Notebookcheck

Test Sony Xperia Z5 Premium Smartphone

Andreas Kilian, Tanja Hinum, 23.01.2016

Spieglein, Spieglein in der Hand. Sonys neues Spitzenmodell Xperia Z5 Premium glänzt nicht nur mit leistungsstarker Technik und einem außergewöhnlich hochauflösenden Ultra-HD-Display, auch der Gehäuserücken macht jedem Spiegel Konkurrenz. Wie sich das Premium-Smartphone gegen das kleinere Xperia Z5 sowie die etablierte Konkurrenz schlägt, zeigt unser Test.

Neben den bereits von uns ausführlich unter die Lupe genommenen Smartphones Xperia Z5 und Xperia Z5 Compact bietet Sony mit dem Xperia Z5 Premium nun auch ein etwas größeres Modell mit 5,5-Zoll-Display an. Viele Komponenten der Geschwister sind identisch: Alle werden von Qualcomms Snapdragon 810 SoC befeuert, besitzen einen praktischen Fingerabdrucksensor im Power Button und verfügen über die gleichen Kameramodule. Alleinstellungsmerkmal des Premium-Modells ist hingegen das extrem hochauflösende Ultra-HD-Display – ein solcher Bildschirm kam in der Smartphone-Welt bislang noch nicht zum Einsatz. Wer dieses Novum sein Eigen nennen will, muss tief in die Tasche greifen: Aktuell werden für das Gerät mindestens 700 Euro aufgerufen (Listenpreis 779 Euro), womit das Smartphone auch diesbezüglich in der Oberliga spielt. Die Speicherausstattung ist dabei mit 32 GB fest vorgegeben, allerdings kann der Käufer zwischen drei Farbvarianten wählen (Chrom, Gold und Schwarz). Auf anderen Märkten ist zudem eine Dual-SIM-Variante verfügbar. 

Als Konkurrenten des Z5 Premium können die jeweiligen Flaggschiffe der Mitbewerber angesehen werden. Darunter fallen sowohl Googles neues Nexus 6P als auch die etablierten Modelle LG G4, Huawei Mate S und Samsung Galaxy Edge S6 Edge. Abseits des Android-Kosmos sind insbesondere Apples iPhone 6S Plus sowie das Windows-basierte Microsoft Lumia 950 XL starke Gegner. 

Sony Xperia Z5 Premium (Xperia Serie)
Hauptspeicher
3072 MB 
Bildschirm
5.5 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel, kapazitiver Touchscreen, IPS, Triluminos-Display for mobile, X-Reality for mobile, Dynamic Contrast Enhancer, spiegelnd: ja
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
, 21.5 GB verfügbar
Anschlüsse
1 USB 2.0, Audio Anschlüsse: 3,5-mm-Audio-Mikrofon-Kombiport, Card Reader: microSD bis 200 GB, 1 Fingerprint Reader, NFC, Sensoren: Beschleunigungs-, Annäherungs-, Gyro-, Umgebungslichtsensor, Barometer, Kompass, Schrittzähler, GPS, GLOSNASS, BeiDou, DLNA, MHL 3.0, MirrorLink, Google Cast, Miracast, Throw, Nano-SIM, OTG, ANT+
Netzwerk
802.11 a/b/g/n/ac (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1, GSM GPRS/EDGE (850, 900, 1800, 1900 MHz), UMTS HSPA+ (850, 900, 1900, 2100 MHz), LTE (Bänder 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8, 12, 17, 20, 28, 38, 40) Cat 6 (50 Mbit/s Upload, 300 Mbit/s Download), LTE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 7.8 x 154.4 x 76
Akku
13 Wh, 3430 mAh Lithium-Ion, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 48 h
Betriebssystem
Android 5.1 Lollipop
Kamera
Primary Camera: 23 MPix (Hybrid-Autofokus f/2.0, 2160p-Video @ 30 fps)
Secondary Camera: 5 MPix (Fixfokus f/2.4, 1080p-Video @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: virtuell, Netzteil, USB-Kabel, Headset mit unterschiedlichen Ohrpolstern, Xperia Lounge, MovieCreator, TrackID, Spotify, AVG Protection, Playstation Apps, Google Apps, Vine, OfficeSuite, Facebook, Sky Go, Skizze, Kobo-Bücher, File Commander, Privilege Plus, Dropbox, Amazon Shopping, Smart Connect, Lifelog, Socialife, UKW-Radio, 24 Monate Garantie, wasser- und staubdicht nach IP65 / IP68, SAR-Wert (Kopf) 0.466, SAR-Wert (Körper) 0.468, Lüfterlos
Gewicht
181 g, Netzteil: 50 g
Preis
779 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Freunden hochwertiger Werkstoffe dürften beim Anblick des Z5 Premium die Freudentränen kommen: Während die Seitenkanten aus Metall gefertigt wurden, ist die gesamte Vorder- und Rückseite mit Glas bedeckt. Dieses ist zumindest im Bereich des Displays chemisch gehärtet und mit einer fingerabdruckresistenten Beschichtung überzogen. Zur Art des rückseitig verwendeten Glases schweigen sich die Datenblätter aus, allerdings besteht subjektiv kein Unterschied zum vorderseitig verbauten Material. Kommt beim kleineren Schwestermodell Xperia Z5 eine edel wirkende, mattierte Glasrückseite zum Einsatz, könnte unser Testgerät in der Farbvariante „Chrom“ auch als Schminkspiegel Karriere machen. Dass diese Gestaltung ebenfalls Nachteile mit sich bringt, liegt auf der Hand: Bereits nach kurzer Zeit tummeln sich einige Fingerabdrücke auf der Oberfläche, die sich jedoch glücklicherweise relativ leicht entfernen lassen. Haptisch gibt es an den verwendeten Materialien nichts auszusetzen, wobei die minimal überstehenden Seitenkanten den monolithischen Gesamteindruck des Geräts etwas schmälern. Negativ anzumerken ist, dass der Akku fest verbaut ist und demnach nicht einfach ausgetauscht werden kann.

Der auf 5,5 Zoll angewachsene Bildschirm fordert bei den Gehäusemaßen seinen Tribut: Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Xperia Z5 legt die Premium-Variante in allen Dimensionen deutlich zu. Dass Kompaktheit bei der Entwicklung des Geräts nicht ganz oben im Lastenheft zu finden war, zeigt auch die Länge des Geräts, die viele Konkurrenten mit 5,5-Zoll-Display – wie beispielsweise LGs G4 oder Huaweis Mate S – überragt. Sichtbar wird dieser zusätzliche Bauraum vor allem  an den recht breiten ungenutzten Bereichen ober- und unterhalb des Bildschirms. Manche Rivalen wie Apples iPhone 6S Plus oder das mit einem größeren 5,7-Zoll-Display ausgestattete Google Nexus 6P sind jedoch noch einmal eine halbe Nummer größer. Die Dicke des Xperia Z5 Premium beträgt laut Hersteller 7,8 Millimeter, was im Bereich der Glasflächen zutreffend ist. An der minimal überstehenden Metallumrandung maßen wir beim Testgerät noch geringfügige 0,3 Millimeter mehr. Positiv ist, dass die Kamera im Gegensatz zu der vieler Konkurrenzmodelle plan im Gehäuse integriert wurde. Mit diesen Werten ist das Gerät zwar nicht das dünnste Smartphone am Markt, jedoch immer noch recht schlank geraten. Dies spiegelt sich nicht unbedingt im Gewicht von 181 Gramm wider: Hier ist im Vergleichsfeld nur das iPhone 6S Plus mit 192 Gramm noch schwerer. Subjektiv wird so allerdings eine gewisse Wertigkeit vermittelt.

Im Vergleich zu Unibody-Geräten lässt sich das Xperia Z5 Premium deutlich leichter verwinden, allerdings gibt es dabei keine bedenklichen Geräusche von sich. Eine Wellenbildung auf dem Display zeigt sich erst bei stärkerem Druck auf die Vorder- oder Rückseite des Geräts. Wie auch die anderen Geräte der Z5-Reihe ist das Testgerät wasser- und staubdicht nach IP65 und IP68 – allerdings darf es nicht in Kontakt mit Salz- oder Chlorwasser kommen. Beim Ausflug an den Strand oder beim Schwimmbadbesuch ist demnach trotzdem Vorsicht geboten.

159.3 mm 77.8 mm 7.5 mm 178 g158.2 mm 77.9 mm 7.3 mm 192 g154.4 mm 76 mm 7.8 mm 181 g151.9 mm 78.4 mm 8.3 mm 165 g148.9 mm 76.1 mm 9.8 mm 155 g149.89 mm 75.35 mm 7.2 mm 156 g146 mm 72 mm 7.3 mm 154 g142.1 mm 70.1 mm 7 mm 132 g

Ausstattung

App2SD wird unterstützt
App2SD wird unterstützt

Hinsichtlich der Ausstattung unterscheidet sich das Z5 Premium nicht von seinem kleineren Schwestermodell Z5. Mit an Bord sind 3 GB RAM, Qualcomms Snapdragon 810 SoC sowie 32 GB interner Speicher, der sich via microSD-Slot um bis zu 200 GB erweitern lässt. Im Auslieferungszustand steht ein interner Speicherplatz von rund 21,5 GB zur freien Verfügung. Will der Nutzer die Speicherkarte tauschen, muss eine Metallabdeckung an der linken Gehäuseflanke geöffnet werden. Hinter dieser verbirgt sich sowohl ein recht fragiler Plastikträger, in dem Aussparungen für eine Nano-SIM- und microSD-Karte vorhanden sind, als auch das herausziehbare Typenschild mit CE-Kennzeichnung. Je nach Fingernagellänge sind diese mehr oder weniger gut zu erreichen. Beim Entfernen und Einstecken des Trägers führt das Gerät zwangsweise einen Neustart des Systems durch. Wer möchte, kann bei eingesetzter Speicherkarte Apps auf den externen Datenträger verschieben, sofern diese entsprechend programmiert wurden.

