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Brandgefährlich: Ein weiteres Xiaomi Redmi Note 7 Pro ist explodiert

Nach der Explosion blieb nicht viel übrig vom Xiaomi Redmi Note 7 Pro. (Bild: 91mobiles)
Nach der Explosion blieb nicht viel übrig vom Xiaomi Redmi Note 7 Pro. (Bild: 91mobiles)
(Update: Statement von Xiaomi) Scheint ganz so, als hätte das Smartphone aus China eine integrierte Selbstzerstörung: Nachdem im November 2019 bereits ein Redmi Note 7S während der normalen Nutzung spontan Feuer gefangen hat ist nun ein weiteres Gerät betroffen. Xiaomi gibt dem Nutzer die Schuld.
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Erst kürzlich hat Xiaomi 110 Millionen verkaufte Redmi Note-Smartphones gefeiert. Die Freude darüber wird nun aber etwas gedämpft: Einem neuen Bericht zufolge ist ein weiteres Redmi Note 7 Pro in Indien explodiert. Der Nutzer war eigenen Angaben zufolge am 13. März gerade auf dem Weg zur Arbeit als sein Smartphone in der Hosentasche enorm heiß wurde. Kaum herausgenommen stieg auch bereits Rauch auf, woraufhin der Besitzer das Smartphone fallen ließ. 

Leider ist das Gerät auf seinem Rucksack gelandet, wo es schließlich explodiert sein soll – der Rucksack hat das jedenfalls nicht sonderlich gut überstanden wie das unten eingebettete Foto zeigt. In einem Interview mit 91mobiles gibt der Eigentümer des Redmi Note 7 Pro an, dass er sich anschließend an ein Xiaomi Service Center gewandt hat. Das Unternehmen wirft dem Eigentümer des Smartphones vor, dass bereits zuvor ein Problem mit dem Akku bestanden habe, für welches er vermutlich selbst verantwortlich wäre.

Anders als beim letzten Vorfall im November soll dies aber nicht der Fall gewesen sein. In einem erneuten Versuch, Xiaomi zu kontaktieren, wurde ihm ein Rabatt in Höhe von 50 Prozent beim Kauf eines neuen Redmi Note 7 Pro angeboten. Da es sich aber bereits um das zweite Smartphone der Note 7-Familie handelt, das Feuer gefangen hat, häufen sich die Hinweise auf ein Problem bei der Konstruktion. Xiaomi hat noch keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.

Update 18. März 2020: Xiaomi hat uns mittlerweile ein offizielles Statement zu dem Vorfall geschickt. Offenbar war das Gerät tatsächlich schon zuvor beschädigt, mit dem Kunden wurde inzwischen eine Einigung getroffen. Hier das vollständige Statement:

Bei Xiaomi ist die Sicherheit der Kunden von größter Bedeutung, und wir nehmen solche Angelegenheiten äußerst ernst. Die Qualität unserer Produkte ist ein wichtiger Bestandteil bei Xiaomi, und alle unsere Geräte durchlaufen verschiedene Stufen strenger Qualitätstests, die höchste Standards garantieren. Unsere Geräte werden außerdem von Dritten hinsichtlich unserer Qualitäts- und Kundendienststandards geteste

In diesem speziellen Fall wurde nach eingehender Prüfung festgestellt, dass das Gerät bereits physisch beschädigt war, bevor es in das Servicezentrum gebracht wurde. Der Fall wurde einvernehmlich mit dem Kunden gelöst, wodurch die volle Zufriedenheit des Kunden gewährleistet ist. Wir sorgen uns sehr um unseren Kunden und bieten alle notwendige Unterstützung. Wir sind stolz darauf, eines der stärksten Kundendienstnetze in diesem Land zu haben, das sich zum Ziel gesetzt hat, Kundenprobleme unkompliziert zu lösen.

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Autor: Hannes Brecher, 17.03.2020 (Update: 18.03.2020)
Hannes Brecher
Hannes Brecher - News Editor
Seit ich als Kind einen Game Boy Color mit Pokemon Rot geschenkt bekam, war ich fasziniert davon, wie man ganze Welten mithilfe von so einfachen Grafiken und Texten erschaffen kann. Das hat nicht nur mein Interesse an Hard- und Software geweckt, sondern auch meine Leidenschaft für Design und für’s Schreiben, die ich nun als Grafikdesigner und Redakteur ausleben darf.