Microsoft Office, Galaxy Apps, meinGalaxy, Smart Manager, Samsung KNOX, S Voice, 24 Monate Garantie, Lüfterlos
Gewicht
131 g, Netzteil: 57 g
Preis
329 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Obwohl das neue Galaxy A3 mit 4,71 Zoll ein größeres Display als das Vorgängermodell besitzt, ist es nur um etwas mehr als 4 Millimeter auf der längsten Seite gewachsen. Bei Breite (65,2 Millimeter) und Dicke (7,7 Millimeter) kam es jedoch kaum zu Veränderungen. Damit fällt es nach wie vor deutlich kompakter aus als Konkurrenten mit 5-Zoll-Bildschirm. 

Dominierte die Rückseite des letztjährigen Galaxy A3 noch der Werkstoff Aluminium, besteht diese bei der Neuerscheinung aus Gorilla Glass, das an den Übergängen zu den aus Metall gearbeiteten Seitenteilen handschmeichelnd abgerundet wurde. So fühlt sich das Gerät trotz der unterschiedlichen Materialien wie aus einem Guss an. Die Verarbeitung ist zudem auf einem sehr hohen Niveau und steht vielen Oberklassegeräten in nichts nach. Ein Nachteil dieser Konstruktion ist allerdings, dass Vorder- und Rückseite des Gehäuses sehr glatt sind und das Smartphone leicht von schrägen Ablageflächen rutscht. Zudem zeigten sich auf unserem Testgerät trotz pfleglicher Behandlung bereits erste hauchfeine Kratzer.

Die Materialwahl macht sich auch beim Gewicht negativ bemerkbar: Dieses nimmt im Vergleich zum Vorgänger um 21 Gramm auf 131 Gramm zu – ein deutlich größeres Huawei P8 lite ist nur 2 Gramm schwerer. Allerdings wird so der Eindruck verstärkt, ein besonders hochwertiges Gerät in den Händen zu halten. 

Äußerst positiv fällt die Stabilität des neuen Galaxy A3 auf: Biege- und Verwindungsversuchen widersteht es bravourös, ohne dabei Geräusche von sich zu geben. Zudem hat Druck auf die Rückseite oder das Displayschutzglas keinerlei Verfälschungen des Bildschirminhalts zur Folge.

142.1 mm 72.4 mm 11.6 mm 155 g143 mm 70.6 mm 7.7 mm 133 g142 mm 72.5 mm 8.1 mm 145 g141.9 mm 68.1 mm 5.1 mm 98 g140 mm 69 mm 6.9 mm 138 g134.5 mm 65.2 mm 7.4 mm 131 g130.1 mm 65.5 mm 6.9 mm 110 g

Ausstattung

Hinsichtlich der Speicherausstattung hat sich im Vergleich zum Vorjahresmodell nichts geändert. Nach wie vor gibt es das Gerät nur mit 16 GB internem Speicher, wovon im Auslieferungszustand noch rund 10,7 GB zur freien Verfügung stehen. Wie gehabt ist dieser aber jederzeit mittels microSD-Karte erweiterbar, wobei nun offiziell bis zu 128 GB große Karten verwendet werden können. Praktisch ist, dass der Speicherkartenwechsel auch ohne einen Neustart des Smartphones möglich ist. Darüber hinaus unterstützt das Smartphone App2SD. 

Auch bei den Anschlüssen bleibt alles beim Alten: Audio-Signale werden über den 3,5-mm-Headset-Anschluss ausgegeben und für den Datenaustausch steht ein Micro-USB-Port zur Verfügung. Letzterer unterstützt USB OTG, jedoch keine Bildausgabe via MHL. 

Obwohl das Gerät via Wi-Fi Direct kommunizieren kann, wird Miracast nicht unterstützt. Medienstreaming via DLNA funktionierte im lokalen Netzwerk jedoch problemlos. Zudem ist ein UKW-Radio integriert.

Etwas schade ist, dass Samsung keine dedizierte Benachrichtigungs-LED verbaut hat. Wer auf eine solche nicht verzichten mag, kann ihre Funktionen jedoch durch Drittanbieter-Apps auf dem AMOLED-Bildschirm nachahmen lassen.

linke Seite: Lautstärke-Buttons
linke Seite: Lautstärke-Buttons
rechte Seite: Karten-Slot, Power Button
rechte Seite: Karten-Slot, Power Button
oben: Mikrofon
oben: Mikrofon
unten: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Micro-USB-Anschluss, Lautsprecher, Mikrofon
unten: 3,5-mm-Headset-Anschluss, Micro-USB-Anschluss, Lautsprecher, Mikrofon

Software

Als Betriebssystem kommt beim Testgerät Android 5.1.1 mit der Samsung-eigenen Benutzeroberfläche TouchWiz zum Einsatz. Wann bzw. ob es ein Update auf Android 6.0 Marshmallow geben wird, ist nicht bekannt. Kurz nach Testbeginn wurde allerdings eine Firmware-Aktualisierung auf die Version A310FXXU1APB7 angeboten, mit der alle Benchmarks und Laufzeit-Tests durchgeführt wurden. 

Samsung nimmt einige Veränderungen an der Benutzeroberfläche vor. So befindet sich beispielsweise standardmäßig links neben dem Homescreen eine News-Feed-Seite (Flipboard Briefing), die wahlweise ausgeblendet werden kann. Zudem steht ein Themes-Manager für die optische Anpassung des Betriebssystems zur Verfügung. Des Weiteren war bei unserem Testgerät serienmäßig die sogenannte Smart-Stay-Funktion aktiviert, bei der die Frontkamera das Gesicht des Nutzers erfasst und den Bildschirm so trotz eines eingestellten Timeouts nicht deaktiviert.

Positiv ist zudem aufgefallen, dass Samsung nur wenige Drittanbieter-Apps vorinstalliert. Dazu gehören lediglich Microsofts Office Apps, die nicht deinstalliert – wohl aber deaktiviert – werden können.