Trotz des Premium-Anspruchs besitzt das Testgerät keinen modernen, verdrehsicheren USB-Typ-C-Anschluss, wie ihn beispielsweise Googles Nexus 6P zu bieten hat. Der klassische Micro-USB-Port beherrscht allerdings sowohl die Bildausgabe via MHL 3.0 als auch den Anschluss von Peripheriegeräten via USB-OTG. Damit letzteres funktioniert, muss der Nutzer zuerst über das Menü „Geräteverbindung“ und dessen Unterpunkt „USB-Verbindung“ manuell eine Gerätesuche starten. 

Displayinhalte können zudem drahtlos via Google Cast, DLNA oder Miracast ausgegeben werden. Im Praxistest mit einem Amazon Fire TV Stick war die Bildausgabe auf dem TV-Gerät via Screen Mirroring problemlos möglich, allerdings wurde kein Ton übertragen. Medienstreaming auf zertifizierte Endgeräte via DLNA gelang hingegen problemlos. Darüber hinaus beherrscht das Smartphone NFC sowie Bluetooth 4.1. Eine kleine, aber gut sichtbare Multicolor-Benachrichtigungs-LED in der linken oberen Ecke, ein UKW-Radio sowie ein zuverlässiger Fingerabdrucksensor im Power Button runden die umfassende Ausstattung des Geräts ab. 


linke Seite: Kartenslot für microSD- & SIM-Karte
linke Seite: Kartenslot für microSD- & SIM-Karte
rechte Seite: Kamera-Auslöser, Lautstärkewippe, Power Button (mit Fingerabdruckleser)
rechte Seite: Kamera-Auslöser, Lautstärkewippe, Power Button (mit Fingerabdruckleser)
oben: Mikrofon, 3,5-mm-Headset-Anschluss
oben: Mikrofon, 3,5-mm-Headset-Anschluss
unten: Öse, Micro-USB-Buchse
unten: Öse, Micro-USB-Buchse

Software

Sonys Benutzeroberfläche erweitert Android 5.1.1 lediglich behutsam um einige nützliche Zusatzfunktionen. Neben kleineren optischen Modifikationen und vorinstallierten Designs gibt es aber auch neue Zusatzfeatures wie beispielsweise eine Favoritenleiste beim Aufruf der Ansicht zuletzt geöffneter Apps. Insgesamt halten sich die Modifikationen aber in engen Grenzen – wer Stock Android kennt, findet sich sofort zurecht. Ein Update auf Android 6.0 Marshmallow wurde bereits angekündigt.

Anders als bei Nexus-Geräten ist beim Z5 Premium eine Vielzahl von Apps bereits ab Werk vorinstalliert. Neben den von Sony selbst entwickelten Programmen, die beispielsweise Remote Play auf der Playstation 4 ermöglichen, befinden sich auch zahlreiche Drittanbieter-Apps auf dem Smartphone (z. B. Facebook, Sky Go, AVG Protection, Dropbox etc.). Bis auf den Dateimanager „File Commander“ lassen sich letztere bei Bedarf jedoch allesamt entfernen.

Die Apps „Album“ und „Video“ erhalten beim Z5 Premium besondere Rollen, denn nur mit diesen kann das Ultra-HD-Display wirklich genutzt werden. Wie Sony bereits vor dem Marktstart des Smartphones im Firmenblog klarstellte, werden alle Bildschirminhalte im Normalfall lediglich in Full-HD berechnet und entsprechend hochskaliert. Ausnahmen sind jedoch Bilder und Videos, die mit dem Smartphone selbst aufgenommen wurden, sowie 4K-Videos von Streaming-Diensten. Betrachtet man Fotos mit der Sony-App, werden diese also tatsächlich mit der vollen Bildschirmauflösung dargestellt. Im direkten Vergleich mit einem 5,5-Zoll-QHD-Display zeigt sich hinsichtlich der Detailliertheit tatsächlich noch ein kleiner Zugewinn, wenngleich man sich dem Display hierzu unnatürlich weit nähern muss. Ein Nebeneffekt der Pixelflut: Bis die Anzeige ihr volles Potenzial offenbaren kann, benötigt die Album-App bei jedem Foto und aktiver Bildoptimierung rund 4 Sekunden für den vollständigen Bildaufbau.

Homescreen
Schnelleinstellungen
Appdrawer
Ansicht der zuletzt geöffneten Apps
App-Schnellzugriff
Taschenrechner im Fenster (Small App)
Farbeinstellungen für das Display
Software-Version
Stagefright Detector

Kommunikation & GPS 

GPS-Empfang in Innenräumen
GPS-Empfang in Innenräumen
GPS-Empfang im Freien
GPS-Empfang im Freien
WLAN (5 GHz)
WLAN (5 GHz)
WLAN (2,4 GHz)
WLAN (2,4 GHz)

Für die drahtlose Nahfeldkommunikation kommt beim Xperia Z5 Premium Bluetooth in der Version 4.1 zum Einsatz. Sowohl bei der Nutzung einer Bluetooth-Maus als auch bei der Datenübertragung zu anderen Smartphones zeigte das Testgerät keinerlei Schwächen. Das integrierte WLAN-Modul beherrscht den modernen AC-Standard und kann dank MIMO-Technik theoretische Datenraten von bis zu 866 Mbit/s im 5-GHz-Band erreichen. Im Test mit einem Asus RT AC56U Router zeigte die Komponente im 2,4-GHz-Band sehr gute Empfangseigenschaften, im 5-GHz-Bereich waren die Resultate eher durchschnittlich. 

Unterwegs hält das Xperia Z5 Premium den Kontakt zu Mobilfunknetzen via Quadband-GSM, -UMTS sowie LTE nach Cat-6-Standard (13 Frequenzbänder; max. 300 Mbit/s Down-, 50 Mbit/s Upload). So sollten auch Weltenbummler kaum Probleme mit fehlender Netzabdeckung bekommen. Der Empfang war im städtischen Umfeld im Netz von T-Mobile einwandfrei. 

Zur Ortung nutzt das Smartphone sowohl GPS als auch GLOSNASS sowie BeiDou. Im Freien wurde die aktuelle Position schnell bis auf 3 Meter genau ermittelt. Dies gelang dem Testgerät auch in einem eingeschossigen Supermarkt sehr zügig. Beim direkten Vergleich mit dem GPS-Fahrradcomputer Garmin Edge 500 zeigte sich, dass das Z5 Premium die Route im Detail etwas gröber erfasst, was insbesondere an schwierigen Punkten wie Unterführungen und im Bereich von Strommasten zu kleineren Ungenauigkeiten führt. Für Navigationsanwendungen sollten diese jedoch eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Wendepunkt
Garmin Edge 500 - Brücke
Garmin Edge 500 - Brücke
Garmin Edge 500 - Unterführung
Garmin Edge 500 - Unterführung
Xperia Z5 Premium - Wendepunkt
Xperia Z5 Premium - Wendepunkt
Xperia Z5 Premium - Brücke
Xperia Z5 Premium - Brücke
Xperia Z5 Premium - Unterführung
Xperia Z5 Premium - Unterführung

Telefonfunktionen und Sprachqualität

Telefon-App: Wählen
Telefon-App: Wählen
Telefon-App: häufige Kontakte
Telefon-App: häufige Kontakte

Zwar unterscheidet sich Sonys Telefonapp hinsichtlich ihres Funktionsumfangs nicht von Googles Standardlösung, allerdings werden die sonst auf eigenen Seiten auffindbaren Favoriten sowie die Anrufliste in einer Darstellung zusammengefasst. Im oberen Bildschirmdrittel findet sich wie üblich eine Suchleiste zum schnellen Auffinden von Kontakten, ein Nummernblock kann über eine im unteren Displaybereich platzierte Schaltfläche aufgerufen werden.

Testanrufe im Netz von T-Mobile bescheinigen dem Xperia Z5 Premium eine gute Gesprächsqualität. Auf der Festnetzseite war der Smartphone-Nutzer sowohl beim normalen Telefonieren als auch im Freisprecherbetrieb stets tadellos und ohne Störgeräusche zu verstehen. Auch am Ohrhörer des Smartphones kam die Stimme des Gesprächspartners stets klar und deutlich an. Beim Einsatz der Stereo-Lautsprecher klang die Gegenseite etwas unnatürlicher, ohne an Verständlichkeit zu verlieren. Für den Einsatz in unruhigen Umgebungen fällt die maximale Lautstärke allerdings recht knapp aus. Das mitgelieferte Headset konnte im Test mit guter Gesprächsqualität auf beiden Seiten überzeugen.

Zudem befindet sich ein kurioses Feature in den Anrufeinstellungen: Die Funktion „Langsam Sprechen“. Aktiviert man diese, wird die Gegenseite bei einem Telefonat etwas langsamer wiedergegeben, ohne dass Stimmverzerrungen zu hören wären. Für Telefonate unter schwierigen Bedingungen kann dies eine nützliche Option sein.

Kameras & Multimedia

Frontkamera (Klick für Original)
Frontkamera (Klick für Original)
Hauptkamera (Klick für Original)
Hauptkamera (Klick für Original)
4K-Video-Screenshot (Klick für Original)
4K-Video-Screenshot (Klick für Original)

Wie bei den anderen Modellen der Xperia-Z5-Serie wird auch beim Z5 Premium Sonys neu entwickelter 1/2.3 Zoll Exmor RS Sensor mit 23 Megapixeln eingesetzt. Mit diesem relativ großen Sensor, einer Blendenöffnung von f/2.0 und einem Weitwinkelobjektiv mit 24 Millimetern Brennweite (äquivalent Kleinbild) besitzt die Hauptkamera gute Voraussetzungen für eine überdurchschnittlich hohe Bildqualität. Auffällig ist, dass es sich bei den 16:9-Aufnahmen nicht etwa um bloße Ausschnitte des 4:3-Bildes handelt, sondern in einer Achse zusätzliche Bildbereiche aufgezeichnet werden, während in der anderen Informationen fehlen. Die zur Verfügung stehende Sensorfläche wird also nie vollständig genutzt. 

