Exklusiv: Test zum supergünstigen Android-Tablet offenbart Schwachstelle | Redmi Pad 2 9.7

In unserem Test überzeugt das Redmi Pad 2 9.7 mit einem klasse Preis-Leistungsverhältnis, denn das Xiaomi-Tablet bietet viel fürs Geld (Preise starten bei etwa 150 Euro, u.a. bei Amazon.de verfügbar) – nur nicht gute Lautsprecher.
Der Frequenzgang in unserem Testbericht offenbart für das preiswerte Xiaomi-Tablet seine wohl größte Schwäche. Wie bei vielen günstigen Tablets ist der Bassbereich kaum im Klangbild vorhanden. Erst im oberen Bassbereich ab 125 Hz ist ein leichter Anstieg messbar, wobei das Redmi Pad 2 9.7 kaum wirkliche Tiefe besitzt. Hier liegt auch der entscheidende Unterschied zu einem herausragenden Audio-Tablet, wie dem Honor MagicPad 4, welches in diesem Bereich bereits ein echtes akustisches Fundament bietet.
Günstiges Xiaomi-Tablet bietet weder Tiefe noch Superhochtöne
Erst im Mittenbereich blüht das Einsteiger-Tablet von Xiaomi auf. Ab ca. 400 Hz klettern die Werte stark an und erreichen in den oberen Mitten ihren Peak. Alle Messwerte zum Redmi pad 2 9.7 fnden Sie im Testbericht von Notebookcheck.
Die Höhen präsentieren sich ebenfalls gut ausgeprägt, zeigen jedoch einen leichten wellenförmigen Verlauf. Insgesamt eignet sich Redmi Pad 2 9.7 damit gut für Podcasts oder Hörbücher, da die menschliche Stimme primär in diesen Frequenzbereichen stattfindet.
Zu den extremen Superhöhen bricht der Schallpegel dann wieder stark ein. Im Alltag aber störender sind die Verzerrungen ab mittlerer bis maximaler Lautstärke. Hier wirkt das Xiaomi-Tablet blechern.
Abseits der Lautsprecher zeigt das Redmi Pad 2 9.7 für Audio-Fans Licht und Schatten. Positiv ist, dass Xiaomi auf die 3,5-mm-Klinke nicht verzichtet. Auf der anderen Seite unterstützt das Redmi Pad 2 9.7 nur Bluetooth 5.0 mit einer überschaubaren Codec-Palette. Geboten werden nur SBC, AAC und aptX.
Quelle(n)
Testbericht Redmi Pad 2 9.7