Lock Screen
Home Screen
Appdrawer
Home Screen Anpassung
Schnelleinstellungen
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
Themes
Software-Version
Stagefright Detector

Kommunikation & GPS

GPS in einem Wohnraum
GPS in einem Wohnraum
GPS in einem Supermarkt
GPS in einem Supermarkt
GPS im Freien
GPS im Freien

Hinsichtlich der WLAN-Konnektivität hat das neue Galaxy A3 nur Standardkost zu bieten: Das Smartphone unterstützt lediglich 2,4-GHz-Frequenzen, eine Verbindung mit 5-GHz-Netzwerken ist somit nicht möglich. Im Zusammenspiel mit einem Asus RT-AC56U-Router lag die maximale Brutto-Datenrate im Testsetup des Autors bei 72 Mbit/s (1 Antenne, 20 MHz Bandbreite). Die Empfangsqualität war dabei auf einem durchschnittlichen Niveau. Das Mobilfunkmodul des Smartphones unterstützt alle hierzulande gebräuchlichen Frequenzen sowie LTE Cat.4 (max. 150 Mbit/s Download & 50 Mbit/s Upload). Für die drahtlose Nahfeldkommunikation stehen Bluetooth in der Version 4.1 sowie NFC zur Verfügung.

Das integrierte GPS-Modul findet im Freien sehr schnell die aktuelle Position, auch in vielen Innenbereichen – wie beispielsweise in einem eingeschossigen Supermarkt – leidet der Empfang kaum. In einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses mit insgesamt 4 Etagen war hingegen abseits des Fensters kein stabiler Empfang mehr möglich. Um herauszufinden, wie sich das Testgerät in der Praxis schlägt, haben wir zu Vergleichszwecken eine Strecke mit dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 und dem Galaxy A3 parallel aufgezeichnet. Hier zeigt sich im Bereich der Bahnunterführung zwar, dass das Smartphone an schwierigen Stellen dazu neigt, den aufgezeichneten Weg zu begradigen, allerdings hatte auch das Garmin Navi seine Schwierigkeiten: Dieses stellt die zurückgelegte Strecke zwar deutlich weniger geradlinig dar, weicht dafür aber bereits im Vorfeld durchgängig einige Meter vom tatsächlich gefahrenen Weg ab. Da sich das Smartphone keine größeren Ausreißer erlaubt, sollte es für Navigationszwecke problemlos geeignet sein.

Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Streckenverlauf
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Abschnitt
Garmin Edge 500 - Abschnitt
Samsung Galaxy A3 - Streckenverlauf
Samsung Galaxy A3 - Streckenverlauf
Samsung Galaxy A3 - Unterführung
Samsung Galaxy A3 - Unterführung
Samsung Galaxy A3 - Abschnitt
Samsung Galaxy A3 - Abschnitt

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Die Telefonapp des Galaxy A3 bietet die üblichen Features wie Favoriten, eine Anrufliste sowie einen Direktzugriff auf das Telefonbuch. Standardmäßig wird bei ihrem Aufruf zudem ein Nummernblock eingeblendet.

Bei Testanrufen aus dem 3G-Netz der Deutschen Telekom kann die Sprachqualität durchweg überzeugen. Sowohl beim normalen Telefonieren mit dem sehr laut einstellbaren Ohrhörer als auch bei Verwendung des mitgelieferten Headsets war die Sprachqualität auf beiden Seiten ohne Fehl und Tadel. Es traten keinerlei Störungen auf und Hintergrundgeräusche wie Verkehrslärm wurden gut ausgeblendet. Bei Verwendung des Freisprechers kam die Stimme des Galaxy-A3-Nutzers im direkten Vergleich zwar minimal leiser beim Gesprächspartner an, allerdings ohne dass darunter die Tonqualität gelitten hätte. Einzig die nur durchschnittlich hohe Maximallautstärke des Smartphone-Lautsprechers könnte in unruhigen Umgebungen zu Problemen führen.

Kameras & Multimedia

Frontkamera (Klick für Original)
Frontkamera (Klick für Original)
Hauptkamera (Klick für Original)
Hauptkamera (Klick für Original)
Video-Screenshot (Hauptkamera)
Video-Screenshot (Hauptkamera)

Die Hauptkamera des neuen Galaxy A3 löst mit 13 Megapixeln auf und bietet eine Blendenöffnung von f/1.9. Im Vergleich zum Vorgänger, der mit einer 8-Megapixel-Kamera ausgerüstet war, stellt dies – zumindest hinsichtlich der Auflösung – einen deutlichen Fortschritt dar. Allerdings haben die meisten Konkurrenten mittlerweile eine ähnlich gute Ausstattung. Positiv ist, dass sich die Kameraeinheit nur um ca. 0,8 Millimeter von der Gehäuseoberfläche abhebt, sodass das Telefon recht stabil auf der Rückseite liegen kann.

Bei hellen Bedingungen wissen die Aufnahmen zu gefallen: hier stimmen Schärfe, Rauschverhalten und Belichtung (Szene 1). Allerdings zeigt sich bei genauer Betrachtung der Bilder eine leichte Unschärfe in den oberen beiden Ecken, die allerdings nur bei bestimmten Motiven auffällt. In schwierigen Situationen – beispielsweise bei Dämmerung oder in spärlich beleuchteten Räumen – fällt die Bildqualität schlechter aus. Hier neigt das Smartphone zur Unterbelichtung, zudem nimmt das Bildrauschen in den dunklen Bereichen deutlich zu (Szene 3). Auch lassen sich aufgrund des fehlenden optischen Bildstabilisators unter solchen Bedingungen gelegentlich verwackelte Aufnahmen kaum vermeiden. Erschwerend kommt hinzu, dass der ohnehin recht träge und nicht immer akkurat arbeitende Autofokus bei schwachen Lichtverhältnissen sichtlich Probleme beim Scharfstellen von Objekten hat. Zum Glück kann der helle LED-Blitz das Problem – zumindest im Nahbereich – etwas abmildern. 

Videos zeichnet die Hauptkamera maximal mit Full-HD-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde auf. Die Bildqualität ist dabei sehr ordentlich, allerdings genehmigt sich der Autofokus auch hier des Öfteren eine Gedenksekunde, insbesondere wenn sich der Bildausschnitt rasch verändert oder schwierige Lichtverhältnisse herrschen.

Die Frontkamera mit Fixfokus löst mit 5 Megapixeln auf und liefert bei guten Umgebungsbedingungen brauchbare Resultate ab. Sobald weniger Licht auf den Sensor fällt, verwackeln die Aufnahmen jedoch schnell. Videos zeichnet sie ebenfalls in Full-HD-Auflösung mit 30 Bildern pro Sekunde auf.

Die Kamera-Software bietet unter anderem die Option, zwischen einem „Auto“- sowie einem „Pro“-Modus zu wählen, der zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten bereithält. Will der Nutzer HDR-Aufnahmen anfertigen, muss er in einen speziellen Modus wechseln. Praktisch ist, dass die Foto-App direkt aus dem Standby-Betrieb durch doppeltes Betätigen des Home Buttons gestartet werden kann.

