Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook
Style-Update. Business-Kunden wollen am Flughafen oder im Meeting nicht durch drögen Kunststoff und klobige Formen auffallen. Dünn, stilvoll und hochwertig, passen diese Attribute zu einem arbeitsfreudigen Vostro?
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2010 ist das Vostro-Jahr. Zumindest für die Freunde von Dells Small-Business Notebooks unter der Marke Vostro. Anfang des Jahres brachte der Vostro V13 Penryn-Low-Voltage-Leistung (Prozessor-Codename) in einem flachen 13.3-Zoll Gehäuse unter. Die Penryn-Ära war zu dieser Zeit aber schon zu Ende, denn Intels Tick-Tock war auf marktreife Arrandale-CPUs umgeschlagen.
Nun, zur Jahreswende 2010/2011 schicken die Texaner das große Update ihres kleinsten Vostro-Subnotebooks hinterher. Unter dem Namen V130 geht ein 13.3-Zoller in den Markt, der mit einem aktuellen Chipsatz (Intel HM57), einem Arrandale Prozessor (Core i5-470UM) und einem verbesserten Kühlsystem aufgewertet wurde. Außerdem wurden die Anschlusspositionen verändert und es kamen Ports hinzu.
Erfahren Sie in diesem Test, ob sich das technische Update gelohnt hat. Das V13-Testgerät von Anfang 2010 konnte trotz ULV-Prozessor nur eine Akkulaufzeit von knapp vier Stunden (WLAN-Test) erreichen. Kann das V130 bei den Laufzeiten höhere Marken setzen?
Der vorliegende, ausführliche Test des Dell Vostro V130 470UM ersetzt den Kurz-Test des Vorserien-V130 vom 1. Dezember 2010. Jetzt haben wir ein echtes Seriengerät auf dem Schreibtisch, die Angaben bezüglich Laufzeit, Leistung und Ergonomie besitzen daher Gültigkeit.
Dell hat sich 2010 mit einem neuen Grund-Design für Notebooks in den Markt getraut (auch XPS 15/17 und Inspiron-Modelle). Die Deckel-Scharniere befinden sich nicht mehr am hintersten Ende der Base-Unit, bzw. dort sogar tief hängend („sunken hinges“), sondern je nach Notebook-Größe einen Zentimeter davor. Dadurch entstehen Vorteile für die Konstruktion aber auch für die Ergonomie am Arbeitsplatz.
Gerade kleine und flache Notebooks oder Subnotebooks, wie unser Vostro V130, profitieren von der so entstandenen „Wulst“ hinter dem Deckel. Fast alle Anschlüsse haben hier Platz, die Seiten werden optisch entlastet. Die Stabilität der Konstruktion kann deutlich gesteigert werden, wie das V130 unter Beweis stellt.
Die hohe Gehäusesteifigkeit überzeugt (höchste Stelle 19.7 mm). Die Gelenke aus Metall halten den dünnen Deckel straff und neigen nur bei starken Erschütterungen zum Nachwippen. Der maximale Öffnungswinkel wird durch die Metallkante wenig beeinträchtigt: 140 Grad. „Normale“ Notebooks mit den heute üblichen versenkten Gelenken haben 130 bis 140 Grad. Löblich: Ein Gummi-Puffer im Gelenk sorgt für einen festen aber gedämpften Anschlag des voll geöffneten Displays.
Das komplett aus Aluminium hergestellte Gehäuse besteht aus einer abnehmbaren Bodenplatte, einem Top-Cover (Einfassung der Tastatur) und dem Deckel. Die einzige Kunststoff-Baugruppe hält im Innern Mainboard, Festplatte, Akku und Lüfter zusammen. Das so entstehende Gewicht von 1.638 Gramm liegt im Subnotebook-Durchschnitt. Konkurrenten wie Apple MacBook Air (1.33 Kilogramm) oder Adamo XPS (1.43 Kilogramm) sind deutlich leichter. Das gefühlte Gewicht ist allerdings zu schwer für die flache Bauform. Der Wertigkeit und Solidität kommt das Gewicht aber zu gute.
Ein gelungenes Detail ist die hohe Verschlusskraft des Deckels. Ein Daumen genügt zum Öffnen, aber der Deckel zieht sich mit Unterstützung zweier Magnete (rechts und links im Displayrahmen) fest an die Base-Unit. Ein selbständiges Öffnen (kopfüber) kann damit aber nicht verhindert werden.
Ein letzter Grund für die Stabilität ist der integrierte Lithium-Ionen-Akku mit 30 Wattstunden (unter Bodenplatte, nicht zum Herausnehmen vorgesehen). Gegenüber dem Vorgänger V13 hat sich in dieser Hinsicht (Einhängung, Kapazität) nichts verändert.
Echte Begeisterung ruft die Position der Anschlüsse hervor. Bei Standard-Notebooks bemängeln wir oft fehlende Anschlüsse auf der Rückseite. Solche vermindern das Kabel-Chaos auf dem Schreibtisch. Das V130 bringt wie sein Vorgänger den kompletten Fuhrpark auf der Rückseite unter. Die Alu-Front rechts wird lediglich durch den Kartenleser (SD/MMC/MS/MS Pro/xD) unterbrochen.
Das rückseitige Anschlusspanel wurde umgebaut. Weil es nun statt einer Luftaustrittsöffnung (Mitte), auch eine Ansaugöffnung gibt (links außen), mussten eSATA, VGA, USB, Ethernet und Stromanschluss neue Positionen bekommen. Da der V13 nur einen USB 2.0 Steckplatz besaß, schafft Dell nun Erleichterung und setzt neben HDMI zwei weitere USB-Ports hinzu. Einer der drei Anschlüsse ist mit eSATA kombiniert.
