Notebookcheck

Shopping Guide: Subnotebooks und Netbooks im Vergleich

Redaktion, 25.11.2011

Klein und fein. Noch vor einigen Jahren waren Subnotebooks mit kompakten Abmessungen ein Spielzeug für gut betuchte Businesskunden. Heute ist diese Geräteklasse dank verschiedenster Preisklassen sehr beliebt. Hinzu gesellen sich in diesem Artikel Netbooks mit stromsparender Hardware und günstigem Einstiegspreis. Finden Sie in diesem Artikel einige spannende Geräte zum kommenden Weihnachtsfest.

In diesem Artikel blicken wir auf die letzten Monate zurück und geben Ihnen eine Empfehlung für die Geräteklassen Subnotebook und Netbook. Damit treffen zwei Kategorien aufeinander, die größentechnisch nicht weit auseinander liegen, aber in den Punkten Leistung, Ausstattung und Preis allerdings teils große Differenzen aufzeigen.

Subnotebooks erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit. Ein kompakteres Gehäuse, ein geringeres Gesamtgewicht, eine höhere Akkulaufzeit und unterschiedliche Angebote für jeden Geldbeutel sind Grundzutaten. Dazu kommt, dass die Leistung bei kleinerem Chassis nicht zwingend abnehmen muss.

Im zweiten Teil präsentieren wir einige Netbooks, auch wenn diese in letzter Zeit an Präsenz verloren haben. Ein Grund dafür ist der Boom rund um das Thema Tablet und Smartphone. Nichtsdestotrotz sind aktuelle Netbooks im Handel zu finden, die für einfache Office-Anwendungen gedacht sind und vor allem durch einen günstigen Preis Käufer anlocken sollen.

Subnotebooks

Apple MacBook Air 13 Mid 2011

Das Ultrabook in der Welt der Apple-Rechner
Apple MacBook Air 13 Mid 2011

Den Anfang in der Kategorie Subnotebook macht das Apple MacBook Air 13 Mid 2011. Dazu sei gesagt, dass die Sortierung keine Gewichtung oder Präferenz beinhaltet. Die Geräte sind nach Hersteller alphabetisch sortiert.
Zurück zum Gerät: Mit der dritten Generation bietet Apple ein schlankes Multimedia-Subnotebook, dass im Vergleich zum Vorgänger zwar das gleiche Gehäuse besitzt, aber das neue Innenleben auf Intel Sandy Bridge Basis, die beleuchtete Tastatur und die Thunderbolt-Schnittstelle sind deutliche Unterscheidungsmerkmale. Für Letztere gibt es momentan aber nur sehr wenig, und zudem teures, Zubehör. Ein weiteres Manko der neusten Generation ist die fehlende Option auf einen matten Bildschirm. 

Der Einstiegspreis für das MacBook Air 13 Mid 2011 liegt bei 1249 Euro (UVP). Dafür werkeln im Inneren ein Intel Core i5-2557M Dual-Core Prozessor samt integrierter Grafik, 4 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte SSD-Speicher. Der Austausch der Komponenten ist dabei nur sehr beschränkt oder gar nicht möglich. Ein Vorteil des MacBook Air ist der 13,3-Zoll-Bildschirm, der eine vergleichsweise helle Beleuchtung und eine Auflösung von 1440 x 900 Pixel bietet.

Insgesamt positioniert sich das Subnotebook von Apple als schlankes Premiumgeschenk, dessen Preis durchaus gerechtfertigt ist. Die Wunschkonfiguration sollte man vor dem Kauf aber gründlich durchdenken. Auch das Mac OS X Betriebssystem unterscheidet es maßgeblich von den folgenden Windows-Alternativen.

Zum Test: Apple MacBook Air 13 Mid 2011

» Das Apple MacBook Air 13 ist derzeit ab 1188,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich (1,7 GHz, 4 GB, 128 GB SSD).

