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Benchmark-Leak: Die Vega 8 iGPU des AMD Ryzen 7 4700G erreicht fast die Leistung einer GeForce GTX 1050

Der integrierte Grafikchip des AMD Ryzen 7 4700G macht in einem neuen Benchmark-Leak bereits eine gute Figur. (Bild: cebbi, Pixabay)
Der integrierte Grafikchip des AMD Ryzen 7 4700G macht in einem neuen Benchmark-Leak bereits eine gute Figur. (Bild: cebbi, Pixabay)
Geleakte Benchmark-Ergebnisse zeigen, dass der bevorstehende AMD Ryzen 7 4700G eine ordentliche Leistung erreichen kann. Besonders spannend ist 3DMark Fire Strike, denn der integrierte Vega 8 Grafikchip liegt fast gleichauf mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 oder auch mit der Intel Xe DG1.
Hannes Brecher,

Benchmark-Ergebnisse zu einem übertakteten AMD Ryzen 7 4700G sind im Chiphell-Forum aufgetaucht. Dabei läuft die APU bei 4,3 GHz auf allen acht Kernen, während die Vega 8 iGPU auf 2,4 GHz übertaktet wurde, womit sie immerhin 300 MHz über dem Basis-Takt läuft. 

Was die Prozessorleistung angeht, so ist die APU im Cinebench R15 und im Cinebench R20 mit 2.079 respektive 4.789 Punkten nur knapp hinter dem Intel Core i9-9900K, obwohl der Chip von Intel mit 95 Watt eine deutlich höhere TDP im Vergleich zum 65 Watt AMD-Chip besitzt und vermutlich deutlich teurer ist. Die Performance liegt dabei praktisch gleichauf mit dem Ryzen 7 3700X.

Noch spannender ist allerdings das Ergebnis im 3DMark Fire Stike: Mit einem Ergebnis von 5.100 Punkten liegt die Vega 8 iGPU fast gleichauf mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 oder auch mit der neuen Intel Xe DG1 iGPU, die bei Tiger Lake APUs zum Einsatz kommen wird.

Neben den erhöhten Taktfrequenzen wurde die APU in diesem Benchmark allerdings zusammen mit 4.400 MHz DDR4-Arbeitsspeicher betrieben, sodass es sich hierbei um den Bestfall handelt, in der Praxis dürfte die Grafikleistung in den meisten Systemen etwas niedriger ausfallen.

Der AMD Ryzen 7 4700G sollte in den nächsten Monaten endlich offiziell vorgestellt werden. Die APU kommt mit acht Kernen und 16 Threads, Taktfrequenzen von 3,6 GHz bis etwa 4,5 GHz, einem integrierten Vega 8 Grafikchip und offizieller Unterstützung von DDR4-RAM bis 3.200 MHz.

Auch die Cinebench-Ergebnisse des AMD Ryzen 7 4700G können sich sehen lassen. (Bild: Chiphell)
Auch die Cinebench-Ergebnisse des AMD Ryzen 7 4700G können sich sehen lassen. (Bild: Chiphell)

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Autor: Hannes Brecher, 20.07.2020 (Update: 20.07.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.