Vivo X300 Ultra: Leider auch Kamera-Downgrades und Inkompatibilitäten bestätigt

Nachdem ein Promovideo vor wenigen Stunden ein erstes Unboxing des umfangreichen Kamera-Kits zum Vivo X300 Ultra geliefert hatte, folgten nun auch einige weitere Specs, die das bereits recht vollständige Bild des Vivo X300 Ultra als Smartphone-Flaggschiff des Jahres 2026 untermauern. Dass hier etwa der Snapdragon 8 Elite Gen 5 und nicht etwa der Mediatek Dimensity 9500 drin stecken wird, bestätigt nun auch ein neues Teaserplakat (siehe unten, maschinell übersetzt), das zudem ein flaches 2K-Display mit 144 Hz Refreshrate enthüllt, wovon natürlich primär Gamer profitieren werden.
Das bis zu 8,19 mm (natürlich ohne Kamera-Buckel) dünne Gehäuse hat wie bereits berichtet, 4 Mikrophone sowie größere Lautsprecher für bessere Audioqualität verbaut, der laut Hands-On-Bilder 6.600 mAh Akku (in der China-Version) lädt mit maximal 100 Watt via USB-C oder 40 Watt kabellos. Last but not least gibt es offenbar eine neue Tap-top-Start-Funktion als Software-Verbesserung. Leider dürften nicht alle Specs von anspruchsvollen Kamera-Geeks als Verbesserung empfunden werden, wie nun definitiv ebenfalls bestätigt wurde.
Kamera-Schriftzug bestätigt weniger lichtstarke Kamera
Diverse Hinweise auf etwas weniger lichtstarke Kameras im Vergleich zum Vivo X200 Ultra gab es bereits in der Vergangenheit. Auch die Tatsache, dass Vivo nach den ersten Kamera-Samples plötzlich auf ein neues Wasserzeichen ohne Anzeige der Blendenwerte gesetzt hatte, wurde von vielen Kritikern in sozialen Medien als Verschleierungstaktik interpretiert. Spätestens jetzt ist allerdings bewiesen, dass sich die Blendenwerte des Vivo X300 Ultra tatsächlich verschlechtert haben und zwar gleich bei zwei Kameras.
Wie der Screenshot aus einem Promovideo (siehe weiter unten) beweist, wirbt Vivo nun mit einer 1.85 - 2.67 /14 -85 ASPH Zeiss-Kamera. Am Vivo X200 Ultra lautete der Schriftzug noch 1.69 - 2.27/14-85 ASPH. Während bei der 35mm Hauptkamera der etwas kleinere Blendenwert noch mit der von 1/1.28 Zoll auf 1/1.12 Zoll steigenden Sensorgröße kompensiert werden kann, ist beim 1/1.4 Zoll 85mm Telefoto leider ein Downgrade von etwa 40 Prozent bei der Lichtstärke zu erwarten, der sich durch die Reduktion der Blendengröße von F/2.27 auf F/2.67 ergeben wird.

Neuer Telekonverter nur mit Vivo X300 Ultra kompatibel
Das neue Telefoto bietet einen vermutlich besseren Sensor und wurde insbesondere im Hinblick auf den neuen 400mm Telekonverter in punkto Stabilisierung stark verbessert. Die Kritik bezieht sich also rein auf die maximal mögliche Lichtsensitivität, ansonsten dürfte das Telefoto wahrscheinlich besser funktionieren als beim Vorgänger. Unschön ist aber noch eine andere Geschichte und zwar in punkto Kompatibilität der neuen Telekonverter. Sowohl der verkleinerte Tele-Extender G2 mit 200mm Brennweite als auch der G2 Ultra mit 400mm Brennweite wird laut offiziellen Hinweisen aus der chinesischen Little Red Book App nicht mit dem Vivo X200 Ultra oder dem Vivo X300 Pro (hier bei Amazon erhältlich) kompatibel sein.
Das obwohl uns im Rahmen der MWC-Präsentation erklärt wurde, dass der physische Anschluss gleich geblieben ist. Wir vermuten mal, dass es an der zusätzlich nötigen Stabilisierungstechnologie liegt, warum der 400mm Telekonverter nur für das Vivo X300 Ultra gedacht ist, zumindest das verkleinerte 200mm Modell, das auch am Vivo X300s funktionieren wird, sollte technisch aber auch mit früheren Vivo-Flaggschiffen funktionieren. Ob das alte 200mm Objektiv der Vorgänger umgekehrt am Vivo X300 Ultra funktionieren wird, ist aktuell noch nicht bekannt.
Quelle(n)
Vivo Weibo, Han Boxiao Weibo, Vivo Xiaohongshu via @xJohnnyManueLx