Kamera-Software: Auto-Modus
Kamera-Software: Auto-Modus
Kamera-Software: Pro-Modus
Kamera-Software: Pro-Modus
Kamera-Software: Modi-Auswahl
Kamera-Software: Modi-Auswahl

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.

Farbtreue und Schärfe

Um die Farbtreue der Galaxy-A3-Hauptkamera zu testen, vergleichen wir ein unter kontrollierten Lichtbedingungen entstandenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport mit den tatsächlichen Referenzfarben. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme – wie z. B. ein manueller Weißabgleich – statt. 

Die Gegenüberstellung offenbart, dass das Smartphone fast durchgängig einen Hang dazu hat, Farben etwas stärker zu sättigen und zudem deren Helligkeit leicht anzuheben. Letzteres gilt auch für die mittleren Graustufen. 

Zur Beurteilung der Bildschärfe fotografieren wir unter definiertem Kunstlicht unseren Testchart formatfüllend ab. Insbesondere im Bereich der linken oberen Ecke zeigt sich der schon in den Alltagsaufnahmen festgestellte Schärfeabfall erneut. In der Bildmitte ist die Darstellung hingegen sehr ordentlich, selbst das iPhone 6S zieht hier hinsichtlich der Auflösung den Kürzeren.

Samsung Galaxy A3 - Ausschnitt des Testbilds
Samsung Galaxy A3
Allview E4 - Ausschnitt des Testbilds
Allview E4
Honor 7 - Ausschnitt des Testbilds
Honor 7
Google Nexus 5X - Ausschnitt des Testbilds
Google Nexus 5X
Apple iPhone 6S - Ausschnitt des Testbilds
Apple iPhone 6S
Samsung Galaxy A3 - Testbild
Samsung Galaxy A3 - Testbild

Zubehör

Neben den obligatorischen Broschüren, die eine Kurzanleitung sowie die Garantiebedingungen umfassen, lag dem Testgerät auch das Öffnungswerkzeug für den Kartenschacht sowie ein 7,75-Watt-Steckernetzteil (1,55 A / 5 V) samt Micro-USB-Kabel bei. Darüber hinaus ist ein weißes In-Ear-Headset mit im Lieferumfang enthalten. Gegen Aufpreis bietet der Hersteller ein speziell an das Galaxy A3 angepasstes Flip Cover sowie eine transparente Schutzhülle für je 29,90 EUR an. 

Garantie

Samsungs Garantieversprechen deckt einen Zeitraum von 24 Monaten ab. Allerdings ist der Akku davon ausgenommen: Für diesen wird ein Zeitraum von 12 Monaten genannt. 

Eingabegeräte & Bedienung

Der mit Gorilla Glass geschützte Touchscreen des Testgeräts reagierte auf Eingaben sehr präzise und registrierte selbst leichte Berührungen zuverlässig. Dabei hat die Glasoberfläche aufgrund ihrer abgerundeten Seitenkanten eine besonders angenehme Haptik. Auch die Bildschirmtastatur lässt sich ordentlich bedienen, obwohl der für sie zur Verfügung stehende Platz naturgemäß geringer ausfällt als bei Smartphones mit größeren Displays. Samsungs Standard-Tastatur beherrscht darüber hinaus Wortvorschläge sowie die Eingabe mittels Wischgesten, wobei diese Funktion erst in den Einstellungen aktiviert werden muss.

Die Touch-Tasten unterhalb des Bildschirms verrichten ebenfalls sehr zuverlässig ihren Dienst. Sie werden bei Eingaben für rund eineinhalb Sekunden durch eine Hintergrundbeleuchtung illuminiert. Alle physischen Tasten – der Power Button, die beiden Lautstärketasten sowie der Home Button – haben einen knackigen Druckpunkt und einen festen Sitz. Sie tragen so zum hochwertigen Äußeren des Smartphones bei. 

Im Allgemeinen reagierte das Betriebssystem auf Nutzereingaben weitestgehend verzögerungsfrei, lediglich beim Beenden größerer Apps sowie bei Updateprozessen im Hintergrund gab es gelegentlich kürzere Wartezeiten, bis die gewünschte Funktion aufgerufen wurde. Beim Drehen des Smartphones wurde das Bild stets zügig neu ausgerichtet. 

Tastatur horizontal
Tastatur horizontal
Tastatur vertikal
Tastatur vertikal

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Samsungs neues Galaxy A3 besitzt ein 4,71-Zoll-Super-AMOLED-Panel mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Bildpunkten. Die daraus resultierende Pixeldichte von 312 ppi liegt trotz der größeren Bildschirmdiagonale deutlich über der des Vorjahresmodells (245 ppi). Das Testgerät sortiert sich damit zwischen den konkurrierenden Smartphones ein, die von 294 bis 441 ppi zu bieten haben. Trotz dieser ausreichend hohen Pixeldichte sind bei genauer Betrachtung des Bildschirminhalts aus der Nähe aber durchaus noch Pixelstrukturen bzw. leichte Farbsäume zu erkennen, die insbesondere an den Rändern gleichmäßig gefärbter Flächen auftreten können. Im Alltag dürften diese kleinen Mankos jedoch kaum ins Auge fallen. 

Beim Anzeigen eines weißen Vollbildes erreicht das Testgerät in der Displaymitte eine Helligkeit von 386 cd/m². Dies scheint auf den ersten Blick ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger zu sein, der hier noch 434 cd/m² zu bieten hatte. Allerdings ergeben unsere noch aussagekräftigeren Messungen bei einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Flächen auf dem Display (Average Picture Level / APL 50), dass das neue Galaxy A3 noch zusätzliche Reserven mobilisieren kann: Wir ermitteln ein Maximum von 466 cd/m². Bei aktivem Lichtsensor strahlt das Smartphone sogar mit bis zu 659 cd/m². Zusätzlich profitiert das Gerät vom satten Schwarzwert des AMOLED-Panels, aus dem subjektiv wie objektiv ein sehr hoher Kontrast resultiert.

