Test Asus Transformer Pad Infinity TF700T Tablet/MID

Luxus-Liner. Mit dem Transformer Pad Prime TF201 hatte Asus bereits ein echtes Top-Gerät im Angebot. Mit dem FullHD-tauglichen Infinity TF700T will Asus der Transformer-Serie nun die Krone aufsetzen. Wir sind gespannt.

In den vergangenen Monaten hat Asus mit seinen Transformer Pads den Tablet-Markt ganz schön aufgemischt. Allen voran das Prime TF201, welches nicht nur bei uns im Test sehr gut abgeschnitten hat. Sein Aluminiumgehäuse sorgte allerdings für Probleme beim WLAN- und GPS-Empfang. Das darauf folgende Transformer Pad TF300T aus Kunststoff hatte dieses Manko nicht, dafür konnte es in Sachen Display und Verarbeitung nicht ganz mit dem Prime mithalten. Mit dem brandneuen Highend Tablet Transformer Pad Infinity TF700T will Asus nun alles richtig machen und tolles Design, top Verarbeitung und Spitzenleistung in einem Gerät vereinen.

Auf dem Datenblatt können wir zumindest keine Patzer bei der Ausstattung entdecken. Angefangen beim 10.1 Zoll großen Display mit 1920 x 1200 Bildpunkten, über die potente Nvidia Tegra 3 CPU mit vier 1.6 GHz schnellen Kernen bis hin zum 64 GB großen internen Speicher lesen sich die Spezifikationen des Asus Transformer Pad Infinity TF700T wie das Who-is-Who der Tablet-Szene. Und damit die leistungsfähige Technik auch ein attraktives Aussehen erhält, setzt Asus beim neuen Topmodell wieder auf ein Aluminiumgehäuse im hauseigenen ZEN-Design. Dahinter verbergen sich feine, konzentrische Kreise auf der Gehäuseoberfläche, die das Licht brechen und so die "Sinne stimulieren" sollen. Wie auch immer: Das Infinity sieht klasse aus. Auch, weil es sehr flach ist.

Das Infinity TF700T wäre kein Transformer Pad, würde es sich nicht mit einer Docking-Tastatur koppeln lassen. Und so kommt auch das neue Spitzenmodell von Asus mit einer gebundelten Tastatur, die nicht nur das Tippen beschleunigt, sondern auch weitere Schnittstellen und zusätzliche Akkukapazität bereitstellt. Ausführungen ohne Bundle Dock sollen Mitte Juli folgen. Von einem 3G- bzw. LTE-Modell hat Asus bis dato allerdings noch nichts verlauten lassen.

Gehäuse

Wie wir testen - Gehäuse

ZEN-Design nennt Asus die konzentrischen Kreise.
ZEN-Design nennt Asus die konzentrischen Kreise.

Mit dem Transformer Pad TF300T hat Asus einen kurzen Ausflug in die Welt der Kunststoffgehäuse unternommen. Jetzt sind die Taiwaner wieder zu Aluminium zurückgekehrt und wandeln damit auf den Spuren des erfolgreichen Prime TF201. Auch das aktuelle Topmodell von Asus, das Transformer Pad Infinity TF700T, setzt wieder auf das Asus eigene ZEN-Design mit konzentrischen Kreisen, die in die Alu-Oberfläche eingelassen sind. Unser Testgerät mit dem Produktcode TF700T-1B130A kommt in der Farbe Amethystgrau daher. Die leichte Violettfärbung steht dem 10.1-Zoll-Tablet gut. Sie wirkt weder zu kühl noch zu verspielt.

Gilt das New iPad als flaches Tablet, ist das Asus Infinity ultraflach. Die im Datenblatt angegebenen 8.5 Millimeter "Dicke" fallen schon bei der ersten Berührung positiv auf. Das Asus Device liegt einfach gut in der Hand. Dabei zählt es mit 598 Gramm nicht zu den ausgewiesenen Leichtgewichten in der 10-Zoll-Klasse.

In Sachen Verarbeitungsqualität knüpft Asus nahtlos an das sehr hohe Niveau des Prime TF201 an. Auch am Infinity TF700T haben wir nichts zu bemängeln – weder gibt es scharfe Kanten noch ungleichmäßige Spaltmaße. Zudem ist das Alu-Gehäuse sehr stabil und lässt sich nur mit Gewalt verwinden.

Das Display besteht wieder aus dem widerstandsfähigen Corning Gorilla Glas. Asus verbaut Version 2 des kratzfesten Glases, das laut Hersteller dünner geworden ist, ohne jedoch an Robustheit einzubüßen.

