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Amazon will den Prime Day zumindest bis August verschieben

Amazon wird den Prime Day 2020 wegen des Coronavirus zumindest bis August verschieben. (Bild: Bryan Angelo, Unsplash)
Amazon wird den Prime Day 2020 wegen des Coronavirus zumindest bis August verschieben. (Bild: Bryan Angelo, Unsplash)
Seit ein paar Jahren feiert Amazon im Juli den "Prime Day", ein Schnäppchen-Event des Shopping-Giganten, bei dem tausende Produkte günstiger als sonst angeboten werden. Aufgrund der derzeit wütenden COVID-19-Pandemie muss der Konzern seinen hauseigenen Feiertag dieses Jahr aber verschieben.
Hannes Brecher,

Einem exklusiven Bericht von Reuters zufolge belegen die Notizen eines konzerninternen Meetings, dass der Prime Day dieses Jahr zumindest bis August verschoben werden muss, je nach weiterem Verlauf der Pandemie unter Umständen auch länger. Der Online-Shopping-Riese rechnet darüber hinaus mit einem Verlust von etwa 100 Millionen US-Dollar (ca. 92,5 Millionen Euro), da nun überschüssige Geräte vermutlich günstiger verkauft werden müssen.

Amazon hat es abgelehnt, ein Statement dazu abzugeben. Der Prime Day ist ein alljährliches Event, das Amazon im Sommer 2015 ins Leben gerufen hat, um die Sommerpause besser überbrücken zu können. Normalerweise findet der Prime Day Mitte Juli statt, wobei Amazon das Datum bisher nie allzu lange im voraus bekannt gegeben hat.

Im vergangenen Jahr hat Amazon den Prime Day 2019 als "größtes Shopping-Event aller Zeiten" bezeichnet. Insgesamt wurden dabei mehr als 175 Millionen Produkte verkauft, das waren sogar mehr als am vorherigen Black Friday. Zu den weltweit beliebtesten Angeboten zählten der Amazon Echo Dot (ca. 59 Euro auf Amazon) sowie der Amazon Fire TV Stick 4K (ca. 59 Euro auf Amazon).

Dabei ist der Prime Day nicht nur für Amazon enorm wichtig, sondern auch für alle Partner, die ihre Waren über den Onlineshop des Technologiegiganten anbieten. Diese Drittanbieter konnten im vergangenen Jahr alleine über 2 Milliarden US-Dollar (ca. 1,85 Milliarden Euro) an Umsatz erzielen, durch eine Verschiebung könnte also durchaus ein nicht unerheblicher wirtschaftlicher Schaden entstehen.

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 8572 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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Autor: Hannes Brecher,  4.04.2020 (Update:  3.04.2020)