427
cd/m²
392
cd/m²
381
cd/m²
414
cd/m²
386
cd/m²
374
cd/m²
412
cd/m²
387
cd/m²
376
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 427 cd/m² Durchschnitt: 394.3 cd/m² Minimum: 2.13 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 386 cd/m²
Kontrast: ∞:1 (Schwarzwert: 0 cd/m²)
ΔE Color 1.11 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 1.34 | 0.64-98 Ø6.2
Gamma: 2.12
Samsung Galaxy A3 2016
1280x720 px 4.71'' (AMOLED)
Samsung Galaxy A3
940x540 px px 4.5'' (AMOLED)
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1280x720 px 5.0'' (IPS)
OnePlus X
1920x1080 px 5.0'' (AMOLED)
Huawei P8 lite
1280x720 px 5.0'' (IPS)
Wiko Highway Pure
1280x720 px 4.8'' (AMOLED)
Samsung Galaxy S5 Neo
1920x1080 px 5.1'' (AMOLED)
Bildschirm
-47%
-84%
-203%
-143%
-203%
-59%
Helligkeit Bildmitte
386
434
12%
418
8%
312
-19%
365
-5%
298
-23%
334
-13%
Brightness
394
433
10%
407
3%
314
-20%
353
-10%
298
-24%
341
-13%
Brightness Distribution
88
96
9%
95
8%
91
3%
93
6%
96
9%
91
3%
Schwarzwert *
0.49
0.42
DeltaE Colorchecker *
1.11
2.98
-168%
3.92
-253%
6.28
-466%
5.2
-368%
6.81
-514%
2.84
-156%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
3.35
DeltaE Graustufen *
1.34
2.68
-100%
3.81
-184%
8.24
-515%
5.85
-337%
7.53
-462%
2.91
-117%
Gamma
2.12 104%
2.44 90%
2.27 97%
2.12 104%
2.17 101%
2.15 102%
2.01 109%
CCT
6441 101%
6603 98%
7361 88%
8145 80%
7252 90%
8348 78%
6432 101%
Kontrast
853
869
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
70.86
Color Space (Percent of sRGB)
91.25

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 240.4 Hz

Das Display flackert mit 240.4 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 240.4 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9365 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
9 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4 ms steigend
↘ 5 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
7 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 3 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Wie viele Samsung Smartphones hat auch das Galaxy A3 mehrere Farbprofile vorinstalliert, die der Nutzer nach Belieben auswählen kann. Die genaueste Farbwiedergabe im sRGB-Farbraum bietet der Modus „Einfach“: Mit durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen (Idealbereich: < 3) von 1,34 (Graustufen) bzw. 1,11  (Mischfarben) kann das neue Galaxy A3 alle Vergleichsgeräte – und teils auch wesentlich teurere Smartphones wie das iPhone 6S – deutlich in ihre Schranken verweisen. Aber auch in dem auf den AdobeRGB-Farbraum ausgerichteten Foto-Modus halten sich die Abweichungen in engen Grenzen. Anders sieht es beim Kino-Setting aus, das vor allem auf deutlich sattere Farben setzt und mit 7.278 K auch eine kältere Farbtemperatur als die beiden anderen Modi mit sich bringt (Idealwert: 6.500 K, „Einfach“: 6.441 K, „Foto“: 6.404 K). Wer sich keine Gedanken über die Farbdarstellung machen möchte, kann die Wahl auch dem standardmäßig aktiven Automatikmodus überlassen.

Graustufen (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Graustufen (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben  (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Mischfarben (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Einfach, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Foto, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Farbsättigung (Profil: Kino, Zielfarbraum sRGB)
Farbraum (Profil: Einfach, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Profil: Einfach, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Profil: Foto, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Profil: Foto, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Profil: Kino, Zielfarbraum AdobeRGB)
Farbraum (Profil: Kino, Zielfarbraum AdobeRGB)

Beim Einsatz im Freien spielt das Galaxy A3 seine Stärken aus: Dank des hellen, kontraststarken AMOLED-Displays kann der Bildschirminhalt selbst bei direkt einfallendem Sonnenlicht noch gut erkannt werden. 

Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz in der Sonne
Außeneinsatz in der Sonne
Außeneinsatz in der Sonne mit Spiegelung
Außeneinsatz in der Sonne mit Spiegelung

Die Blickwinkelstabilität des verwendeten Panels fällt AMOLED-typisch sehr gut aus. Bauartbedingt treten keine Invertierungen auf, zudem ist die Helligkeitsabnahme beim seitlichen Betrachten des Bildschirms minimal. Sichtbar wird allerdings eine leichte Veränderung der Farbtemperatur hin zu kälteren Farbtönen.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Während das Vorjahresmodell noch mit einem Qualcomm SoC ausgestattet war, ist beim neuen Galaxy A3 ein Samsung Chip verbaut. Der neue Quadcore-Prozessor Exynos 7578 besitzt vier Cortex-A53-Kerne, die maximal mit einem Takt von 1,5 GHz arbeiten. Flankiert wird dieser – wie bereits beim Vorgänger – von eher mageren 1,5 GB Arbeitsspeicher. Abgesehen vom Motorola Moto G haben die Vergleichsmodelle in diesem Punkt allesamt mehr zu bieten. Für die Grafikausgabe ist eine ARM Mali T720 GPU zuständig.

Trotz dieser auf dem Papier relativ leistungsschwachen Komponenten schlägt sich das Testgerät wacker: Während es im AnTuTu Benchmark sowie in Geekbench 3 zumindest die mit Snapdragon 410 SoC bestückte Konkurrenz in Schach hält, kann es im PCMark zusätzlich das mit einem Octacore-Prozessor bestückte Huawei P8 lite übertreffen. Auch bei den Grafikbenchmarks steht das neue Galaxy A3 gut da: 

Muss es sich bei den Offscreen-Tests von 3DMark und GFXBench dem Oneplus X sowie dem Galaxy S5 Neo geschlagen geben, wird letzteres dank der geringeren Displayauflösung des Testgeräts bei Onscreen-Benchmarks sogar überholt. Samsungs neuer Exynos 7578 SoC sorgt demnach zwar nicht für neue Bestwerte im Mitbewerber-Vergleich, kann sich aber insbesondere bei den Grafiktests gut behaupten.