Bei unserem Testgerät mitgeliefert ist die von Asus bereits bekannte Docking-Tastatur. Sie ist ebenfalls aus Alu in derselben Farbe. Die Kreise des ZEN-Designs greift sie allerdings nicht auf. Die Verarbeitungsqualität muss sich hingegen nicht hinter der des Tablets selbst verstecken. Die Tastatur schlägt noch einmal mit 538 Gramm zu Buche, sodass die Einheit aus Tablet und Dock auf gut 1100 Gramm Gewicht kommt und damit auf dem Niveau sehr leichter Notebooks liegt. Da sich in der Docking-Tastatur jedoch ein zweiter Akku "versteckt", sollte das Asus Infinity jedes noch so ausdauernde Notebook bei der Akkulaufzeit locker in die Tasche stecken.

Ausstattung

Wie wir testen - Gehäuse

Wie in vielen aktuellen Tablets schlagen auch im Asus Transformer Pad Infinity TF700T gleich vier Herzen, und zwar in Form des Nvidia-SoC Tegra 3. Von den meisten Konkurrenten abheben kann sich das Asus Topmodell allerdings bei der Taktfrequenz der CPU. Rechnet nur ein Kern, erreicht die CPU maximal 1.7 GHz; sind alle Kerne gefordert, arbeiten sie mit 1.6 GHz. Wie bei allen Tegra-3-SoCs verfügt auch das Asus Infinity über einen fünften Kern, der nur bei anspruchslosen Aufgaben zum Einsatz kommt, um die Akkulaufzeit nachhaltig zu verlängern. Ebenfalls Bestandteil des SoC (System on a Chip) ist eine Grafikeinheit mit 12 Rechenkernen. Die Größe des Arbeitsspeichers beträgt ein GB, das ist mittlerweile klassenüblich.

Absolut nicht klassenüblich ist hingegen die hohe Auflösung des 10.1-Zoll-Displays. Es stellt 1920 x 1200 Bildpunkte dar und wird damit aktuell nur vom Retina-Display des New iPad übertroffen. Asus selbst spricht von einer FullHD-Auflösung, was natürlich nicht mit der unter FullHD bekannten Auflösung übereinstimmt. Wollen wir es so formulieren: Das Asus Display stellt mehr als die FullHD-Auflösung von 1920 x 1080 Pixel dar. Sei's drum – die Auflösung klingt auf jeden Fall vielversprechend. Erst recht, da es sich um ein Super-IPS-Panel handelt.

Die weitere Ausstattung in aller Kürze: 64 GB interner Speicher, per microSD-Karte um bis 32 GB erweiterbar, 8-Megapixel-Kamera rück- und 2-Megapixel-Objektiv frontseitig.

Software

Bereits mit dem Transformer Pad TF300T ist Asus auf den Android-4-Zug aufgesprungen. Das Infinity TF700T setzt ebenfalls auf das jüngste Google Betriebssystem namens Ice Cream Sandwich (ICS). Und wie beim Konzernbruder läuft auch auf dem Infinity-Tablet das Minor-Release 4.0.3. Daher gilt das bereits im Testbericht des Asus Transformer Pad TF300T Gesagte zum Google OS und zur weiteren Software-Ausstattung.

Kommunikation und GPS

Die App GPS Test zeigt: Empfang trotz Alu-Gehäuse einwandfrei.
Die App GPS Test zeigt: Empfang trotz Alu-Gehäuse einwandfrei.

Eigentlich sollte für aktuelle Tablets die drahtlose Kommunikation eine leichte Übung sein. Doch nach unserem Test des Asus Transformer Pad Prime TF201 wurden zahlreiche Stimmen in einschlägigen Online-Foren laut, die eine schlechte WLAN- und GPS-Performance anprangerten. Und tatsächlich: In einem Nachtest konnten wir zumindest die GPS-Schwäche ebenfalls feststellen. Problem war wohl das Metallgehäuse des Prime TF201, das die Signale zu stark abschirmte.

Natürlich haben wir uns dieser besonderen Thematik beim aktuellen Topmodell von Asus, das ja wieder aus Metall besteht, ausführlich gewidmet. Bei unserem Infinity-Testgerät war die GPS-Schwäche des Prime TF201 nicht vorhanden. An verschiedenen Orten – sowohl auf dem freien Land als auch in der Stadt und sogar im Wald – war der GPS-Empfang immer einwandfrei. Die Genauigkeit lag jeweils bei etwa 10 Meter.

Bei der kabellosen Ausstattung gibt es keine Unterschiede zum kürzlich getesteten Transformer Pad TF300T. Auch das Infinity kommt mit 802.11b/g/n WLAN (nur im 2.4-GHz-Band) und Bluetooth 3.0. Eine Version mit 3G-Modul hat Asus hingegen bisher nicht angekündigt. Das TF300T gibt es mit 3G und sogar als LTE-Version. Mal sehen, ob Asus da bei seinem Flaggschiff noch nachlegt. Denn wer sich ein Tablet dieser Preisklasse zulegt, will zumindest die Qual der Wahl haben.

