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Wirecard: Aktienkurs bricht nach Financial-Times-Berichten um 30 Prozent ein

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Nach Betrugsvorwürfen in zwei Artikeln der Financial Times ist der Aktienkurs des deutsche Unternehmens Wirecard um mehr als 30 Prozent abgestürzt. Wirecard hat die Anschuldigungen inzwischen zurückgewiesen.

Nach zwei Berichten der Financial Times ist der Aktienkurs des deutschen Unternehmens Wirecard zeitweise um mehr als 30 Prozent eingebrochen. In den Artikeln ist von illegalen Banktransaktionen die Rede, die in Wirecards Standort in Singapur durchgeführt worden sein sollen. Die Höhe der illegalen Transaktion sollen sich auf insgesamt 37 Millionen Dollar belaufen. Als Verantwortlicher dafür wird im zweiten Bericht Edo Kurniawan genannt, der ein hochrangiger Manager bei Wirecard in der Asien-Sparte des Unternehmens ist. Als Reaktion auf die Berichte ließ Wirecard umgehend verlautbaren, dass die Artikel diffamierend und falsch sind.

Mittlerweile haben sowohl die Staatsanwaltschaft München, als auch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Hierbei soll untersucht werden, ob die Artikel bewusst veröffentlicht wurden, um den Aktienkurs des Unternehmens in den Keller zu treiben. So wurde das Unternehmen aus München auch schon in der Vergangenheit Opfer von Betrugsvorwürfen, die sich allerdings bisher nie bewahrheitet haben.

Wirecard ist ein global agierendes deutsches Unternehmen, dass sich auf Technologien wie das mobile Bezahlen spezialisiert hat. In diesem Bereich ist das Unternehmen aus München auch durchaus sehr erfolgreich. So hatte das Unternehmen z.B. im Jahr 2013 noch knapp 1000 Mitarbeiter, wobei Anfang 2018 schon weit über 4000 Mitarbeiter angestellt waren.

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Autor: Cornelius Wolff,  2.02.2019 (Update: 12.02.2019)