Notebookcheck

Test Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 Convertible

Schmaler Alleskönner. Das neue Toshiba Satellite Radius 12 dient sowohl als Tablet als auch als Notebook. Potente Hardware trifft auf hochwertige Gehäusematerialien und wird mit einem 4k-Display abgerundet. Trotz eines hohen Preises haben wir in einigen Punkten mehr erwartet.

Flexibilität, Mobilität und Leistung sind Toshibas Grundkonzepte für das Satellite Radius 12. Um dieses hoch angesteckte Ziel zu realisieren, verbaut der Hersteller potente Komponenten im Inneren des schmalen und leichten Convertible. Hierzu zählen: ein Intel Core i7-Prozessor der aktuellen Skylake-Generation, ein 8 GB großer Arbeitsspeicher und eine reaktionsschnelle 256 GB große SSD. Das i-Tüpfelchen bildet das hochauflösende 4K-Display. Wer das neue Satellite sein Eigen nennen mag, muss mit einem aktuellen Preis von 1.500 Euro tief in die Tasche greifen.

Im gleichen Formfaktor durften wir erst kürzlich sehr erfolgreich das Lenovo ThinkPad Yoga 260 testen. Das Yoga liegt preislich, wie auch ausstattungstechnisch, gleichauf mit unserem Testkandidaten.

Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 (Satellite Radius 12 Serie)
Hauptspeicher
8192 MB 
, LP-DDR3L RAM (1.600 MHz)
Bildschirm
12.5 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 352 PPI, kapazitiver Multitouch, Sharp LQ125D1JW33, IPS, Corning Gorilla Glass NBT, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Skylake-U Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP, 256 GB 
Soundkarte
Intel Skylake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: Audio-Combo, Card Reader: SD, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.4 x 299.5 x 209
Akku
42 Wh Lithium-Ion, 3 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD-Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereolautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.32 kg
Preis
1600 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse & Ausstattung

Auf den ersten Blick fällt die schmale Bauhöhe von lediglich 1,5 cm auf. In Kombination mit dem geringen Gewicht von 1,3 kg, ist das Satellite Radius 12 ein idealer Begleiter. Auch die Materialwahl hinterlässt zumindest zu Beginn einen hochwertigen Eindruck. Toshiba verwendet gebürstete Aluminiumelemente, die eine edle Optik hinterlassen. Leider lässt sich der Displayrücken leicht eindrücken. Außerdem sind die Übergänge zu den Kunststoffelementen ebenfalls unsauber verarbeitet. Besonders am Displayrahmen wurde nicht präzise gearbeitet. Das 360-Grad-Displayscharnier ist recht leichtgängig und wippt etwas nach. 

Auf der Unterseite lassen sich keine Wartungsklappen finden. Toshiba veröffentlicht auf der zugehörigen Supportseite allerdings ausführliche Service-Anleitungen. Das Satellite Radius 12 ist bis zum Redaktionsschluss allerdings noch nicht aufgeführt. 

Wie schon bei einigen Apple MacBooks oder anderen Notebooks mit Metall-Elementen, kann durch die Leitfähigkeit der Oberfläche eine Berührspannung anliegen, was ein leichtes Kribbeln hervorruft.

Beim Schnittstellenumfang können wir keine Besonderheiten nennen. Lediglich der 10 Gbits schnelle USB 3.1-Port ist positiv anzumerken. Leider fehlt es an einem Kensington-Lock zur Befestigung. Der SD-Kartenleser erreicht im CrystalDiskMark eine sequentielle Leserate von 86,5 MB/s, das ist sehr schnell. Langsame Cardreader erzielen hier gerade mal um die 25 MB/s. Hierbei nutzen wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-SD-Karte. Während eines Kopiervorgangs von JPG-Bildern (je 5 MB) erreichen wir eine Kopierrate von 66,6 MB/s.

