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Apple, Google, Amazon und weitere Unternehmen entwickeln offenen Smart Home Standard

Smart Home Geräte könnten bald alle demselben Standard folgen. (Bild: Stephan Bechert, Unsplash)
Smart Home Geräte könnten bald alle demselben Standard folgen. (Bild: Stephan Bechert, Unsplash)
In Zukunft könnten alle Smart Home Geräte miteinander kompatibel sein – die größten Unternehmen der Branche schließen sich zusammen, um einen offenen und gebührenfreien Standard zu entwickeln, der den Markt für Konsumenten und Unternehmen deutlich einfacher gestalten würde.

Das Project Connected Home over IP wird vor allem durch Apple, Google, Amazon und die Zigbee Alliance vorangetrieben, machtvolle Mitglieder wie Ikea, SmartThings und NXP dürften entscheidend zur schnellen Verbreitung des Standards beitragen.

Das Ziel des Open Source Projekts ist die Entwicklung eines Kommunikationsstandards, über den Smart Home Geräte miteinander vernetzt werden können. Dieser Standard wird es einfacher machen, Geräte zu entwickeln, die in ein bestehendes Smart Home eingebunden werden können. Auch die Unterstützung für Sprachassistenten wie Google Assistant, Alexa oder Siri ist Teil des Plans. 

Für Konsumenten wird die Auswahl des passenden Smart Home Geräts dann denkbar einfach, denn jedes Produkt am Markt soll kompatibel sein. Die Webseite zum Projekt betont aber, dass bestehende Produkte durch Apple, Google und Amazon weiter unterstützt werden.

Eine erste Vorab-Version des neuen Protokolls soll planmäßig gegen Ende 2020 veröffentlicht werden. Das Projekt baut auf Funktionen von Apple HomeKit, Google Weave, Amazon Alexa und Zigbee Dotdot auf, wodurch die Entwicklung erheblich beschleunigt werden soll.

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Autor: Hannes Brecher, 18.12.2019 (Update: 18.12.2019)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.