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Video-on-Demand: Amazon bei VoD in Deutschland führend

Video-on-Demand: Amazon bei VoD in Deutschland führend
Video-on-Demand: Amazon bei VoD in Deutschland führend
43 Prozent aller Onliner in Deutschland nutzen laut einer Studie kostenpflichtige Video-on-Demand-Angebote (Pay-VoD). Das sind rund 24 Millionen Nutzer. Die Top-Anbieter sind Amazon, Netflix und Sky.

Pay-VoD ist auch in Deutschland auf dem Weg zum Milliardenmarkt. Goldmedia hat eine aktuelle Prognose zum deutschen Video-on-Demand-Markt bis zum Jahr 2021 veröffentlicht. Demnach ist Video-on-Demand (VoD) im Massenmarkt angekommen. Denn laut einer Studie von Goldmedia nutzen schon heute rund 24 Millionen Onlinenutzer in Deutschland kostenpflichtige VoD-Angebote (Pay-VoD). Gemäß der Erhebung hat sich dieser Wert seit Ende 2014 mehr als verdoppelt.

Entsprechend schnell steigen auch die Umsätze mit kommerziellem Video-on-Demand in Deutschland. Goldmedia geht davon aus, dass die Umsätze bis zum Jahr 2021 mit 990 Mio. Euro knapp die Milliardengrenze erreichen werden. Im Jahr 2015 lagen diese noch bei rund 423 Mio. Euro. Der Markt für Video-on-Deman befindet sich auch in Deutschland im harten Wettbewerb globaler und nationaler Player.

Amazon.com ist in Deutschland mit großem Abstand der meistgenutzte Pay-VoD-Dienst. Immerhin 32 Prozent der deutschen VoD-Konsumenten nutzen den Pay-Video-Service von Amazon.de. Der rasche Aufstieg ist nicht zuletzt auf die Bundling-Strategie mit dem Premium-Lieferservice Amazon Prime zurückzuführen. Ebenso rasant hat sich Netflix innerhalb von weniger als 2 Jahren als Nummer 2 etabliert. 17 Prozent aller Pay-VoD-User nutzen Netflix. Auf den Plätzen folgen die Pay-VoD-Angebote von Sky (12 %), Maxdome (11 %) und Google Play (10 %).

Nach dem Markteintritt von Netflix und Amazon hat sich das Abonnement-Modell S-VoD (Subscription-based VoD) als umsatzstärkstes VoD-Segment etabliert, heißt es in der Studie von Goldmedia weiter. Andere kostenpflichtigen VoD-Segmente wie T-VOD (Transactional-VoD, Bezahlvideos) und EST (Electronic-sell-through, Downloads) sind ebenso auf Wachstumskurs.

Gemäß Goldmedia bevorzugen viele Nutzer demnach den spontanen und einmaligen digitalen Verleih oder Kauf von Filmen und Serien, anstatt sich vertraglich zu binden. Zudem sind wegen der "Verwertungsfenster" aktuelle Inhalte häufig zuerst als T-VoD und/oder EST-Angebote erhältlich.

Goldmedia: Nutzung von Pay-VoD-Angeboten in Deutschland, April 2016
Goldmedia: Nutzung von Pay-VoD-Angeboten in Deutschland, April 2016

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Autor: Ronald Tiefenthäler,  6.07.2016 (Update:  6.07.2016)
Ronald Matta
Ronald Matta - Senior Editor News - @RonaldTi
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