Kameras und Multimedia

Schon beim Transformer Pad TF300T hat Asus zwei Kameras verbaut, wovon die rückwärtige ein 8-Megapixel-Modell mit Autofokus war. Das hat sich beim "Infinity" getauften Topmodell nicht geändert. Auf der Vorderseite kommt jetzt jedoch ein 2-Megapixel- statt eines 1.2-Megapixel-Sensors zum Einsatz.

Bei der rückseitigen Kamera gehen wir davon aus, dass Asus auf denselben Chip wie beim TF300T zurückgegriffen hat. Die "Incredible Camera" soll mit Blende f/2.2 besonders lichtstark sein und auch bei diffusen Lichtverhältnissen noch gute Ergebnisse liefern. Den beim TF300T gestrichenen LED-Blitz führt Asus beim Infinity TF700T wieder ein. Das wäre aus unserer Sicht nicht nötig gewesen. Die Leistung dieser Blitze ist für gewöhnlich indiskutabel und macht die Aufnahmen eher schlechter als besser. Videos dreht das rückwärtige Kameramodul in voller HD-Auflösung mit 1920 x 1080 Bildpunkten.

Die zweite, auf der Vorderseite oben rechts leicht neben der Mitte angebrachte Kamera löst mit zwei Megapixel auf. Für Fotos kommt sie aufgrund der Platzierung nicht infrage. Für Videotelefonie ist die Auflösung angemessen.

Hohe Megapixel-Zahlen mögen zwar in der Theorie gut klingen. Bei derart kleinen Sensoren, wie sie in Tablets zum Einsatz kommen, liegen die Probleme aber oft woanders. Meist fehlt es den Aufnahmen an Schärfe und Farbbrillianz, hinzu kommt oft ein starkes Bildrauschen bei nicht optimalen Lichtverhältnissen. Asus möchte dem bei der rückwärtigen Kamera mit einem besonders lichtstarken Sensor entgegenwirken. Und das gelingt auch zum Teil: Die Bilder taugen als Schnappschüsse allemal. Anspruchsvolle Fotografen werden dennoch eine gewisse Schärfe vermissen und die recht blassen Farben bemängeln. Wird das Licht etwas diffuser, ist es allerdings schnell vorbei mit guten Bildern. Da hat Asus den anderen Tablet-Herstellern also nichts voraus. Die Frontkamera taugt überhaupt nicht für Fotos. Die Bilder sehen aus, als kämen sie aus der Waschmaschine.

Asus Kamera mit 8 MP
Asus Kamera mit 8 MP
Asus Kamera mit 2 MP
Asus Kamera mit 2 MP
Referenz: Nikon D40
Referenz: Nikon D40

Videos anzusehen macht mit dem Asus Transformer Pad Infinity TF700T einfach Spaß. Das Display liefert satte Schwarztöne und leuchtende Farben. Hinzu kommt ein hoher Kontrast, sodass selbst düstere Filme mit vielen dunklen Sequenzen zu einem echten Kinovergnügen werden. Mit HD-Material jeglichen Datenformats hat das Device keine Probleme, was bei der starken CPU- und GPU-Ausstattung aber auch nicht anders zu erwarten war. Die Ausgabe an ein großes Display über HDMI gelingt ebenfalls einwandfrei.

Spiele

Um es kurz zu machen: Aktuelle Spiele, und seien sie auch noch so anspruchsvoll, stellen keinerlei Heraussforderung für das Asus Flaggschiff dar. Das Tablet ist einfach sehr leistungsstark. Nvidias Tegra-3-CPU und die integrierte GeForce-ULP-Grafikeinheit nehmen es auch mit geringeren Taktraten problemlos mit anspuchsvollen 3D-Titeln wie ShadowGun und Need for Speed Hot Pursuit auf.

Zum Spielspaß tragen außerdem die angenehm glatte Oberfläche des Display-Glases und der recht zuverlässig funktionierende Beschleunigungssensor bei.

Anspruchsvolle 3D-Spiele?
Anspruchsvolle 3D-Spiele?
Kein Problem!
Kein Problem!

Eingabegeräte und Bedienung

Normalerweise erfolgt die Bedienung eines Android-Tablets mit Ice Cream Sandwich ausschließlich über den Touchscreen. Google hat sich mit Android 4 endgültig von den bei Android-Smartphones und -Tablets obligatorischen Tasten verabschiedet. Beim Asus Transformer Pad Infinity TF700T müssen wir dennoch wieder über Tasten sprechen – über die an der Docking-Tastatur. Doch zunächst zum Tablet selbst.

Am multitouch-fähigen Touchscreen gibt es nichts zu kritisieren. Die Fingerbefehle werden verzögerungsfrei und präzise umgesetzt. Da man leicht über die Oberfläche gleitet, gehen auch Gesten gut von der Hand. Scrollen und schnelle Eingaben über die virtuelle Tastatur führen nicht zu Rucklern oder fehlenden Buchstaben. Dies hatten wir beim Test des Transformer Pad TF300T noch ein wenig bemängelt. Einziges kleines Manko: Dem automatischen Drehen des Bildschirms geht eine kleine Gedenksekunde voraus.

