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Ultrahuman Ring Pro: Erste Testergebnisse zeigen große Stärken und Schwächen

Der Ultrahuman Ring Pro punktet mit langer Akkulaufzeit und vielen Gesundheitsdaten, zeigt im T3-Test aber Schwächen beim Fitness-Tracking.
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Der Ultrahuman Ring Pro punktet mit langer Akkulaufzeit und vielen Gesundheitsdaten, zeigt im T3-Test aber Schwächen beim Fitness-Tracking.
Mit bis zu 15 Tagen Akkulaufzeit, zahlreichen Gesundheitswerten und einem grundsätzlich abo-freien Modell will der Ultrahuman Ring Pro dem Oura Ring 5 Konkurrenz machen. Wie sich im Test von T3 zeigt, gibt es beim Fitness-Tracking allerdings noch Luft nach oben.

Für 499 Euro bietet der Ultrahuman Ring Pro ein Titangehäuse, Schlaf- und Recovery-Tracking sowie eine ungewöhnlich große Auswahl an Gesundheitsmetriken – neben klassischen Daten wie Ruhepuls, HRV, Hauttemperatur und Schlafphasen auch spezielle Funktionen wie Ultra Age zur Berechnung des biologischen Alters, Pulse Age zur Einschätzung des Blutflusses oder Brain Waste Clearance zur Bewertung der kognitiven Regeneration während des Schlafs. T3 hat den Smart Ring nun getestet und lobt den großen Datenumfang, kritisiert aber, dass einige Werte schwer nachvollziehbar seien und nur einen geringen praktischen Nutzen bieten.

Die größte Stärke des Ring Pro scheint sein Akku zu sein. Im energiesparenden Chill Mode waren laut T3 nach knapp neun Tagen noch 53 Prozent übrig. Selbst nach dem Wechsel in den leistungsintensiveren Turbo Mode kam man hochgerechnet auf mehr als zwölf Tage Laufzeit. Die beworbenen 15 Tage erscheinen damit zumindest unter günstigen Bedingungen durchaus realistisch. Zum Vergleich: Der Oura Ring 5 kommt laut einem zweimonatigen Test von Wareable auf rund sechs Tage mit aktiviertem SpO₂-Tracking. Damit hält der Ring Pro im T3-Test deutlich länger durch.

Ein Pluspunkt bleibt das fehlende Pflichtabo. Für Grundfunktionen wie Schlaftracking, Erholungsanalysen oder die Auswertung zentraler Gesundheitsdaten fallen keine monatlichen Kosten an. Ganz kostenlos ist das Software-Angebot aber trotzdem nicht: Für Jade Pro, die Bezahlversion des KI-Gesundheitsassistenten, sowie einige PowerPlugs – also zusätzliche Analyse- und Gesundheitsmodule – werden Gebühren fällig. Wer mehrere Erweiterungen nutzt, kann laut T3 am Ende sogar mehr bezahlen als für ein Oura-Abo.

Probleme beim Fitness-Tracking, klobiges Design

Das Fitness-Tracking des Ultrahuman Ring Pro scheint bislang noch nicht ganz optimal zu funktionieren. Mehrere Spaziergänge wurden laut den Testergebnissen von T3 gar nicht oder nur unzuverlässig erkannt. Teilweise wirkten Aktivitäten zudem auf Fünf-Minuten-Blöcke gerundet. Gerade bei der automatischen Bewegungserkennung sieht T3 den Oura Ring 5 vorne.

Auch das Design des neuen Smart Rings von Ultrahuman wurde im Test von T3 besprochen. Der Ring Pro ist mit 2,65 mm Dicke und 3,3 bis 4,8 Gramm schwerer und massiver als der Ring Air (derzeit 379 Euro auf Amazon) und wirkt laut Test auch neben dem Oura Ring 5 vergleichsweise klobig. Die Verarbeitung des Titangehäuses wird hingegen gelobt. Unter dem Strich sieht T3 den Ultrahuman Ring Pro vor allem als starken Schlaf- und Recovery-Tracker mit sehr guter Akkulaufzeit. Das Gesamtpaket reicht nach Einschätzung T3-Tests aber noch nicht an den Oura Ring 5 heran.

Quelle(n)

T3

Bildquelle: Ultrahuman

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Ultrahuman Ring Pro: Erste Testergebnisse zeigen große Stärken und Schwächen
Autor: Marius Müller, 21.09.2026 (Update: 21.09.2026)