Leider offenbaren sich im Praxistest trotz der modernen Technik einige Schwächen. So haben die Fotos bei Tageslicht im Zentrum zwar eine hohe Schärfe, deren Abfall bis zum Bildrand ist jedoch selbst unter diesen Idealbedingungen je nach Motiv schon deutlich zu erkennen (z. B. Szene 1). Konkurrenzmodelle wie Apples iPhone 6S Plus geben hier zum Teil eine deutlich bessere Vorstellung ab. Bei schlechteren Lichtverhältnissen kommt hinzu, dass das durch die erhöhte Sensorempfindlichkeit entstehende Bildrauschen mittels Weichzeichner entfernt wird. Zum Aufhellen düsterer Umgebungen steht der Kamera des Z5 Premium ein einfacher LED-Blitz zur Seite. Dessen Helligkeit fällt beim Fotografieren zwar deutlich höher aus als beim Taschenlampenbetrieb, an die Dual-LED-Lösungen vieler hochpreisiger Konkurrenten kann er jedoch nicht ganz heranreichen. Ohne Blitzeinsatz bzw. bei zu weit entfernten Motiven weisen Aufnahmen in der Dämmerung oder bei Nacht zudem häufig einen violetten Farbstich in den Randbereichen auf (z. B. Szene 3). 

Pluspunkte sammeln kann das Xperia Z5 Premium hingegen durch den schnellen Hybrid-Fokus, der flotte Auslösezeiten ermöglicht. Für ein besonders gutes Handling sorgt zudem die physische Auslösertaste, die über zwei deutlich voneinander unterscheidbare Druckpunkte (Fokus und Aufnahme) verfügt und darüber hinaus zum Schnellstart der Kamera-App aus dem Standby-Betrieb genutzt werden kann.  

Hiervon profitiert auch die vorderseitige Webcam, die mit 5 Megapixeln und einer 25-Millimeter-Linse (äquivalent Kleinbild) ausgestattet ist. Durch den fehlenden Autofokus werden entferntere Objekte zwar etwas unscharf abgebildet, beim Schießen von Selfies liefert die Kamera jedoch brauchbare Resultate.

Bildervergleich

Wählen Sie eine Szene und navigieren Sie im ersten Bild. Ein Klick ändert die Position bei Touchscreens. Ein Klick auf die vergrößerten Bilder öffnet das Original in einem neuen Fenster. Das erste Bild zeigt das skalierte Foto, welches mit dem Testgerät aufgenommen wurde.

Szene 1Szene 2Szene 3
Vergleich kein Zoom vs. maximaler Digitalzoom (Hauptkamera)
Vergleich kein Zoom vs. maximaler Digitalzoom (Hauptkamera)
Vergleich Hauptkamera vs. Frontkamera
Bildausschnitt bei Aufnahme im 16:9-Modus im Vergleich zur ...
... Aufnahme im 4:3-Modus (Hauptkamera)
Beispielaufnahme (Hauptkamera)
Beispielaufnahme (Hauptkamera)
Beispielaufnahme (Hauptkamera)
Beispielaufnahme (Hauptkamera)
Beispielaufnahme (Hauptkamera)
Szene 3 mit Blitz (Hauptkamera)
Beispielaufnahme bei Tageslicht und bedecktem Himmel (Hauptkamera)
Beispielaufnahme in der Dämmerung (Hauptkamera)
Nachtaufnahme mit Blitz (Hauptkamera)
Nachtaufnahme ohne Blitz (Hauptkamera)
Blitzreichweite im Dunkeln (Hauptkamera)
Nachtszene - Automatik (Hauptkamera)
Nachtszene - Manuell ISO 100 (Hauptkamera)
Nachtszene (Hauptkamera)
Kreativer Effekt
Kreativer Effekt
AR-Effekt

Mit dem Xperia Z5 Premium lassen sich auch Schwenkpanoramas fotografieren. Diese leiden jedoch selbst bei akribischer Befolgung der Aufnahmehinweise unter einer starken Unschärfe. Zudem gelingt nur selten ein Ergebnis, das nicht durch Fehler an den Bildrändern verunstaltet wird.

Schwenkpanorama (Hauptkamera)
Schwenkpanorama (Hauptkamera)
Schwenkpanorama (Hauptkamera)
Schwenkpanorama  mit Fehler (Hauptkamera)

Videos zeichnet die Hauptkamera maximal mit scharfen 3.840 x 2.160 Bildpunkten bei 30 Bildern pro Sekunde auf. Gibt sich der Nutzer auch mit Full-HD-Aufnahmen zufrieden, sorgt ein Bildstabilisator (SteadyShot) für erstaunlich verwacklungsfreie Clips. Diese Auflösung stellt auch für Videos der Webcam das Maximum dar. Ihre Videoaufnahmen können mit flüssiger Darstellung und ausreichender Schärfe im Nahbereich für eine Frontkamera durchaus überzeugen. Die Audiospur enthält gut klingenden Stereoton.

Die Kamera-App erfuhr während des Testzeitraums ein Update, das die Benutzeroberfläche deutlich veränderte. War im Werkszustand die Auswahl der diversen Betriebsmodi über eine Schaltfläche in der rechten unteren Ecke möglich, können diese in der neueren Software-Version nun in einer Leiste im linken App-Bereich bzw. mittels vertikalen Wischgesten durchgeschaltet werden. Zudem entfiel in diesem Zuge der zusätzliche Video-Button in den Modi „Manuell“ sowie „Überlegene Automatik“, sodass zur Aufzeichnung von Bewegtbildern immer in den dafür vorgesehen Modus gewechselt werden muss. Positiv sind hingegen die vielen Einstellungsmöglichkeiten und Effektfilter, wobei diese oftmals Beschränkungen unterliegen. So kann im manuellen Modus die ISO-Empfindlichkeit nur bis zu einer Bildgröße von maximal 8 Megapixeln angepasst werden, die Nutzung von Effektfiltern resultiert in Full-HD-Aufnahmen.

Kamera-App ab Werk
Kamera-App ab Werk
Kamera-App nach Update
Kamera-App nach Update

Farbtreue und Schärfe

ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.
ColorChecker-Farben abfotografiert. In der unteren Hälfte jedes Patches ist jeweils die Originalfarbe abgebildet.

Um die Farbtreue der Hauptkamera des Xperia Z5 Premium zu testen, vergleichen wir ein unter kontrollierten Lichtbedingungen entstandenes Foto des X-Rite ColorChecker Passport mit den tatsächlichen Referenzfarben. Es findet keine Nachbearbeitung der Aufnahme – wie z. B. ein manueller Weißabgleich – statt. 

Das Bild zeigt deutlich, dass die Kamera über ein gut funktionierendes Farbmanagement verfügt. So liegen die Farbtöne in den meisten Fällen recht nahe am Referenzwert, lediglich bei Türkis, Cyan und Hellgrau sind größere Abweichungen hinsichtlich der Helligkeit feststellbar. 

Um die Bildschärfe beurteilen zu können, fotografieren wir unter definiertem Kunstlicht unseren Testchart bildfüllend ab. Hier zeigt sich abermals die an den Rändern im Vergleich zur Mitte abfallende Bildschärfe, wenngleich diese bei den Beispielaufnahmen vor allem im Bereich von Vegetation noch stärker zutage tritt. Sichtbar sind zudem leichte Verzerrungen.

Sony Xperia Z5 Premium: Ausschnitt des Testbilds
Sony Xperia Z5 Premium
Sony Xperia Z3 Plus: Ausschnitt des Testbilds
Sony Xperia Z3 Plus
Apple iPhone 6S Plus: Ausschnitt des Testbilds
Apple iPhone 6S Plus
Google Nexus 6P: Ausschnitt des Testbilds
Google Nexus 6P
Huawei Mate S: Ausschnitt des Testbilds
Huawei Mate S
HTC One M9: Ausschnitt des Testbilds
HTC One M9
Sony Xperia Z5 Premium: Testbild
Sony Xperia Z5 Premium: Testbild

Zubehör

Trotz des vielversprechenden Namenszusatzes „Premium“ unterscheidet sich das beim Testgerät mitgelieferte Zubehör nicht von dem vieler anderer Smartphones. Zwar kann das beiliegende In-Ear-Headset mit gutem Klang und einem brauchbaren Mikrofon glänzen, das lediglich 7,5-Watt starke Netzteil (5V, 1,5 A) ist in diesem Preissegment jedoch etwas unterdimensioniert. So verwundert es auch nicht, dass Sony optional ein Quick-Charge-fähiges Ladegerät im Angebot hat, das jedoch mit weiteren 29 Euro zu Buche schlägt. Des Weiteren ist eine speziell für das Xperia Z5 Premium gestaltete Schutzhülle mit Sichtfenster für 39 Euro verfügbar, die sowohl die Vorder- als auch die Rückseite bedeckt.

Netzteil
Netzteil
Kopfhörer
Kopfhörer

Garantie

Garantiebedingungen lagen dem Testgerät nicht bei, allerdings kann Sonys Homepage entnommen werden, dass Mobilgeräte des Herstellers mit einer zweijährigen Garantie ausgeliefert werden. Für mitgeliefertes Originalzubehör sowie den fest verbauten Akku wird diese jedoch auf ein Jahr eingeschränkt. 

Eingabegeräte & Bedienung

Zur Texteingabe steht dem Nutzer standardmäßig die Xperia-Tastatur zur Verfügung, die in ihrer Grundeinstellung sehr schlicht daherkommt. Allerdings bestehen diverse Individualisierungsoptionen, sodass bei Bedarf beispielsweise eine Zahlenreihe und Zweitbelegungssymbole eingeblendet werden können. Zudem sind verschiedene Skins vorinstalliert. Im Vergleich zu Googles Standard-Layout rückt die unterste Buchstabenreihe etwas enger zusammen, bei der Bedienung ergab sich daraus jedoch kein Nachteil. Auch das Tippen längerer Sätze gelang dank großem Bildschirm und präzisem Touchscreen problemlos. 