Die beiden Audio-Stecker hat Dell Nutzergerecht an der Front platziert. Der ExpressCard34-Schacht entfällt allerdings (vgl. Vostro V13 rechts). Das Kühlsystem hat seinen Aufbau verändert und bauliche Einsparungen erzwungen. Vorne links erkennen Sie eine kleine Schacht-Abdeckung mit einem schwarzen Punkt. In der V130-Variante mit HDSPA-Modul wird die SimCard des Providers hier eingelegt. Damit die SimCard nicht versehentlich oder von einem bösen Kollegen entfernt werden kann, kann der SimCard-Einleger nur mit einer verbogenen Büroklammer herausgezogen werden. Eine Sim Karte während des Betriebs zu entfernen kann ihren Defekt bedeuten!
Kommunikation
Der 13.3-Zoller geht mit den aktuellen Trends der mobilen Datenübertragung und setzt auf Gigabit Ethernet (Realtek) und DraftN-WLAN (Dell Wireless 1702). Bluetooth ist als v3.0 + High Speed an Bord. Gegen Aufpreis kann Dell den V130 auch mit einem Dell 5540 EM820U HSPA-Modem für den mobilen Web-Zugang bestücken. Auf dem letzten Foto der Bildergalerie ist dieses abgebildet (war in unserem Vorserien-V130 verbaut). Unerwartet hochauflösend ist die Webcam mit 1.600 x 1.200 Pixeln. Damit das Bildrauschen nicht zu stark wird, muss man für Aufnahmen aber sehr gutes Licht haben (Tageslicht).
Sicherheit
Business-Eigenschaften, wie Trusted Plattform Modul, Fingerabdruckscanner (üblich in Vostro 3300, 13.3-Zoll) oder Dockinganschluss, sind dem V130 fremd. Lediglich ein Kensington Security Slot kann mit dem entsprechendem Stahlkabel zur Diebstahlsicherung benutzt werden. Für den weitaus wichtigeren Schutz vor Datenklau liegt das Softwarepaket Worry-Free Business Security Services (Trendmicro) bei. Kostenpunkt der Lizenz: 60 Euro. Die Qualität können wir an dieser Stelle nicht bewerten. Die auf kleine Unternehmen ohne IT-Abteilung zugeschnittene Lösung soll sich um Viren, Hacker, Spam, Spyware, Phishing und Datendiebstahl kümmern. Per webbasierter Konsole kann der V130 eines Mitarbeiters überall verwaltet werden. Für einen IT-Service-Partner gibt es den Remote Manager für Wartungsaufgaben.
Zubehör
Die Beigaben der einfachsten Software-Konfiguration bestehen aus Office Starter, Diagnoseprogramme & Treiber, Worry-Free Business Security Services sowie Webcam Software. Löblich ist, dass sich alle Genannten, plus Windows 7 Home Premium 64 Bit, auf CDs bzw. DVDs befinden. Der Nutzer muss also nicht, wie bei fast allen anderen Herstellern, mit eigenen Rohlingen Recovery-Datenträger brennen.
Garantie
Die Standard-Garantie ab Werk beläuft sich auf 12 Monate. Gegen Aufpreis können bei Dell jedoch Upgrades erworben werden, z. B. den 3 Jahre Pro Support mit Vor-Ort-Reparatur am nächsten Arbeitstag (Aufpreis 83 Euro).
Tastatur
Die Tasten erlauben ein flüssiges Tippen und ihr Bett liegt erfreulicherweise auf kompletter Breite fest auf. Gegenüber der Vorserie hat sich hier eine Besserung eingestellt. Das großzügige 19mm-Raster (16mm Tippfläche) nimmt die maximale Breite der Base-Unit ein. Rechts außen ist sogar noch Platz für Bild- und Positionstasten. Angenehm ist die sehr große Enter- und Backspace-Taste. Die Richtungstasten hätten im Idealfall vom Rest abgesetzt sein können. Auf Grund ihrer Standard-Größe sind Fehleingaben aber auch ohne eine solche Trennung selten.
Der mittlere Hub der Tasten wird von einem deutlichen aber sehr spät einsetzenden Druckpunkt begleitet. Dieses „direkte“ Tippgefühl (bei festem Anschlag) kann eine Eingewöhnung verlangen. 10-Finger-Schreiber werden davon aber profitieren.
Touchpad
Das Touchpad verrichtet seinen Dienst ohne Makel. Das Multi-Touch Pad (Synaptics) besitzt eine angenehm stumpfe Einrahmung, leichtgängige Tasten mit deutlichem Hub und eine ausreichend große Fläche. Der weiche Anschlag der Tasten verursacht kein Geräusch und erlaubt sehr schnelles, komfortables Klicken. Für Traditionalisten stehen eine vertikale und eine horizontale Scrollbar bereit (Ein-Finger-Bedienung). Diese müssen über die Dell Touchpad Software aber erst aktiviert werden. Letzteres Tool ersetzt das manchmal schwer verständliche Synaptics-Tool.
Abgesehen von der entspiegelten Eigenschaft steckt ein typisches Consumer-Panel im Vostro V130. Es ist lediglich als 133WH2 ohne Angabe des Herstellers auslesbar (wahrscheinlich LG-Philips). Beim Kauf gibt es keine Konfigurationsvarianten.