Bei unserem Testgerät handelt es sich um ein Bundle aus Tablet und Docking-Tastatur. Bisher ist auch nur diese Variante im Handel erhältlich. Die Versionen ohne Docking-Tastatur sollen aber laut Asus noch im Laufe des Monats Juli folgen.

Bei der Beurteilung der Docking-Tastatur verweisen wir auf den Test des Transformer Pad TF300T, das prinzipiell dieselbe Tastatur besitzt. Einziger nennenswerter Unterschied ist das Material des Gehäuses: Aluminium beim Infinitiy TF700T, Kunststoff beim TF300T. Dadurch ist das Dock des Infinity eine Spur verwindungssteifer und lässt sich beim Tippen nicht so weit eindrücken. Ansonsten gilt das bereits zum TF300T Erwähnte ohne Einschränkungen. Die Tastatur erlaubt schnelles Tippen, der Zugriff auf zahlreiche Funktionen wie WLAN und Bluetooth ein/aus gelingt bequem per Funktionstaste. Und auch das Touchpad macht seine Sache gut, wenngleich es recht klein geraten ist.

Display

Wie wir testen - Display

Vielleicht  d e r  Leckerbissen am Asus Transformer Pad Infinity TF700T ist das Display mit seiner Auflösung von 1920 x 1200 Pixel. Schon die technischen Daten lassen einem das sprichwörtliche Wasser im Mund zusammenlaufen. Asus kehrt mit dem Infinity-Tablet wieder zu einem Super-IPS-Panel zurück. Mit dieser Technik hat uns bereits das Display des Transformer Pad Prime TF202 vollends überzeugt. Und das neue Luxus-Tablet von Asus setzt die "Tradition" in beeindruckender Manier fort. Nicht nur, dass das Display eine sehr hohe Strahlkraft von maximal 563 cd/m2 besitzt, die Schärfe von Buchstaben und Bildern ist wirklich hervorragend. Fotos, die mit einer guten Kamera aufgenommen wurden, wirken auf dem Display gestochen scharf und lebendig.

Tatsächlich offenbart das Infinity-Display keine Schwäche. Zur hohen Helligkeit gesellen sich eine 92-prozentige Ausleuchtung, ein toller Schwarzwert von 0.34 cd/m2, der zu einem ebenso tollen Kontrast von 1658:1 führt.

535
cd/m²
535
cd/m²
516
cd/m²
543
cd/m²
563
cd/m²
541
cd/m²
542
cd/m²
519
cd/m²
517
cd/m²
Infos
Gossen Mavo-Monitor
Maximal: 563 cd/m²
Durchschnitt: 534.6 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 563 cd/m²
Schwarzwert: 0.34 cd/m²
Kontrast: 1656:1
Ausleuchtung des Bildschirms
Außeneinsatz: Die hohe Helligkeit überstrahlt die meisten Spiegelungen.
Außeneinsatz: Die hohe Helligkeit überstrahlt die meisten Spiegelungen.

Asus integriert wie schon beim Prime TF201 neben dem Helligkeitsregler einen zusätzlichen Button, der mit "IPS+" beschriftet ist. Aktiviert der User diese Funktion, leuchtet das Display noch einmal deutlich heller als im normalen "IPS"-Modus. Außerdem weißt das Tablet darauf hin, dass dieser Modus speziell für den Außeneinsatz bei Sonnenlicht konzipiert wurde. Denn wie nehezu jedes Tablet krankt auch das Asus Transformer Pad Infinity TF700T an einer stark spiegelnden Display-Oberfläche, die die Nutzung bei hellem Umgebungslicht zumindest deutlich einschränkt.

Asus jedoch weiß mit dem Transformer Pad Infinity TF700T selbst gleißendem Sonnenlicht mit einem extrem hellen Display entgegen zu treten. Solange man das Device in einem günstigen Winkel hält, reicht die maximale Helligkeit für nahezu jede Umgebung. Störende Reflexionen kann aber auch das hellste Display nicht ausblenden. Ansonsten machen mobile Ausflüge unter freiem Himmel mit den Infinity großen Spaß – auch am hellichten Tag.

Selbst bei extrem flachen Winkeln bleiben die Farben weitgehend stabil.
Selbst bei extrem flachen Winkeln bleiben die Farben weitgehend stabil.

