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Zelda Ocarina of Time für Switch 2 ist laut geleaktem Test gelungen, trotz mancher Probleme

Link im Zelda Ocarina of Time Remake
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Das Remake von Zelda Ocarina of Time für die Switch 2 erscheint in Kürze
NPR hat bereits vor Ablauf des Testembargos seine Eindrücke von Zelda Ocarina of Time für die Switch 2 veröffentlicht. Nach Ansicht des Autors lohnt sich die Rückkehr zum N64-Klassiker dank der überarbeiteten Grafik und Steuerung. Einige merkwürdige Charakter-Neugestaltungen könnten bei Spielern allerdings auf Unverständnis stoßen. Zudem könnte der Spielfluss weniger rund wirken.

Das Testembargo für Zelda Ocarina of Time endet voraussichtlich am 4. November. NPR hat allerdings bereits zwei Tage vor dem Erscheinungstermin einen Test des Switch-2-Spiels veröffentlicht und anschließend wieder gelöscht. Der vorzeitig geleakte Testbericht beschreibt das Remake als originalgetreue Umsetzung, sieht aber nicht alle Änderungen als spielerische Verbesserungen.

Laut NPR modernisiert die überarbeitete Grafik des ursprünglichen Zelda-Spiel für das N64 auf überzeugende Art und Weise. Der neue Grafikstil lässt manche Figuren allerdings etwas albern wirken, etwa Nabooru. Technische Details wie Auflösung und Bildfrequenz bestätigt der Autor leider nicht.

Neue Steuerung und Kameraperspektive

Zu den auffälligsten Vorteilen des Remakes gehören die überarbeitete Steuerung und die Kameraperspektive über Links Schulter. Eine wichtige Neuerung ist die Sprungtaste, die etwas mehr Kontrolle über seine Bewegungen ermöglicht. Der Test weist allerdings auch darauf hin, dass Fans die sorgfältig abgestimmten festen Kameraperspektiven vermissen könnten.

Die Kämpfe laufen flüssiger ab, und der einfache Wechsel zwischen Waffen und Gegenständen kommt gut an. Das Nintendo-interne Entwicklerstudio könnte allerdings die Gelegenheit verpasst haben, auch den Wechsel zwischen anvisierten Gegnern zu vereinfachen. Ob die Angriffe der Bosse weniger vorhersehbar sind, geht aus dem Test nicht hervor.

Eine weitere auffällige Neuerung sind vollständig vertonte Zwischensequenzen. Die Geschichte bleibt der Handlung von 1998 treu, bei der Darstellung der Figuren nimmt sich das Switch-2-Spiel jedoch Freiheiten. Ein Nachteil ist, dass die neuen Zwischensequenzen Spieler ausbremsen können, die möglichst bald Hyrule und seine einprägsamen Dungeons erkunden möchten.

Wie könnte die Metacritic-Wertung ausfallen?

Trotz einiger verhaltener Einschätzungen deutet der geleakte Test darauf hin, dass das Remake bei treuen Zelda-Fans Anklang finden dürfte. Zwar bezeichnet der Autor es als "hervorragend und auf das Wesentliche konzentriert", der konservative Ansatz bietet aber auch Anlass zur Kritik. Bereits die 3DS-Version von 2011 hat den Titel überarbeitet. Einige Fans haben sich deshalb eine Erweiterung des Spielerlebnisses statt einer erneuten Neuauflage gewünscht.

NPR hat keine Wertung für das Switch-2-Spiel vergeben. Diese rückt angesichts des näher rückenden Erscheinungstermins von Ocarina of Time zunehmend in den Fokus. Nach den Eindrücken dieses Tests könnte es dem Remake schwerfallen, die rekordverdächtige Metacritic-Wertung von 99 Punkten des N64-Klassikers zu erreichen.

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Autor: Adam Corsetti,  3.11.2026 (Update:  3.11.2026)