Die physischen Tasten besitzen allesamt gute Druckpunkte und sitzen ausreichend fest im Gehäuse. Der versenkte Power Button dient zugleich als griffgünstiger, zuverlässiger Fingerabdrucksensor. Zur Aktivierung genügt es allerdings nicht, nur den Finger aufzulegen, das Handy muss durch einen Druck auf die Taste zugleich aus dem Standby geweckt werden. Im alltäglichen Gebrauch entpuppt sich diese flotte Entsperrmethode als sehr praktische Lösung.

Wie man es von einem Smartphone der Spitzenklasse erwarten würde, reagierte das Betriebssystem im Test dank leistungsstarker Hardware stets flüssig. Auch beim plötzlichen Beenden aufwendiger Programme wird der Homescreen unverzüglich dargestellt. 

Xperia-Tastatur
Xperia-Tastatur
Xperia-Tastatur
Xperia-Tastatur
Personalisierungs-Assistent
Personalisierungs-Assistent
Xperia-Tastatur-Designs
Xperia-Tastatur-Designs

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Das Xperia Z5 Premium ist laut Sony das erste Smartphone mit einem Ultra-HD-Display. So bietet das Panel eine Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixeln auf einer Diagonale von 5,5 Zoll. Mit einer Pixeldichte von über 800 ppi steckt es beispielsweise Samsungs High-End-Modell Galaxy S6 Edge (576 ppi) zumindest zahlenmäßig in die Tasche. Allerdings wird das Ultra-HD-Panel nur beim Betrachten von Bildern oder Videos tatsächlich mit voller Auflösung befeuert. Alle anderen Inhalte stellt die Anzeige lediglich in hochskaliertem Full-HD dar. Da man im Alltag praktisch keinen Unterschied erkennen kann – dieser wird lediglich bei extremer Nähe und gleichzeitiger Gegenüberstellung eines anderen Top-Smartphones sichtbar –, darf über die Sinnhaftigkeit einer solchen Pixelflut gestritten werden.

Bei der Darstellung eines ganzheitlich weißen Bildschirms erreicht das Testgerät in der Bildmitte eine Luminanz von 540,8 cd/m². Dies ist im Vergleich zur Konkurrenz ein gutes, wenn auch nicht herausragendes Resultat – so hat beispielsweise das kleinere Xperia Z5 ein noch deutlich helleres Display zu bieten. Der resultierende Kontrast von 1.244:1 ist ordentlich und liegt auf Augenhöhe anderer mit IPS-Panels bestückter Konkurrenten. Bei aktiver automatischer Helligkeitsregelung änderte sich der Messwert nur geringfügig. Noch aussagekräftiger sind aber die Messungen bei einer gleichmäßigen Verteilung von hellen und dunklen Flächen auf dem Bildschirm (Average Picture Level / APL 50). Hier erreichte das Testgerät mit 426 cd/m² ein deutlich schlechteres Ergebnis, sodass sich die Abstände zu den in dieser Disziplin vermeintlich unterlegenen Konkurrenten – wie beispielsweise Googles Nexus 6P – fast völlig auflösen. Auch der Kontrast sinkt so auf magere 961:1. Mit 85 % ist die Ausleuchtung ebenfalls eher unterdurchschnittlich. 

573
cd/m²
545
cd/m²
495
cd/m²
578
cd/m²
560
cd/m²
492
cd/m²
575
cd/m²
558
cd/m²
491
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 578 cd/m² Durchschnitt: 540.8 cd/m² Minimum: 4.14 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 560 cd/m²
Kontrast: 1244:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 9.19 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 10.58 | 0.64-98 Ø6.3
99.41% sRGB (Calman 2D) 73.19% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.7

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9524 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Sony Xperia Z5 Premium
3840x2160 px 5.5'' (IPS)
Sony Xperia Z5
1920x1080 px 5.2'' (IPS)
Google Nexus 6P
2560x1440 px 5.7'' (AMOLED)
LG G4
2560x1440 px 5.5'' (IPS)
Huawei Mate S
1920x1080 px 5.5'' (IPS)
Samsung Galaxy S6 Edge
2560x1440 px 5.1'' (AMOLED)
Apple iPhone 6S Plus
1920x1080 px 5.5'' (IPS)
Microsoft Lumia 950 XL
2560x1440 px 5.7'' (AMOLED)
Bildschirm
-4%
21%
8%
3%
18%
15%
18%
Helligkeit Bildmitte
560
669
19%
363
-35%
566
1%
352
-37%
343
-39%
583
4%
297
-47%
Brightness
541
624
15%
365
-33%
536
-1%
350
-35%
338
-38%
560
4%
297
-45%
Brightness Distribution
85
85
0%
90
6%
90
6%
87
2%
94
11%
91
7%
93
9%
Schwarzwert *
0.45
0.68
-51%
0.47
-4%
0.46
-2%
Kontrast
1244
984
-21%
1204
-3%
1267
2%
DeltaE Colorchecker *
9.19
7.96
13%
2.34
75%
6.17
33%
4.95
46%
2.2
76%
3.55
61%
2.67
71%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
15.01
3.98
73%
DeltaE Graustufen *
10.58
10.95
-3%
1.03
90%
6.26
41%
6.54
38%
2.37
78%
3.88
63%
2.81
73%
Gamma
2.7 81%
2.61 84%
2.23 99%
2.48 89%
2.27 97%
2.41 91%
2.2 100%
2.08 106%
CCT
9760 67%
7402 88%
6429 101%
8171 80%
6943 94%
6425 101%
7280 89%
6379 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
73.19
65.48
-11%
87.77
20%
59.05
-19%
66.31
-9%
Color Space (Percent of sRGB)
98.63
92.8
99.79

* ... kleinere Werte sind besser

Grundsätzlich sind für den Nutzer drei Optionen zur Bildoptimierung wählbar: „X-Reality for mobile“, „Superlebendiger Modus“ und „Aus“. Unterschiede zwischen diesen Einstellungen zeigen sich vor allem bei der Farbsättigung. Allen Modi gemein sind die Defizite bei der Farbwiedergabe: Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen von bestenfalls 9,19 (Mischfarben) bzw. 10,58 (Graustufen) liegen sehr weit vom Optimum (DeltaE < 3) entfernt. Dies gilt auch für den Gamma-Wert von rund 2,7 (Idealwert: 2,2) sowie die Farbtemperatur von ca. 10.000 K (Idealwert: 6.500 K). In jedem Fall resultiert aus diesen Werten ein sichtbarer Blaustich, der sich vor allem in den Graustufen offenbart. Mit dieser wenig berauschenden Vorstellung sichert sich das Xperia Z5 Premium den letzten Platz innerhalb des Konkurrenzumfeldes. Subjektiv fällt der starke Blaustich vor allem im direkten Vergleich zu anderen Bildschirmen ins Auge, ansonsten wirken die Farben bei aktiver Bildoptimierung sehr lebendig. Wie schon von anderen Geräten der Xperia-Reihe bekannt, kann das Display jedoch mittels manuellem Weißabgleich noch optimiert werden.

Hinsichtlich der Abdeckung des AdobeRGB-Farbraumes gibt es wieder Positives zu berichten: Mit einem Messwert von 73,19 % positioniert sich das Testgerät noch vor Apples iPhone 6S Plus, Microsofts Lumia 950 XL und LGs G4, kann allerdings dem mit einem AMOLED-Panel bestückten Samsung Galaxy S6 Edge nicht ganz das Wasser reichen. 

Farbgenauigkeit (ohne Bildoptimierung)
Farbgenauigkeit (ohne Bildoptimierung)
Graustufen (ohne Bildoptimierung)
Graustufen (ohne Bildoptimierung)
Farbsättigung (ohne Bildoptimierung)
Farbsättigung (ohne Bildoptimierung)
Farbraum (ohne Bildoptimierung)
Farbraum (ohne Bildoptimierung)
Farbgenauigkeit (X-Reality)
Farbgenauigkeit (X-Reality)
Graustufen (X-Reality)
Graustufen (X-Reality)
Farbsättigung (X-Reality)
Farbsättigung (X-Reality)
Farbraum (X-Reality)
Farbraum (X-Reality)
Farbgenauigkeit (superlebendig)
Farbgenauigkeit (superlebendig)
Graustufen (superlebendig)
Graustufen (superlebendig)
Farbsättigung (superlebendig)
Farbsättigung (superlebendig)
Farbraum (superlebendig)
Farbraum (superlebendig)
Abdeckung des SRGB-Farbraums (99,41 %)
Abdeckung des SRGB-Farbraums (99,41 %)
Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums (73,19 %)
Abdeckung des Adobe-RGB-Farbraums (73,19 %)

Beim Einsatz unter freiem Himmel bleibt die Anzeige gut ablesbar, solange keine direkten Reflexionen auf dem Displayglas zu sehen sind. Jedoch darf das Gerät dabei keine allzu hohen Temperaturen erreichen, da diese sonst zu einer deutlichen Reduktion der Bildschirmhelligkeit führen. Diese Abdunkelung trat während des Tests beispielsweise beim Spielen von „Asphalt 8“ in einem sonnenlichtdurchfluteten Raum auf. Zwar zeigen auch andere Smartphones, wie LGs G4, ein ähnliches Verhalten, allerdings wird dort die Beschränkung sichtbar gemacht – Sonys Smartphone gibt hingegen weiterhin vor, mit voller Kraft zu leuchten. Diese Manier beobachteten wir bereits beim Test des Sony Xperia Z3+ vor einem halben Jahr. 