Das 16:9 HD-Ready Display löst mit 1.366 x 768 Bildpunkten auf. Für Unternehmen wäre das klassische 4:3 Format wesentlich vorteilhafter (Tabellen, Dokumente, Datenbanken; mehr Höhe). Doch im Zugeständnis für die Massenproduktion hat sich das Consumer-Breitbild vielerorts durchgesetzt. Der schwache Kontrast von 201:1 überrascht nicht, denn er ist üblich für Office-Notebooks. Den Farben fehlt es folglich an Brillanz, sie wirken eher weichgespült als kräftig.
Der kleine Farbraum geht mit den geringen Kontrasten konform. Keiner der vier folgenden Vergleichs-Farbräume kann nachgebildet werden. Selbst der sehr anspruchslose Farbraum des HP ProBook 6555b (t), der nicht einmal sRGB abdeckt, wird nicht abgebildet. Das V130 ist in den Grafiken jeweils der farbige, innere Bereich.
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Infos Gossen Mavo-Monitor Maximal: 217 cd/m²Durchschnitt: 201.1 cd/m² Ausleuchtung: 83 % Helligkeit Akku: 192 cd/m² Schwarzwert: 1.51 cd/m² Kontrast: 144:1 |
Die LED-Hintergrundbeleuchtung der 13.3-Zoll Anzeige hellt das Panel höchstens bis 217 cd/m² auf (Mitte). Für Innenräume ist das mehr als ausreichend, hier genügen zirka 120 cd/m². Der Durchschnittswert liegt bei 201 cd/m². Die Ausleuchtung ist mit 82% ausreichend gleichmäßig, helle und dunkle Flecken (bei schwarzer Fläche) sind nicht erkennbar.
Mit dem entspiegelten Panel ist ein optimaler Einsatz unter Tageslicht möglich, zumindest bei Bewölkung (Siehe Fotos). Unter direkt einfallendem, starkem Sonnenlicht, kann die Anzeige dennoch zu dunkel bleiben. Zu der Luminanz von 201 cd/m² kommt nämlich ein Dimmen im Akkubetrieb auf 192 cd/m² hinzu (Mitte). Für den großen Auftritt im sommerlichen Außen-Restaurant ist das V130 daher nicht optimal. Zur Ehren-Rettung des Testgerätes müssen wir hier aber hinzufügen, dass die wenigsten Outdoor tauglichen Business-Notebooks über die Werte des V130 hinauskommen. Die Schwester Vostro 3300 liegt bei 183 cd/m², das teure ThinkPad T410 (1.800 Euro) kommt auf 201 cd/m².
Die geringe Blickwinkelstabilität spricht die Sprache einfacher Consumer TFTs. Horizontal treten schon bei kleinen Winkeln von zirka 45 Grad Verfälschungen von Farben auf. Schrift bleibt jedoch bis zirka 80 Grad gut ablesbar. Vertikal kommt es schon bei 10 Grad zu Bildveränderungen in Form von Abdunkelung (unten) oder Überblendung (oben).
Dell setzt auf einen neuen, bisher von uns noch nicht getesteten Core i5-470UM (32-nm, Arrandale). Mit dem Basistakt von 2x1.33 GHz und dem TDP von 18 Watt (UM-Modelle) ist die CPU eine typische Low-Voltage-CPU. Die Turbo-Funktion kann den Prozessor aber in Single-Core Anwendungen auf 1.86 GHz anheben. Für Multi-Core Anwendungen, die in der Office-Praxis relevanter sind, ist aber die Hyper Threading Funktion (vier Rechen-Threads) von höherer Bedeutung.
Der V130 kann weiterhin mit folgenden CPUs bestellt werden:
- Intel Celeron Processor ULV U3400 (2MB Cache, 1.06 GHz)
- Intel Core Processor ULV i3-380UM (3MB Cache, 1.33 GHz)
Wie alle i5-CPUs hat der 470UM einen Speichercontroller für DDR3 Hauptspeicher und eine Intel HD Grafikkarte in Petto. Die AES New Instructions (positiv für VMware) werden aber nicht unterstützt, wie es bei einem 520UM der Fall wäre. Der 4GB-Arbeitsspeicher sitzt auf dem einzigen verfügbaren Sockel (gesteckt, max. 4 GB, PC3-10700 SDRAM). Über die Bodenplatte besteht kein Zugriff darauf. Der RAM-Standard bei Dell liegt bei 2 GB, unser Testgerät hat also das Aufpreis pflichtige Upgrade erhalten.
Im schmalen Chassis ist Platz für eine 2.5-Zoll Notebook HDD, in unserem Fall von Western Digital (WD5000BEKT, 500 GB, 7200 U/Min). Für den V130 gibt es ebenso eine SSD-Option (2.5-Zoll, 128 GB).
Die Leistung des Core i5-470UM haben wir unter anderem mit dem Cinebench R10 Single 64 Bit auf die Probe gestellt. Der synthetische Prozessor-Benchmark bescheinigt dem 470UM (2x1.33 GHz, 2.492 Punkte) beim Rechnen auf einem Kern eine Performance auf dem Niveau des Core i5-520UM (2x1.06GHz, 2.435), aber unterhalb i3-330M (2x2.13 GHz, 2.900) und selbstredend unter i5-430M (2x2.26 GHz, 3.400). 470UM und 520UM haben einen identischen Turbo-Takt von 1.86 GHz.
