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Apps: Apple geht gegen VPN-Werbeblocker vor

Apps: Apple geht gegen VPN-Werbeblocker vor
Apps: Apple geht gegen VPN-Werbeblocker vor
Apple verweigert mehreren Anbieter von VPN-basierten Werbeblockern unter Verweis auf die Richtlinien für App-Entwicklern die Bereitstellung neuer Updates.

Für iOS sind gleich mehrer Werbeblocker verfügbar, die auf einem VPN (Virtual Private Network) basieren und somit auch die Anzeige von Werbung in kostenlosen Apps verhindern können.

Nun geht Apple offensichtlich gegen entsprechende Apps vor, so wurden App-Updates unter anderem von Adblock und Weblock unter Verweis auf die App Store Developer Guidelines zurückgewiesen. Diese stellen klar, dass APIs und Frameworks ihrem vorgesehenen Nutzen entsprechend genutzt werden sollen - Apple sieht in der Nutzung eines VPN-Zertifikats zum Blocken von Werbung offensichtlich keinen entsprechenden Nutzen.

In einem Statement gegenüber 9To5Mac gibt Apple zudem an, dass es Entwicklern nie erlaubt worden sei, die Funktion anderer Apps einzuschränken, was sich auch auf Werbeanzeigen bezieht. Als einzige erlaubte Möglichkeit zum Blockieren von unerwünschter Werbung verbleibt somit aktuell lediglich der Safari Content Blocker, der allerdings In-App-Advertising nicht unterbindet. 

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Autor: Silvio Werner, 16.07.2017 (Update: 16.07.2017)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.