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Xiaomi: Verkaufsstopp in Indien teilweise aufgehoben

Xiaomi: Verkaufsstopp in Indien teilweise aufgehoben
Xiaomi: Verkaufsstopp in Indien teilweise aufgehoben
Der High Court of Delhi hebt das Verkaufsverbot für einige Xiaomi Smartphones überraschend auf. Einige Geräte wie das Redmi Note dürfen aber auch weiterhin nicht verkauft werden.

Erst vor einigen Tagen erließ der High Court of Delhi ein sofortiges Import- und Verkaufsverbot für alle Xiaomi Smartphones in Indien. (wir berichteten) Grund für dieses Verbot war die Klage des Unternehmens Ericsson, das Patentverletzungen geltend machte. 

Nach einer ersten Anhörung gibt es nun eine neue Entwicklung in dem Fall. Ab sofort darf Xiaomi zumindest wieder das Mi3 und 1S in Indien verkaufen. Dies ist möglich, da die beiden Geräte auf Snapdragon Prozessoren von Qualcomm basieren und Qualcomm eine Lizenzvereinbarung mit Ericsson im Bezug auf die Patente des Unternehmens hat. 

Andere Geräte wie das beliebte Redmi Note Phablet dürfen allerdings weiterhin nicht importiert oder verkauft werden da diese auf Prozessoren von anderen Unternehmen wie MediaTek basieren. Eine Aufhebung des Verbots könnte voraussichtlich frühestens am 8. Januar 2015 im Rahmen der nächsten Anhörung in dem Fall erfolgen. Trotz dieser neuen Entscheidung des Gerichts beharrt Ericsson weiter darauf, dass Xiaomi unabhängig vom Prozessor für jedes importierte Gerät eine Lizenzgebühr zahlen soll. Eine außergerichtliche Einigung scheint momentan sehr wahrscheinlich da Xiaomi durch das Verkaufsverbot mit jedem Tag Geld verliert. 

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Autor: Sebastian Schneider, 16.12.2014 (Update: 16.12.2014)