Gegenüber der Vorgänger-CPU im V13 hat sich der Vostro damit deutlich verbessert. Der Intel Core 2 Solo SU3500 (1x1.4 GHz) als schwacher CULV-Subnotebook-Prozessor erreichte im obigen CPU-Test lediglich 1.468 Punkte (32Bit). Aber ein starker Core 2 Duo LV-Prozessor vom Schlage SL9600 (6MB Cache, 2.13 GHz), der in hochwertigen Subnotebooks eingesetzt wurde, schaffte schon damals 2.726 Punkte im Cinebench R10 Single.
Beim Rechnen mit allen verfügbaren Threads (Hyper Threading: 2 Cores + 2 virtuelle Cores) schlägt die Positionierung zu Gunsten der Arrandale Low Voltage CPU aus. Der Cinebench R10 Multi (64bit) schließt mit 4.698 Punkten ab (520UM = 4.179; i3-330M = 6.600; i5-430M = 7.800). Ein Core 2 Duo SL9600 liegt diesmal mit 4.815 Punkten auf etwa demselben Niveau. Durch das Hyper Threading kann der 470UM (2 x 1.33 GHz) den hohen Takt des SL9600 (2 x 2.13 GHz) ausgleichen.
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Die Gesamtleistung des Low-Voltage Systems erleben wir flüssig. Mehrere gleichzeitig laufende Programme bereiten dem V130 keinen Stress. Der PCMark Vantage prüft das Zusammenspiel von CPU, Intel HD, Arbeitsspeicher und 7.200 U/Min Festplatte. 3.813 Punkte sind das Resultat. Damit liegt das Subnotebook unter dem Niveau eines Acer Aspire 1830T (520UM) aber über einem Acer Travelmate 8172T (330UM). Von Standard-Prozessoren wie im Sony Vaio VPC-S13X9E (i3-370M, 13.3-Zoll, 5.088 Punkte) ist das 470UM-System aber weit entfernt.
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Unser Testgerät enthält eine 500 GB fassende 7.200 RPM Festplatte, welche sich durch ein ständiges Grundrauschen aber auch durch äußerst schnelle Zugriffe bemerkbar macht. Die HDD liest bereits mit dem eher konservativ messenden HD Tune mit 80.2 MByte/s im Sequential Read. Der Crystal Disk Mark 3.0 bringt sogar einen Durchsatz von knapp 92 MByte/s ins Spiel (Lesen/Schreiben). Normale 5.400 RPM HDDs liegen bestenfalls bei 75 MByte/s (Sequential Read im Crystal Disk Mark).
Geräuschemissionen
Das Layout des Kühlsystems wurde vom Hersteller komplett überarbeitet. Es hat nun sogar einen Namen: Intel Advanced Cooling Technology - Hyperbaric Cooling. Dadurch soll das System leiser und auf den Oberflächen kühler bleiben. Wir lüften die Spannung gleich zu Beginn: Die Kühlung hat nicht nur einen tollen Namen, sie funktioniert auch bestens.
Üblicherweise benutzen Notebook-Kühlsysteme den Lüfter, um warme Luft nach außen zu pumpen. Aus diesem Grund schaltet sich der Lüfter an, wenn der Prozessor eine bestimmte Temperaturgrenze überschreitet. Dessen Abwärme bewegt sich über eine Kupfer-Heatpipe in Richtung der Kühlrippen, an denen der Wärmeaustausch zur durchströmenden Luft stattfindet.
Hyperbaric Cooling saugt die Luft stattdessen an und pumpt sie über einen Kanal (auf Mainboard) bis zum Wärmetauscher. Durch den Luftstrom werden bereits wichtige Bauteile gekühlt. Eine Kupfer-Heatpipe für die Abführung der Wärme vom Prozessor zum Wärmetauscher gibt es natürlich weiterhin. Die Aluminium-Wulst hinter dem Deckel ist zudem mit dem Wärmetauscher verbunden, weshalb die Leerlauf-Abwärme komplett ohne aktiven Lüfter abgeführt werden kann. Ein Teil des Metall-Chassis fungiert also als Kühlkörper.
Ein Ultra-Silent-Subnotebook? Wieso bleibt der 13.3-Zoller dann im Leerlauf oder im anspruchslosen Office-Betrieb konstant mit 32.6 dB(A) hör- und messbar? Der Lüfter ist zwar aus, aber die schnelldrehende Festplatte (7.200 RPM) erzeugt ein konstantes Grundrauschen von 32.6 dB(A). Dieser Pegel ist nicht störend, aber es ist das einzige stets präsente Geräusch des V130. Fans geräuscharmer Systeme sollten in jedem Fall die SSD-Option wählen oder selbst eine preisgünstige SSD einbauen.
Selbst hohe Last kann an der geringen Geräuschkulisse nichts ändern. Per Prime95 (CPU, Multi-Core Test) und einen 3D-Benchmark treiben wir den Lüfter auf maximal 36.5 dB(A). Sobald die 3D-Last (Intel HD) entfällt, senkt sich der Pegel aber deutlich auf konstant 33.9 dB(A). Das ist der maximalste Lärmpegel, mit dem Nutzer bei Prozessor-Last rechnen müssen. Bemerkenswert ist, wie sich der Kühler nach Last-Ende binnen weniger Sekunden wieder abschaltet bzw. leiser rauscht als die Festplatte (32.6 dB(A)).
Lautstärkediagramm
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| 30 dB leise |
40 dB deutlich hörbar |
50 dB störend |
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min: | |||||
Temperatur
Während des Prozessor-Stresstests (Prime95, Multi-Core) über mehrere Stunden erwärmte sich der Vostro V130 nur auf der einen Zentimeter breiten Aluminium-Kante hinter dem Deckel auf maximal 47.5 Grad Celsius. Die übrigen Areale bleiben durchweg deutlich unter 30 Grad (Oberseite). Für eine gelungene Wärmeabführung spricht der 28.8-Grad-Bereich, welcher vor dem Deckel sitzend direkt an den 47.5-Grad-Bereich angrenzt.