Bei der Blickwinkelstabilität hat ein IPS-Display von vornherein schon gute Karten. Asus gibt im Datenblatt des Infinity-Tablets horizontal wie vertikal 178 Grad an. Und das glauben wir dem Hersteller, ohne es auf das Grad genau nachgemessen zu haben. Dabei zeigt sich, dass das Panel in der Horizontalen noch etwas stabiler ist als bei vertikalen Blickwinkeln. Doch auch beim Blick von oben und unten bleiben die Farben über einen sehr weiten Bereich stabil, lediglich der Kontrast lässt nach. Aber hier hat das Panel mehr als ausreichend Reserven. Erst spät muss man mit Aufhellungen bzw. Invertierungen leben.

Bei einem Sportwagen würde man wahrscheinlich sagen: Der muss seine Leistung erst einmal auf die Straße bringen. Doch ist das Asus Transformer Tab Infinity TF700T überhaupt ein Sportwagen? Aus unserer Sicht ist es eher eine stark motorisierte Luxuslimousine. Das ändert aber nichts daran, dass das Asus Topmodell zeigen muss, ob es seine Leistung aus dem Datenblatt auch in die Praxis übertragen kann.

Die Voraussetzungen sind jedenfalls denkbar günstig: Die aktuelle Vier-Kern-CPU Nvidia Tegra 3, im Inifinity mit 1.6 GHz (Multi-Core) bis 1.7 GHz (Single-Core) getaktet, und die integrierte Nvidia Grafikeinheit mit zwölf Rechenkernen versprechen jedenfalls Leistung im Überfluss. Andere Tablets mit derselben Basis, aber niedrigeren Taktraten, konnten sich bereits sehr weit vorne in der Riege der stärksten Tablets einreihen.

Bis auf eine Ausnahme, dem Gaming Index des Smartbench 2012, lässt das Asus Infinity keine Zweifel aufkommen, dass es aktuell mit das stärkste Tablet auf dem Markt ist, wenn nicht sogar das stärkste überhaupt. Den Ausrutscher beim Smartbench 2012 Gaming Index können wir uns nicht erklären. Das Ergebnis wurde aber in zahlreichen Durchläufen – mit und ohne Ladegerät – immer wieder mit marginalen Abweichungen bestätigt. In allen anderen Tests lässt das Asus Flaggschiff die versammelte Tablet-Prominenz hinter sich, zum Teil mit deutlichem Vorsprung. Auch das Appe New iPad kann nicht ganz gleichziehen.

Besonders beeindruckend sind die Ergebniss bei LinPack und dem AnTuTu-Benchmark. In beiden Tests zieht das Infinity der Konkurrenz auf und davon. Unterm Strich ist das Infinity eine echte Hochleistungsmaschine unter den modernen Tablets und derzeit in Sachen Leistung wohl nicht zu toppen.

Google V8 Ver. 7 - Google V8 Ver. 7 Score
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
1487 Points ∼8%
Apple iPad 3. Gen 2012-03
PowerVR SGX543MP4, A5x, 64 GB SSD
838 Points ∼5% -44%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
1312 Points ∼7% -12%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
1287 Points ∼7% -13%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
972 Points ∼5% -35%
Sunspider
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
1873.5 ms * ∼18%
Apple iPad 3. Gen 2012-03
PowerVR SGX543MP4, A5x, 64 GB SSD
1860 ms * ∼18% +1%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
1761 ms * ∼17% +6%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
1870 ms * ∼18% -0%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
2268.7 ms * ∼22% -21%

* ... smaller is better

Browsermark 1.0
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
118896 points ∼21%
Apple iPad 3. Gen 2012-03
PowerVR SGX543MP4, A5x, 64 GB SSD
126324 points ∼23% +6%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
116352 points ∼21% -2%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
119777 points ∼22% +1%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
93932 points ∼17% -21%
Smartbench 2012
default
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
3935 points ∼38%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
3759 points ∼36% -4%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
3476 points ∼33% -12%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
2025 points ∼20% -49%
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
1917 points ∼43%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
2599 points ∼58% +36%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
2371 points ∼53% +24%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
1406 points ∼32% -27%
Vellamo Mobile Web Benchmark 1.0.6 - Overall Score
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
1559 points ∼57%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
1528 points ∼55% -2%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
1440 points ∼52% -8%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
873 points ∼32% -44%
Linpack for Android
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
60.1 MFLOPS ∼9%
Apple iPad 3. Gen 2012-03
PowerVR SGX543MP4, A5x, 64 GB SSD
87.81 MFLOPS ∼13% +46%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
41.318 MFLOPS ∼6% -31%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
47.5 MFLOPS ∼7% -21%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
36.48 MFLOPS ∼5% -39%
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
106.8 MFLOPS ∼10%
Apple iPad 3. Gen 2012-03
PowerVR SGX543MP4, A5x, 64 GB SSD
141.98 MFLOPS ∼13% +33%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
89.242 MFLOPS ∼8% -16%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
101 MFLOPS ∼9% -5%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
58.87 MFLOPS ∼5% -45%
AnTuTu Benchmark v2 - Total Score
Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 64 GB SSD
12991 Points ∼53%
Acer Iconia Tab A510
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 32 GB SSD
11230 Points ∼46% -14%
Asus Eee Pad Transformer Prime TF201
GeForce ULP (Tegra 3), Tegra 3, 16 GB SSD
10938 Points ∼45% -16%
Samsung Galaxy Tab 2 10.1
PowerVR SGX540, OMAP 4430, 16 GB SSD
4941 Points ∼20% -62%

