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United Internet macht bei 5G-Versteigerung Ernst

Das Logo von United Internet
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Mit ganzen 695 Millionen Euro hat die Drillisch Netz AG, Tochterunternehmen von United Internet, bisher das höchste Angebot für die 5G-Frequenzen in Deutschland abgegeben, womit der Neueinsteiger klare Fakten in der Versteigerung schafft.
Cornelius Wolff,

5G ist die Zukunft. Autonomes Fahren, Smart Home, IoT und mobiles Internet: Überall spielt 5G eine mehr oder weniger wichtige Rolle, wenn es um die Entwicklung in der Zukunft geht. So ließen sich in letzter Zeit erste konkrete Anwendungsfälle in der wirklichen Welt bestaunen, wie z.B. der autonom fahrende LKW, der jetzt auf Schwedens Straßen unterwegs ist. Auch die ersten Smartphone-Hersteller, wie z.B. Samsung, fangen an, ihre neuen Geräte mit 5G auszustatten.

Umso wichtiger, dass der Aufbau der 5G-Netze in Deutschland zügig beginnt. Damit das passiert, muss erst mal die Versteigerung der 5G-Frequenzen vonstatten gehen, die aktuell durchgeführt wird. Und hier tut sich einiges. Nachdem vor einigen Wochen bekannt wurde, dass United Internet über seine Tochterfirma Drillisch Netz AG an der Versteigerung teilnehmen möchte, wurde viel spekuliert, wie ernst es dem Unternehmen bei der Versteigerung wirklich ist. Jetzt zeichnet sich ab, dass es dem Unternehmen ziemlich ernst ist. So beläuft sich die Summe aller Höchstgebote aktuell auf über 2,1 Milliarden Euro, wobei ganze 695 Millionen Euro auf den Angeboten der Drillisch Netz AG basieren, womit der Neueinsteiger die Versteigerung aktuell klar dominiert. So findet sich auf Platz 2 die Telekom, die mit 570 Millionen Euro ganze 125 Millionen Euro hinter dem Neueinsteiger liegt.

Es zeichnet sich also ab, dass wir mit der Drillisch Netz AG bald einen neuen Netzbetreiber in Deutschland haben, zumal ein Ausstieg aus der Versteigerung eher unwahrscheinlich ist. So gab es schon Anfang des Jahres Berichte, dass das Tochterunternehmen einen Kreditrahmen von 2,8 Milliarden Euro für die Versteigerung zur Verfügung hat. Damit kann das Unternehmen wahrscheinlich bis ganz zum Schluss mitbieten.

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Autor: Cornelius Wolff,  2.04.2019 (Update: 29.04.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Seit ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.