Asus U36SD

Ein schlankes Arbeitsgerät mit SSD
Asus U36SD

Der taiwanische Hersteller Asus bietet schon seit längerer Zeit verschiedene Subnotebook mit 13,3-Zoll-Bildschirm (1366 x 768 Pixel, Glare-Type) an. Mit dem U36SD-RX114V ist seit kurzem das Update mit aktueller und noch flinkerer Hardware auf dem Markt. Zeitgleich ist aber auch der Preis in die Höhe gegangen. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) von 1299 Euro ist die aktuelle Variante deutlich teurer als die Mainstream-Variante Asus U36JC-RX081V mit einem Straßenpreis von zirka 830 Euro.

Dafür bekommt man neben dem Mittelklasse Dual-Core Prozessor Intel Core i5-2410M und der dedizierten Nvidia GeForce GT 520M aber auch ein schnelles und modernes SSD mit 160 GByte Kapazität. Das schlanke Gehäusedesign, die gute Akkulaufzeit und die wertige Verarbeitung sind weitere Pluspunkte, die "nur" durch den Bildschirm und die schwache Webcam torpediert werden. 

Aufgrund der insgesamt besseren Performance in unserem Testbericht ziehen wir das Subnotebook von Asus (1099 Euro) dem günstigeren Samsung QX412 mit SSD-Speicher und 14-Zoll-Bildschirm (879 Euro) vor. Abgesehen davon ist man mit der Alternative von Samsung keinesfalls schlecht bedient. Anders sieht es bei den aktuellen Acer Aspire TimelineX Geräten (3830TG4830TG5830TG) aus, die alle mit dem Thema Throttling zu kämpfen haben.

Zum Test: Asus U36SD-RX114V

» Das Asus U36SD ist derzeit ab 755,- bei Amazon.de erhältlich.

Asus Zenbook UX31

Überzeugendes Gerät einer neuen Geräteklasse
Asus Zenbook UX31 Ultrabook

Mit dem Asus Zenbook UX31 hat es auch ein brandneues Ultrabook in unsere Kaufempfehlungen für Weihnachten geschafft. Im Grunde kann man das UX31 mit aktueller Hardware und einem 13,3-Zoll-Bildschirm zur Kategorie der Subnotebook zählen, aber zusammen mit Intel wird aktuell die eigene Klasse der Ultrabooks propagiert.
Ähnlich der Serie 9 von Samsung, die mit dem kleineren 900X1B auch in diesem Artikel vertreten ist, sollen die schlanken Geräte den Notebookmarkt auffrischen und eine Alternative zu Apples MacBook Air Reihe sein.  Zum Launch bringen neben Asus auch Acer, Lenovo und Toshiba Ultrabooks auf den Markt. Im Vergleich zum bereits getesteten Acer Aspire S3 schneiden die Geräte von Asus besser ab.

Das Zenbook UX31 ist mit je nach Wunsch mit einem Intel i5 oder i7 Dual-Core ULV-Prozessor ausgestattet. In der kleineren Variante (UX31E-DH52B) werkelt ein Intel Core i5-2557M mit 1,7 GHz, 128 GByte SSD-Speicher sowie 4 Gbyte Arbeitsspeicher im Inneren. Weitere Vorteile sind die hohe Displayauflösung von 1600 x 900 Pixel, das schicke Unibody-Gehäuse aus widerstandsfähigem Aluminium, eine gute Bildschirmhelligkeit, angenehme Eingabegeräte und niedrige Geräuschemissonen. Dem Gegenüber stehen die spiegelnde Bildschirmoberfläche, ein fehlender Kensington Lock und die fehlende Erweiterbarkeit der Komponenten.

Mit einem Einstiegspreis von 999 Euro (UVP) gehören die Ultrabooks von Asus momentan noch zu den Premium-Geräten in der Klasse, da beispielsweise der Gegenspieler von Acer schon ab 799 Euro (UVP) verkauft wird. Angesichts der Qualitäten und einem Unterschied von 11% in unserer Gesamtbewertung ist diese Zusatzinvestion aber gut angelegt. 

Zum Test: Asus Zenbook UX31

» Das Asus Zenbook UX31 Ultrabook ist derzeit ab 999,- bei Amazon.de erhältlich.