Die Bodenplatte wird direkt unter dem Luftauslass bis zu 36.3 Grad warm. Die übrigen Bereiche schwanken aber nur zwischen 26 und 35 Grad. Alles in allem ist Dell ein perfekter Wärmehaushalt gelungen. Der Lüfter ist leise bzw. bleibt die meiste Zeit aus und so etwas wie Abwärme ist auf der Arbeitsumgebung quasi nicht existent (nur hinter dem Deckel).
Idle |
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| Maximal: 23.2 °C Durchschnitt: 22 °C | Maximal: 23.8 °C Durchschnitt: 22.9 °C |
Lautsprecher
Neue Wege beschreitet Dell bei der Akustik. Es gibt keine Lautsprecheröffnungen. Als Ort der Tonausgabe lokalisieren wir die linke Tastaturhälfte. Der Mono-Lautsprecher liefert ein überaus lautes und auch bei maximalem Pegel kratzfreies Klangerlebnis. Die Mitten werden stark betont, während Höhen und Tiefen ins Hintertreffen geraten. Dennoch spüren wir auf der linken Handauflage sogar die Vibration des Basses.
Kurz: Die hohe Lautstärke ist perfekt für die Präsentation im Meeting und bei aktiven Soundverbesserungen (Bassverstärkung, Virtual-Sound) wird sogar Musik hörbar. Der Anschluss externer Lautsprecher erfolgt über ein 3.5 Millimeter Klinkenkabel an der Frontseite. Wir testen mit zwei aktiven Yamaha Boxen (YST-M20SDP). Der vom Notebook anliegende Pegel ist wie die Lautstärke sehr stark und unserem Ermessen nach rauschfrei (nur Hörtest).
Dell belässt den Lithium-Ionen-Akku des V13 unverändert (6 Zellen, 30Wh, 2.700 mAh). Weil es sich um einen integrierten Akku handelt, gibt es keine Varianten oder Aufrüstmöglichkeiten. Der Hersteller spricht von 4:21 Stunden Laufzeit in einem realen Arbeits-Szenario.
Wer sich vom V130 zumindest die Laufzeit des Vorgängers V13 erhoffte (3:59 Stunden WLAN-Surfen), den müssen wir enttäuschen. Unser Testgerät hielt beim Surfen im Web mit viel Leerlauf nur 2:31 Stunden durch (Energiesparmodus, WLAN, StandBy & Display dimmen inaktiv, zirka 100 cd/m² Luminanz). Die von Dell veranschlagte Laufzeit erreichen wir nur im Leerlauf: 4:25 Stunden (265 Minuten). Dieses Szenario ist aber praxisfern, da bei minimierter Helligkeit nicht mit der Anzeige gearbeitet werden kann. Zudem ist ein stundenlanges CPU-Idle nicht realistisch.
Die unterdurchschnittlichen Subnotebook-Laufzeiten liegen angesichts der gestiegenen Leistung und der geringen Kapazität des Akkus im Rahmen der Erwartungen. Lediglich ein Netbook-Prozessor käme mit 30 Wattstunden auf deutlich längere Laufzeiten. Zum Vergleich: Der 13.3-Zoller Asus PL30JT-RO030X (i5-520UM) brauchte mit ähnlicher CPU (TDP 18 Watt) einen starken 84-Wh-Akku, um sechs Stunden (WLAN-Test) zu schaffen. Verringern wir diese 6.3 Stunden um den Faktor 2.8 (30 Wh : 84 Wh) liegen wir bei 2.25 Stunden. Das ist in etwa die Laufzeit des V130 (2.5 Stunden, WLAN-Test).
| Idle (ohne WLAN, min Helligkeit) | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 4h 25min |
| Surfen über WLAN | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 2h 31min |
| DVD | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 2h 42min |
| Last (volle Helligkeit) | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() | 1h 12min |
Die kurzen Akkulaufzeiten liegen demnach nicht an einem überhöhten Energieverbrauch, sondern schlichtweg am schwachen Akku. Die Energiemessungen ab Steckdose (Akkuladung bei 100%) zeigen ein genügsames Subnotebook. Wir messen im Idle 10.1 Watt. Dies zeugt von sparsamen Komponenten bei CPU, Chipsatz, LED-Panel und Speicher.
Unter Last ändert sich die Energieaufnahme, sie wird aber nicht unverschämt. Lastet allein der Prozessor-Stresstest den i5-470M aus, so zeigt das Multimeter 26.5 Watt an. Kommt dann noch ein 3D-Benchmark hinzu (Furmark läuft nicht), so steigt die Energieaufnahme auf 29.1 Watt. Ein 3DMark06 allein benötigt 23.1 Watt.
Das hört sich nach einem sparsamen Subnotebook an, wir sind aber vom geringen Last-Stromverbrauch überrascht. Wir haben sogar den internen Akku vom Mainboard getrennt, doch es bleibt beim genannten Verbrauch. Der Verdacht einer Taktbegrenzung kommt auf, wird aber im Vergleich der CPU-Benchmarks nicht bestätigt (Wprime, SuperPi, Cinebench). Der 470M rechnet so schnell, wie er rechnen soll (ähnlich 520UM, noch keine anderen 470M-Systeme im Test). Ein Acer Aspire 1830T (520UM) liegt mit 30.3 Watt bei gleichem, geringen Energieverbrauch.
