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Amazons sprachgesteuerte Mikrowelle könnte auch nach Europa kommen

Der Verkaufshit von Amazon Basics - die sprachgesteuerte Mikrowelle
Der Verkaufshit von Amazon Basics - die sprachgesteuerte Mikrowelle
Die Mikrowelle mit Alexa als Sprachassistentin ist in den USA derart beliebt, dass diese auch in Europa in den Küchen Einzug finden solle. Laut Amazon-Gerätechef Dave Limp könnte ein Verkaufsstart in Deutschland bevorstehen.

Anscheinend war man sich bei Amazon nicht bewusst, dass die sprachgesteuerte Mikrowelle ein derartiger Verkaufshit wird. Dieses Gerät war ursprünglich nur als Vorzeigemodell gedacht, um die Einbindung der Sprachassistentin Alexa zu demonstrieren. In den USA kostet dieses Küchengerät rund 52 Euro und sei so beliebt, dass Amazon überlege, die Mikrowelle auch nach Europa und somit auch nach Deutschland zu bringen. 

In Verbindung mit dem smarten Echo-Lautsprecher, kann die Amazon Basics Mikrowelle mit Sprachkommandos wie "Alexa, wärme mir das Popcorn auf!" gesteuert werden. Die Idee dahinter ist, dass durch einfache Sprachbefehle und Information, welches Lebensmittel in der Mittelwelle aufgewärmt werden soll, das Küchengerät die dafür passenden Einstellungen automatisch trifft. In einem Test bei Androidpit hatte dies bei der Zubereitung von Popcorn gut geklappt, denn hier hat Alexa nach der Menge in Gramm gefragt. Danach wollte Alexa wissen, wie viel Mikrowellen-Popcorn überhaupt noch vorrätig sind. Gingen die Packungen zur Neige, war Alexa kurz davor, automatisch nachzubestellen. Andererseits hat sich Alexa beim zweiten Test, einer Kartoffel, nicht über das Gewicht erkundigt. Das Resultat war dementsprechend ungenießbar.

Falls die Vermarktung jedenfalls in den nächsten 6 Monaten weiterhin so vielversprechend sei, dann denke man über weitere Küchengeräte nach, so Amazon-Gerätechef Dave Limp. Auch mit den Herstellern sei man in Gesprächen, denn Amazon bietet einen Einbau-Chip an, der unkompliziert über eine Schnittstelle in diverse Geräte eingebaut werden könne, um diese zu steuern. Dabei können auch andere Weck-Kommandos als "Alexa" verwendet werden.

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Autor: Daniel Puschina, 18.12.2018 (Update: 18.12.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.