Display in direktem Sonnenlicht
Display in direktem Sonnenlicht
Display bei Sonnenschein im Schatten
Display bei Sonnenschein im Schatten

Hinsichtlich der Blickwinkelstabilität des neuartigen Ultra-HD-IPS-Panels gibt es nur wenig zu kritisieren: Farben bleiben stabil, es treten keine Invertierungen auf. Lediglich ein Abdunkeln des Displays bei seitlicher Betrachtung ist recht deutlich wahrnehmbar.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Wie in der gesamten Xperia-Z5-Baureihe kommt auch beim Premium-Modell Qualcomms Snapdragon 810 SoC zum Einsatz. Der Oberklasse-SoC wurde nach ARMs big.LITTLE-Architektur konstruiert und verfügt über vier sparsame Cortex-A53-Kerne (max. 1,5 GHz) sowie vier schnelle Cortex-A57-Kerne (max. 2,0 GHz). Darüber hinaus kann der Prozessor auf 3 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen.

In vielen Benchmarks liefert das Xperia Z5 Premium sehr gute Leistungen ab, die teils sogar leicht über denen der Konkurrenten mit dem gleichem SoC liegen. Lediglich Samsungs Galaxy S6 Edge kann durchgängig mit deutlich besseren Werten auftrumpfen. Im Single-Core-Performance-Test von Geekbench 3 macht Apples iPhone 6S Plus zudem so schnell niemand etwas vor. Auffällig ist jedoch die Testgeräte-Platzierung im ANDEBench PRO: Hier landet das Xperia Z5 Premium hinter LGs G4, obwohl dieses einen nominell langsameren SoC besitzt. Ein Grund mag das Throttling-Verhalten des verbauten SoC sein, das generell bei mehreren Benchmark-Durchgängen in Folge zu zunehmend schlechteren Messergebnissen führte. 

AnTuTu v5 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
60598 Points ∼61%
Sony Xperia Z5
44878 Points ∼45% -26%
Google Nexus 6P
55718 Points ∼56% -8%
LG G4
49941 Points ∼50% -18%
Huawei Mate S
47732 Points ∼48% -21%
Samsung Galaxy S6 Edge
72094 Points ∼73% +19%
Apple iPhone 6S Plus
58869 Points ∼59% -3%
Geekbench 3
64 Bit Multi-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
4492 Points ∼12%
Sony Xperia Z5
4414 Points ∼12% -2%
Google Nexus 6P
4587 Points ∼12% +2%
LG G4
3556 Points ∼9% -21%
Huawei Mate S
3970 Points ∼11% -12%
Samsung Galaxy S6 Edge
5619 Points ∼15% +25%
Apple iPhone 6S Plus
4429 Points ∼12% -1%
64 Bit Single-Core Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1335 Points ∼27%
Sony Xperia Z5
1325 Points ∼27% -1%
Google Nexus 6P
1335 Points ∼27% 0%
LG G4
1107 Points ∼23% -17%
Huawei Mate S
941 Points ∼19% -30%
Samsung Galaxy S6 Edge
1503 Points ∼31% +13%
Apple iPhone 6S Plus
2538 Points ∼52% +90%
Linpack Android / IOS
Multi Thread (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
461.076 MFLOPS ∼16%
Sony Xperia Z5
499.014 MFLOPS ∼17% +8%
Google Nexus 6P
262.042 MFLOPS ∼9% -43%
LG G4
506.507 MFLOPS ∼17% +10%
Huawei Mate S
282.524 MFLOPS ∼10% -39%
Samsung Galaxy S6 Edge
839.138 MFLOPS ∼28% +82%
Apple iPhone 6S Plus
1295 MFLOPS ∼44% +181%
Microsoft Lumia 950 XL
2956.69 MFLOPS ∼100% +541%
Single Thread (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
240.97 MFLOPS ∼24%
Sony Xperia Z5
251.752 MFLOPS ∼25% +4%
Google Nexus 6P
87.088 MFLOPS ∼9% -64%
LG G4
361.351 MFLOPS ∼35% +50%
Huawei Mate S
129.572 MFLOPS ∼13% -46%
Samsung Galaxy S6 Edge
625.622 MFLOPS ∼61% +160%
Apple iPhone 6S Plus
669 MFLOPS ∼66% +178%
Microsoft Lumia 950 XL
369.586 MFLOPS ∼36% +53%
BaseMark OS II
Web (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
986 Points ∼48%
Sony Xperia Z5
675 Points ∼33% -32%
Google Nexus 6P
791 Points ∼39% -20%
LG G4
881 Points ∼43% -11%
Huawei Mate S
834 Points ∼41% -15%
Samsung Galaxy S6 Edge
778 Points ∼38% -21%
Apple iPhone 6S Plus
1199 Points ∼59% +22%
Microsoft Lumia 950 XL
837 Points ∼41% -15%
Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
3137 Points ∼11%
Sony Xperia Z5
3095 Points ∼11% -1%
Google Nexus 6P
2424 Points ∼8% -23%
LG G4
1995 Points ∼7% -36%
Huawei Mate S
962 Points ∼3% -69%
Samsung Galaxy S6 Edge
2489 Points ∼9% -21%
Apple iPhone 6S Plus
4299 Points ∼15% +37%
Microsoft Lumia 950 XL
2040 Points ∼7% -35%
System (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
2737 Points ∼17%
Sony Xperia Z5
2360 Points ∼14% -14%
Google Nexus 6P
1798 Points ∼11% -34%
LG G4
2368 Points ∼14% -13%
Huawei Mate S
2129 Points ∼13% -22%
Samsung Galaxy S6 Edge
3989 Points ∼24% +46%
Apple iPhone 6S Plus
3925 Points ∼24% +43%
Microsoft Lumia 950 XL
1386 Points ∼8% -49%
Overall (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1649 Points ∼20%
Sony Xperia Z5
1437 Points ∼17% -13%
Google Nexus 6P
1405 Points ∼17% -15%
LG G4
1596 Points ∼19% -3%
Huawei Mate S
1222 Points ∼14% -26%
Samsung Galaxy S6 Edge
1821 Points ∼22% +10%
Apple iPhone 6S Plus
2206 Points ∼26% +34%
Microsoft Lumia 950 XL
1465 Points ∼17% -11%
Smartbench 2012
Gaming Index (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
4540 points ∼99%
Sony Xperia Z5
4268 points ∼93% -6%
Google Nexus 6P
4332 points ∼94% -5%
LG G4
4118 points ∼90% -9%
Huawei Mate S
4293 points ∼93% -5%
Samsung Galaxy S6 Edge
4498 points ∼98% -1%
Productivity Index (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
8235 points ∼44%
Sony Xperia Z5
5200 points ∼28% -37%
Google Nexus 6P
10823 points ∼57% +31%
LG G4
8940 points ∼47% +9%
Huawei Mate S
5932 points ∼32% -28%
Samsung Galaxy S6 Edge
13558 points ∼72% +65%
PCMark for Android - Work performance score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
5094 Points ∼26%
Sony Xperia Z5
5184 Points ∼26% +2%
Google Nexus 6P
4716 Points ∼24% -7%
LG G4
4579 Points ∼23% -10%
Huawei Mate S
4872 Points ∼25% -4%
Samsung Galaxy S6 Edge
5050 Points ∼26% -1%
ANDEBench PRO
3D (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
43.96 fps ∼34%
LG G4
35.39 fps ∼27% -19%
Samsung Galaxy S6 Edge
37.8 fps ∼29% -14%
Platform (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
137.6 Points ∼2%
LG G4
187.6 Points ∼3% +36%
Samsung Galaxy S6 Edge
191.9 Points ∼3% +39%
Memory Latency (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
2446 KOps/s ∼30%
LG G4
2479 KOps/s ∼31% +1%
Samsung Galaxy S6 Edge
5030 KOps/s ∼62% +106%
Memory Bandwidth (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
6828 MB/s ∼32%
LG G4
8773 MB/s ∼42% +28%
Samsung Galaxy S6 Edge
10467 MB/s ∼50% +53%
CoreMark-PRO/HPC (Base) (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
2173 Points ∼34%
LG G4
3046 Points ∼47% +40%
Samsung Galaxy S6 Edge
4366 Points ∼68% +101%
Device Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
7087 Points ∼27%
LG G4
8741 Points ∼34% +23%
Samsung Galaxy S6 Edge
10328 Points ∼40% +46%
PassMark PerformanceTest Mobile V1
3D Graphics Tests (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1857 Points ∼33%
LG G4
2179 Points ∼39% +17%
Samsung Galaxy S6 Edge
2345 Points ∼42% +26%
Apple iPhone 6S Plus
1972 Points ∼35% +6%
2D Graphics Tests (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
5907 Points ∼32%
LG G4
4850 Points ∼26% -18%
Samsung Galaxy S6 Edge
5274 Points ∼28% -11%
Apple iPhone 6S Plus
4818 Points ∼26% -18%
Memory Tests (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
6631 Points ∼0%
LG G4
6223 Points ∼0% -6%
Samsung Galaxy S6 Edge
6924 Points ∼0% +4%
Apple iPhone 6S Plus
18062 Points ∼0% +172%
CPU Tests (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
127736 Points ∼17%
LG G4
103512 Points ∼14% -19%
Samsung Galaxy S6 Edge
176225 Points ∼23% +38%
Apple iPhone 6S Plus
47850 Points ∼6% -63%
System (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
7332 Points ∼33%
LG G4
7695 Points ∼35% +5%
Samsung Galaxy S6 Edge
8438 Points ∼38% +15%
Apple iPhone 6S Plus
7975 Points ∼36% +9%

Legende

 
Sony Xperia Z5 Premium Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Sony Xperia Z5 Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
Google Nexus 6P Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash
 
LG G4 Qualcomm Snapdragon 808 MSM8992, Qualcomm Adreno 418, 32 GB eMMC Flash
 
Huawei Mate S HiSilicon Kirin 935, ARM Mali-T628 MP4, 32 GB eMMC Flash
 
Samsung Galaxy S6 Edge Samsung Exynos 7420 Octa, ARM Mali-T760 MP8, 32 GB UFS 2.0 Flash
 
Apple iPhone 6S Plus Apple A9, Apple A9 / PowerVR GT7600, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
 
Microsoft Lumia 950 XL Qualcomm Snapdragon 810 MSM8994, Qualcomm Adreno 430, 32 GB eMMC Flash

Die für die Grafikausgabe zuständige Adreno-430-GPU macht ihre Sache gut und sorgt – mit Ausnahme des Basemark X 1.1 – für eine Platzierung des Testgeräts vor der versammelten Android-Konkurrenz. Hierbei hilft bei vielen Benchmarks sicherlich auch die vergleichsweise ressourcenschonende interne Berechnung in Full-HD- statt Ultra-HD-Auflösung. Lediglich Apples iPhone 6S Plus erzielt noch bessere Resultate. 

