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Warum hat dieses Ausstattungsmonster von Tablet niemand auf dem Schirm?

Lenovo ThinkTab X11 im Test
ⓘ Notebookcheck (Marcus Herbrich)
Lenovo ThinkTab X11 im Test
Das erste Tablet der Think-Reihe und damit die Android-Schwester der ThinkPads ist ein echter Geheimtipp. Fast schon still und heimlich wurde das Mittelklasse-Tablet vorgestellt, zumindest gibt es zum ThinkTab X11 kaum Berichterstattung. Angesichts der extrem guten Ausstattung ist das Lenovo ThinkTab Gen 1 sicher nicht nur für Unternehmen interessant.

Das erste ThinkTab von Lenovo ist ein echter Geheimtipp unter den Mittelklasse-Tablets. Fast schon still und heimlich wurde das Android-Tablet auf dem Mobile World Congress in Barcelona dieses Jahres vorgestellt - zumindest gibt es zum neuen Lenovo Tab kaum Berichterstattung. Angesichts der umfangreichen Ausstattung ist das ThinkTab X11 aber auf jeden Fall ein Blick Wert, nicht nur für Unternehmerkunden. 

Preislich startet das Android-Schwestermodell zu den ThinkPads-Laptops mit Windows als Betriebssystem für eine UVP ab etwa 500 Euro. Das Komplettpaket mit 5G-Modem und inklusive Rugged-Hülle und Stylus kostet etwa 200 Euro zusätzlich.

Alle Informationen und Messwerte zum ThinkTab X11 finden Sie in unserem Testbericht.

Widerstandsfähiges Tablet mit IP68 und einer umfangreichen Ausstattung

Das ThinkTab X11 Gen 1 ist sicher kein klassisches Consumer‑Tablet – dafür ist es für die heutige Zeit zu dick und schwer – aber genau darin liegt die Stärke des neuen X11. Während die meisten Hersteller auf verklebte Komponenten setzen und auf „klassische“ Tugenden verzichten, fokussiert sich Lenovo bei einem ThinkTab auf das Thema Reparierbarkeit und Ausstattung. 

Besonders der wechselbare Akku hebt das Lenovo-Tablet von vielen Konkurrenzmodellen ab, womit eine Nutzung auch ohne eingesetzten Akku möglich ist. Dies wiederum erlaubt es Lenovo sein Tablet für bestimmte Szenarien freizugeben, in denen „normale“ Tablets aus Sicherheitsgründen nicht benutzt werden sollten.

Dank der extrem guten Ausstattung ist das ThinkTab X11 aber nicht nur für Nutzergruppen, die unter extremen Bedingungen arbeiten, interessant. Vor allem punktet das Lenovo-Tablet mit seiner Flexibität inklusive zwei USB-C-Ports, wodurch eine schnelle Datenübertragung dank USB 3.2-Standard und parallel eine Stromversorgung möglich ist. Kopfhörer zum Musikhören oder Videotelefonate können ebenfalls gleichzeitig über die 3,5-mm-Klinke angeschlossen werden.  

Auch der verbaute NFC-Chip, ein e-Kompass sowie der Vibrationsmotor des ThinkTab X11 und ein eSIM-Support gehören mittlerweile eher zum Ausstattungsumfang eines modernen Smartphones und sind im Tablet-Segment eine Ausnahme. Zudem kann der interne UFS-3.1-Speicher via SD-Kartenschacht um bis zu 2 TB erweitert werden. In unserem Test ist der Speicherslot auch vergleichsweise richtig schnell.

Robustes Android-Tablet verlangt Kompromisse bei Display und Prozessor

Die perfekte Wahl für Jedermann ist das ThinkTab X11 aber sicher nicht, dafür müssen mit dem robusten Gehäuse, dem Display und bei der Wahl des Chipsatzes zu große Einschränkungen hingenommen werden. Wie groß die Unterschiede zu „normalen“ Tablets, wie einem Poco Pad X1 oder Xiaomi Pad 8, sind lesen Sie im Testbericht.   

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Autor: Marcus Herbrich, 13.06.2026 (Update: 13.06.2026)