Emissionen

Wie wir testen - Emissionen

Geräuschemissionen

Je kürzer dieses Kapitel bei einem Tablet ausfällt, desto besser. Beim Asus Transformer Pad Infinity TF700T fällt es sogar sehr kurz aus. Das Device gibt in keinem Last irgendwelche Geräusche von sich. Das gilt auch für das Netzteil. So soll es sein.

Temperatur

Sich beim Thema Temperatur mit dem Konzernbruder Prime TF201 messen zu müssen, ist ein hartes Los. Denn das ehemalige Topmodell von Asus behielt selbst unter Volllast stets einen sehr kühlen Kopf und wurde an keinem Messpunkt wärmer als 25 Grad Celsius. Das ist Spitze. Und tatsächlich: Trotz des nahezu identischen Aluminiumgehäuses kann das Infinity da nicht mithalten. Mit Maximalwerten von gut 28 Grad im Idle-Mode und rund 34 Grad unter Last sind die Ergebnisse dennoch immer noch vorbildlich. Wir konnten zudem keinen Hot-Spot ermitteln. Die höchste Netzteiltemperatur lässt uns allerdings schon stutzen. Fast 63 Grad ist entschieden zu hoch und tut selbst Erwachsenen beim Anfassen schon weh. Zum Vergleich müssen wir wieder das Prime TF201 vom selben Hersteller heranziehen: 26.3 Grad.

Max. Last
 34.2 °C31 °C30.2 °C 
 30.1 °C30.1 °C29.9 °C 
 30.1 °C30 °C30 °C 
 
33.2 °C32.2 °C31.5 °C
31.8 °C31.4 °C31 °C
31.1 °C30.6 °C30.7 °C
Maximal: 34.2 °C
Durchschnitt: 30.6 °C
 Maximal: 33.2 °C
Durchschnitt: 31.5 °C
Netzteil (max.)  62.7 °C | Raumtemperatur 25.4 °C | Voltcraft IR-360

Lautsprecher

Im Datenblatt des Transformer Pad Infinity spricht Asus von Stereolautsprechern und der Unterstützung von High Definition Audio. Das klingt erstmal gut. Ein Blick auf die Rückseite des Tablets zeigt jedoch, dass wie beim Prime TF201 nur eine Öffnung für Lautsprecher vorhanden ist. Diese sitzt auf der rechten Seite. Daher ist es nicht weiter verwunderlich, dass wir dieselbe Kritik üben wie beim Konzernbruder: "Der Sound kommt daher stets von rechts und konnte im Test mit keiner Audio-Datei als Stereo wahrgenommen werden." 

Die Klangqualität des Lautsprechers entspricht etwa dem Gros aktueller Tablets. Für mobile Ausflüge und die Wiedergabe von Youtube-Videos taugt er ganz passabel. Für die Musikwiedergabe fehlt es aber einfach an Volumen und Brillanz. Beim Anschluss des Infinity an ein großes Display wird der Sound über HDMI ausgegeben, das funktioniert einwandfrei. Wer das Tablet als Music-Box nutzen will, sollte über gute Aktivlautsprecher nachdenken.

Akkulaufzeit

Wie wir testen - Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Ein hochgetakteter Vierkern-Prozessor samt leistungsfähiger Grafik wirken sich eher nachteilig auf die Akkulaufzeit eines Tablets aus. Das sieht offensichtlich auch Asus so. Denn gegenüber dem Transformer Pad TF300T kommt wieder ein stärkerer Lithium-Polymer-Akku zum Einsatz. Mit 25 Wh ist der Energiespeicher des Infinity-Tablets nun wieder exakt so groß wie beim Transformer Prime TF201. In der Docking-Tastatur bringt Asus noch einen zweiten Akku unter. Im angedockten Zustand stehen dann für das Gesamtsystem ganze 47 Wh Energie zu Verfügung. Das ist mehr als bei so manchem Ultrabook.

Die Leistungsaufnahme liegt für ein Tablet dieser Größe auf moderatem Niveau. Mit 4.6 bis 8.7 Watt im Idle-Betrieb kommt es an die ganz sparsamen Geräte wie ein Motorola Xoom 2 oder seinen eigenen Vorgänger, das Transformer Tab TF300T, nicht ganz heran. Bei starker Belastung von CPU und GPU mithilfe des App Stability Tests messen wir eine maximale Leistungsaufnahme von 12.8 Watt. Das geht ebenfalls vollkommen in Ordnung.