links: Netanschluss, HDMI-Ausgang, 1 x USB 3.0, 1 x USB 3.1, Audio-Combo
links: Netanschluss, HDMI-Ausgang, 1 x USB 3.0, 1 x USB 3.1, Audio-Combo
hinten
hinten
rechts: 1 x USB 3.0, SD-Kartenlesegerät
rechts: 1 x USB 3.0, SD-Kartenlesegerät
vorne
vorne

Eingabegeräte

Eingabegeräte des neuen Toshiba Convertibles
Eingabegeräte des neuen Toshiba Convertibles

Eher durchwachsen ist die eingesetzte Tastatur. Die Oberflächenstruktur ist ziemlich glatt und einige Tasten sind zu schmal geraten. Besonders die Pfeiltasten wirken beinahe winzig.

Die eingesetzte Hintergrundbeleuchtung strahlt nicht gleichmäßig und hinterlässt einige dunklere Stellen. Ebenfalls der Hub ist etwas zu kurz geraten. Dafür sind alle Tasten fest eingesetzt, wippen an den Ecken nicht nach und erzeugen ein knackiges Anschlaggefühl. Für längere Office-Arbeiten sollte allerdings auf ein externes USB-Gerät zurückgegriffen werden.

Dahingegen überzeugt das mit 10,5 x 5,9 cm groß dimensionierte Touchpad. Eingaben werden sehr präzise und reaktionsschnell erkannt. Selbst an den Ecken nimmt das Eingabemedium durchgeführte Bewegungen wahr. Im unteren Bereich der Touchoberfläche sind die Maustasten angebracht. Das Klickverhalten der rechten Seite unterscheidet sich von der linken Seite.

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Klein, aber oho. Mit stolzen 3.840 x 2.160 Pixel löst das kleine 12,5-Zoll-Gerät auf. Damit sticht unser Testkandidat deutlich gegenüber dem Full-HD-Vergleichspartner aus dem Hause Lenovo hervor. Neben der 4K-Auflösung, punktet das Display durch seine sehr gute durchschnittliche Helligkeit von 350 cd/m². Anzukreiden ist jedoch die Helligkeitsdifferenz von 60 cd/m² zwischen der Mitte und rechten unteren Ecke. Die spiegelnde Oberfläche besteht aus Corning Gorilla Glass NBT. Dadurch ist das Display widerstandsfähiger gegen äußere Einwirkungen.

Auch die sonstigen Displayeigenschaften erfreuen. Der Kontrast von 1.213:1 und der Schwarzwert von 0,32 cd/m² sorgen für einen recht guten Schwarzton.

Als Alternative lässt sich ein herkömmliches Full-HD-IPS-Display wählen. Der Kostenpunkt der günstigeren Variante liegt bei 1.200 Euro. Dafür müssen aber neben des Displays einige andere Einsparungen der Komponenten in Kauf genommen werden.

354
cd/m²
355
cd/m²
345
cd/m²
356
cd/m²
388
cd/m²
348
cd/m²
337
cd/m²
347
cd/m²
329
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Sharp LQ125D1JW33
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 388 cd/m² Durchschnitt: 351 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 388 cd/m²
Kontrast: 1213:1 (Schwarzwert: 0.32 cd/m²)
ΔE Color 1.83 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.17 | 0.64-98 Ø6.2
95% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.43
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
HP Elitebook Revolve 810 G3
HD Graphics 5500, 5600U, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Lenovo Yoga 3 Pro
HD Graphics 5300, 5Y70, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
Toshiba Portege Z20t-B-10C
HD Graphics 5300, 5Y71, Toshiba HG6 THNSNJ256GVNU
Response Times
19%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
68 (27, 41)
64 (30, 34)
6%
Response Time Black / White *
44 (13, 31)
30 (5, 25, Nano Seconds ns)
32%
PWM Frequency
Bildschirm
-84%
-44%
-55%
-110%
Helligkeit Bildmitte
388
371
-4%
322
-17%
287
-26%
342
-12%
Brightness
351
335
-5%
312
-11%
280
-20%
301
-14%
Brightness Distribution
85
84
-1%
87
2%
88
4%
76
-11%
Schwarzwert *
0.32
0.29
9%
0.32
-0%
0.792
-148%
0.393
-23%
Kontrast
1213
1279
5%
1006
-17%
362
-70%
870
-28%
DeltaE Colorchecker *
1.83
8.51
-365%
5.19
-184%
3.08
-68%
9.69
-430%
DeltaE Graustufen *
2.17
9.23
-325%
4.36
-101%
3.36
-55%
9.27
-327%
Gamma
2.43 91%
2.24 98%
2.26 97%
2.5 88%
2.95 75%
CCT
6703 97%
6759 96%
5985 109%
6087 107%
6010 108%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
41
-32%
44.3
-26%
40.4
-33%
Color Space (Percent of sRGB)
95
62
-35%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
20.43
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-33% / -65%
-44% / -44%
-55% / -55%
-110% / -110%

