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Apple rüstet das Basismodell des Mac Pro auf ohne den Preis zu erhöhen

Der Mac Pro ist laut Apples eigenen Angaben deutlich langsamer und teurer als der Mac Studio. (Bild: Apple)
Der Mac Pro ist laut Apples eigenen Angaben deutlich langsamer und teurer als der Mac Studio. (Bild: Apple)
Nach dem Launch des Mac Studio ist der Mac Pro für die meisten Nutzer keine besonders attraktive Option mehr, denn laut Apples eigenen Angaben ist der Computer deutlich langsamer und zeitgleich teurer. Apple hat das Basismodell nun zumindest ein wenig aufgerüstet.

Der Mac Pro kostet mindestens 6.499 Euro, nachdem der Mac Studio zu Preisen ab 2.299 Euro vorgestellt wurde hat Apple das Basismodell des Mac Pro aufgerüstet, ohne den Preis zu erhöhen. Die günstigste Variante des Computers ist nach wie vor mit einem Intel Xeon-W-Prozessor mit acht Kernen und Taktfrequenzen bis 4,0 GHz sowie mit 32 GB Arbeitsspeicher ausgestattet.

Die SSD fasst nun aber 512 GB statt zuvor nur 256 GB – ein Upgrade, für das Apple bei anderen Modellen 230 Euro Aufpreis veranschlagt. Die AMD Radeon Pro 580X mit 8 GB GDDR5-Grafikspeicher wurde durch die schnellere Radeon Pro W5500X mit 8 GB GDDR6-VRAM ersetzt, für dieses Upgrade hat Apple zuvor 230 Euro extra veranschlagt.

Bis Montag war das Basismodell des Mac Pro schlechter ausgestattet.
Bis Montag war das Basismodell des Mac Pro schlechter ausgestattet.
Die Ausstattung wurde verbessert, der Preis bleibt unverändert.
Die Ausstattung wurde verbessert, der Preis bleibt unverändert.


Außerdem wird die Radeon Pro W6600X mit 8 GB GDDR6-VRAM als neue Upgrade-Option angeboten – mit einem Aufpreis von 345 Euro ist die Grafikkarte immerhin 115 Euro günstiger als die Radeon Pro W5700X mit 16 GB GDDR6, dem nächst teureren Upgrade, das Apple für den Mac Pro anbietet. Die neue Radeon Pro W6600X bietet eine RDNA 2-GPU mit 32 Compute Units und 2.048 Recheneinheiten mit Taktfrequenzen bis 2.479 MHz.

Der Grafikspeicher wird über ein 128-bit-Interface angebunden, wodurch eine Bandbreite von 256 GB/s erreicht wird. 32 MB Infinity Cache beschleunigt den Grafikspeicher. Die Grafikkarte bietet eine nominale Rechenleistung von 9,8 TFLOPs (FP32). Nutzer können bis zu vier 4K-Monitore oder zwei 6K-Bildschirme an die Radeon Pro W6600X anschließen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2022-03 > Apple rüstet das Basismodell des Mac Pro auf ohne den Preis zu erhöhen
Autor: Hannes Brecher,  9.03.2022 (Update:  9.03.2022)