GFXBench (DX / GLBenchmark) 2.7
1920x1080 T-Rex HD Offscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
56 fps ∼0%
Sony Xperia Z5
49 fps ∼0% -12%
Google Nexus 6P
44 fps ∼0% -21%
LG G4
33.7 fps ∼0% -40%
Huawei Mate S
10 fps ∼0% -82%
Samsung Galaxy S6 Edge
53 fps ∼0% -5%
Apple iPhone 6S Plus
78.9 fps ∼1% +41%
Microsoft Lumia 950 XL
27.11 fps ∼0% -52%
T-Rex HD Onscreen C24Z16 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
52 fps ∼2%
Sony Xperia Z5
49 fps ∼1% -6%
Google Nexus 6P
33 fps ∼1% -37%
LG G4
24.9 fps ∼1% -52%
Huawei Mate S
11 fps ∼0% -79%
Samsung Galaxy S6 Edge
32 fps ∼1% -38%
Apple iPhone 6S Plus
59 fps ∼2% +13%
Microsoft Lumia 950 XL
18.75 fps ∼1% -64%
GFXBench 3.1
off screen Manhattan ES 3.1 Offscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
18 fps ∼0%
Sony Xperia Z5
16 fps ∼0% -11%
Google Nexus 6P
16 fps ∼0% -11%
LG G4
10 fps ∼0% -44%
Huawei Mate S
3.9 fps ∼0% -78%
Samsung Galaxy S6 Edge
13 fps ∼0% -28%
Apple iPhone 6S Plus
28 fps ∼1% +56%
on screen Manhattan ES 3.1 Onscreen (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
19 fps ∼1%
Sony Xperia Z5
18 fps ∼1% -5%
Google Nexus 6P
9.5 fps ∼0% -50%
LG G4
5.7 fps ∼0% -70%
Huawei Mate S
4.4 fps ∼0% -77%
Samsung Galaxy S6 Edge
6.1 fps ∼0% -68%
Apple iPhone 6S Plus
28 fps ∼1% +47%
GFXBench 3.0
off screen Manhattan Offscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
25 fps ∼5%
Sony Xperia Z5
24 fps ∼4% -4%
Google Nexus 6P
25 fps ∼5% 0%
LG G4
15 fps ∼3% -40%
Huawei Mate S
5.8 fps ∼1% -77%
Samsung Galaxy S6 Edge
25 fps ∼5% 0%
Apple iPhone 6S Plus
38.4 fps ∼7% +54%
Microsoft Lumia 950 XL
17.54 fps ∼3% -30%
on screen Manhattan Onscreen OGL (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
27 fps ∼7%
Sony Xperia Z5
26 fps ∼7% -4%
Google Nexus 6P
17 fps ∼5% -37%
LG G4
9.5 fps ∼3% -65%
Huawei Mate S
6.3 fps ∼2% -77%
Samsung Galaxy S6 Edge
15 fps ∼4% -44%
Apple iPhone 6S Plus
38.4 fps ∼11% +42%
Microsoft Lumia 950 XL
11.81 fps ∼3% -56%
3DMark
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1402 Points ∼33%
Sony Xperia Z5
1024 Points ∼24% -27%
Google Nexus 6P
1317 Points ∼31% -6%
LG G4
1216 Points ∼29% -13%
Huawei Mate S
1051 Points ∼25% -25%
Samsung Galaxy S6 Edge
1320 Points ∼31% -6%
Apple iPhone 6S Plus
1676 Points ∼39% +20%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1074 Points ∼17%
Sony Xperia Z5
1103 Points ∼17% +3%
Google Nexus 6P
1589 Points ∼25% +48%
LG G4
440 Points ∼7% -59%
Huawei Mate S
259 Points ∼4% -76%
Samsung Galaxy S6 Edge
1152 Points ∼18% +7%
Apple iPhone 6S Plus
2601 Points ∼41% +142%
2560x1440 Sling Shot Extreme (ES 3.1) (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
1132 Points ∼20%
Sony Xperia Z5
1084 Points ∼19% -4%
Google Nexus 6P
1519 Points ∼26% +34%
LG G4
513 Points ∼9% -55%
Huawei Mate S
311 Points ∼5% -73%
Samsung Galaxy S6 Edge
1186 Points ∼21% +5%
Apple iPhone 6S Plus
2318 Points ∼40% +105%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
12852 Points ∼15%
Sony Xperia Z5
11442 Points ∼13% -11%
Google Nexus 6P
14983 Points ∼17% +17%
LG G4
11178 Points ∼13% -13%
Huawei Mate S
11671 Points ∼14% -9%
Samsung Galaxy S6 Edge
19260 Points ∼22% +50%
Apple iPhone 6S Plus
12854 Points ∼15% 0%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
37725 Points ∼7%
Sony Xperia Z5
37738 Points ∼7% 0%
Google Nexus 6P
34758 Points ∼7% -8%
LG G4
23390 Points ∼4% -38%
Huawei Mate S
8931 Points ∼2% -76%
Samsung Galaxy S6 Edge
23954 Points ∼5% -37%
Apple iPhone 6S Plus
41615 Points ∼8% +10%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
26380 Points ∼11%
Sony Xperia Z5
24980 Points ∼11% -5%
Google Nexus 6P
26876 Points ∼11% +2%
LG G4
18821 Points ∼8% -29%
Huawei Mate S
9423 Points ∼4% -64%
Samsung Galaxy S6 Edge
22723 Points ∼10% -14%
Apple iPhone 6S Plus
27795 Points ∼12% +5%
Lightmark - 1920x1080 1080p (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
14.52 fps ∼38%
LG G4
8.74 fps ∼23% -40%
Samsung Galaxy S6 Edge
9.97 fps ∼26% -31%
Epic Citadel - Ultra High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
60.1 fps ∼98%
LG G4
38.7 fps ∼63% -36%
Samsung Galaxy S6 Edge
53.8 fps ∼87% -10%
Basemark X 1.1
High Quality (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
23747 Points ∼54%
Samsung Galaxy S6 Edge
27059 Points ∼61% +14%
Medium Quality (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
32020 Points ∼71%
Samsung Galaxy S6 Edge
38701 Points ∼86% +21%
Microsoft Lumia 950 XL
33082 Points ∼74% +3%

Auch bei den Browser-Tests zeichnet sich ein ähnliches Bild ab: Während Apples iPhone 6S Plus unerreichbar davonzieht, bietet unter den Android-basierten Geräten lediglich Samsungs Galaxy S6 Edge noch etwas mehr Performance als das Xperia Z5 Premium.

Octane V2 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
8851 Points ∼17%
Sony Xperia Z5
8627 Points ∼16%
Google Nexus 6P
8804 Points ∼17%
LG G4
7832 (min: 6791) Points ∼15%
Huawei Mate S
4106 Points ∼8%
Samsung Galaxy S6 Edge
8650 Points ∼17%
Apple iPhone 6S Plus
15967 Points ∼30%
Microsoft Lumia 950 XL
8059 Points ∼15%
Sunspider - 1.0 Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
577.2 ms * ∼6%
Sony Xperia Z5
578.6 ms * ∼6%
Google Nexus 6P
529.7 ms * ∼6%
LG G4
719 ms * ∼8%
Huawei Mate S
1041.8 ms * ∼11%
Samsung Galaxy S6 Edge
347.1 ms * ∼4%
Apple iPhone 6S Plus
223 ms * ∼2%
Microsoft Lumia 950 XL
409.7 ms * ∼4%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
4377.1 ms * ∼7%
Sony Xperia Z5
5693.1 ms * ∼10%
Google Nexus 6P
4193 ms * ∼7%
LG G4
4770.8 ms * ∼8%
Huawei Mate S
11028.7 ms * ∼19%
Samsung Galaxy S6 Edge
4037.4 ms * ∼7%
Apple iPhone 6S Plus
1743 ms * ∼3%
Microsoft Lumia 950 XL
5552.9 ms * ∼9%
WebXPRT 2015 - Overall Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
106 Points ∼13%
Sony Xperia Z5
73 Points ∼9%
Google Nexus 6P
116 Points ∼14%
LG G4
82 Points ∼10%
Huawei Mate S
73 Points ∼9%
Apple iPhone 6S Plus
190 Points ∼24%
Microsoft Lumia 950 XL
113 Points ∼14%
Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
8986 Points ∼46%
Sony Xperia Z5
5633 Points ∼29%
Google Nexus 6P
8622 Points ∼44%
LG G4
7818 Points ∼40%
Samsung Galaxy S6 Edge
9334 Points ∼48%
Apple iPhone 6S Plus
15529 Points ∼79%
Microsoft Lumia 950 XL
7362 Points ∼38%
JetStream 1.1 - Total Score (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
48.2 Points ∼14%
Sony Xperia Z5
37 Points ∼11%
Google Nexus 6P
47.4 Points ∼13%
LG G4
43.118 Points ∼12%
Huawei Mate S
25.412 Points ∼7%
Samsung Galaxy S6 Edge
49.193 Points ∼14%
Apple iPhone 6S Plus
118.7 Points ∼34%
Microsoft Lumia 950 XL
46 Points ∼13%
Browsermark - 2.1 (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
2348 points ∼8%
LG G4
1931 points ∼6%
Samsung Galaxy S6 Edge
2731 points ∼9%
Apple iPhone 6S Plus
0 points ∼0%
Microsoft Lumia 950 XL
988 points ∼3%
Vellamo 3.x - Browser (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
5395 Points ∼71%
LG G4
4053 (min: 4006) Points ∼54%
Samsung Galaxy S6 Edge
5463 Points ∼72%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Andro-Bench-Speichertests zeigen zwar, dass die schlechten Ergebnisse des kleineren Schwestermodells Xperia Z5 im Bereich „Random Read 4K“ das Premium-Modell nicht so stark betreffen, dennoch reicht der Zugewinn an Leistung gegenüber der starken Konkurrenz nicht aus. Die restlichen Messungen liefern sehr durchwachsene Resultate: Während das Testgerät beim sequenziellen Lesen nur vom Samsung Galaxy S6 Edge überholt wird, landet es beim sequenziellen Schreiben auf dem letzten Platz. Sein Verhalten beim Schreiben zufälliger Daten beschert ihm hingegen einen Platz im Mittelfeld. 