Stromverbrauch

Aus / Standby 0.2 / 0.3 Watt
Idle 4.6 / 7.5 / 8.7 Watt
Last 12.7 / 12.8 Watt
 
Legende: min: , med: , max:         Voltcraft VC 940

Akkulaufzeit

Nach den guten Ergbnissen des Asus Transformer Pad Prime waren wir bei der Ermittlung der Akkulaufzeit für das Asus Flaggschiff Infinity sehr gespannt. Die maximal mögliche Akkulaufzeit ermitteln wir mit einem Script, das im Browser Seiten eines Textdokuments aufruft und so das Lesen etwa eines E-Books simuliert. Die Helligkeit steht dabei auf minimal. Falls vorhanden, wird der Energiesparmodus aktiviert. Das TF700T hält bei diesem Test 13:20 Stunden durch – ein hervorragendes Ergebnis. Deutlich praxisnäher ist unser Surf-Test. Dabei ruft ein serverseitiges Script alle 40 Sekunden eine neue Webseite im Browser auf. Die Helligkeit steht auf 150 cd/m2. Das Ergebnis von gut sieben Stunden ist ebenfalls sehr gut. An den Klassenprimus in dieser Disziplin, das Apple iPad 3rd Gen, kommt das Asus Topmodell allerdings nicht heran. Und auch der Konzernbruder Prime TF201 hat hier die Nase noch ein ganzes Stück vorn.

Die Maximallast erzeugen wir mit dem Stability Test. Hier gibt das Infinity TF700T unerwartet früh auf. Schon nach nur 02:15 Stunden gehen dem Tablet die Lichter aus. Für den Alltagseinsatz ist dieser Wert aber weitestgehend uninteressant.

Wer eine wirklich lange Akkulaufzeit benötigt, sollte das Asus Transformer Pad Infinity zusammen mit der Docking-Tastatur betreiben. Im exemplarisch durchgeführten WLAN-Surf-Test hält das Gespann überragende 13:22 Stunden durch. Das sollte auch für die längste steckdosenfreie Zeit ausreichen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 20min
Surfen über WLAN
7h 02min
Last (volle Helligkeit)
2h 15min

Fazit

Wie wir testen - Fazit

Mit dem Infinity TF700T mischt Asus den Tablet-Markt gehörig auf.
Mit dem Infinity TF700T mischt Asus den Tablet-Markt gehörig auf.

In den vergangenen Wochen hatten wir eine ganze Reihe aktueller Tablets im Test. Echte Überraschungen oder Highlights waren jedoch nicht dabei. Zu einheitlich sind die grundlegenden Eckdaten der verschiedenen Geräte, was bei der begrenzten Auswahl an modernen Plattformen auch nicht verwunderlich ist. Asus hat es dennoch geschafft, uns ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern. Mit dem Asus Transformer Tab Infinity TF700T traf endlich mal wieder ein ganz besonderes Tablet in unserem Testlabor ein.

Bis auf ganz kleine Makel gibt es am Asus Topmodell überhaupt nichts auszusetzen. Das 10.1-Zoll-Tablet überzeugt mit sehr hoher Leistung, einem tollen Display mit sehr hoher Auflösung und einer hochwertigen Ausstattung. Die Docking-Tastatur ergänzt das Gesamtpaket perfekt. 719 Euro UVP sind dennoch eine sportliche Ansage, die wohl nicht jeder zu investieren bereit ist. Erst recht nicht, wenn er nicht einmal die Wahl hat, ob er ein modernes und derart teures Tablet mit oder ohne 3G-Modul haben möchte. Das ist der eine Kritikpunkt. Der andere betrifft – fast schon gebetsmühlenartig – die Kameras. Acht Megapixel klingen ja schön und gut. Aber die Bildqualität gibt letztendlich den Ausschlag. Und die ist nur unter Optimalbedingungen in Ordnung. Mehr aber auch nicht. Was uns auch nicht gefallen hat, ist die sehr hohe Temperatur des Netzteils: Über 60 Grad sind einfach zu heiß.

Ein besonderes Lob verdient das Display: Asus verbaut nicht nur ein sehr blickwinkelstabiles Super-IPS-Panel. Nein, das Display ist auch noch beeindruckend hell, kontraststark und scharf. Zusammen mit dem gut funktionierenden Touchscreen macht die Bedienung des Transformer Pad Infinity TF700T einfach einen Riesenspaß – drinnen wie draußen. Und darum geht es doch bei einem Tablet, oder?

