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Update-Wahnsinn bei Xiaomi: Zwei-Klassengesellschaft beim preiswerten Redmi-Tablet

Redmi Pad 2 9.7 im Test
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Redmi Pad 2 9.7 im Test
Warum bekommt das Redmi Pad 2 9.7 in der Wi-Fi-Version deutlich länger Updates und auch mehr Android-Upgrades als die 4G-Version? Wer sich überlegt ein günstiges Android-Tablet mit LTE zu kaufen, sollte dieses Update-Paradoxon bei Xiaomi vor einem Kauf berücksichtigen.

Das Redmi Pad 2 9.7 offenbart in unserem Test durchaus Mittelklasse-Feeling zum Schnäppchen-Preis (startet ab etwa 130-150 Euro, u.a. bei Amazon.de), wenn Leistung nicht im Vordergrund steht. Gerade bei der Update-Versorgung spielt das Budget-Tablet von Xiaomi ganz vorne mit – allerdings nur in der Wifi-Version.

Wer die offizielle Update-Datenbank des Xiaomi Security Centers aufmerksam liest, stößt bei der Redmi Pad 2 9.7-Serie auf ein überraschendes Ungleichgewicht bei den Updates. Während für das Redmi Pad 2 9.7 in der 4G-Version ein konkretes End-of-Life-Datum für April 2029 hinterlegt ist, wird für die Wi-Fi-Version eine deutlich längere Update-Garantie bis April 2033 gelistet. Das günstigere Redmi-Modell erhält laut Xiaomi sogar Android 21, bei der LTE-Version ist bereits bei Android 18 warscheinlich Schluss. 

Preiswertes Android-Tablet mit langen Updates bis Android 21, aber nicht für alle Modellvarianten

Die Diskrepanz zwischen den beiden Modellvarianten bei der Update-Versorgung wirft Fragen auf. Wer bei Xiaomi ein Budget-Tablet mit SIM-Karten-Support kauft, zahlt am Ende doppelt drauf - erst beim höheren Anschaffungspreis und später durch die limitierte Softwareversorgung und eine verkürzte Nutzungsdauer.

Gründe für die Benachteiligung der LTE-Version des Redmi Pad 2 9.7 könnte an dem Kostenfaktor der Provider-Zertifizierung liegen. Ein Software-Update für ein 4G-Tablet kann Xiaomi nicht direkt über die eigenen Server an alle Nutzer ausrollen, sondern muss eine neue Firmware-Version beim Mobilfunk-Modem zunächst im Rahmen eines Freigabeprozesse bei den Netzbetreibern, wie Vodafone oder Telekom, eine Zertifizierung bekommen. 

Zudem dürften auch die Verkaufszahlen eine Rolle spielen. Im Tablet-Markt greift die Mehrheit der Käufer wahscheinlich zur günstigeren Wi-Fi-Variante. Da sich die 4G-Modelle deutlich seltener verkaufen, lohnt sich dieser finanzielle Aufwand bei der Software-Entwicklung aus Sicht des Herstellers wohl schlicht nicht. 

Alle Messdaten und Informationen zum Redmi Pad 2 9.7 finden Sie in unserem Testbericht.

Test Xiaomi Redmi pad 2 9.7 im Testbericht von Notebookcheck
Test Xiaomi Redmi pad 2 9.7 im Testbericht von Notebookcheck

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Testbericht Redmi Pad 2 9.7

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Autor: Marcus Herbrich,  4.10.2026 (Update: 27.09.2026)