Dell Vostro V131

Schlank und elegant für KMUs
Dell Vostro V131

Dass ein Office-Noteboook nicht immer ein langweiliger Kasten sein muss, zeigt Dell mit dem Vostro 131. Dabei handelt es sich um ein 13,3-Zoll-Subnotebook, welches die Nachfolge des V130 antritt. In der Neuauflage hat Dell äußerlich nur Feinheiten angepasst, aber dem Inneren eine Frischzellenkur in Form von Intel Sandy Bridge CPUs verpasst. In unserem Test konnte die Kombination aus stärkerer Hardware und 6-Zellen-Akku überzeugen. Die überarbeitete Tastatur samt Hintergrundbeleuchtung ist ein weiterer Pluspunkt.

Nachteil an diesem Angebot ist das nur durchschnittliche Display. Im Innenbereich macht sich dies nicht so stark bemerkbar, aber Außen fehlt der matten Oberfläche die notwendige Unterstützung seitens Displayhelligkeit. Schade ist die Tatsache, dass permanent eine hörbare Geräuschkulisse von diesem Subnotebook ausgeht. Ein Grund ist die schnelldrehende Festplatte in unserem Testgerät.

Kommen wir zum Preis und weiteren Informationen für den Weihnachtseinkauf. Das Dell Vostro V131 wird direkt bei Dell in der B2B-Sparte angeboten. Dementsprechend sind die Preise exklusive Mehrwertsteuer ausgeschildert und ein Rückgabegerecht gibt es dort ebenso nicht (nur bei Privatkauf). Gleichzeitig beträgt die standardmäßige Garantielaufzeit nur 12 Monate. Ein großer Vorteil ist der Preis. Los geht es bereits ab 299 Euro mit Celeron CPU (355 Euro inkl. MwSt.). Unserer Meinung nach lohnt sich ein Einstieg aber erst mit Sandy Bridge Prozessor (439 bzw. 522 Euro). Für Privatkunden lohnt ein Blick zu verschiedenen E-Tailern, die neben dem Rückgaberecht zum Teil 24 Monate Garantie in der Standardausstattung bieten.

Zum Test: Dell Vostro V131

» Das Dell Vostro V131 ist derzeit ab 567,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich.

Lenovo ThinkPad X220

Das vielseitige Arbeitstier in dieser Klasse
Lenovo ThinkPad X220

Ein Name darf in dieser Kategorie natürlich nicht fehlen: Lenovo. Mit dem ThinkPad X220 hat es das Unternehmen in unseren Einkaufsführer geschafft. Ein kleines Subnotebook mit mattem 12,5-Zoll-Bildschirm, das als eierlegende Wollmilchsau durchgehen möchte. Die gewohnten Vorzüge eines ThinkPads, aktuelle Hardware, unterschiedliche Konfigurationsmöglichkeiten, eine gute Akkulaufzeit und nicht zuletzt eine Garantielaufzeit von 36 Monaten klingen verlockend. 

Um nur einige Optionen zu nennen, die mit dem X220 möglich sind: IPS-Bildschirm mit besonders weiten Blickwinkeln, die Integration eines SSDs über den freien mSATA-Slot (zusätzlich zu HDD oder SSD als sekundärer Massenspeicher), eine Intel Core i7-2620M Non-ULV CPU, USB 3.0 oder ein UMTS-Modul. Insgesamt ein kompaktes Gerät für den ambitionierten Heimanwender oder natürlich für den Büroalltag.

Im Onlineshop von Lenovo ist das ThinkPad X220 ab rund 1000 Euro erhältlich, wobei die Preise für das Topmodell mit Intel Core i7-2620M und UMTS erst bei über 2000 Euro enden. Erfreulich: Das IPS-Panel ist mit einem Preiszuschlag von nur 40 Euro günstig zu haben und für Studenten gibt es günstige Edu-Angebote. Mit einem Einstiegspreis von zirka 690 Euro zuzüglich Versand ist der Unterschied hier beachtlich.

Zum Test: Lenovo ThinkPad X220

» Das Lenovo ThinkPad X220 (Non-Edu) ist derzeit ab 1229,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich.

