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Ubisoft erklärt, warum Black Flag: Resynced ein vollständiges Remake und kein Remaster ist

Ein Ausschnitt aus Assassins Creed Black Flag: Resynced's Trailer.
ⓘ Ubisoft via YouTube
Ein Ausschnitt aus Assassins Creed Black Flag: Resynced's Trailer.
Das Entwicklerteam erklärt, dass die anhaltende Beliebtheit von Edward Kenway und der Geschichte des Originals das Projekt antreibt, während Ubisoft Singapur den Druck anerkennt, einen Fanliebling neu aufzulegen und dabei dessen Kernidentität zu bewahren.

Nach zahlreichen Leaks und vielen Spekulationen im Netz wurde das Remake von Assassin’s Creed IV: Black Flag nun endlich offiziell bestätigt. Spieler bekamen bereits einen ersten Blick auf die grafische Überarbeitung und das Gameplay des nun als Assassin’s Creed Black Flag: Resynced bekannten Spiels. Dennoch gibt es weiterhin viele offene Fragen dazu, was verändert wurde und welche Elemente bewusst erhalten bleiben, um die Kernidentität des Originals zu bewahren.

Kotaku sprach kürzlich mit dem Team hinter Black Flag: Resynced. Creative Director Paul Fu, Game Director Richard Knight und der auf Ubisofts hauseigene Anvil-Engine spezialisierte Nicolas Lopez erklären offen, was Resynced besonders machen soll – abgesehen von der Rückkehr von Edward Kenway.

Fu erklärt, warum sich Black Flag besonders für eine Neuauflage eignet: „Die Antwort ist, dass ich Edward Kenway wirklich liebe. Ich denke, er ist einfach etwas Besonderes. Er ist fast schon eine Marke innerhalb einer Marke. Meiner Meinung nach gehört er zu den Kronjuwelen von Ubisoft und seine Geschichte ist wirklich, wirklich gut.“

Zusätzlicher Druck durch das Remake eines Fanlieblings

Knight spricht dagegen über die Verantwortung, die mit dem Remake eines so beliebten Titels einhergeht – insbesondere eines Spiels, das oft als eines der letzten „guten“ Assassin’s-Creed-Spiele bezeichnet wird, bevor die Wahrnehmung der Reihe bei vielen Fans deutlich schlechter wurde. Er sagt: „Ja, wir spüren definitiv zusätzlichen Druck, aber das hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil ist, dass wir diesen Bauplan des Originalspiels haben … aber gleichzeitig ist da viel Gewicht, weil die Spieler Edward lieben, dieses Abenteuer lieben und sich an jedes Detail erinnern.“

Das verdeutlicht, unter welchem Druck Ubisoft Singapur steht, damit Assassin’s Creed Black Flag: Resynced bei langjährigen Fans der Reihe gut ankommt. Im weiteren Verlauf des Gesprächs ging es dann um die Frage, was eigentlich ein Remake von einem Remaster unterscheidet.

Anvil-Spezialist Lopez erklärt: „Normalerweise verstehe ich unter einem Remaster einfach, dass man den Code für neue Konsolen neu kompiliert, höhere Auflösungen hinzufügt, vielleicht Upscaler, DLSS und solche Dinge nutzt – im Grunde aber dieselben Assets verwendet. Vielleicht erstellt man ein paar Texturen in HD neu.“ Das entspricht weitgehend dem allgemeinen Verständnis eines Remasters. Lopez ergänzte: „Aber genau das ist Assassin’s Creed Black Flag: Resynced nicht. Das hier ist ein vollständiges Remake.“

Fu stimmt zu und ergänzt: „Für mich bedeutet ein Remake nicht nur eine grafische Überarbeitung, sondern auch eine Überarbeitung oder Erweiterung der Systeme und neue Inhalte. Ein gutes Remake braucht neuen Kontext und neue Systeme, die die bestehenden Kernmechaniken erweitern – genau das ist unser Ziel bei Resynced.“

Knight beendet die Diskussion schließlich mit den Worten: „Ein Remake bedeutet, dass man zurück ins Innere des Spiels geht und es neu aufbaut.“

Assassin’s Creed Black Flag: Resynced erscheint am 9. Juli 2026 für PS5, Xbox Series X|S und PC.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > Ubisoft erklärt, warum Black Flag: Resynced ein vollständiges Remake und kein Remaster ist
Autor: Rahim Amir Noorali, 25.05.2026 (Update: 25.05.2026)