* ... kleinere Werte sind besser

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
44 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 31 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 98 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
68 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 27 ms steigend
↘ 41 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 97 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im nächsten Schritt wollen wir einen Blick auf die CalMAN-Analyse werfen. Zunächst fällt auch rein subjektiv kein Blaustich oder ähnliches auf.

Die Abweichungen der Graustufen liegt bei einem DeltaE-Wert von 2,17. Bei den Farben sieht es noch besser mit 1,83 aus. Beide Ergebnisse sind als äußerst positiv anzusehen.

Der Farbraum im sRGB-Raum wird fast vollständig mit 95 % abgedeckt. Die Abdeckung im AdobeRGB-Raum beträgt 60 %.

sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
CalMAN GrayScale
CalMAN GrayScale
CalMAN SaturationSweeps
CalMAN SaturationSweeps
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN AdobeRGB
CalMAN AdobeRGB
Das Toshiba Satellite 12 kann sich, ...
Das Toshiba Satellite 12 kann sich, ...
... im Outdoorbereich beweisen.
... im Outdoorbereich beweisen.

Leistung

Keine Wartungsklappen
Keine Wartungsklappen
LatencyMon
LatencyMon

Ein Convertible versucht die Lücke zwischen Notebook und Tablet zu schließen. Aus diesem Grund muss es nicht nur genügend Leistung für den alltäglichen Multimediabetrieb zur Verfügung stellen, sondern ebenso reaktionsschnell arbeiten wie ein Tablet. Aus diesem Grund verbaut Toshiba einen schnellen 256 GB Festspeicher, 8 GB Arbeitsspeicher (Dual-Channel) und eine schnelle Intel Core i7-CPU. Wer nicht ganz so viel Geld investieren will und gleichzeitig nicht auf die komplette Leistung angewiesen ist, kann einen Blick auf die 300 Euro günstigere Variante riskieren. Bei dem Alternativmodell arbeitet eine etwas schwächere Intel Core i5-6200U. Dabei muss allerdings auf das hochauflösende 4K-Display verzichtet werden. Laut Pressemitteilung von Toshiba ist noch eine 512-GB-SSD-Version zu erwarten. Diese ist im hauseigenen Store noch nicht angeführt.

Prozessor

Als Recheneinheit dient eine Intel Core i7-6500U. Die zwei Kerne (vier Threads) arbeiten unter einem Basistakt von 2.500 MHz. Mittels Boost können beide Kerne gleichzeitig eine Taktfrequenz von bis zu 3 GHz erreichen. Das „U“ im Namen des Skylake-Prozessors ist ein Hinweis auf die stromsparsame Bauweise. Intel gibt im Datenblatt einen TDP von 15 W an. Im Cinebench R15 wollen wir nun die Leistung der CPU feststellen. Während des Tests rechnet die CPU konstant mit ihrem Basistakt und erzielt 317 Punkte. Hiermit liegt das Satellite 12 genau im Mittel der bereits getesteten Notebooks mit diesem Prozessor. Der Vergleichspartner aus dem Hause Lenovo schneidet mit 264 Punkten deutlich schlechter ab, allerdings nur in den Multi-Core-Tests. Bei der Single-Thread-Leistung geht das Yoga 260 in Führung. Selbst im Akkubetrieb erreicht unser Testgerät die gleiche Punktzahl. Mehr Vergleiche und Testergebnisse lassen sich in unserem Artikel der aktuellen Notebook Prozessoren nachlesen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
125 Points ∼96%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
128 Points ∼98% +2%
HP Elitebook Revolve 810 G3
130 Points ∼100% +4%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
125 Points ∼96% 0%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
317 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
264 Points ∼83% -17%
HP Elitebook Revolve 810 G3
289 Points ∼91% -9%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
303 Points ∼96% -4%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
1.34 Points ∼89%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
1.46 Points ∼97% +9%
HP Elitebook Revolve 810 G3
1.51 Points ∼100% +13%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
1.46 Points ∼97% +9%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
3.54 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
2.94 Points ∼83% -17%
HP Elitebook Revolve 810 G3
3.16 Points ∼89% -11%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
3.52 Points ∼99% -1%

