Anker Solix rollt ein neues Update für die Solarbank 3 Pro (ab 1.199 Euro bei Amazon) aus, das neue Funktionen und Features mit sich bringt. Die Aktualisuerung wird nach und nach verteilt und dürfte so für immer mehr Nutzer des Balkonkraftwerk-Speichers zur Verfügung stehen. Im Mittelpunkt der neuen Firmware stehen zwei Neuerungen.
Zum einen wird Nutzern nach dem Update angezeigt, wie viel überschüssige Energie die Solarbank von einer PV-Dachanlage von Drittanbietern gespeichert hat. Diese neue Funktion ist also nur für Nutzer interessant und relevant, die neben einem Balkonkraftwerk mit der Anker Solix Solarbank 3 Pro auch noch eine große PV-Anlage eines anderen Herstellers besitzen.
Ist das neue Update installiert, zeigt die App nun den Betrag der in der Solarbank gespeicherten Überschusselektrizität an. Somit können Nutzer einsehen, wie viel Überschuss von einer Drittanbieter-Dach-PV-Anlage, die nicht direkt mit der Solarbank verbunden ist, erzeugt und über die Schuko-Schnittstelle eingespeist wird. Es ist also verfolgbar, wie viel des PV-Überschusses von der Dachfläche erfolgreich gespeichert und nicht ungenutzt ins Stromnetz abgeflossen ist. Bisher war der Strominput der Schuko-Schnittstelle an der Solarbank bisher einheitlich als "aus dem Netz" gekennzeichnet. Nutzbar ist diese Funktion allerdings nur für Nutzer in Österreich, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Belgien und Schweden.
Zum anderen verändert das Update auch die Berechnungslogik zur Reduzierung der CO₂-Emission. Die Ermittlung basiert nun auf einem neuen und vom Deutschen Umweltbundesamt zertifizierten Berechnungskoeffizienten, der deutlich geringer ausfällt als der bisherige Wert (0,363 kgCO₂/kWh statt 0,997 kgCO₂/kWh). Die historischen Daten bleiben von der neuen Berechnung unberührt. Diese Neuerung ist auch für Solarbank-Nutzer in Deutschland Teil des Updates.
Quelle(n)
Anker Solix


