Für eine Schwäche des verbauten Speichers sprechen zudem die weiteren Benchmarks, bei denen das Xperia Z5 Premium zusammen mit seinem Technik-Zwilling, dem Xperia Z5, durchweg das Schlusslicht bildet. 

Bei Dateiübertragungen vom PC auf den internen Speicher des Smartphones via USB-Kabel konnten Werte von etwa 22 MB/s erreicht werden, umgekehrt waren rund 26 MB/s möglich – selbst für den verwendeten USB-2.0-Standard sind das keine guten Ergebnisse. 

Auch die Geschwindigkeit des microSD-Slots haben wir mit einer Toshiba Exceria SD-CX32UHS1 Speicherkarte getestet (UHS-I Class 3, max. Lesen: 85 MB/s, max. Schreiben: 50 MB/s). Die Resultate für das sequenzielle Lesen und Schreiben fallen mit 17,42 MB/s bzw. 11,21 MB/s deutlich schlechter aus, als es die Speicherkarte erlauben würde. Auch beim zufälligen Lesen und Schreiben ist die Anbindung mit 7,19 MB bzw. 0,11 MB/s schwach.

AndroBench 3-5
Random Write 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
14.53 MB/s ∼6%
Sony Xperia Z5
11.46 MB/s ∼5%
Google Nexus 6P
11.79 MB/s ∼5%
LG G4
15 MB/s ∼6%
Huawei Mate S
17.74 MB/s ∼7%
Samsung Galaxy S6 Edge
19.84 MB/s ∼8%
Random Read 4KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
19.11 MB/s ∼11%
Sony Xperia Z5
3.59 MB/s ∼2%
Google Nexus 6P
20.1 MB/s ∼11%
LG G4
31.5 MB/s ∼18%
Huawei Mate S
27.25 MB/s ∼16%
Samsung Galaxy S6 Edge
77.43 MB/s ∼44%
Sequential Write 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
99.4 MB/s ∼25%
Sony Xperia Z5
115.48 MB/s ∼29%
Google Nexus 6P
122.51 MB/s ∼31%
LG G4
153 MB/s ∼39%
Huawei Mate S
103.44 MB/s ∼26%
Samsung Galaxy S6 Edge
139.12 MB/s ∼35%
Sequential Read 256KB (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
256.75 MB/s ∼17%
Sony Xperia Z5
219.84 MB/s ∼15%
Google Nexus 6P
236.33 MB/s ∼16%
LG G4
251 MB/s ∼17%
Huawei Mate S
143.96 MB/s ∼10%
Samsung Galaxy S6 Edge
319.25 MB/s ∼22%
BaseMark OS II - Memory (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
876 Points ∼13%
Sony Xperia Z5
865 Points ∼13%
Google Nexus 6P
1136 Points ∼17%
LG G4
1558 Points ∼23%
Huawei Mate S
1304 Points ∼20%
Samsung Galaxy S6 Edge
1426 Points ∼21%
Apple iPhone 6S Plus
1124 Points ∼17%
Microsoft Lumia 950 XL
1945 Points ∼29%
PassMark PerformanceTest Mobile V1 - Disk Tests (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
34121 Points ∼19%
LG G4
67837 Points ∼38%
Samsung Galaxy S6 Edge
68872 Points ∼38%
Apple iPhone 6S Plus
96768 Points ∼54%
ANDEBench PRO - Storage (nach Ergebnis sortieren)
Sony Xperia Z5 Premium
3456 KB/s ∼3%
LG G4
9878 KB/s ∼10%
Samsung Galaxy S6 Edge
7878 KB/s ∼8%

Spiele

Die im Xperia Z5 Premium verbaute Adreno-430-GPU sorgt dank der internen Grafikberechnung in Full-HD-Auflösung für ein jederzeit flüssiges Spielerlebnis. Sowohl weniger leistungshungrige Games wie „Angry Birds 2“ als auch grafisch aufwendige Programme wie „Asphalt 8“ lassen sich in hoher Qualität ruckelfrei genießen. Absolut zuverlässig arbeiten im Spielebetrieb zudem die integrierten Lagesensoren sowie der präzise Touchscreen. Positiv ist darüber hinaus, dass die frontseitig angebrachten Lautsprecher auch beim Halten des Geräts im Querformat nicht durch die Hände verdeckt werden.

Screenshot Asphalt 8
Screenshot Asphalt 8
Screenshot Angry Birds 2
Screenshot Angry Birds 2

Emissionen

Temperatur

Da durch ein größeres Gehäuse meist auch eine effizientere Kühlung der verbauten Komponenten möglich ist, hat das Xperia Z5 Premium im Vergleich zu seinen kleineren Geschwistern die besseren Karten. Schnell wird jedoch deutlich, dass das Testgerät diesen Vorteil nicht umsetzen kann. Während es im Idle-Betrieb mit 31 bis 34 °C ähnlich warm wie das kleinere Xperia Z5 wird, liegen die Durchschnittswerte unter Last von über 40 °C jedoch deutlich höher. Da sich das Telefon aber großflächig auf Vorder- und Rückseite erwärmt, sind die Höchsttemperaturen nicht kritisch und befinden sich sogar unter denen mancher Mitbewerber wie des LG G4 oder Apple iPhone 6S Plus.

Dieser Temperaturanstieg trotz größerem Gehäusevolumen lässt hoffen, dass der zum Throttling neigende Snapdragon 810 SoC sich in diesem Fall etwas weniger stark einschränken muss. Um dies herauszufinden, nutzen wir den Akkutest von GFXBench, der den T-Rex-Test dreißigmal hintereinander ausführt und dabei die gebotene Leistung, den Temperaturanstieg sowie den Akkuverbrauch protokolliert. Und tatsächlich: Während bei den durch den gleichen SoC befeuerten Smartphones Sony Xperia Z5 und Googles Nexus 6P bereits nach dem ersten Durchgang ein deutlicher Leistungsabfall erkennbar ist, setzt dieser beim Testgerät erst nach dem vierten Mal ein. Auch bleibt der Performance-Verlust mit 10 bis 15 Prozent bis zum 23. Durchlauf noch lange in einem überschaubaren Rahmen. Mit einer zeitlichen Verzögerung verliert das Z5 Premium jedoch ähnlich viel Rechenpower (25 %) wie die beiden Vergleichsmodelle. Dass die Werte aber deutlich schlimmer ausfallen könnten, zeigt das vor sechs Monaten getestete Sony Xperia Z3+ mit einer viel stärkeren Leistungsreduktion von knapp 50 %. Unter diesem Aspekt betrachtet, hat Sony seine Hausaufgaben also erledigt.

GFXBench: Performance
GFXBench: Performance
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Frametimes
GFXBench: Akkuverbrauch
GFXBench: Akkuverbrauch
Max. Last
 41.3 °C40.1 °C38 °C 
 41.6 °C40.2 °C39.6 °C 
 40.6 °C40.1 °C39 °C 
Maximal: 41.6 °C
Durchschnitt: 40.1 °C
38.6 °C42.1 °C43.1 °C
38.6 °C41.8 °C42.1 °C
38 °C41.2 °C41 °C
Maximal: 43.1 °C
Durchschnitt: 40.7 °C
Netzteil (max.)  35.8 °C | Raumtemperatur 22.8 °C | Voltcraft IR-260
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Smartphone auf 33.1 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.6 °C (von 22.4 bis 51.7 °C für die Klasse Smartphone).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.1 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 34.1 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.

Lautsprecher

Lautsprechercharakteristik: Grundrauschen (grün), 50% Lautstärke (blau), 100 % Lautstärke (rot)
Lautsprechercharakteristik: Grundrauschen (grün), 50% Lautstärke (blau), 100 % Lautstärke (rot)

Das Xperia Z5 Premium ist mit einem Stereo-Lautsprecher-System ausgestattet, das auf der Vorderseite integriert wurde. Dies hat den Vorteil, dass der Schall direkt auf den Nutzer gerichtet ist. Das System sorgt für eine gute Klangqualität, die die meisten einfacheren Lösungen merkbar übertrifft – der Sound eines Google Nexus 6P ist aber dennoch etwas besser. Subjektiv ist die Maximallautstärke nicht außergewöhnlich hoch, jedoch absolut ausreichend für die meisten Anwendungen. Deren Nutzung geht zudem mit keinerlei störenden Verzerrungen einher.

Wir haben den Klang der Lautsprecher darüber hinaus vermessen und ein Pink-Noise-Diagramm erstellt. Während die mittleren und hohen Frequenzen von 1 bis 7 KHz nahezu gleichmäßig bedient werden, sind sowohl die Superhochtöne als auch der Bassbereich deutlich unterrepräsentiert. Maximal erreicht das Smartphone 85,63 dB(A).

Subjektiv wird über den 3,5-mm-Headset-Anschluss ein sauberes Signal ausgegeben, das zudem mit diversen Equalizier-Presets und Klangverbesserern individuell anpassbar ist. Das im Lieferumfang enthaltene Headset kommt mit verschieden großen Ohrpolstern zum Kunden, damit ein angenehmer Sitz gewährleistet ist. Auch klanglich kann es überzeugen, selbst der Bassbereich ist gut zu hören.

Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Keine ruhmreiche Vorstellung gibt das Xperia Z5 Premium im Bereich der Energieaufnahme ab. Sieht man vom außergewöhnlich hohen Minimal-Idle-Wert des LG G4 sowie dem minimal höheren Lastverbrauch des Google Nexus 6P einmal ab, zieht das Testgerät nach Microsofts Lumia 950 XL den meisten Strom aus der Batterie. Besonders im Vergleich zu Googles Referenzmodell fällt der deutlich erhöhte mittlere Idle-Wert auf, der auf das neuartige Ultra-HD-Panel zurückführbar sein dürfte. 

Mit dem beiliegenden 7,4-Watt-Netzteil ist der 3.430 mAh fassende Akku erst nach rund 2 Stunden und 45 Minuten vollständig aufgeladen. Konkurrenzmodelle mit stärkeren Netzadaptern sind hier teils doppelt so schnell. Mit einem passenden Netzteil, das Quick Charge 2.0 beherrscht, sollte sich die Wartezeit jedoch deutlich verkürzen lassen. Ein drahtloses Laden des Akkus ist nicht möglich.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.02 / 0.23 Watt
Idledarkmidlight 0.83 / 2.36 / 2.42 Watt
Last midlight 7.27 / 9.18 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Gossen Metrahit Energy
Sony Xperia Z5 Premium
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Google Nexus 6P
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
LG G4
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
Huawei Mate S
Mali-T628 MP4, Kirin 935, 32 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy S6 Edge
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
Apple iPhone 6S Plus
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Stromverbrauch
20%
20%
7%
35%
44%
31%
-66%
Idle min *
0.83
0.7
16%
0.83
-0%
1.1
-33%
0.6
28%
0.5
40%
0.5
40%
2.85
-243%
Idle avg *
2.36
1.7
28%
1.09
54%
1.5
36%
1.2
49%
0.9
62%
1.9
19%
2.95
-25%
Idle max *
2.42
1.8
26%
1.17
52%
1.9
21%
1.6
34%
1.3
46%
2.2
9%
3.26
-35%
Last avg *
7.27
5.6
23%
7.49
-3%
6.6
9%
4.1
44%
3.8
48%
3.2
56%
8.92
-23%
Last max *
9.18
8.7
5%
9.51
-4%
8.8
4%
7.4
19%
6.8
26%
6.4
30%
9.39
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie aufgrund des hohen Stromverbrauchs zu vermuten war, kann auch der mit 3.430 mAh recht großzügig bemessene Akku des Xperia Z5 Premium nicht verhindern, dass es sich – was die Ausdauer betrifft – im Vergleich zur Konkurrenz meist geschlagen geben muss. So landet es beim praxisrelevanten WLAN-Test mit einer Laufzeit von 6 Stunden und 12 Minuten auf dem drittletzten Platz. Beim Abspielen von Videomaterial bildet das Testgerät sogar das Schlusslicht der Gruppe. Lediglich im Last-Test reicht es für einen Platz im Mittelfeld. 

Je nach Nutzung des Smartphones können bei Bedarf diverse Stromspar-Funktionen aktiviert werden. Während der Stamina-Modus das WLAN bei inaktivem Display deaktiviert und die Leistung des SoC beschränkt, greift der Ultra-Stamina-Modus deutlich stärker in die Funktionen des Smartphones ein. Hier ist weder WLAN verfügbar noch mobile Datennutzung möglich. Allerdings kann das Smartphone weiterhin zum Telefonieren, Schreiben von SMS, Musikhören und Fotografieren verwendet werden. Zusätzlich kann ein Akkuschonmodus bei einem zuvor festgelegten Energielevel bestimmte Funktionen wie z. B. GPS, Bluetooth oder das Vibrations-Feedback automatisch deaktivieren. 

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
21h 17min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Chrome 47)
6h 12min
Big Buck Bunny H.264 1080p
6h 51min
Last (volle Helligkeit)
3h 30min
Sony Xperia Z5 Premium
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Sony Xperia Z5
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Google Nexus 6P
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
LG G4
Adreno 418, 808 MSM8992, 32 GB eMMC Flash
Huawei Mate S
Mali-T628 MP4, Kirin 935, 32 GB eMMC Flash
Samsung Galaxy S6 Edge
Mali-T760 MP8, 7420 Octa, 32 GB UFS 2.0 Flash
Apple iPhone 6S Plus
A9 / PowerVR GT7600, A9, Apple AP0064K (iPhone NVMe)
Microsoft Lumia 950 XL
Adreno 430, 810 MSM8994, 32 GB eMMC Flash
Akkulaufzeit
24%
19%
-2%
29%
15%
34%
4%
Idle
1277
1669
31%
1447
13%
1654
30%
1124
-12%
1349
6%
1655
30%
1078
-16%
H.264
411
600
46%
533
30%
501
22%
569
38%
417
1%
714
74%
611
49%
WLAN
372
438
18%
375
1%
326
-12%
575
55%
534
44%
513
38%
369
-1%
Last
210
213
1%
280
33%
114
-46%
282
34%
224
7%
197
-6%
179
-15%

Pro

+ hochwertige Gehäusematerialien
+ zuverlässiger Fingerabdrucksensor
+ AC-WLAN, Bluetooth 4.1 & NFC
+ App2SD, USB-OTG & MHL
+ Miracast- & Google-Cast-Support
+ wasser- & staubdicht
+ sehr gute Telefonie-Funktionen
+ Stereolautsprecher
+ dedizierte Kamerataste & flotter Autofokus
+ gutes Headset im Lieferumfang
+ leistungsstarker SoC
+ sehr scharfes Display, …

Contra

- … das jedoch bei der Farbwiedergabe schwächelt
- Bildschirm dunkelt bei Erwärmung ab
- Randunschärfe der Hauptkamera
- fingerabdruckanfälliges Gehäusematerial
- Throttling unter anhaltender Last
- langsame Anbindung der SD-Karte
- kein USB-Typ-C-Port
- unterdurchschnittliche Akkulaufzeiten
- Akku fest verbaut
- kein Quick Charger im Lieferumfang
- kein Qi-Laden

Fazit

Im Test: Sony Xperia Z5 Premium. Testgeräte zur Verfügung gestellt von Sony Deutschland und:
Im Test: Sony Xperia Z5 Premium. Testgeräte zur Verfügung gestellt von Sony Deutschland und:
Notebooksbilliger.de

Durch das extravagante Spiegel-Design ist Sonys neues Flaggschiff Xperia Z5 Premium bereits auf den ersten Blick ein echtes Highlight – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Nachteil dieser glanzvollen Vorstellung der anderen Art sind mit Sicherheit aber die omnipräsenten Fingerabdrücke auf dem Gehäuse, welche sich jedoch relativ leicht entfernen lassen. Technisch betrachtet spielt das Smartphone in der Oberklasse mit: Der Snapdragon-810-SoC zeigt gute Leistungswerte, Throttling tritt erst bei längerer Belastung in größerem Umfang auf. Zudem kommuniziert das Smartphone über alle gängigen Funkstandards und auch der konventionelle Micro-USB-Port ist dank der Unterstützung von MHL 3.0 und USB-OTG vielseitig einsetzbar. Im Alltag ergattert das Testgerät durch den praktischen und zuverlässigen Fingerabdruckscanner, die dedizierte Kamera-Taste sowie die gut klingenden Lautsprecher einige Sympathiepunkte. Zudem gelingen Telefongespräche mit dem Smartphone störungsfrei.  

Gemischte Gefühle ruft hingegen die verbaute Hauptkamera hervor: Hier gefallen vor allem der flotte Autofokus, die weitestgehend realistische Farbgebung der Aufnahmen und die umfassenden Videofunktionen. Weniger überzeugen können hingegen die Bildschärfe in den Randbereichen sowie das Low-Light-Verhalten. Auch beim Display liegen Licht und Schatten nah beieinander: Gibt es hinsichtlich Kontrast, Blickwinkelstabilität und Bildschärfe kaum etwas auszusetzen, kann die Farbdarstellung ab Werk nicht überzeugen. Ob ein 5,5-Zoll-Ultra-HD-Panel in einem Smartphone, das ohnehin in den allermeisten Situationen nicht mit seiner nativen Auflösung betrieben wird, wirklich sinnvoll ist, darf indes bezweifelt werden. Denn auch wenn geringfügige Unterschiede zu einem gängigen QHD-Panel wahrnehmbar sind, sind diese selbst unter Idealbedingungen nur mit viel gutem Willen zu erkennen. Schade ist zudem, dass auch die Akkulaufzeiten unter dem Pixel-Wunder-Panel leiden, denn diese fallen trotz des großen Akkus merklich kürzer als bei der Konkurrenz aus. 

Sonys designiertes Premium-Smartphone entpuppt sich somit als größerer Zwilling des Xperia Z5, dessen technische Basis, bis auf das Display, identisch ist. 

Wer für einen 0,3 Zoll größeren Bildschirm, das Gefühl auf ein 4K-Display zu schauen sowie das glänzende Design bereit ist, aktuell einen Aufpreis von rund 150 Euro zum kleineren Schwestermodell zu bezahlen, wird zwar kaum mehr Premium-Feeling, dafür aber ein Xperia Z5 im XXL-Format erhalten.

Sony Xperia Z5 Premium - 27.01.2016 v4.1(old)
Andreas Kilian

Gehäuse
90%
Tastatur
74 / 75 → 99%
Pointing Device
92%
Konnektivität
51 / 60 → 85%
Gewicht
90%
Akkulaufzeit
91%
Display
82%
Leistung Spiele
70 / 63 → 100%
Leistung Anwendungen
65 / 70 → 93%
Temperatur
84%
Lautstärke
100%
Audio
81 / 91 → 89%
Kamera
83%
Durchschnitt
81%
88%
Smartphone - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Kilian, 23.01.2016 (Update: 15.05.2018)