Legende

 
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
 
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
 
HP Elitebook Revolve 810 G3 Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
 
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Cinebench R10 Shading 32Bit
8203
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
8842
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
4835
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
30.69 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.54 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.34 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.9 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
36.87 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
317 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
125 Points
Hilfe

System Performance

Die Kombination aus schneller CPU, reaktionsschnellem Festspeicher und DDR3-Arbeitsspeicher stimmt in Toshibas neuem Convertible. Im alltäglichen Betrieb kommt das 12,5-Zoll-Gerät nie wirklich ins Stocken. Auch der PCMark 7 belohnt dies mit einer Punktzahl von 5.204.

PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
5204 Points ∼98%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
5043 Points ∼95% -3%
HP Elitebook Revolve 810 G3
5322 Points ∼100% +2%
Toshiba Portege Z20t-B-10C
4421 Points ∼83% -15%

Legende

 
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
 
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE Intel Core i7-6500U, Intel HD Graphics 520, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
 
HP Elitebook Revolve 810 G3 Intel Core i7-5600U, Intel HD Graphics 5500, Samsung SSD PM851 256 GB MZNTE256HMHP
 
Toshiba Portege Z20t-B-10C Intel Core M-5Y71, Intel HD Graphics 5300, Toshiba HG6 THNSNJ256GVNU
PCMark 7 Score
5204 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Anfallende Daten finden auf einer schnellen 256 GB großen SSD ihren Platz. Der Festspeicher stammt aus dem Hause Samsung und trägt die Modellbezeichnung MZNLN256HVHP. Die Ergebnisse im CrystalDiskMark liegen auf einem üblichen SSD-Niveau.

Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
Sequential Read: 492.6 MB/s
Sequential Write: 306.5 MB/s
512K Read: 408.9 MB/s
512K Write: 307.1 MB/s
4K Read: 33.48 MB/s
4K Write: 89.71 MB/s
4K QD32 Read: 323.9 MB/s
4K QD32 Write: 249 MB/s

Grafikkarte

Für die grafische Darstellung sorgt eine Intel HD Graphics 520. Die Prozessorgrafikkarte besitzt einen Kerntakt zwischen 300 - 1.050 MHz. Zu den wichtigsten Features gehören der Videocoder für H.265-/HEVC-Videos und die Möglichkeit von maximal drei parallel anschließbaren Displays. Die Leistung der integrierten Grafikkarte reicht selbst für einige neuere Spiele, solange die Qualitätseinstellungen auf ein Minimum geschraubt werden. Im 3DMark 11 erzielt das Toshiba Satellite 12 1.573 Punkte und damit 200 Punkte mehr als das ThinkPad Yoga 260

Selbst im mobilen Akkubetrieb kann die gleiche Grafikleistung laut des 3DMark 11 abgerufen werden.

