Ein neuer und besonders leistungsstarker Einplatinenrechner mit vielen Optionen wird ab sofort von Aaeon angeboten. Der Up Squared Pro TWL basiert dabei im Gegensatz etwa zum Raspberry Pi (im Preisvergleich) auf Intel-Rechenchips und nicht auf der ARM-Architektur. Angeboten wird das Modell mit dem Intel Core N355, Intel N250 und N150. Arbeitsspeicher und eMMC-Speicher sind jeweils fest auf der Platine verlötet, konkret ein bis zu 16 Gigabyte großer LPDDR5-Arbeitsspeicher und ein eMMC-Speicher mit einer Kapazität von bis zu 64 Gigabyte. Externe Speichermedien lassen sich auch über dreimal USB 3.2 Gen 2 anschließen, zwei der Anschlüsse sind im Typ C ausgeführt. Herstellerangaben zufolge ist der Betrieb mit bis zu drei 4K-Displays gleichzeitig möglich, und zwar über HDMI 2.0b, DisplayPort 1.2 und DisplayPort 1.4a - DisplayPort 1.4a wird dabei über USB Typ C bereitgestellt. Eine Kamera kann über einen MIPI-CSI-Verbinder angeschlossen werden, was eine typische Verbindungsart für derartige Einplatinenrechner darstellt. Ebenso typisch ist das Vorhandensein einer aus 40 Pins bestehenden GPIO-Stiftleiste, an diese lassen sich dann Sensoren und Aktoren anschließen.
Verbaut sind drei M.2-Slots. Der M.2 2280 und M.2 2230-Slot können auch über PCIe 3.0 angesprochen werden, der M.2 3052-Ports unterstützt USB 3.2 Gen 2. Denkbar ist die Nutzung eines Mobilfunkmodems. Die Netzwerkanbindung ist im Auslieferungszustand ausschließlich kabelgebunden möglich, dafür stehen zwei Ethernet-Ports mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 2,5 GBit/s bereit. Die 101,6 x 101,6 Millimeter große Platine unterstützt RS232/422/485-Verbindungen, allerdings müssen diese über einen Header realisiert werden. Unterstützt werden wenig überraschend ganz verschiedene Betriebssysteme, so auch Windows 11 und Linux. Preisinformationen hat Aaeon (noch) nicht kommuniziert.