Samsung Serie 9 900X1B

Direkter Gegenspieler des Apple MacBook Air 11
Samsung Serie 9 900X1B

Mit dem 900X1B hat Samsung nach einigem Hin und Her auch die 11,6 Zoll Variante der eigenen Ultra-Thin Serie 9 auf den deutschen Markt gebracht. Bekannte Stärken des größeren 900X3A (13,3 Zoll), wie das Gehäuse aus Duraluminium, die hochwertigen Eingabegeräte, den matten und hellen Bildschirm sowie die flinke Hardware samt SSD, wurden portiert. Mit diesen Features tritt das Subnotebook gegen das aktuelle MacBook Air Mid 2011 mit Aluminium-Chassis und Thunderbolt-Schnittstelle an. Mit einem Testergebnis von 88 Prozent muss sich diese Windows-Alternative keines Falles verstecken.

Kritikpunkte sind das verschlossene Gehäuse (bedingte Erweiterbarkeit), der fehlende HDMI-Adapter sowie Dockingport, die Temperaturentwicklung unter Last sowie die Ladezeit des Lithium-Polymer Akkus.

Preislich unterscheiden sich die Geräte wenig. Das Samsung Serie 9 900X1B wird für 999 Euro (UVP) angeboten und bietet dafür ab Werk 4 GByte RAM. Das Gegenstück mit angebissenem Apfel ist mit einer UVP von 949 Euro auf den ersten Blick günstiger, bietet dafür aber auch nur 2 GByte fest integrierten Arbeitsspeicher. 4 GByte kosten in Folge rund 100 Euro Aufpreis (UVP). In einem aktuellen Preisvergleich schlägt Samsung sogar den Einstiegspreis von Apple. Bei Amazon.de wird das 900X1B beispielsweise für 939 Euro inklusive Versand angeboten.

Zum Test: Samsung Serie 9 900X1B

» Das Samsung Serie 9 900X1B ist derzeit ab 912,- bei Amazon.de erhältlich.

Sony Vaio SB3 Serie

Multimedia-Subnotebook mit aktueller Hardware
Sony Vaio SB3 Serie

Auch der japanische Konzern Sony hat Subnotebooks mit 13,3-Zoll-Bildschirm im Angebot. Neben der Z-Serie, zu der wir gleich kommen, ist auch die S-Serie in diesem Bereich angesiedelt. Im Vergleich zu SA-Geräten (Kohlefaser) kommt die Serie SB mit einem Kunststoffgehäuse und ist mit einem Einstiegspreis von rund 800 Euro eine kostengünstige Alternative für die Masse. Durch verschiedene verfügbare Farbvarianten lässt diese sich auch personalisieren.

Haptik und Verarbeitung wirken hochwertig, aktuelle Hardware ist in Form verschiedener Sandy Bridge Prozessoren an Bord und der matte Bildschirm sowie die Möglichkeit eine Dockingstation bzw. einen Akku-Slice anzuschnallen gefallen. Weitere Pluspunkte sind die Tastatur mit Beleuchtung, akzeptable Akkulaufzeiten und die Idle-Emissionen. Tangiert wird der positive Eindruck durch die mäßige Gehäusestabilität, die mittelmäßigen Bildschirmwerte, eine manuelle Grafikumschaltung sowie CPU-Throttling und die Emissionen unter Last.

Insgesamt bietet das aktuelle Sony Vaio SB nennenswerte Vorzüge, die wir häufig in dieser Preisregion vermissen. Ähnlich der Automobilindustrie ist der Basispreis nur ein Richtwert, der mit zahlreichen Optionen in die Höhe getrieben werden kann. Im Preisvergleich verschiedener Shops lassen sich nochmals 50 Euro sparen, wobei bei diesen Anbieten in der Regel die Konfigurationsmöglichkeiten entfallen.

Zum Test: Sony Vaio VPC-SB2L1E/W

» Das Sony Vaio VPC-SB3 ist derzeit ab 779,- bei Amazon.de erhältlich.

Sony Vaio Z21 Serie

Ein teures Geschenk unter dem Weihnachtsbaum
Sony Vaio Z21 Serie

Zum Abschluss dieser Klasse lockern wir die Preisschraube nochmals etwas, denn die Sony Vaio Z-Serie ist das Premium-Gerät in diesem Bereich, dessen Basispreis von hohen 1750 Euro schnell noch verdoppelt werden kann. Auch wenn dieses Subnotebook in unserem Testbericht viele Dinge gut macht, bedeutet ein hoher Preis nicht gleichzeitig eine überdurchschnittliche Bewertung. Insgesamt hat es „nur“ für 86 % gereicht. 