AnTuTu v5 - Total Score
OnePlus X
40256 Points ∼41% +27%
Samsung Galaxy S5 Neo
37854 Points ∼38% +19%
Huawei P8 lite
34247 Points ∼35% +8%
Samsung Galaxy A3 2016
31762 Points ∼32%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
23242 Points ∼23% -27%
Wiko Highway Pure
21063 Points ∼21% -34%
Geekbench 3
32 Bit Multi-Core Score
Samsung Galaxy S5 Neo
3330 Points ∼4% +51%
OnePlus X
2570 Points ∼3% +17%
Samsung Galaxy A3 2016
2201 Points ∼3%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1563 Points ∼2% -29%
Wiko Highway Pure
1429 Points ∼2% -35%
Samsung Galaxy A3
1409 Points ∼2% -36%
32 Bit Single-Core Score
OnePlus X
913 Points ∼19% +30%
Samsung Galaxy S5 Neo
721 Points ∼15% +3%
Samsung Galaxy A3 2016
703 Points ∼14%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
528 Points ∼11% -25%
Wiko Highway Pure
482 Points ∼10% -31%
Samsung Galaxy A3
474 Points ∼10% -33%
64 Bit Multi-Core Score
Huawei P8 lite
2754 Points ∼7%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1561 Points ∼4%
64 Bit Single-Core Score
Huawei P8 lite
588 Points ∼12%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
526 Points ∼11%
Linpack Android / IOS
Multi Thread
OnePlus X
634.085 MFLOPS ∼21% +164%
Samsung Galaxy S5 Neo
247.675 MFLOPS ∼8% +3%
Wiko Highway Pure
240 MFLOPS ∼8% 0%
Samsung Galaxy A3 2016
239.951 MFLOPS ∼8%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
207.718 MFLOPS ∼7% -13%
Single Thread
OnePlus X
425.55 MFLOPS ∼42% +371%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
117.086 MFLOPS ∼11% +29%
Wiko Highway Pure
105 MFLOPS ∼10% +16%
Samsung Galaxy S5 Neo
95.591 MFLOPS ∼9% +6%
Samsung Galaxy A3 2016
90.438 MFLOPS ∼9%
BaseMark OS II
Web
OnePlus X
843 Points ∼41% +12%
Samsung Galaxy A3 2016
756 Points ∼37%
Samsung Galaxy S5 Neo
733 Points ∼36% -3%
Wiko Highway Pure
637 Points ∼31% -16%
Huawei P8 lite
616 Points ∼30% -19%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
484 Points ∼24% -36%
Graphics
OnePlus X
1975 Points ∼7% +376%
Samsung Galaxy S5 Neo
488 Points ∼2% +18%
Samsung Galaxy A3 2016
415 Points ∼1%
Wiko Highway Pure
324 Points ∼1% -22%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
315 Points ∼1% -24%
Huawei P8 lite
303 Points ∼1% -27%
Memory
Huawei P8 lite
816 Points ∼11% +84%
OnePlus X
662 Points ∼9% +49%
Samsung Galaxy S5 Neo
569 Points ∼8% +28%
Samsung Galaxy A3 2016
443 Points ∼6%
Wiko Highway Pure
434 Points ∼6% -2%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
394 Points ∼5% -11%
System
OnePlus X
2225 Points ∼14% +61%
Samsung Galaxy S5 Neo
2095 Points ∼13% +52%
Huawei P8 lite
1467 Points ∼9% +6%
Samsung Galaxy A3 2016
1380 Points ∼8%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1166 Points ∼7% -16%
Wiko Highway Pure
1030 Points ∼6% -25%
Overall
OnePlus X
1252 Points ∼15% +89%
Samsung Galaxy S5 Neo
808 Points ∼10% +22%
Huawei P8 lite
687 Points ∼8% +4%
Samsung Galaxy A3 2016
662 Points ∼8%
Wiko Highway Pure
551 Points ∼7% -17%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
515 Points ∼6% -22%
Smartbench 2012
Gaming Index
Samsung Galaxy A3 2016
4368 points ∼95%
OnePlus X
4069 points ∼88% -7%
Samsung Galaxy A3
3862 points ∼84% -12%
Huawei P8 lite
3753 points ∼82% -14%
Samsung Galaxy S5 Neo
3500 points ∼76% -20%
Wiko Highway Pure
3295 points ∼72% -25%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3234 points ∼70% -26%
Productivity Index
OnePlus X
9286 points ∼49% +63%
Samsung Galaxy S5 Neo
6719 points ∼36% +18%
Wiko Highway Pure
6307 points ∼33% +11%
Samsung Galaxy A3
6034 points ∼32% +6%
Samsung Galaxy A3 2016
5706 points ∼30%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
4962 points ∼26% -13%
Huawei P8 lite
2941 points ∼16% -48%
PCMark for Android - Work performance score
OnePlus X
4450 Points ∼23% +10%
Samsung Galaxy S5 Neo
4134 Points ∼21% +2%
Samsung Galaxy A3 2016
4051 Points ∼21%
Huawei P8 lite
3717 Points ∼19% -8%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3701 Points ∼19% -9%
Wiko Highway Pure
3216 Points ∼16% -21%
GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16
OnePlus X
21 fps ∼0% +75%
Samsung Galaxy S5 Neo
14 fps ∼0% +17%
Samsung Galaxy A3 2016
12 fps ∼0%
Huawei P8 lite
9.9 fps ∼0% -17%
Samsung Galaxy A3
5.3 fps ∼0% -56%
Wiko Highway Pure
5.3 fps ∼0% -56%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
5.3 fps ∼0% -56%
T-Rex HD Onscreen C24Z16
OnePlus X
23 fps ∼1% +15%
Samsung Galaxy A3 2016
20 fps ∼1%
Huawei P8 lite
15.3 fps ∼0% -23%
Samsung Galaxy S5 Neo
14 fps ∼0% -30%
Samsung Galaxy A3
13 fps ∼0% -35%
Wiko Highway Pure
10 fps ∼0% -50%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
9.5 fps ∼0% -52%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL
OnePlus X
8.6 fps ∼2% +110%
Samsung Galaxy S5 Neo
4.8 fps ∼1% +17%
Samsung Galaxy A3 2016
4.1 fps ∼1%
Samsung Galaxy A3
1.8 fps ∼0% -56%
Wiko Highway Pure
1.8 fps ∼0% -56%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1.7 fps ∼0% -59%
on screen Manhattan Onscreen OGL
OnePlus X
10 fps ∼3% +19%
Samsung Galaxy A3 2016
8.4 fps ∼2%
Samsung Galaxy A3
6.4 fps ∼2% -24%
Samsung Galaxy S5 Neo
4.8 fps ∼1% -43%
Wiko Highway Pure
4.2 fps ∼1% -50%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3.7 fps ∼1% -56%
3DMark
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics
OnePlus X
17156 Points ∼20% +47%
Samsung Galaxy A3 2016
11653 Points ∼13%
Samsung Galaxy S5 Neo
10424 Points ∼12% -11%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
10148 Points ∼12% -13%
Wiko Highway Pure
9152 Points ∼11% -21%
Samsung Galaxy A3
9071 Points ∼10% -22%
Huawei P8 lite
8206 Points ∼9% -30%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score
OnePlus X
14541 Points ∼3% +123%
Samsung Galaxy S5 Neo
7536 Points ∼1% +16%
Samsung Galaxy A3 2016
6522 Points ∼1%
Huawei P8 lite
5167 Points ∼1% -21%
Samsung Galaxy A3
3939 Points ∼1% -40%
Wiko Highway Pure
3872 Points ∼1% -41%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3789 Points ∼1% -42%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score
OnePlus X
15051 Points ∼6% +108%
Samsung Galaxy S5 Neo
8030 Points ∼3% +11%
Samsung Galaxy A3 2016
7229 Points ∼3%
Huawei P8 lite
5629 Points ∼2% -22%
Samsung Galaxy A3
4505 Points ∼2% -38%
Wiko Highway Pure
4440 Points ∼2% -39%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
4402 Points ∼2% -39%
1920x1080 Ice Storm Extreme Physics
Samsung Galaxy A3 2016
10827 Points ∼13%
Samsung Galaxy S5 Neo
10270 Points ∼12% -5%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
9544 Points ∼11% -12%
Wiko Highway Pure
8877 Points ∼11% -18%
Samsung Galaxy A3
8700 Points ∼10% -20%
Huawei P8 lite
7399 Points ∼9% -32%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Samsung Galaxy S5 Neo
4449 Points ∼1% +13%
Samsung Galaxy A3 2016
3937 Points ∼1%
Huawei P8 lite
3676 Points ∼1% -7%
Wiko Highway Pure
2230 Points ∼0% -43%
Samsung Galaxy A3
2207 Points ∼0% -44%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
2135 Points ∼0% -46%
1920x1080 Ice Storm Extreme Score
Samsung Galaxy S5 Neo
5090 Points ∼2% +11%
Samsung Galaxy A3 2016
4585 Points ∼2%
Huawei P8 lite
4138 Points ∼2% -10%
Wiko Highway Pure
2679 Points ∼1% -42%
Samsung Galaxy A3
2646 Points ∼1% -42%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
2580 Points ∼1% -44%

