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iOS: So hätte die Alternative ausgesehen

AcornOS erinnert an das OS des früheren iPod. Das Clickwheel ist virtuell. (Bild: Video-Screenshot)
AcornOS erinnert an das OS des früheren iPod. Das Clickwheel ist virtuell. (Bild: Video-Screenshot)
Wäre das iPhone ohne iOS, Touch-Interface und Apps ebenso erfolgreich? Vermutlich nicht. Die Alternative, die damals angeblich als OS im Raum stand, hätte dies aber wohl kaum ermöglicht. Ein Video zeigt nun angeblich "AcornOS".

Als das iPhone bei Apple in Entwicklung war, gab es gleich mehrere Teams, die Vorschläge für das Betriebssystem des iPhones entwarfen. Schließlich sollte es eine Revolution werden. Da man mit dem iPod schon Erfahrung hatte und sich dessen Steuerung per Click-Wheel bewährt hatte, gab es wohl bei Apple auch ein Team, dass diese Click-Wheel-Steuerung auf den Touchscreen des iPhone übertragen wollte.

Der Leaker Sonny Dickson hat nun ein Video veröffentlicht, dass die angebliche iOS-Alternative namens "AcornOS" zeigt. Im Video wirkt die Steuerung recht umständlich: Während die Steuerung per Click-Wheel beim Scrollen durch Musiktitel noch gut funktionierte, wirkt sie in kleinteiligen Textmenüs dann doch recht umständlich und im Vergleich zum eher grafischen iOS auch reichlich "unsexy". Außerdem bietet zumindest die Vorschauversion keinen ersichtlichen Browser. Damit wäre das iPhone wohl kaum so erfolgreich geworden.

Auf dem Prototypen im Video gibt es allerdings bereits den vollflächigen Touchscreen des späteren iPhones, auf dem allerdings ein Click-Wheel simuliert wird, über das die Bedienung läuft. Gut, dass sich Apple schließlich für iOS entschieden hat, aber dennoch ist es interessant, die alternativen Vorschläge mal zu Gesicht zu bekommen.

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Autor: Florian Wimmer,  7.01.2017 (Update:  7.01.2017)
Florian Schmitt
Florian Schmitt - Managing Editor Mobile
Als ich 12 war, kam der erste Computer ins Haus und sofort fing ich an rumzubasteln, zu zerlegen, mir neue Teile zu besorgen und auszutauschen – schließlich musste immer genug Leistung für die aktuellen Games vorhanden sein. Als ich 2009 zu Notebookcheck kam, testete ich mit Leidenschaft Gaming-Notebook, seit 2012 gilt meine Aufmerksamkeit vor allem Smartphones, Tablets und Zukunftstechnologien.