Stromverbrauch
| Aus / Standby | |
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| Last |
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Legende:
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Mit dem Vostro V130 versucht Dell, ein gutes Subnotebook noch besser zu machen. Der Versuch misslingt leider an einer wichtigen Stelle, der Akkulaufzeit. Die kann mit 2:31 Stunden (WLAN-Test) nicht mit der Subnotebook-Konkurrenz mithalten (üblich: vier bis sechs Stunden).
Davon abgesehen ist das handliche V130 ein nahezu perfektes Subnotebook. Das stabile und wertige Gehäuse taugt zum Angeben, die matte Anzeige liebt der Büroanwender, die ergonomischen Werte (Wärme, Lautstärke) sind gering und die rückseitige Position fast aller Anschlüsse ist perfekt. Hinzu kommt eine starke Low-Voltage-Leistung im Verbund mit einer schnellen 7.200 RPM Festplatte. Silent-Fans sollten letztere beim Kauf durch die SSD-Option ersetzen (128 GB). Die schnelle Rotation ist das einzige ständig präsente Geräusch des Subnotebooks.
21 Kommentare
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| #21 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Daniel, 04:46 10.10 |
Ich habe diesen laptop seit einem halben Jahr. Pro:+Das Gehäuse ist sehr robust und kratzunempfindlich (selbst nachdem mein Japanspitz sich einen kleinen Spaziergang auf dem geschlossenen Laptop gewagt hatte, war nichts beschädigt, echt Apple-Niveau oder sogar besser)+akzeptable Leistung für durchschnittliche Anwender +sehr gute Ergonomie, dank schlauer Konstruktion kann man den Laptop, selbst wenn er auf ist, an dem Teil hinter dem Display fassen und ganz bequem mit der anderen Hand tippen oder wie in meinem Falle in der Bibliothek stöbern+gutes Display+die Plastik-Gumi Aplikationen an Rändern funktionieren wie eine Stoßstange, so entstehen keine Anbruche und die Aplikationen selbst werden auf die Weise nicht beschädigtContra-sehr sehr schwacher Akku -die angesprochenen Aplikationen sorgen ab und zu für unangenehmes KnackenAlles in allem ein rundum gelungenes Gerät für alle Anwender, die nicht viel Prozessorleistung in Anspruch nehmen... | |
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| #20 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | kingbuco, 13:30 21.08 |
@Sebastian JentschMal ne Frage,wieso wird im Text unter Display ein Kontrast von 201:1 erwähnt und in der Tabelle ein Kontrast von 144:1 angegeben ?... | |
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| #19 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Johannes123, 12:06 13.03 |
weiß jemand ob die akkulaufzeit mit dem Prozessor U3600 besser ist? Mir würde der ausreichen, wenn der Akku dann länger hält.oder gibt es bereits neuigkeiten zu einem größeren Akku?... | |
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| #18 Re: Test Dell Vostro V130 Subnotebook mit i-3-Cor | HM2, 14:27 30.01 |
Seit ca. 1 Monat habe ich ein Vostro V130 mit i3- Prozessor: Leider gibt es die rote Gehäusevariante nur mit dieser Ausstattung. Allerdings reicht für mich als Privatanwenderin mit hauptsächlich Internet-Recherche, Fotobearbeitung und einfachen Office-Anwendungen dieses auch aus. ENDLICH nach monatelanger Recherche ein 13-Zoll Subnotebook, leicht mit 1,6 kg, mit MATTEM Display, das ausreichend für die Arbeit im Freien in der Sonne ist und einen i-core-Prozessor hat und meinem Wunschpreis von max. 700 Euro erfüllt. Bei 672 Euro (Internet-Kauf) habe ich zugeschlagen und bin sehr zufrieden. Im Gegensatz zu den Testern bei notebookjournal finde ich das Display gut ausreichend für Arbeiten auf der Terrasse, auch in voller Sonne. Habe es mehrfach getestet und auch jetzt sitze ich beim Schreiben in der Sonne. Natürlich ist es nicht optimal in der Darstellung, doch das erwarte ich auch für den Preis nicht und nach meinen intensiven Recherchen gibt es bisher nichts Vergleichbares auf dem Markt - für diesen Preis und mit den von mir sonst noch gewünschten Features (siehe oben). Toshiba Protégé ist deutlich teurer, Apple ebenso und ich wollte auch nicht umsteigen von Windows. Einzig Toshiba Satellite R 630 kam in Frage, wegen des lauten Lüfters habe ich mich aber dagegen entschieden, denn so ein lautes Teil hatte ich bisher und das hat mich sehr gestört.Zum Punkt Lautstärke Rechner und Lüfter: Bei meinem i-3-Rechner höre ich weder die Lüfung noch den Rechner bei normalem Betrieb. Ganz selten und ansonsten nur wenn ich mein Ohr an den Rechner lege (!!) höre ich ein Laufgeräusch. Ich bin da wirklich sehr empflndlich und habe keine Lärmbelästigung verspürt - und ich sitze gerade derzeit zu Rechercharbeiten oft stundenlang davor.Die Tastatur empfinde ich als sehr angenehm - allerdings arbeite ich immer auf einem stabilen Tisch. Sie ist weich und deutlich im Anschlag und schön groß für so ein kleines Teil.Zur Akkulaufzeit: Bei mir läuft der Rechner ca. 2 Stunden 50 Min. ohne Netz. Ich habe immer die max. Bildschirmhelligkeit eingestellt wg. meiner Augen und spare auch sonst nicht extra um eine längere Laufzeit zu erreichen. Für mich reicht das gut, aber natürlich ist der Bedarf bei jedem anders. Ich hatte vor dem Kauf schon gewußt, dass laut dem notebookcheck -Test nur ca. 2,5 Stunden Laufzeit möglich sind. Interessenten sollten auch den notebookjournal-Test lesen. Der hat allerdings ein negatives Fazit, das aber natürlich vom Anforderungsniveau der Tester bestimmt ist. Für einen durchschnittlichen Privatanwender treffen viele der monierten Punkte nicht zu. Gerade die Tastatur finde ich hervorragend, das Display ausreichend gut für Sonnen-Arbeit, die Einschränkungen beim "Schräg-daneben-Sitzen", also aufs Display schauen, stimmen. Der Geräuschpegel ist nicht hörbar bei meiner Nutzung. Die Leistung des Rechners ohne Probleme.Das Einzige was mir nicht so gefällt ist, dass das Innengehäuse, Tastatur und der Monitorrahmen schwarz sind. Eine helle Gestaltung hätte mir besser gefallen - aber das ist ja kein relevanter Mangel. Allerdings ist mir das Design bei so einer teueren Investition "just for fun" schon wichtig. Und dieses ist ansonsten sehr ansprechend, insbesondere das elegante und interessante metallic-rot des Gehäuses, die schlanke Gestalt und Form sind ein Highlight - ein echter eyecatcher sogar im Wohnzimmer!Die von einem Leser als "häßlich" bezeichneten Scharniere sind im Gegenteil meiner Meinung nach sehr schick und das Aufklappen eine echte Freude: Stabilität, Eleganz und pfiffiges Design.Fazit: Ich bin sehr zufrieden, kann das Gerät Privatanwendern mit ähnlichen Nutzungsansprüchen empfehlen, insbesondere allen, die- wie ich - lange und intensiv, dann beinahe verzweifelt ein leiches, kleines Notebook mit aktueller Technologie und MATTEM Display zu einem guten günstigen Preis suchen. :-*... | |
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| #17 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | farzel_haar, 09:31 25.01 |
Gibt es keine Möglichkeit den Arbeitsspeicher selbst aufzurüsten?Zitat aus diesem Test: "Der 4GB-Arbeitsspeicher sitzt auf dem einzigen verfügbaren Sockel (gesteckt, max. 4 GB, PC3-10700 SDRAM). [color=red][i][b]Über die Bodenplatte besteht kein Zugriff darauf[/b][/i][/color]."... | |
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| #16 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | bycan, 17:20 05.01 |
Mich würde folgendes interessieren: Bekommt man denn Software von Adobe in der Version CS5 auf dem V130 zum laufen? Kann vielleicht jemand berichten wie die Performance in Photoshop CS5 ist? Nicht bei der Bildbearbeitung, eher bei Webseitengestaltung. (Keine große Dateien also)Vielen Dank schonmal und Gruß... | |
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| #15 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | schlappi, 23:18 03.01 |
Die Konstruktion mit den zur Tastatur hin versetzten Display-Scharnieren ist ja mal absolut untragbar hässlich und sorgt für seltsame Abmessungen. Schöne wäre es, wenn dieser Überstand hinten nicht da wäre.Zur Sache mit dem nicht wechselbaren Akku - das ist einfach nur blöd. Und wie kann man bitte schön im Jahr 2011, wo Smartphones mit 1GHz Prozessoren betrieben werden, es nicht schaffen, Stereo-Lautsprecher standardmäßig unterzubringen? Allein der Mono-Lautsprecher ist bereits ein Ausschlusskriterium gegen jede Kaufüberlegung! Was sich die Dell-Ingenieure da gedacht haben, ist mir ein Rätsel.... | |
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| #14 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | tombrady, 12:34 28.12 |
[quote author=Klaus Hinum link=topic=25965.msg144453#msg144453 date=1293481066][quote]Hat schon jemand Erfahrungen mit der i3-380 Version gesammelt?Ich bin Studentin und benötige das Notebook im Grunde nur für Word, Excel, mal ein bisschen PowerPoint sowie Surfen. In Ausnahmefällen vllt. mal eine DVD sehen. Reicht dafür die Leistung des i3-Prozessors aus?[/quote]Sollte kein Problem bereiten.Akkulaufzeit ist wohl nur marginal besser, kann man eher vernachlässigen.[/quote]Die Akkulaufzeit bleibt in bescheidenen Gefilden, für deine Leistungsansprüche reicht der vollkommen aus.... | |
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| #13 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Klaus Hinum, 21:17 27.12 |
[quote]Hat schon jemand Erfahrungen mit der i3-380 Version gesammelt?Ich bin Studentin und benötige das Notebook im Grunde nur für Word, Excel, mal ein bisschen PowerPoint sowie Surfen. In Ausnahmefällen vllt. mal eine DVD sehen. Reicht dafür die Leistung des i3-Prozessors aus?[/quote]Sollte kein Problem bereiten.Akkulaufzeit ist wohl nur marginal besser, kann man eher vernachlässigen.... | |
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| #12 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | jule87, 19:45 27.12 |
Hat schon jemand Erfahrungen mit der i3-380 Version gesammelt?Ich bin Studentin und benötige das Notebook im Grunde nur für Word, Excel, mal ein bisschen PowerPoint sowie Surfen. In Ausnahmefällen vllt. mal eine DVD sehen. Reicht dafür die Leistung des i3-Prozessors aus?Hätte das eventuell auch positive Auswirkungen auf die Akkulaufzeit oder ist der Effekt zu vernachlässigen?Über eine schnelle Antwort würde ich mich natürlich freuen - bin nämlich schon ein bisschen heiß auf das Gerät. ;)... | |
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| #11 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | pfennig, 13:36 27.12 |