Legende

 
Samsung Galaxy A3 2016 Samsung Exynos 7578, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy A3 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541 Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 8 GB eMMC Flash
 
OnePlus X Qualcomm Snapdragon 801 MSM8974AA, Qualcomm Adreno 330, 16 GB eMMC Flash
 
Huawei P8 lite HiSilicon Kirin 620, ARM Mali-450 MP4, 16 GB eMMC Flash
 
Wiko Highway Pure Qualcomm Snapdragon 410 MSM8916, Qualcomm Adreno 306, 16 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S5 Neo Samsung Exynos 7580 Octa, ARM Mali-T720 MP2, 16 GB eMMC Flash

Ähnlich sieht es bei den Browser-Tests aus. Hier positioniert sich das Galaxy A3 erneut im oberen Mittelfeld, wird jedoch fast durchweg vom OnePlus X mit seinem High End SoC Snapdragon 801 sowie dem etwas teureren Schwestermodell Galaxy S5 Neo geschlagen.

Octane V2 - Total Score
OnePlus X
4810 Points ∼9%
Samsung Galaxy S5 Neo
3627 Points ∼7%
Samsung Galaxy A3 2016
3566 Points ∼7%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3296 Points ∼6%
Wiko Highway Pure
2864 Points ∼5%
Samsung Galaxy A3
2782 Points ∼5%
Huawei P8 lite
2483 Points ∼5%
Sunspider - 1.0 Total Score
Huawei P8 lite
1985.6 ms * ∼22%
Wiko Highway Pure
1639 ms * ∼18%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
1573.1 ms * ∼17%
OnePlus X
1509.1 ms * ∼17%
Samsung Galaxy A3 2016
1413 ms * ∼15%
Samsung Galaxy A3
1330 ms * ∼15%
Samsung Galaxy S5 Neo
735 ms * ∼8%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
Huawei P8 lite
15866 ms * ∼27%
Samsung Galaxy A3
13998 ms * ∼24%
Wiko Highway Pure
13234 ms * ∼22%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
11843 ms * ∼20%
Samsung Galaxy A3 2016
11796.2 ms * ∼20%
Samsung Galaxy S5 Neo
11603.4 ms * ∼20%
OnePlus X
7264.1 ms * ∼12%
WebXPRT 2015 - Overall Score
OnePlus X
85 Points ∼11%
Samsung Galaxy S5 Neo
68 Points ∼8%
Samsung Galaxy A3 2016
64 Points ∼8%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
52 Points ∼6%
Huawei P8 lite
47 Points ∼6%
Wiko Highway Pure
46 Points ∼6%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score
OnePlus X
5328 Points ∼27%
Samsung Galaxy S5 Neo
3765 Points ∼19%
Samsung Galaxy A3 2016
3499 Points ∼18%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
3125 Points ∼16%
Wiko Highway Pure
2852 Points ∼15%
Samsung Galaxy A3
2832 Points ∼14%
Huawei P8 lite
2352 Points ∼12%
JetStream 1.1 - Total Score
OnePlus X
28 Points ∼8%
Samsung Galaxy S5 Neo
23.097 Points ∼7%
Samsung Galaxy A3 2016
22.1 Points ∼6%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
20.832 Points ∼6%

* ... kleinere Werte sind besser

Während das Testgerät bei den Speicher-Benchmarks zumeist Plätze im Mittelfeld belegen kann, zeigt es eine deutliche Schwäche beim sequenziellen Schreiben von Daten. Hier kommt es mit 27,27 MB/s nur auf den vorletzten Platz. Das Vorgängermodell kann hingegen mit 71 MB/s die Spitzenposition für sich beanspruchen. Allerdings wurde beim neuen Galaxy A3 die Lese-Performance, insbesondere beim zufälligen Lesen kleiner Datenblöcke, deutlich verbessert.

Auch die Geschwindigkeit des microSD-Slots haben wir mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria SD-CX32UHS1 getestet (UHS-I Class 3, max. Lesen: 85 MB/s, max. Schreiben: 50 MB/s). Die Resultate für das sequenzielle Lesen und Schreiben fallen mit 80,24 MB/s bzw. 36,47 MB/s sehr gut aus. Beim zufälligen Lesen und Schreiben ist die Anbindung Smartphone-typisch mit 11,21 MB bzw. 0,12 MB/s allerdings deutlich schwächer.

