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Business: Micron will Speicherproduktion noch stärker drosseln

Business: Micron will Speicherproduktion noch stärker drosseln (Symbolbild)
Business: Micron will Speicherproduktion noch stärker drosseln (Symbolbild)
Einem aktuellen Medienbericht zufolge will der Chiphersteller Micron die Produktionsmengen für Speicherprodukte noch drastischer als bisher bekannt reduzieren.

Es ist kein Geheimnis, dass der Markt für Speicher für die Hersteller aktuell alles andere als rosig aussieht - so bedingt das Überangebot fallende Preise.

Nun berichtet DigiTimes, dass Microns durchschnittliche Verkaufspreise für DRAM im vergangenen Quartal um ganze 20 Prozent gesunken sind. Im Vorjahresvergleich sank der Gesamtumsatz dabei um dramatische 39 Prozent.

Im Zuge der Vorstellung der Quartalszahlen bekräftigte das Unternehmen dabei, die Produktion von NAND-Flash-Wafern um nunmehr zehn statt wie bisher kommuniziert um fünf Prozent reduzieren zu wollen. Gleichzeitigt betonte das Unternehmenden negativen Einfluss der Handelsbeschränkungen in Bezug auf Huawei sowohl auf das DRAM- als auch das NAND-Geschäft.

Für das kommende Fiskaljahr rechnet Micron überdies mit einer Stabilisierung des Marktes für Speicher.

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Autor: Silvio Werner, 26.06.2019 (Update: 26.06.2019)
Silvio Werner
Silvio Werner - Editor
Als stolzer Digital Native mag ich Zahlen und liebe Technik. Ein Chemiestudium endete zwar nicht erfolgreich, entfesselte dafür aber das Interesse an Testmethodiken und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, deren anwendernahe Vermittlung für mich im Fokus steht. Als Ausgleich dienen mir Laufen und Trekken.