Habe grad mit dem Dell-Vertrieb telefoniert. Die meinten ein neuer Akku wird sicher irgendwann kommen. Bisher ist aber nichts geplant. Insbesondere ist ihnen kein Termin bekannt, wann er kommen soll und was er leistet.Woher habt ihr denn eure Infos???... | |
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| #10 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | tombrady, 13:35 24.12 |
Gerade das ist ja das Dumme an Dell, es wird immer eine unglaubliche Konfigurierbarkeit in den Medien suggeriert und letzendlich werden die Serien aber mit Absicht kastriert und dann wird solch ein "Schund" auf den Markt geworfen. Dafür dann noch 930€ mit Einjahresgarantie ist richtig happig.... | |
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| #9 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Bjørn, 12:41 24.12 |
Finde die Akkulaufzeit schon extrem mager. Mag ja sein, dass das nur am kleinen Akku liegt. Aber wenn ich mir ein Subnotebook mit ULV-Prozessor zulege, dann erwarte ich da irgendwie auch eine ordentliche Laufzeit. Und nicht eine, wie sie mein altes Inspiron 1520 jetzt noch bietet. Ohne Stromsparprozessor, mit dedizierter 8600M GT und natürlich ohne so Späße wie Optimus.Da muss ein in Zukunft möglicherweise erhältlicher, größerer Akku schon einen enormen Laufzeitschub bringen...... | |
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| #8 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Klaus Hinum, 11:50 24.12 |
Spiegelnde Displays bekommen von uns einen 7% Wertungsabschlag (ausser es wird manuell vom Redakteur höher bewertet).Die Bewertung ist immer eine schwierige Angelegenheit und soll vorallem den Laien zeigen wie gut die Messwerte im Vergleich sind.... | |
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| #7 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | einGast, 21:56 23.12 |
Ich habe heute dieses Notebook erhalten. Gleiche Konfigurtion mit dem LG -Display.Was soll ich sagen: keine Katastrophe! Die Kontraste waren schlecht, gut, das habe ich so auch nicht anders erwartet. Aber bei meinem Display gab es so ne Art "Gitter". Also praktisch Linien zwischen den einzelnen Pixel die man bei z.B. weiß sehen konnte. Meiner Frau viel das auch gleich auf. Mein Keyboard hatte im Bereich der Escape Taste Flexing und auch die Abdeckung der Dioden (Rahmen/ leiste rund um den Powerknopf) war nicht richtig fest.Sehr schade. Sonst kann ich dem Test nur zustimmen.Aber das Display war (bei mir) ein no-go. ... | |
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| #6 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | tombrady, 20:54 23.12 |
Auch wenn das Gerät sehr gut ist für den Preis finde ich die Gesamtwertung viel zu hoch. Verarbeitung und Tastaur 94 bzw. 92% ? Was bekommen MBPs und Thinkpad dann dort? 120%? Wenn man direkt mit der Konkurrenz vergleicht stimmt da einiges nicht.Für ein Subnotebook ist die Laufzeit unterirdisch und wird noch mit 75% belohnt, gibt dann natürlich bei nur 10% an der Gesamtnote wenig Ausschlag, ist ja auch total unnötig bei einem SUBNOTEBOOK ::)Auch kommt es in der Displaywertung bis auf 2% an ein Macbook Air heran, welches in Bereich Helligkeit, Kontraste und Farbraum Welten besser ist. Bekommt ein mattes Panel hier gleich pauschal einen Riesenprozentaufschlag auch wenn es ansich von der Stange Mist ist?Insgesamt ein wirklich fadenscheiniger Test.... | |
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| #5 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Numa Langsam, 12:39 23.12 |
Besitze das baugleiche Gerät Latitude 13. Mein Tipp: Wem eine SSD zu teuer ist (Festplattenwechsel ist zudem bei weitem nicht so einfach wie bei anderen Notebooks), kann sich einfach das neuste Ubuntu auf einen USB-Stick installieren und dort als Festinstallation betreiben. Die neusten Versionen sind extra dafür ausgelegt. Dann arbeitet das Notebook in der Regel [b]komplett lautlos[/b]. :)Was die Verarbeitung angeht, gibt's kaum was besser auf dem Markt. Vor allem zu dem Preis. Habe damals das Gerät auf Vollausstattung konfiguriert und dafür 660 inkl. MwSt. bezahlt.... | |
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| #4 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | R. Horn, 11:06 23.12 |
Besteht den jetzt eventuell Hoffnung, dass wir in bälde auch ein Vostro 3500 mit verbessertem Kühlsystem zu sehen bekommen?... | |
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| #3 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | WindWind12, 10:52 23.12 |
Es geht das Gerücht um das im Jänner ein stärkerer Akku kommen soll ...Hab selbst das NB gekauft und bin begeistert ... in rot ein Traum und ALLES matt ;D... | |
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| #2 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | Sebastian Jentsch, 10:12 23.12 |
danke, fixed... | |
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| #1 Re: Test Dell Vostro V130 470UM Subnotebook | iTzZent, 09:09 23.12 |
hmm, bei den positiven Eigenschaften hat sich ein "schnelle" verirrt :) unter "schnelle Festplatte"... | |
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