AndroBench 3-5
Random Write 4KB
OnePlus X
14.22 MB/s ∼6%
Samsung Galaxy S5 Neo
11.07 MB/s ∼4%
Samsung Galaxy A3 2016
10.27 MB/s ∼4%
Huawei P8 lite
8.32 MB/s ∼3%
Samsung Galaxy A3
6 MB/s ∼2%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
5.11 MB/s ∼2%
Wiko Highway Pure
5 MB/s ∼2%
Random Read 4KB
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
22.79 MB/s ∼12%
Samsung Galaxy S5 Neo
22.57 MB/s ∼12%
Samsung Galaxy A3 2016
21.92 MB/s ∼11%
Huawei P8 lite
18.46 MB/s ∼9%
OnePlus X
16.31 MB/s ∼8%
Wiko Highway Pure
14 MB/s ∼7%
Samsung Galaxy A3
11 MB/s ∼6%
Sequential Write 256KB
Samsung Galaxy A3
71 MB/s ∼12%
Samsung Galaxy S5 Neo
57.92 MB/s ∼10%
Huawei P8 lite
52.79 MB/s ∼9%
OnePlus X
49.31 MB/s ∼8%
Wiko Highway Pure
39 MB/s ∼7%
Samsung Galaxy A3 2016
27.27 MB/s ∼5%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
22.33 MB/s ∼4%
Sequential Read 256KB
OnePlus X
235.51 MB/s ∼16%
Samsung Galaxy S5 Neo
215.86 MB/s ∼14%
Samsung Galaxy A3 2016
168.79 MB/s ∼11%
Huawei P8 lite
139.48 MB/s ∼9%
Samsung Galaxy A3
132 MB/s ∼9%
Wiko Highway Pure
132 MB/s ∼9%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
131.42 MB/s ∼9%
BaseMark OS II - Memory
Huawei P8 lite
816 Points ∼11%
OnePlus X
662 Points ∼9%
Samsung Galaxy S5 Neo
569 Points ∼8%
Samsung Galaxy A3 2016
443 Points ∼6%
Wiko Highway Pure
434 Points ∼6%
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
394 Points ∼5%

Spiele

Für die Grafikausgabe ist beim Galaxy A3 (2016) eine ARM Mali T720 GPU zuständig. Sie erledigt ihre Aufgabe erstaunlich gut: Selbst leistungshungrige Spiele wie „Asphalt 8“ sind bei hohen Einstellungen noch flüssig spielbar. Hier profitiert das Smartphone sicherlich von seiner nicht allzu hohen Bildschirmauflösung von 1.280 x 720 Pixeln – bei einem Full-HD-Panel müsste der Grafikchip für die gleiche Performance deutlich mehr leisten. Selbstverständlich laufen auch Spiele wie „Angry Birds 2“, die weniger hohe Ansprüche an die vorhandene Hardware stellen, einwandfrei auf dem Gerät.

Die integrierten Lagesensoren sowie der feinfühlige Touchscreen arbeiteten im Spielebetrieb zudem einwandfrei.

Screenshot Asphalt 8
Screenshot Asphalt 8
Screenshot Angry Birds 2
Screenshot Angry Birds 2

Emissionen

Temperatur

Hinsichtlich der maximalen Wärmeabgabe kann das Galaxy A3 glänzen. Sind Idle-Temperaturen von unter 30 °C noch keine Besonderheit, schlägt sich das Smartphone vor allem unter Last sehr gut. Hier erwärmt sich das Testgerät – ähnlich wie Samsungs etwas größeres Galaxy S5 Neo – maximal auf moderate 34,7 °C – deutlich besser schneidet in dieser Disziplin nur das direkte Vorgängermodell ab. Dass diese niedrigen Temperaturen nicht jedes Smartphone zu bieten hat, beweist das OnePlus X mit einem Hotspot von 47,5°C. 

Um zu überprüfen, ob diese erfreulich niedrigen Temperaturen nicht die Folge einer stetig zunehmenden Leistungsreduktion der verbauten Komponenten sind, nutzen wir den Akkutest des GFXBench. Dieser führt den T-Rex-Test dreißigmal hintereinander aus und protokolliert dabei die gebotene Leistung sowie den Batterieverbrauch. Erfreulicherweise liegt die Abweichung der Messergebnisse innerhalb eines Prozentpunkts, womit es zu keinerlei Throttling kam.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Akkuverbrauch
GFXBench: Akkuverbrauch
Max. Last
 34.7 °C33.4 °C31.5 °C 
 34.5 °C32.9 °C31.2 °C 
 33.7 °C32.6 °C31 °C 
Maximal: 34.7 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
31.3 °C32.5 °C33 °C
31.3 °C32.4 °C32.8 °C
30.5 °C31.1 °C31.6 °C
Maximal: 33 °C
Durchschnitt: 31.8 °C
Netzteil (max.)  28.6 °C | Raumtemperatur 22.2 °C | Voltcraft IR-260
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone v7 auf 33.1 °C.
(+) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 34.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.5 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone v7).
(+) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 33 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik
Lautsprechercharakteristik

Während der Lautsprecher beim letztjährigen Galaxy A3 noch auf der Rückseite zu finden war, ist er nun an der unteren Kante des Geräts verbaut. So wird die Sound-Ausgabe nicht mehr beeinträchtigt, wenn das Gerät auf einem Tisch liegt.

Subjektiv ist die Klangqualität für einen Monolautsprecher erstaunlich gut, Musik und Stimmen wirken recht natürlich und ausgewogen, selbst etwas Bass ist wahrnehmbar. Auch bei maximaler Laustärke werden Töne nicht verzerrt, allerdings könnte diese durchaus noch etwas höher ausfallen.

Wir haben den Klang der Lautsprecher darüber hinaus vermessen und ein Pink-Noise-Diagramm erstellt. Hier zeigt sich, dass die mittleren bis hohen Frequenzen von rund 600 Hz bis 12 kHz relativ gleichmäßig wiedergegeben werden. Die Maximallautstärke von 84,38 dB(A) ist ausreichend hoch, um zumindest kleinere Räume angemessen zu beschallen.

Während sich bei manchen Mittelklasse-Geräten nur minderwertige Kopfhörer im Lieferumfang befinden, spendiert Samsung ein ordentliches Headset, das mit lebhafter Basswiedergabe und einem ausgewogenen Klang Pluspunkte sammeln kann.

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Hinsichtlich des Energieverbrauchs schneidet das Testgerät deutlich besser ab, als das etwas größere Schwestermodell Galaxy S5 Neo. Im Vergleich zum Galaxy A3 von 2015 sind die Werte zwar merkbar angestiegen, allerdings können diese nur bedingt direkt miteinander verglichen werden, da wir seit Kurzem ein neues, präziseres Messgerät verwenden. Dass es dennoch sparsamer geht, zeigt das OnePlus X, welches trotz neuer Messtechnik auf bessere Verbrauchswerte kommt.