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Im Test: Asus Transformer Pad Infinity TF700T
Im Test: Asus Transformer Pad Infinity TF700T

Datenblatt

Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T

:: Prozessor
:: Speicher
1024 MB, DDR3
:: Grafikkarte
:: Bildschirm
10.1 Zoll 16:10, 1920x1200 Pixel, Kapazitiv, Multitouch, Super-IPS, spiegelnd: ja
:: Festplatte
64 GB SSD, 64 GB
:: Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 HDMI, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: mircoSD; SD/MMC in Docking-Tastatur, Sensoren: GPS, Gyroskop,
:: Netzwerkverbindungen
802.11 b/g/n (b g n ), 3.0 + EDR Bluetooth
:: Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 8.5 x 263 x 180.8
:: Gewicht
0.598 kg Netzteil: 0.08 kg
:: Akku
25 Wh Lithium-Polymer
:: Preis
719 Euro
:: Betriebssystem
Android 4.0
:: Sonstiges
Webcam: Front: 2 MP; Rück: 8 MP, Lautsprecher: Stereo-Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Docking-Tastatur, 24 Monate Garantie, USB 2.0, SD-Kartenleser und 22 Wh-Akku in Docking-Tastatur

 

Zusammen mit dem Dock ähnelt das Asus Infinity einem Netbook.
Zusammen mit dem Dock ähnelt das Asus Infinity einem Netbook.
Das Tablet kommt im ZEN-Design, das Dock nicht.
Das Tablet kommt im ZEN-Design, das Dock nicht.
Im Dock sind USB 2.0, SD-Kartenleser und ein zusätzlicher Akku.
Im Dock sind USB 2.0, SD-Kartenleser und ein zusätzlicher Akku.
Die Tastatur ist klein, flottes Tippen klappt dennoch gut.
Die Tastatur ist klein, flottes Tippen klappt dennoch gut.
Das Dock allein wiegt 537 Gramm.
Das Dock allein wiegt 537 Gramm.
Per Schieber wird das Dock verriegelt.
Per Schieber wird das Dock verriegelt.
Das Infinity ist eines der flachsten Tablets auf dem Markt.
Das Infinity ist eines der flachsten Tablets auf dem Markt.
Das rückseitige Kamera-Modul wird von einem LED-Blitz flankiert.
Das rückseitige Kamera-Modul wird von einem LED-Blitz flankiert.
Nur auf einer Seite befindet sich eine Lautsprecheröffnung.
Nur auf einer Seite befindet sich eine Lautsprecheröffnung.
Die technischen Daten klingen verlockend.
Die technischen Daten klingen verlockend.
Das Netzteil: Mit Kabel...
Das Netzteil: Mit Kabel...
...und ohne.
...und ohne.

Ähnliche Geräte

Notebooks mit der selben GPU und/oder Bildschirmgröße

» Test Toshiba AT300SE-101 Tablet
Tegra 3, 0.625 kg

Links

Preisvergleich

Pro

+Helles, blickwinkelstabiles Display
+Sehr hohe Leistung
+Tolle Verarbeitung
+Flüssige Bedienung
+Lange Akkulaufzeit
+Nützliche Docking-Tastatur
 

Contra

-Mäßige Kameraqualität
-Durchschnittlicher Lautsprecher
-Kein 3G-Modul erhältlich
-Netzteil wird unter Last sehr heiß

Shortcut

Was uns gefällt

Die Liste ist lang, also nur das Wichtigste: Das Super-IPS-Panel ist einfach eine Freude. Die hohe Leistung macht das Tablet souverän in allen Lebenslagen. Und die tolle Verarbeitung lässt keine Wünsche offen.

Was wir vermissen

Bessere Kameras, aber die sind an einem Tablet eigentlich nur Nebensache. Ein 3G- oder gar ein LTE-Modul sollte aber schon sein – zumindest optional.

Was uns verblüfft

Asus hat mit dem Transformer Pad Prime TF201 bereits ein echtes Highlight im Tablet-Segment platziert. Mit dem Infinity haben die Taiwaner aber noch mal gehörig eins draufgesetzt.

Die Konkurrenz

"An der Spitze ist die Luft dünn." Dieser bekannte Spruch trifft voll und ganz auf das Asus Transformer Pad Infinity TF700T beziehungsweise noch mehr auf seine Konkurrenten zu. Bei leistungsstarken Luxus-Tablets ist sicher das Apple New iPad zu nennen. Hinzu kommen mit dem Asus TF300T und dem Prime TF201 zwei Konkurrenten aus den eigenen Reihen. Und ganz aktuell konnte Acer mit dem Iconia Tab A510 beweisen, dass sie auch tolle Tablets auf die Beine stellen können.

Bewertung

Asus Asus Transformer Pad Infinity TF700T
04.07.2012 v3
Patrick Afschar Kaboli

Gehäuse
90%
Tastatur
84%
Pointing Device
88%
Konnektivität
48%
Gewicht
98%
Akkulaufzeit
93%
Display
94%
Leistung Spiele
33%
Leistung Anwendungen
60%
Temperatur
91%
Lautstärke
100%
Auf- / Abwertung
92%
Durchschnitt
81%
90%
Tablet *
gewichteter Durchschnitt

Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Patrick Afschar Kaboli (Update: 11.02.2014)