3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
1573 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
1333 Points ∼85% -15%
Dell XPS 13 2016 i7 256GB QHD
HD Graphics 520, 6500U, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
1556 Points ∼99% -1%
Acer Aspire R14 R3-471TG-552E
GeForce 820M, 4210U, WDC Slim WD10SPCX-21KHST0
1396 Points ∼89% -11%
3DMark 11 Performance
1573 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
49579 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5589 Punkte
3DMark Fire Strike Score
785 Punkte
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Gaming Performance

Wie schon kurz angedeutet, werden neuere Spiele aus den letzten Jahren meistens nur unter minimalen Einstellungen flüssige Bildraten erreichen. Das im letzten Jahr erschienene Battlefield Hardline lässt sich sogar bei einem mittleren Qualitätsniveau noch flüssig spielen. Weitere Vergleiche finden sich in unserem Artikel: Welche Spiele laufen auf Notebook Grafikkarten flüssig?

min. mittel hoch max.
Battlefield Hardline (2015) 50.133.410.35.4fps

Emissionen & Energie

Geräuschemissionen

Lautstärke 15 cm vor Gerät Idle, Last
Lautstärke 15 cm vor Gerät Idle, Last

Während des Idle-Betriebs ist das Testgerät nicht wirklich wahrnehmbar. Selbst im normalen Surf- und Multimedia-Betrieb bleibt das Satellite 12 leise. Unter Last wird es mit 41 dB(A) schon deutlich hörbar, was aber nicht weiter störend ist. Das Lenovo ThinkPad Yoga 260 kann hier mit maximal 36,6 dB(A) etwas besser abschneiden. Unhörbar: Das Convertible Lenovo Yoga 3 Pro kombiniert eine lüfterlose Bauart mit einem Intel Core M.

Lautstärkediagramm

Idle
32.5 / 32.6 / 32.6 dB(A)
Last
41 / 41 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31.3 dB(A)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Erst unter Last-Bedingungen spüren wir einen deutlichen Anstieg der Oberflächentemperaturen. Bis zu 46,5 °C heiß wird die Metallfläche überhalb der Tastatur. Solch ein Zustand eignet sich nicht für den Tablet-Modus. Dieses Last-Szenario wird allerdings im herkömmlichen Alltag nicht auftreten und nur punktuell bei leistungsfordernden Spielen erzeugt. 

Im Inneren rechnet der Prozessor beinahe konstant mit 3 GHz. Es benötigt über eine halbe Stunde bis thermales Throttling laut HWInfo und Intel Extreme Tuning Utility auftritt.  

Nach Beendigung der Stresssituation fährt der Lüfter schnell auf ein angenehm leises Geräuschniveau runter. Auch die volle Leistung kann laut 3DMark 11 abgerufen werden.

Als Hinweis soll noch die Temperatur des Netzteiles genannt werden. Unter Last messen wir Temperaturen von bis zu 56 °C, weshalb es nicht unter Decken oder Kissen verschwinden sollte.

Max. Last
 44.1 °C46.5 °C34.9 °C 
 39.3 °C41.8 °C28.2 °C 
 31.4 °C28.4 °C27.1 °C 
Maximal: 46.5 °C
Durchschnitt: 35.7 °C
33.3 °C43 °C42.5 °C
29 °C36.6 °C36.8 °C
28.1 °C31.1 °C32.7 °C
Maximal: 43 °C
Durchschnitt: 34.8 °C
Netzteil (max.)  56 °C | Raumtemperatur 22.9 °C | FIRT 550-Pocket
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (-2.5 °C).

Lautsprecher

Pink Noise Characteristics
Pink Noise Characteristics

Das eingesetzte harman/kardon-System erzeugt eine solide Geräuschkulisse. Viel Präsenz sorgt für eine klare Stimmenübertragung. Es fehlt jedoch an Fülle und satten Bässen. Die Lautstärke ist für das kleine Convertible ausreichend.