Das beiliegende Netzteil leistet maximal 7,75 W und lädt den fest integrierten, rund 8,7 Wh fassenden Akku innerhalb von 2 Stunden vollständig auf. Drahtloses Laden sowie eine Quick-Charge-Funktion hat das Galaxy A3 nicht zu bieten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0 / 0.15 Watt
Idledarkmidlight 0.96 / 1.39 / 1.45 Watt
Last midlight 2.65 / 3.51 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit schlägt die Stunde des neuen Galaxy A3: In praktisch allen Disziplinen ist es den Vergleichsgeräten überlegen, lediglich das Galaxy S5 Neo hält bei maximaler Last noch etwas länger durch. Wie groß der Vorsprung zum Teil ist, zeigt der Vergleich mit Huaweis P8 lite: Während das Testgerät bei der Video-Wiedergabe sehr gute 14 Stunden und 23 Minuten durchhielt, geht dem Konkurrenzmodell bereits nach weniger als der Hälfte der Zeit die Puste aus. Angemerkt werden muss allerdings, dass bei einem Akkustand von weniger als 5 Prozent automatisch die Helligkeit auf das Minimum reduziert wird und auch manuell nicht wieder erhöht werden kann. 

Wer trotz dieser Langläuferqualitäten noch mehr aus dem Smartphone herausholen möchte, der kann zusätzliche Stromsparmechanismen aktivieren. Neben dem normalen Energiesparmodus, der mit gedrosselter Leistung, abgeschalteter Tastenbeleuchtung und reduzierter Bildwiederholfrequenz Einsparungen erzielen will, gibt es den Ultra-Energiesparmodus. Dieser beschränkt auch die Anzahl der verwendbaren Anwendungen stark und schaltet auf einen Graustufen-Displaymodus um.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
32h 58min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
10h 28min
Big Buck Bunny H.264 1080p
14h 23min
Last (volle Helligkeit)
6h 16min
Samsung Galaxy A3 2016
Mali-T720 MP2, 7578, 16 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy A3
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
Motorola Moto G 3. Gen 2015 XT1541
Adreno 306, 410 MSM8916, 8 GB eMMC Flash
OnePlus X
Adreno 330, 801 MSM8974AA, 16 GB eMMC Flash
Huawei P8 lite
Mali-450 MP4, Kirin 620, 16 GB eMMC Flash
Wiko Highway Pure
Adreno 306, 410 MSM8916, 16 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy S5 Neo
Mali-T720 MP2, 7580 Octa, 16 GB eMMC Flash
Akkulaufzeit
-36%
-25%
-29%
-53%
-41%
-9%
Idle
1978
1080
-45%
1364
-31%
968
-51%
715
-64%
1235
-38%
1615
-18%
H.264
863
602
-30%
677
-22%
514
-40%
369
-57%
465
-46%
773
-10%
WLAN
628
526
-16%
549
-13%
351
-44%
472
-25%
546
-13%
Last
376
256
-32%
264
-30%
339
-10%
194
-48%
164
-56%
402
7%
WLAN (alt)
568

Pro

+ sehr gute Gehäusequalität
+ exzellentes Display
+ gute Telefonie-Funktionen
+ präziser Touchscreen
+ geringe Erwärmung
+ microSD-Slot
+ NFC & USB OTG
+ ordentlicher Lautsprecher
+ sehr lange Akkulaufzeiten

Contra

- Low Light Performance der Kamera
- fehlende Benachrichtigungs-LED
- kein WLAN im 5-GHz-Band
- kein Miracast oder MHL Support
- rutschige Gehäuserückseite
- Akku fest verbaut

Fazit

Im Test: Samsung Galaxy A3 (SM-A310F). Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.
Im Test: Samsung Galaxy A3 (SM-A310F). Testgerät zur Verfügung gestellt von Samsung Deutschland.

Samsungs Neuinterpretation des Galaxy A3 hat viele Vorzüge zu bieten. Einer davon ist das stabile, hochwertig verarbeitete Gehäuse, das mit an den Rändern abgerundetem Glas und einem Metallrahmen haptisch überzeugt. Ein Nachteil der Konstruktion ist jedoch der fest verbaute Akku sowie die etwas zu glatte Rückseite. 

Aber auch in technischer Hinsicht hat das Gerät einiges zu bieten. Hier überzeugen vor allem das exzellente Display, die Möglichkeit, den 16 GB fassenden internen Speicher via microSD-Karten zu erweitern, sowie die sehr langen Akkulaufzeiten – Eigenschaften, die viele Smartphone-Nutzer schätzen dürften. Während nun auch NFC mit an Bord ist, beherrscht das integrierte WLAN-Modul leider nach wie vor nur den Datenaustausch im 2,4-GHz-Band. Der neue Samsung Quadcore SoC kann zwar keine neuen Bestmarken setzen, überzeugt im Galaxy A3 aber mit alltagstauglicher Performance. 

Die Qualität der verbauten Kameramodule hinterlässt hingegen einen zwiespältigen Eindruck: Während die Fotos bei guten Lichtverhältnissen mit ordentlicher Schärfe und guter Auflösung durchaus überzeugen können, sorgen weniger ideale Bedingungen häufig für Verdruss. Hier stören der langsame, häufig unpräzise Autofokus sowie die Tendenz zur Unterbelichtung der Aufnahmen. 

Samsung ist mit dem Galaxy A3 ein besonders hochwertiges Mittelklasse-Smartphone gelungen, das vor allem mit einem exzellenten Display sowie herausragenden Akkulaufzeiten überzeugen kann.

Preisgleiche Alternativen zum Galaxy A3 mit ähnlicher Displaygröße sind rar gesät. Wer auch mit einem größeren Bildschirm zurechtkommt, kann beispielsweise einen Blick auf das etwas teurere Galaxy S5 Neo werfen, welches in unserem Test mit einer Gesamtwertung von 87 % ein noch besseres Resultat erzielen konnte. 

Samsung Galaxy A3 2016 - 29.02.2016 v5(old)
Andreas Kilian

Gehäuse
93%
Tastatur
67 / 75 → 90%
Pointing Device
89%
Konnektivität
45 / 60 → 74%
Gewicht
94%
Akkulaufzeit
94%
Display
91%
Leistung Spiele
14 / 63 → 21%
Leistung Anwendungen
32 / 70 → 46%
Temperatur
93%
Lautstärke
100%
Audio
56 / 91 → 62%
Kamera
65%
Durchschnitt
72%
85%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian,  1.03.2016 (Update: 15.05.2018)