Diese sind der externen Grafiklösung mit alten OpenGL Treibern, fest verlötetem Speicher und fehlende Performance im Gaming-Betrieb zuzurechnen. Ein Blu-ray-Laufwerk, UMTS, gute Akkulaufzeiten, leiser Betrieb im Idle-Modus, eine hohe Anwendungsperformance, ein kompaktes Gehäuse und ein helles und kontrastreiches Display sind dagegen Punkte, die sich viele Kunden auch von anderen Geräten wünschen würden.

Ähnlich der Vaio SB-Serie bieten auch diverse Händler, neben Sony selbst, dieses Subnotebook an, wobei auch hier die Konfigurationsvielfalt zu Gunsten eines meist günstigeren Preis (vorkonfiguriert) entfällt. Darf das Geschenk zu Weihnachten auch preislich im Premium-Segment liegen? Mit Intel Core i7-2620M CPU, 512 GB SSD-RAID, UMTS und 13,1 Zoll Vaio Display Premium mit einer nativen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel liegen schnell über 4000 Euro unter dem Weihnachtsbaum. Merry Christmas!

Zum Test: Sony Vaio VPC-Z2Q9E/B

» Das Sony Vaio VPC-Z21 ist derzeit ab 2099,- bei Notebooksbilliger.de erhältlich.

Netbooks

Acer Aspire One 722

Netbook mit HD-Display und AMD-Hardware
Acer Aspire One 722

In der kleineren Klasse beginnen wir mit dem Acer Aspire One 722. Dabei handelt sich um ein Netbook mit glossy 11,6-Zoll-BildschirmAMD C-50 Dual-Core APU mit 1 GHz Taktfrequenz und einem schicken Displaydeckel. Die Auflösung von 1280 x 720 Pixel, die leichte Erweiterbarkeit, die geringen Emissionen sowie die gebotenen Akkulaufzeiten sind Pluspunkte für dieses Gerät.

Dem Gegenüber stehen eine Garantielaufzeit von 12 Monaten, durchschnittliche Displaywerte, die fehlende Gehäusestabilität und die Temperaturen unter Last. Insgesamt ein einfaches Netbook für leichte Office-Anwendungen. Für aufwändigere Multimedia-Aufgaben oder Games ist dieses Gerät nicht gerüstet. Mittlerweile ist das Aspire One 722 schon mit der neueren AMD C-60 APU erhältlich, die auch eine Übertaktungsfunktion beinhaltet. Erhältlich ist das Netbook für 349 Euro.

Zum Test: Acer Aspire One 722

» Das Acer Aspire One 722 (AMD C-60) ist derzeit ab 365,- bei Amazon.de erhältlich.

HP Mini 5103

Kommt auch mit einer Schulklasse zurecht!
HP Mini 5103

Was das Lenovo ThinkPad in der Geräteklasse Subnotebook ist, stellt das HP Mini 5103 im Bereich der Netbooks dar. Das Design ist kein Eye-Catcher, da es vornehmlich für Bildungseinrichtungen gedacht ist. Die Island-Style Tastatur, die gute Anwendungsleistung (im Vergleich zur AMD C-50 APU), die flinke Festplatte, ein integriertes UMTS-Modul und ein matter Touchscreen unterscheiden das HP-Netbook von einigen Mitbewerbern. Auch hier schwächen die Garantie, der spärliche Lieferumfang und der Schnittstellenumfang den Eindruck, zumal das HP Mini 5103 mit einem Preis von über 400 Euro nichts für Schnäppchen-Suchende ist.

Im aktuellen Preisvergleich ist das Netbook ab rund 460 Euro mit Intel Atom N550 CPU erhältlich. Das Modell mit dem älteren Intel Atom N455 geht bereits für 360 Euro über die Ladentheke, liegt damit aber immer noch über dem „üblichen“ Netbook-Preis von rund 299 Euro.