Energieaufnahme

Schon im Idle verlangt das Testgerät bis zu 13,7 W und ist im Vergleich zu dem ThinkPad Yoga 260 ( 3,6 W – 7,6 W) deutlich durstiger. Unter Last werden bis zu 39 W dem 45 W-Netzteil abverlangt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 8.8 / 12.8 / 13.7 Watt
Last midlight 38 / 39 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Toshiba spendiert seinem neuen Convertible einen 41,4 Wh Akku. Um ein praxisnahes Szenario zu simulieren, messen wir die Akkulaufzeit während des Surfbetriebes. Hierbei stellen wir die Helligkeit auf rund 150 cd/m² herab. Nach bereits 4 h muss das schmale Convertible in den Ruhezustand schalten. Deutlich besser schneidet der Lenovo-Konkurrent ThinkPad Yoga 260 mit 5 h und 46 min ab.

Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
241 min ∼32%
Lenovo ThinkPad Yoga 260 20FD001XGE
HD Graphics 520, 6500U, Samsung SSD PM871 MZNLN256HCHP
346 min ∼46% +44%
Toshiba Portege Z20t-B-10C
HD Graphics 5300, 5Y71, Toshiba HG6 THNSNJ256GVNU
760 min ∼100% +215%
Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 01min

Pro

+ Design und Materialwahl
+ schmale Bauhöhe
+ Leistungsbereitschaft
+ Display

Contra

- keinerlei Sicherheitsfunktionen
- Verarbeitungsschwächen
- Tastaturoberfläche

Fazit

Toshiba Satellite 12, zur Verfügung gestellt von Toshiba Deutschland
Toshiba Satellite 12, zur Verfügung gestellt von Toshiba Deutschland

Ein schickes und leistungsstarkes Convertible durften wir aus dem Hause Toshiba testen. Neben vielerlei gelungenen Eigenschaften stolperten wir allerdings immer wieder über kleinere Hindernisse. Das Gehäuse ist schmal, leicht und elegant. Leider finden sich einige Nachlässigkeiten hinsichtlich der Verarbeitung. Als Hingucker des kleinen 12,5-Zoll-Geräts konnten wir das hochauflösende und helle Display bezeichnen. Hier stimmt das Gesamtpaket. Auch die Leistung erfreut beim Satellite 12 auf ganzer Linie. Bei den Emissionen müssen wir jedoch einige Defizite festhalten. Der Testkandidat kann im Last-Betrieb ziemlich warm werden und ist sehr durstig. Zweiteres führt zu einer mittelmäßigen Akkulaufzeit von vier Stunden. Hier ist noch Potential nach oben vorhanden.

Insgesamt ist das Toshiba Satellite 12 ein potentes und schönes Convertible, das allerdings auch einen stolzen Preis von 1.600 Euro verlangt.

Wer auf eine bessere Akkulaufzeit zielt und für Schreibarbeiten einen Stylus nutzen möchte, sollte noch einen Blick auf das Lenovo ThinkPad Yoga 260 werfen.

Toshiba Satellite Radius 12 P20W-C-106 - 18.04.2016 v5.1(old)
Nino Ricchizzi

Gehäuse
84 / 98 → 85%
Tastatur
77%
Pointing Device
92%
Konnektivität
48 / 80 → 60%
Gewicht
71 / 35-78 → 84%
Akkulaufzeit
75%
Display
89%
Leistung Spiele
58 / 68 → 86%
Leistung Anwendungen
85 / 87 → 97%
Temperatur
90%
Lautstärke
84%
Audio
50 / 91 → 55%
Kamera
55 / 85 → 65%
Durchschnitt
74%
82%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Nino Ricchizzi,  9.02.2016 (Update: 15.05.2018)
Sebastian Jentsch
Sebastian Jentsch - Senior Editor
Computer haben mich schon zeitig interessiert. Mit 14 habe ich die ersten PCs für die Verwandtschaft zusammengesteckt, mit der 90er Jahre waren das 80286er bis 486er bis zum Pentium 1. Was lag da naeher als Produkt-Tester zu werden? Seit 2007 verfolge ich die Welt der Windows-Laptops und Convertibles. Heute will ich auch bei Staubsauger-Robotern, Brotbackautomaten oder Bewässerungscomputern die Spreu vom Weizen trennen, weshalb ich als freier Redakteur auch fuer andere Test-Websites unterwegs bin.