Zum Test: HP Mini 5103

» Das HP Mini 5103 (Intel Atom N455) ist derzeit ab 402,- bei Amazon.de erhältlich.

Samsung NC210

Der kleine Hai mit guter Laufzeit
Samsung NC210

Mit der jüngsten Netbook-Serie hat Samsung einige hübsche Geräte auf den Markt gebracht, deren „Shark-Design“ durch eine leichte Welle in der Formensprache optisch ansprechend ist. Mit einem Intel Atom N550 Dual-Core-Prozessor, eine rmatten Bildschirmoberfläche, einer guten Tastatur und einer interpolierbaren Auflösung von 1152 x 864 Pixel bei einer Diagonalen von 10,1-Zoll eine schlagfertige Kombination in diesem Segment. Neben der positiven Laufzeit von über 10 Stunden trüben teils Verarbeitung, die langsame Festplatte und die geringe Anschlussvielfalt die Freude.

Das von uns getestete Modell NC210-A01DE erhält insgesamt eine gute Bewertung von 85 Prozent. Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 349 Euro liegt das Netbook zwar etwas über dem üblichen Schnitt, bietet dafür aber auch Argumente für ein Mehraufwand von rund 50 Euro. Im aktuellen Preisvergleich ist das NC210 bereits für 255 Euro erhältlich. Ein Grund könnte die bereits verfügbare Nachfolge-CPU Intel Atom N570 sein.

Zum Test: Samsung NC210

Samsung NF310

Netbook mit HD-Display und Design-Gehäuse
Samsung NF310

Mit dem NF310 hat es Samsung in dieser Kategorie ein zweites Mal in unsere Empfehlungen geschafft. Änhlich dem NC210 ist das Netbook mit einem matten 10,1-Zoll-Bildschirm ausgestattet, der allerdings mit feineren 1366 x 768 Pixel auflöst. Die gute Verarbeitung, die starken Akkulaufzeiten der Intel Atom N550 Kombination sowie die Eingabegeräte als auch die Lautsprecher überzeugen. Mit nur drei nennenswerten Minuspunkten kommt das Gerät in unserem Testbericht insgesamt ein wenig besser weg und erhält eine Wertung von 86 %.

Leistungstechnisch ist diese Konfiguration zwar kein Stern am Himmel, der Gesamteindruck überzeugt aber. Aufgrund der aktuellen Netbook-Flaute, die durch den Boom von Smartphones und Tablets ausgelöst wurde, ist auch das NF310 nur noch bedingt erhältlich. Dafür sind die Preise auf ein gutes Niveau gesunken. Aktuell sind für dieses Gerät noch rund 300 Euro fällig.

Zum Test: Samsung NF310

» Das Samsung NF310 (Gebraucht) ist derzeit ab 302,- bei Amazon.de erhältlich.

Toshiba NB550D

Buntes Gerät mit AMD-Herz und HK-Soundsystem
Toshiba NB550D

Den Abschluss in diesem Guide bildet das Toshiba NB550D mit AMD Fusion Hardware, 10,1-Zoll-Bildschirm und farbenfrohem Gehäuse. Neben diesen Features sticht vor allem das Soundsystem von Harman Kardon in der Handballenauflage hervor. Das Klangbild unterscheidet sich erheblich vom üblich schlechten Einheitsbrei der meisten Netbooks. Ein weiteres nettes Feature ist die flüssige HD-Wiedergabe, die dank AMD Radeon HD 6250 Grafik ermöglich wird.

Die nur mäßige Performance der AMD C-50 CPU, der durchschnittliche Bildschirm, das vollgepackte Betriebssystem mit zahlreicher Bloatware und die Beschriftung der Tastatur sind Minuspunkte dieser Konfiguration. Schlussendlich bleibt die Bewertung dieser Punkte immer eine Frage der Ansprüche. Mit einem aktuellen Preis von 299 Euro (UVP) liegt das Netbook im Rahmen für diese Geräteklasse.

Zum Test: Toshiba NB550D

» Das Toshiba NB550D (AMD C-50) ist derzeit ab 299,- bei Amazon.de erhältlich.

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Autor: Redaktion (Update:  9.07.2012)